Mission Europa Netzwerk Karl Martell

Archive for the ‘Freedom of Speech/Redefreiheit’ Category

SZ: Islamkritiker sind die Antisemiten von heute

Posted by paulipoldie on January 5, 2010

In der Süddeutschen ist heute ein Kommentar erschienen, der völlig faktenresistent Islamkritiker von heute mit Antisemiten von gestern gleichsetzt. Verfasst wurde er vom Historiker Wolfgang Benz, der das Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU-Berlin leitet. Dort wird fröhlich der Antisemitismus relativiert, indem er mit der “Islamophobie” verglichen wird. Die Moslems seien die Juden von heute.

Auszug:

Das Feindbild “Westen” im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild “Islam” erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. Feindbilder sind Produkte von Hysterie.

So. Hysterie. Mal abgesehen von den Kopfabschneide-Videos islamischer Terroristen, sind schwere Menschenrechtsverletzungen im “Haus des Friedens” allgegenwärtig: Die Ungleichstellung von Mann und Frau, arrangierte und Zwangsehen, Kinderhochzeiten, Steinigungen, Hinrichten Andersgläubiger, Homosexueller und “Abtrünniger”, Ehrenmorde, Amputationen von Körperteilen und und. Alles Hysterie, und hat auch nichts mit dem Islam zu tun, weswegen in islamischen Ländern auch so energisch dagegen vorgegangen wird.

Aber wir werden damit getröstet, dass es sich bei der Wahrnehmung dieser Scheußlichkeiten um eine weitverbreitete Verhaltensstörung handelt, eine “Beeinträchtigung der Wahrnehmung”.

Wenn wir Hysterien als weitverbreitete Verhaltensstörung definieren, die unter anderem durch Beeinträchtigung der Wahrnehmung, durch emotionale Labilität, durch theatralischen Gestus und egozentrischen Habitus charakterisiert ist, dann erklären sich Phobien gegen andere Kulturen oder ganz unterschiedliche Minderheiten in der eigenen Gesellschaft als Abwehrreflex.

Und nun geht’s richtig zur Sache:

Bausteine des Feindbilds sind Verallgemeinerung und Reduktion von wirklichen oder vermeintlichen Sachverhalten auf Negativa. Gerüchte, Unterbewusstes, Hörensagen, literarische und volkstümliche Überlieferung erheben sich zu “Tatsachen” – die jedoch nur vom Glauben leben.

Das klassische Beispiel bietet die Konstruktion des am weitesten verbreiteten Textes der Judenfeindschaft: die “Protokolle der Weisen von Zion”. Am Ende des 19. Jahrhunderts entstand es als antisemitisches Pamphlet, das eine jüdische Weltverschwörung belegen sollte. Obwohl die “Protokolle” in allen Details als Fälschung entlarvt wurden, haben sie dem russischen Zaren wie den Nationalsozialisten Dienste geleistet, heute werden sie im islamischen Kulturkreis verbreitet. Sie dienen der Propaganda gegen Israel als Waffe. Millionen glauben an das Bild vom Juden als Inkarnation des Bösen in der Welt, welches die “Protokolle” suggerieren.

Wer sich, zu Recht, über die Borniertheit der Judenfeinde entrüstet, muss aber auch das Feindbild Islam kritisch betrachten (das sich zuweilen eines aggressiven, aufgesetzten Philosemitismus bedient).

New York, Madrid, London, Bali, Djerba – alles “vermeintliche Sachverhalte”, im Gegensatz zu den “Tatsachen”, die den Protokollen zugrunde liegen.

Die unterschwellig bis grobschlächtig praktizierte Diffamierung der Muslime als Gruppe durch so genannte “Islamkritiker” hat historische Parallelen. Derzeit wird der Islam gedanklich mit Extremismus und Terror verbunden, wodurch alle Angehörigen der islamischen Religion und Kultur mit einem Feindbild belegt und diskriminiert werden sollen.

