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Händel statt Mendelssohn

Posted by paulipoldie on October 15, 2010

English version here

Dass die deutschen Massenmedien-Journalisten in ihrer Berichterstattung die Wirklichkeit nach ihren Zwecken zurechtbiegen und ihren Lesern nur das präsentieren, was zu ihrer Ideologie passt, ist eine Binsenweisheit. Wolf Schneider hat das vor vielen Jahren schon in seinem Klassiker “Unsere tägliche Desinformation – Wie die Massenmedien uns in die Irre führen” überzeugend dargelegt.

(Wie deutsche Zeitungen und Magazine in ihrer Berichterstattung über Geert Wilders’ Rede in Berlin ihre Leser belügen – von Wolfgang Halder)

Doch so, wie es ein großer Unterschied ist, ob man abstrakt weiß, dass Leichen stinken, oder ob von der Nachbarwohnung tatsächlich übelriechender Leichengeruch herüberdringt, dass einem schlecht davon wird, so war es für mich bestürzend, in welchem Maße die Berichterstattung über Geert Wilders’ Rede am 2. Oktober in Berlin von der Wirklichkeit abweicht. Ich habe die Rede im “Hotel Berlin” gehört – was ich dort erlebt und gehört habe, hat mit dem, was viele Zeitungen darüber berichteten, kaum etwas zu tun.

Den Grund für das korrumpierte “Berufsethos” europäischer Journalisten hat der amerikanische Publizist Bruce Bawer, der viele Jahre in Europa gelebt hat, in seinem Buch “While Europe Slept: How Radical Islam is Destroying the West from Within” auf den Punkt gebracht: “Europäische Politik-Journalisten betrachten sich als Zugehörige derselben gebildeten Elite wie die Mainstream-Politiker und sehen es als ihre gemeinsame Aufgabe an, die sozialdemokratischen Werte lebendig zu halten.” Sie wollten nicht aufklären und informieren, sondern erziehen und betrieben deshalb einen missionarischen Journalismus. Sie begriffen sich, so Bawer, nicht als Diener des Volkes, sondern als dessen Lehrer und Erzieher.

Diese Haltung der europäischen Journalisten trifft auf eine gleichermaßen fatale Lesermentalität: “Die meisten Amerikaner neigen dazu, Journalisten – ebenso wie Professoren und Politiker – mit Skepsis, ja sogar Verachtung zu sehen. Amerikaner haben eine niedrige Toleranzschwelle für Anmaßung und überhebliches Getue. Wir haben wenig Geduld mit jenen, die wollen, daß man zu ihnen als Autorität aufsieht, nur weil sie mit einem Jargon um sich werfen. … Europäer dagegen sind es seit Jahrhunderten gewöhnt, auf Autoritäten zu hören und fühlen sich schneller als wir wohl in der Konformität. Die europäischen Medien sind zu einem außergewöhnlichen Grad Instrumente der Regierungen, dienen deren Zwecken und spiegeln deren Ideologie wider.”

Bei der Irreführung ihrer Leser bedienen sich die deutschen Journalisten eines breiten Repertoires: Es reicht von der schlichten Lüge über Verdrehungen, Unterstellungen bis zur manipulierenden Bildauswahl. Der Generalbass aller Artikel ist die Weigerung, auf Wilders’ Argumente einzugehen. Es findet keine Auseinandersetzung in der Sache statt. Die journalistische Sorgfaltspflicht und die Forderungen des deutschen Pressecodex werden häufig verletzt – etwa diese beiden Punkte:

– “Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.”

- “Nachrichten und Informationen sind auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden.”

Alle von mir im folgenden angeführten Zitate und Erwähnungen beziehen sich auf die Online-Ausgaben der genannten Zeitungen und Magazine, da ich grundsätzlich kein Geld für deren Printversionen ausgebe. Der Einfachheit halber nenne ich immer nur den Zeitungs- bzw. Magazinnamen – “Bild” bedeutet also “Bild online”, “Spiegel” ist “Spiegel online” usw.