Die Verbindung Islam und Terror bzw. Extremismus ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen (s. oben) und entbehrt jeder Grundlage. Übrigens sind die meisten Opfer des Islam selbst Moslems, weswegen sich schon deshalb der Begriff des “Moslemhassers” für den Islamkritiker verbietet.

Heinrich von Treitschke (1834 – 1896), renommierter deutscher Historiker und populärer Publizist, sah einst in seiner Überfremdungsangst Deutschland von Feinden umringt und durch mangelnde Bereitschaft der jüdischen Minderheit zur Assimilation im Inneren bedroht. Durch Autorität und Beredsamkeit verlieh er dem Antisemitismus Reputation und Schubkraft. Das war 1879, als er den Berliner Antisemitismusstreit auslöste. “Aus der unerschöpflichen polnischen Wiege”, behauptete der Gelehrte, dränge “eine Schar strebsamer, Hosen verkaufender Jünglinge herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen beherrschen” würden.

Die Parallele ist unübersehbar, wenn als taktische Waffe im geargwöhnten Kampf um die “Islamisierung Europas” heute das Wochenbett der muslimischen Frau beschworen wird. Treitschkes Angriffe gegen das deutsche Judentum markierten die Aufkündigung des mühsam erkämpften liberalen Konsenses über die Integration. Der Berliner Antisemitismusstreit war vor allem eine Identitätsdebatte, eine Auseinandersetzung darüber, was es nach der Emanzipation der Juden bedeuten sollte, Deutscher zu sein und deutscher Jude zu sein.

Hier Parallelen zu konstruieren, ist so aberwitzig, dass es sich verbietet, auf diesen Unsinn überhaupt einzugehen. Damals verabredeten sich vermutlich Juden in der Synagoge, um ihren neuesten Terroranschlag zu planen, so wie es heute Moslems in der Moschee tun.

In Internet-Foren, in denen Islamfeindschaft besonders schamlos verhandelt wird, wurde vor kurzem der Mord an der Ägypterin im Dresdner Gerichtssaal freudig kommentiert. Die Tat sei zu verurteilen, schrieb einer, “allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger”.

Ein anderer meinte, im Koran werde “in über 60 Suren zum Mord an Andersgläubigen und Ungläubigen, speziell an Juden und Christen” aufgerufen. Diese Überzeugung wird er gegen alle Hinweise über den wirklichen Inhalt des Korans so energisch verteidigen, wie der Antisemit vom Glauben an den schlimmen Inhalt des Talmud, an jüdische Ritualmorde und andere Wahnphantasien nicht ablässt. Ein Dritter weiß, dass mit Hochdruck für ein Ziel gearbeitet wird: “Vernichtung Deutschlands durch Zuwanderung und Islamisierung”.

Wieder handelt es sich wohl um eine Wahrnehmungsstörung, ja vielleicht gibt es den Koran gar nicht, und er ist wie die Protokolle eine Fälschung?

Der symbolische Diskurs über Minarette ist in Wirklichkeit eine Kampagne gegen Menschen, die als Mitglieder einer Gruppe diskriminiert werden, eine Kampfansage gegen Toleranz und Demokratie.

Das ist gut. Die Verteidiger einer Demokratie gegen eine totalitäre Ideologie werden selbst zu Feinden der Demokratie. Das ist Orwells 1984 in Reinkultur.

http://www.pi-news.net/2010/01/sz-islamkritiker-sind-die-antisemiten-von-heute/#more-109862

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Islamisierung, Islamkritik, Islamophobia | 1 Comment »

Free Speech: Dead Soon in Europe!?

Posted by paulipoldie on January 4, 2010

T/P Vlad Tepes

Please take the eight minutes to watch this. It is more than good, it is important.

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Videos | Leave a Comment »

Light Appliances

Posted by paulipoldie on January 4, 2010

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Must Read | Leave a Comment »

Dhurka Dhurka jihad

Posted by paulipoldie on January 4, 2010

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Videos | Leave a Comment »

Free Speech: use it or lose it

Posted by paulipoldie on January 4, 2010

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Videos | 1 Comment »

Prozess gegen Geert Wilders steht kurz bevor

Posted by paulipoldie on January 3, 2010

Der Angeklagte Geert Wilders braucht unsere Hilfe! Der Prozess von Geert Wilders steht kurz bevor (Termin: 20. Januar 2010). Dies ist die letzte Möglichkeit, ihn durch eine SITA-Kampagne zu unterstützen. (SITA = Französisch: „Sensibilisation à l’Islam Tous Azimuts“; Deutsch: „Stoppt die Islamisierung und terroristische Aktionen“).

Das internationale Establishment, unterwandert von einer Vielzahl islamischer Organisationen einschließlich der OIC (Organisation of Islamic Conference), wird ohne Zweifel einen beträchtlichen Druck auf das holländische Establishment ausüben, um sicherzustellen, dass Geert Wilders aufgrund der Beschuldigungen verurteilt wird, die böswillig gegen ihn erhoben wurden. Es ist wahrscheinlich, dass seine Partei die nächste Wahl gewinnt; dann könnte Wilders 2011 der nächste holländische Premierminister werden. Das weltweite Establishment möchte Wilders fraglos nicht in einer derart einflussreichen Stellung sehen, selbst wenn es dem Willen des niederländischen Volkes entspricht.

Ende Januar 2009 wurde eine internationale SITA-Kampagne zur Unterstützung von Geert Wilders ins Leben gerufen. Sie erzielte über 6000 Internet-Aufrufe und führte zu Hunderten von Briefen an holländische Entscheidungsträger, um sie zu informieren und aufzurütteln. Das niederländische Justizministerium besuchte unsere SITA-Webseiten.

Diese SITA-Kampagne wird nun erneut ins Leben gerufen, um die offensichtlich politisch motivierte Verfolgung von Geert Wilders anzuprangern. Wenn Geert Wilders „fällt“, dann ist Schluss mit der Meinungsfreiheit in Europa.

Sie haben drei Möglichkeiten, mitzumachen:

1.) Auf dem Postweg – zwei Texte auf Französisch oder Englisch stehen zur Wahl; der erste zieht eine Parallele zwischen Wilders und Winston Churchill und der zweite eine solche zwischen Wilders und Charlie Chaplin (welchen Text Sie ausdrucken und ins Kuvert stecken müssen und an wen der Brief adressiert werden muss, ist jeweils angegeben). Eine deutschsprachige Zusammenfassung beider Texte liefert Dr. Gudrun Eussner.

2.) Indem Sie Online-Kommentare zu Artikeln über den Prozess gegen Geert Wilders mit einem Aufruf verbinden. Den Aufruf (zum Teil inhaltsgleich mit diesem Text) finden Sie am Schluss dieser Webseite in vier Sprachen (FR, ENG, SP, D).

Um Geert Wilders und unsere hart erkämpften Freiheiten zu verteidigen, bitten wir Sie, an den beiden vorgeschlagenen Kampagnen teilzunehmen und diesen Aufruf an Freunde weiterzuleiten, die Blogs und Webseiten betreiben, damit sie ihn weiterverbreiten können.

3.) Durch eine Geldzuwendung. Hier können Sie spenden.

http://www.pi-news.net/2010/01/prozess-gegen-geert-wilders-steht-kurz-bevor/

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Islam, Islamisierung, Islamkritik, Must Read, News | Leave a Comment »

Fighting a Hate Speech Charge in Austria

Posted by paulipoldie on December 7, 2009

by Baron Bodissey

Regular Gates of Vienna readers are familiar with Elisabeth Sabaditsch-Wolff, who recently gave a series of exemplary Counterjihad presentations at the OSCE Human Dimension roundtable in Vienna a few weeks ago.

Those who speak out prominently against Islamization sooner or later face the wrath of the dhimmi establishment. Anyone who sticks his head up over the parapet risks having it shot off.