Falsche Sachverhalte

Die Verfälschungen beginnen schon auf der untersten Ebene der einfachen Fakten. Rainer Haubrich schreibt in der “Welt”:

35 Euro hat jeder der mehr als 500 Zuhörer bezahlt, um einen Vortrag des niederländischen Islamkritikers Geert Wilders zu hören.

Falsch, Herr Haubrich, es waren 15 Euro. Auch eine Dame vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, die im Saal in der Reihe hinter mir einen älteren Herrn aus Berlin interviewte, sprach von “35 Euro Eintritt” für die Rede. Auf Nachfrage ihres Interviewpartners, wie sie auf die 35 Euro komme, konnte sie keine Quelle nennen, sie habe das irgendwo gehört. – So etwas, verehrte Journalisten, findet man durch Recherche heraus, z.B. durch Anruf beim Veranstalter oder durch Aufruf des Anmeldeformulars, und Recherche gehört zum kleinen Einmaleins des journalistischen Handwerks.

Dass man sich als “kritischer” Journalist nicht mit schnöden Fakten aufhält, zeigt erneut Rainer Haubrich von der “Welt” durch seine Schreibweise im ersten Absatz “René Stadtkiewicz” für René Stadtkewitz sowie der Behauptung, bei der Veranstaltung habe es sich um eine “Tagung der neuen Partei” DIE FREIHEIT gehandelt. Gibt es bei der Welt keinen Textchef, Schlussredakteur oder Korrekturleser?

Mit den Fakten tun sich auch Jörn Hasselmann und Ulrich Zawatka-Gerlach vom “Tagesspiegel” schwer, heißt es doch in ihrem Artikel:

Offenbar brachte Wilders auch Anhänger aus dem eigenen Land mit. Direkt vor dem Hoteleingang stand ein großer Reisebus aus den Niederlanden.

Die Weltläufigkeit, die aus dieser Anmerkung spricht, ist köstlich, denn der Bus war aus Ungarn – das bekanntlich das Länderkennzeichen “H” hat, welches für Hungary steht und eben nicht für Holland (NL).

Was macht Jan Bielicki in der “Süddeutschen Zeitung” aus Geert Wilders Satz:

“Ein Deutschland voller Moscheen und verschleierter Frauen ist nicht mehr das Deutschland Goethes, Schillers und Heines, Bachs und Mendelssohns”

Er läßt perfiderweise die beiden von Wilders genannten jüdischen Künstler Heine und Mendelssohn weg, dichtet statt dessen Händel dazu und macht aus dem schönen Genitiv des Fremdsprachlers Wilders (“Schillers”) den barbarischen Journalisten-Genitiv “von Schiller” – Zitat Bielicki:

“Ein Deutschland mit Moscheen und verschleierten Frauen ist nicht das Deutschland von Schiller und Goethe, von Händel und Bach.”

In seinem zweiten Artikel zu Wilders Rede bringt Bielicki dieses Zitat wieder, meistert nun den Genitiv, erwähnt auch Heine und Mendelssohn und lässt den von ihm erfundenen Händel weg – aber auch Goethe fehlt:

“Ein Deutschland voller Moscheen und voller verschleierter Frauen ist nicht mehr das Deutschland Schillers und Heines, Bachs und Mendelssohns.”

Der “Spiegel”-Autor Severin Weiland unterschlägt in der Erwähnung dieser Passage Heine und Mendelssohn nicht, macht aber aus Mendelssohn “Mendelsohn”. Ich vermute, dass Weiland, laut Impressum stellvertretender Leiter des Berliner Büros von “Spiegel online” und bei der “Tageszeitung” journalistisch sozialisiert, den Namen Mendelssohn zum ersten Mal in seinem Leben geschrieben hat. Ich bezweifle, dass er Mendelssohns “Sommernachtstraum” und “Elias”, die “Lieder ohne Worte” und das f-Moll-Quartett kennt. Er weiß wahrscheinlich gar nicht, welche Kultur Geert Wilders und wir hier gegen den Islam verteidigen, weil er sie nicht kennt.