And so it is for Elisabeth. She dared to speak the truth about Islam. Now, like Geert Wilders and hundreds of other Europeans, she has run afoul of her country’s hate speech laws, and faces prosecution for what she said.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff was interviewed today by S.M. Steinitz for profil (Austria’s equivalent to Time or Der Spiegel). Many thanks to Jihad Watch for publicizing Elisabeth’s case:

“I Am Against Dialogue”

A criminal complaint is being filed against Elisabeth Sabaditsch-Wolff for “hate speech” under Austrian law, essentially the same thing that Susanne Winter was convicted of early this year.

Elisabeth gave a presentation about Islam at an FPÖ-organized seminar, and said some of the usual things that anti-jihad advocates say when they talk about Islam. A left-wing magazine, which had planted someone in the audience, caused charges to be brought against her at the same time as they publicized it in their magazine.

Elisabeth held the controversial Islam Seminar at the FPÖ-political academy. Charges of defamation of a religious group have been filed against the daughter of a diplomat. This is her only interview in which she explains her views.

Mrs. Sabaditsch-Wolff, are you afraid of Muslims?

No, I am afraid of political Islam, which is massively gaining influence in Europe. That is what I am against.

What is your goal?

I want to preserve Europe and its democratic and secular values.

What bothers you about the Islamic way of life?

Islamic doctrine discriminates against women and non-Muslims. Islamic law, or shariah, cannot be reconciled with democratic principles and universal human rights.

Do you see the need for that?

There are powerful groups who are working towards the Islamization of Europe. That is a fact. What can we gain from closing our eyes and ignoring this? Even Libyan leader Muammar Ghadafi says: “There are signs that Allah will grant victory to Islam in Europe without swords, without guns, without conquest. We don’t need terrorists, we don’t need homicide bombers. The 50+ million Muslims [in Europe] will turn it into a Muslim continent within a few decades.” A head of state confirms what our politicians deny. What else has to happen until we finally get it?

There are people who see the growth of Islam in Europe as an opportunity for a completely re-engineered pluralistic society.

The vision of a pluralistic society does not withstand a reality check. Show me one example where this has been a success. Wherever Muslims have been given the opportunity for self-organization they have established parallel societies. See Berlin-Kreuzberg, see Lyon. See also Great Britain, where parts of shariah have been implemented.

Do you really think that Austrian culture is endangered?

- – - - – - – - -

I see signs of an erosion of our way of life. In large cities massive changes are evident in the streets. There are discussions about a ban on teaching the Turkish sieges of Vienna; St. Nicholas is banned from visiting children in [public] kindergartens.

And you want to change that.

Yes, very much. But why is that so bad? In Bhutan, the king is applauded because he allows only a certain number of foreigners into the country. He prescribes a certain dress code and mandatory cultural events. Bhutan is a small country that wants to retain its cultural identity in a globalized world. Austria is also a small country with similar challenges. Why is the one country commended and the other berated?

According to NEWS, you defamed Islam. That is why NEWS has filed charges citing defamation of religion. Your reply?

One can report anyone to the authorities. I am not guilty of defamation. And even if some consider my words harsh, I definitely did not make them in a public forum since the seminars were held before a group of people who registered beforehand.

You are accused of making the following statements, among others: “Muslims rape children because of their religion”, or “Mohammed enjoyed contact with children.” Why the polemics?

This is a clever strategy. You and all the others who are now crying wolf are locked in a choice of words. As a result you are able to maneuver yourselves away from the main point. It is a fact that Mohammed married a six-year-old at the age of 56. To this day men in Islamic countries view this as legitimizing marriage to a minor, thereby causing rape and life-long trauma. This is the problem we need to address, and not how circumscribe this bitter reality.

Are you afraid that these customs will become part of Europe?

There are groups who have this goal. In every Islamic system you find that human rights of young girls are in grave danger. Look at Saudi Arabia. Look at the former socialist South Yemen. When Khomeini came to power he lowered the minimum age for girls to get married to nine years.

You are being accused of Islamophobia. Does this bother you?

A phobia is an irrational fear. My worries are not irrational, but justified. One of these days our politicians will have to recognize this fact. People like me are not right-wing xenophobes.

But what are you?

We are people defending the principles of freedom and equality in a secular society. I criticize political Islam and its political manifestations. No democratic country can take this right away from anyone.

Why do critics of Islam nearly always use polemics?

And what [if not polemics] did the article in NEWS use? There are comments about my body, there is ridicule about how I eat. Sexist attacks below the belt against women making unpopular statements are a manifestation of a male-dominated system. There are many critics of Islam. However, it’s always women like Brigitte Bardot or Oriana Fallaci who are attacked below the belt.

Leading politicians have sharply criticized your seminars. Are they all members of a male-dominated system?

These politicians do not know the contents of my seminars. All they know are out-of-context quotes from an article in a glossy magazine. I also find the reaction of these politicians strange. They get away with much worse.

For instance?

SPÖ secretary general Laura Rudas, who calls for a public ban of the headscarf. I would not do something like that.

On the other hand, you are being compared to Susanne Winter (FPÖ). She was convicted of defamation because she accused the prophet Mohammed of pedophilia.

I do not want to be compared to Susanne Winter. There are no similarities between us. She is an active politician, she acts in a public forum. I do not.

You hold your seminars for the FPÖ-Political Academy.

But I am not politically active. I am also not a member of FPÖ. What I do is offer seminars on the topic of Islam and I can be booked. The FPÖ academy did just that. I do not want to comment on Susanne Winter’s statements. But in my opinion she does not know much about Islam.

In what way are you qualified to hold these seminars?

I have an M.A. in Diplomatic and Strategic Studies. I spent part of my childhood in Islamic countries, worked and lived there. I have personally experienced life in Islamic societies and I see evidence of a trend towards the Islamization of Europe.

How do you view yourself?

I am a mother and a feminist. I want my daughter and my niece to grow up in freedom and dignity. I want the same for all Austrian citizens, and that includes Austrian Muslims.

In your seminar you do not distinguish between Muslims and Islamists.

Oh yes, I do. I do that because I know how much Muslims worldwide are suffering under the Islamic yoke. I say that in all my seminars, only NEWS did not bother to quote that. Why do think so many Muslims try to escape from Islamic countries like Iran and Afghanistan? Because life there is unbearable.

So you want to liberate Muslims from Islam?

Muslims have to liberate themselves; from this static and tenacious Islam that is hellbent on following norms from the seventh century. The result is that wherever there are Islamic societies there is no progress, but steps backwards, especially in the realm of human rights and democracy.

But isn’t the referendum on the minaret ban in Switzerland also a step backwards?

The result of the referendum is the best proof that politicians should finally take the Islamization of Europe seriously.

What do you think about the reaction from the Islamic world regarding the referendum?

The Islamic world leads in discrimination against religious minorities. Christians are persecuted and discriminated against in all Islamic countries. You have to remember that the Christian culture is not one that immigrated or is foreign; it is indigenous. There is a complete ban on building churches in Turkey. And now Erdogan speaks of discrimination against Muslims in Switzerland? Where are Muslims being discriminated against in Switzerland? The European elite allows the Islamic countries to walk all over themselves, all the while bowing down to them.

Are you in favor of a ban on minarets in Austria?

I will not answer that. Instead, I will quote the now so agitated Turkish prime minister who once said, “The mosques are our barracks, the domes our helmets, the minarets our bayonets and the faithful our soldiers.”

Do you feel misunderstood?

Above all, I believe that my rights are being curtailed. Currently I do not notice that I have freedom of speech or opinion.

Haven’t you yourself strained this right?

No, I don’t believe I did. Above all, I did not speak publicly. What is all the commotion about?

But now it has become public.

I only say out loud what others are thinking. But these concerns are not taken seriously.

Are you against a dialogue with the Islamic world?

I am against a dialogue with political Islam. I am, however, in favor of a broad discussion about human rights and personal freedoms.

You criticize Islam as discriminating. What do mean by that?