Aber das ist – wie gesagt – nur meine Vermutung. Tatsache ist, dass weder Weiland noch seine Redaktion wissen, wie man Mendelssohn schreibt. Und wenn “Spiegel”-Leser an dieser Stelle aufheulen und sagen, naja, einen Namen falsch schreiben, das ist doch nicht schlimm, das sind spießige Sekundärtugenden, dann erinnere ich an Karl Kraus, dem die ganze Barbarei des National-Sozialismus schon daran offenbar wurde, dass dessen Anhänger in ihrer Grußformel “Heil Hitler” das Komma zwischen “Heil” und “Hitler” nicht setzten.

Der Haider-Vergleich

“Hollands Haider” lautet die Dachzeile des “Bild”-Anreißers zur Wilders-Rede. Man traut seinen Augen nicht. Hier mischt sich des deutschen Journalisten Hang zum Stabreim mit Unkenntnis in der Sache. Jörg Haider, der Freund Gaddafis, der von sich sagt, daß er “mit Saddam Hussein sehr gut war”, der sich im Karikaturenstreit gegen die Meinungsfreiheit gestellt hat (“Meinungsfreiheit und Narrenfreiheit sind verschiedene Dinge”), der über Israel sagte, “es nennt sich eine Demokratie”, der meinte, “wir müssen die arabische Welt respektieren”, der George Bush mit Saddam Hussein gleichsetzte…

Die blonde Bestie

Geert Wilders ist blond. Ob das Natur oder Chemie ist, sollte einen zivilisierten Menschen ebensowenig interessieren wie die Körbchengröße von Angela Merkel, denn die Haarfarbe ist für das Wirken eines Politikers ebenso unwichtig wie seine Schuhgröße. Sie anzuführen ist Stimmungsmache mit dem primitivsten aller Ad-hominem-Argumente – der Erwähnung eines körperlichen Merkmals der Person, deren Meinung einem nicht gefällt.

Und eben wegen dieser Primitivität lässt kaum ein deutscher Journalist, der über Wilders’ Rede in Berlin geschrieben hat, die Erwähnung der Haarfarbe aus: “Der Mann mit der blonden Mähne” (Spiegel); “der hochgewachsene Mann mit den nach hinten gekämmten weiß-blonden Haaren” (Focus); “als drinnen auf der Bühne Wilders’ blondierte Haartolle auftaucht” (Frankfurter Rundschau); der “groß gewachsene und auffallend blonde Niederländer” (WAZ); “der Mann mit dem blondierten Haarschopf” (Süddeutsche Zeitung). Noch weiter geht die Journalistin Eva Male von der Presse aus Österreich, die ihre Blondierungskompetenz ausspielt:

Was macht die Attraktivität des groß gewachsenen, bubengesichtigen Mannes mit den weichen Zügen und dem blondierten Haarschopf aus, der dringend nachgefärbt gehört?

Da läuft untergründig die Anspielung mit auf die “nach Beute und Sieg lüstern schweifende blonde Bestie” aus Nietzsches “Genealogie der Moral”, denn die Autoren, die Wilders’ Haarfarbe erwähnen, wollen damit folgende unbewußte Assoziationskette im Leser hervorrufen: Wilders – blond – blonde Bestie – Nietzsche – Nazis – Wilders=Nazi. Dieses Verfahren ist an bösartiger Absurdität nicht zu übertreffen: In der Manier der National-Sozialisten wird ein körperliches Merkmal arglistig zur Abwertung eines Menschen eingesetzt, damit dieser als National-Sozialist erscheint…