Just one example: In Islam non-Muslims are called kuffar, non-believers. These infidels are all defamed and not considered equal. This is offensive. Where are the protests?

What are your negative experiences in Islamic countries?

People in these countries are continuously restricted. This leads to aggressions and reporting people to the authorities and other absurd situations. For example, a (Coptic) member of the Austrian embassy in Kuwait was verbally abused at the post office because he was mailing Christmas letters. It was Ramadan and he must not eat or drink publicly. He said, surprised, “But I am not eating!” “Oh yes, you are. You are licking off the adhesive part of the stamp.” This is daily routine in an Islamic society.

Can you really use a single occurrence as an example?

I can tell you hundreds of similar single occurrences. This story is not a single case, but a social program.

Will you continue with your seminars?

Yes. There are requests coming in from all over Austria. I will continue to defend my right to freedom of speech. I will not be gagged.

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/12/fighting-hate-speech-charge-in-austria.html#readfurther

Posted in Counterjihad, Freedom of Speech/Redefreiheit, Human Rights - menschenrechte, Islamization, Islamkritik, Österreich | 4 Comments »

Die Tyrannei der Euphemismen

Posted by paulipoldie on December 3, 2009

(Gastbeitrag von Trinkbecher)

Am vergangenen Sonntag entschieden die Schweizer Wähler im Rahmen einer Volksinitiative mit deutlicher Mehrheit, dass in ihrem Land künftig keine Minarette mehr errichtet werden sollen. Politiker in der Schweiz, vor allem aber im Rest Europas, empörten sich daraufhin, dass damit ein wesentliches Gut einer jeden Demokratie, ja ein Menschenrecht verletzt werde: die Religionsfreiheit.

„Glücklicherweise“, so bemerkte Armin Laschet, Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, seien solche „Referenden“ wie in der Schweiz in Deutschland nicht möglich. Er sprach damit wohl auch seiner Parteivorsitzenden, der Bundeskanzlerin Angela Merkel, aus dem Herzen, die in bezug auf Volksentscheide einst feststellte [2]:

„Ich bin ganz entschieden der Auffassung, dass plebiszitäre Elemente auf der Bundesebene nicht der richtige Weg sind.“

Führende Politiker der Bundesrepublik geben also unumwunden zu, dass sie dem Volk misstrauen. Sonst aber beruft man sich in jenen Kreisen nur allzu gerne auf die „demokratische Legitimation“ durch das Volk. Alle vier Jahre wird nämlich der Deutsche Bundestag gewählt. Diese Wahl legitimiert die „Volksvertretung“, die sodann die Bundeskanzlerin wählt, die wiederum dem Regierungskabinett vorsteht. Diese „Kette demokratischer Legitimation“ soll sich erstrecken bis zum letzten Glied; vorgeblich darf sie niemals abreißen. So gerne sprechen die Politiker von jener „demokratischer Legitimation“, die ihnen zuteil wird, dass es schon befremden muss, dass sie das Volk nicht öfter an die Wahlurnen bitten. Wenn es aber darum geht, die eigene Bevölkerung in bedeutenden Sachfragen entscheiden zu lassen, ist „demokratische Legitimation“ plötzlich nicht mehr erwünscht – jedenfalls keine direkte.

Auch in der Schweiz zeigt sich das Gros der Politiker nicht glücklich über die Entscheidung des eigenen Volkes: Zähneknirschend nimmt man dort hin, was sich in einem Land mit so einer langen freiheitlichen Tradition nun einmal nicht ändern läßt: dass sich das Volk gegenüber dem vermeintlichen „Souverän“ in Gestalt der „Eliten“ zuweilen behauptet und sich nicht mit der üblichen Rolle abfindet, diesem „Souverän“ alle paar Jahre, allzu oft durch praktisch alternativloses Abnicken, eine Vollmacht zu erteilen, in den nächsten vier Jahren nahezu alles (oder auch nichts) mit dem Land zu tun.