Wie gut die Stigmatisierungen bei den Vertretern der Mainstream-Medien selbst verfangen, sieht man am Beispiel eines Journalisten, der vor dem “Hotel Berlin” gefragt wird, warum er da sei (siehe nachfolgendes Video). Wegen der “Rede eines rassistischen Politikers”, lautet seine Antwort. Auf die Nachfrage, wie er das Urteil “rassistisch” begründe, relativiert er zunächst seine Aussage und wird dann misstrauisch. Für ihn ist es augenscheinlich gewöhnungsbedürftig, dass jemand von der Presse für so eine Behauptung eine argumentative Bergründung möchte. Deshalb fragt er nach dem Presseausweis. Als ihm der nicht gezeigt wird, verschwindet er erzürnt und verunsichert.


(Quelle: Tundra Tabloids…)

Der Rudi-Carrell-Faktor

Harmloser, aber auch vollkommen sinnfrei ist die Erwähnung in SZ und FAZ, dass Wilders wie Rudi Carrell klinge: In “fließendem Rudi-Carrell-Deutsch” habe Wilders geredet, blubbert Andreas Ross in der FAZ, und Jan Bielicki stellt in der SZ fest:

Er liest seine Rede auf Deutsch, in jenem Rudi-Carrell-Tonfall, die auch harte Sprüche weich klingen läßt.

Ross und Bielicki scheinen außer Rudi Carrell noch nie einen anderen Holländer Deutsch sprechen gehört zu haben. So klingt es eben, wenn Holländer Deutsch reden. Und? Was ist daran bemerkenswert? Welche wertvolle Information erhalten dadurch die Leser dieser beiden Flaggschiffe des deutschen “Qualitätsjournalismus”?

Immer wieder der Islam

Vorwurfsvoll heißt es im “Spiegel”: “Der Islam und immer wieder der Islam – das durchzieht seine Rede.” Hätte Geert Wilders über die Geschichte des Deichbaus in Holland sprechen sollen? Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer Rede, die den Islam zum Thema hat, immer wieder der Islam vorkommt. Das “Hotel Berlin” war an dem Wochenende, an dem Wilders dort gesprochen hat, auch Übernachtungsstätte der Teilnehmer des Kongresses “Diabetes in Wissenschaft und Praxis”. Man stelle sich vor, ein Kongress-Berichterstatter hätte den Rednern vorgehalten, diese sprächen “über Diabetes und immer wieder Diabetes” – kein Mensch würde diesen Journalisten mehr ernst nehmen. In der Politik-Berichterstattung ist solche Stümperei erlaubt, ja die Regel.

Die Leibwächter

“Wo Geert Wilders ist, sind seine Leibwächter”, schreibt “Bild”, und in der “Süddeutschen” heißt es, er sei “umgeben von bulligen Personenschützern der niederländischen Polizei”. Hier kann man wieder die subtile Heimtücke der SZ bewundern. Die “bulligen Personenschützer” – das klingt bedrohlich und negativ, wirft ein schlechtes Licht auf Wilders, diese “zwielichtige Figur aus den Niederlanden” (Leutheusser-Schnarrenberger). Doch was sollen Personenschützer anders sein als bullig, ist es doch ihre Aufgabe, unter Einsatz ihres Körpers andere Menschen zu schützen. Mit der Statur eines Gregor Gysi könnten sie das nicht.

Doch das Wichtigste im Zusammenhang mit dem Personenschutz wird von der SZ verschwiegen: Geert Wilders leidet unter diesem Personenschutz, aber er braucht ihn seit Jahren – ebenso wie Ayaan Hirsi Ali -, weil gläubige Muslime drohen, beide zu ermorden. Dass das keine leeren Drohungen sind, weiß jeder seit der Abschlachtung Theo van Goghs in Amsterdam 2004. Doch selbst diese Tatsache, die in jedem normalen Menschen ein mitfühlendes Bedauern auslöst, wird von der SZ gegen Wilders gewendet. Das ist menschenverachtende Propaganda der übelsten Sorte.

Bilder und Bildunterschriften

Jeder Leser nimmt zuerst die Bilder wahr. Auch wenn er einen Artikel nicht liest, liest er zumindest die Überschrift und die Bildunterschrift. Deshalb kann man ihn da besonders gut manipulieren. Das tut die “Welt” in ihrer Bilderstrecke denn auch: “Pfiffe und Beifall für Geert Wilders” steht da bei allen acht Bildern. Erstens gab es während der Rede keine Pfiffe, zweitens soll schon die Reihenfolge – erst die Pfiffe, dann der Beifall – Stimmung gegen Wilders machen. Die angeblich hundert Demonstranten vor dem Hotel (ich habe nur knapp fünfzig gezählt) werden von der “Welt” mit drei Bildern bedacht, die 540 Teilnehmer im Hotel bekommen dagegen nur ein einziges Bild.

Der “Spiegel” greift bei der Bildauswahl ganz tief in die Propagandatrickkiste. Man sieht Wilders, als er sich von seinem Sessel aus der hinter ihm befindlichen Leinwand zuwendet, um sich die Videobotschaft Oskar Freysingers zu betrachten, mit nach oben verdrehten Augen, in denen er wie ein Zombie wirkt, weil nur das Weiße zu erkennen ist. Das Ganze ist zudem von unten aufgenommen. Seit den Tagen des expressionistischen Stummfilms ist das ein beliebtes und billiges Mittel, um jemanden zu dämonisieren und negativ darzustellen.

Alle Kulturen sind gleich

Viel Aufregung gab es über Wilders’ Aussage, “dass unsere Kultur bestimmten anderen Kulturen überlegen ist”. Wilders’ Argumente gegen die Gleichheit aller Kulturen, diesen Glaubenssatz des Multikulturalismus, werden z.B. von Severin Weiland im “Spiegel” nicht widerlegt, sondern mit einer raunenden Anspielung unterstellt er hinterhältig, Wilders’ Position führe nach Auschwitz:

An dieser Stelle ist der Applaus eher verhalten. Vielleicht erinnern sich manche im Saal noch an jene Zeiten, in denen Deutsche sich zum Herrenvolk aufschwangen.

Dabei hat Wilders mit seinem Verweis auf Schiller, Goethe und Heine, auf den ersten Zusatz der amerikanischen Verfassung und auf die Tatsache, dass “freie Individuen freie moralische Akteure” sind, deutlich gemacht, welche Kultur er meint, wenn er von einer dem Islam überlegenen spricht. Er meint die “westliche Zivilisation”, die die “freieste und die florierendste auf Erden” ist (Zitate Wilders) – mit anderen Worten den kapitalistischen Westen, dem die Freiheit des Individuums und dessen “pursuit of happiness” die höchsten Werte sind. Wilders meint damit genau die Kultur, welche die Sozialismen aller Farben – braune wie rote, nationale wie internationale – und eben auch der Islam zerstören wollen.

Ich hätte von Severin Weiland und all den anderen, die diese Aussage Wilders’ kritisieren, gern ein Argument gehört, weshalb eine Kultur, in der das Leben einer Frau weniger Wert ist als der linke Hoden eines Mannes, in der ein Mann sich unrein fühlt, wenn er einer Frau die Hand gibt, und in der eine vergewaltigte Frau die Ehre ihrer Familie beschmutzt, ein vergewaltigender Sohn aber nicht, gleichwertig ist mit der westlichen Zivilisation und ihren Werten wie Freiheit des Individuums, Gleichheit vor dem Gesetz und Meinungsfreiheit.

Doch Argumente sucht man bei den Wilders-Gegnern vergeblich. Denn gegen Leute wie Wilders braucht man keine Argumente. Er ist blond, er ist islamkritisch, er ist ein Populist. Das reicht. Damit gilt er als widerlegt und moralisch minderwertig – und das im Land Schillers, Goethes und Heines…

Politically Incorrect

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