Die repräsentative Demokratie hat, ganz unbestritten, gewisse Vorteile, sie ist in weiten Teilen sogar notwendig, weil es nicht nur unökonomisch, sondern schlicht unmöglich wäre, das Volk über jede nur erdenkliche Sachfrage entscheiden zu lassen. Ein Staat braucht ein Parlament, und er braucht eine Regierung. Doch steigt man die Stufen zum Reichstag hinauf, dann sieht man, dass dort noch immer in großen Buchstaben über dem Eingang geschrieben steht: „DEM DEUTSCHEN VOLKE“. Dort steht nicht: „Den deutschen Volksvertretern“, dort steht nicht: „Den deutschen Eliten“, ja dort steht nicht einmal: „Der deutschen Kanzlerin und ihrem Hofstaat“.

Zwar sehen sich viele der Gegner der plebiszitären Demokratie nun angesichts des Erfolgs jener vorgeblich „populistischen“ und „fremdenfeindlichen“ Volksinitiative in der Schweiz in ihrer rigorosen Ablehnung plebiszitärer Elemente nur bestärkt; aber wo sich diese Leute auf das Argument zurückziehen, dass nur so der notwendige „Minderheitenschutz“ in einer „demokratischen Gesellschaft“ gewährleistet werden könne, da bekennen sie sich doch nur um so deutlicher zu ihrer heimlichen (und teils gar nicht so heimlichen) Auffassung, dass das Volk nicht mehr länger der Souverän(!) des eigenen Staates sei, sondern bloß die willfährige Verfügungsmasse der Politik zu sein hat.

Dabei ist die Sorge um den Minderheitenschutz, die indes meist wohl nur vorgeschoben sein dürfte, im Kern nicht unberechtigt: Alexis de Tocqueville prägte einst in seinem Werk „De la démocratie en Amérique“ den Begriff der „Tyrannei der Mehrheit“. Diese Furcht, dass die Mehrheit eine Minderheit brutal unterdrücken könnte, ist durchaus beachtlich; das Problem ist demokratieimmanent: Wo eine Entscheidung ausschließlich vom Willen der Mehrheit abhängt, da kann sich diese Mehrheit schnell und brutal gegen eine Minderheit entscheiden und Politik auf ihre Kosten treiben. Deshalb berufen sich Politiker wie Laschet nun dankbar auf das Argument, dass es daher notwendig sei, gewisse Entscheidungen der Verfügung des Volkes zu entziehen.

Man mag sich schon darüber streiten, ob sich überhaupt je eine Mehrheit bereit finden würde, im Rahmen einer demokratischen Abstimmung grundlegende Menschen- und Freiheitsrechte, wenn auch nur für eine bestimmte Personengruppe, im Kern anzutasten. Schließlich sollte jedem bewusst sein, dass man anderntags selbst zu einer Minderheit gehören könnte. Soweit sich diese Gefahr tatsächlich nicht ausschließen läßt, ist es legitim, solche grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechte nicht zur Disposition zu stellen – nicht einmal im Rahmen eines Plebiszits. Man darf nicht zulassen, dass das Volk sich für die Barbarei entscheidet. Mit gutem Recht kann man aber bezweifeln, dass die Mehrheit in einer Demokratie je auch nur verlockt sein könnte, eine solche Entscheidung zu treffen.

Was die Schweizer Anti-Minarett-Initiative angeht, so wird nun vollmundig ebenjene „Tyrannei der Mehrheit“ angeführt, um das Ergebnis der Abstimmung zu kritisieren. Bei dieser Entscheidung ging es aber nicht darum, die Religionsfreiheit und somit ein grundlegendes Menschenrecht zu vernichten oder wesentlich zu beschränkten – auch wenn dies nun allenthalben von Politikern und Journalisten behauptet wird. Es ging vor allem um Symbolkraft!

Das Minarett mag auch ein religiöses Symbol darstellen, vor allem aber ist es ein Instrument zur politischen Machtdemonstration. Diese Interpretation hat nicht zuletzt der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan vorgegeben, als er einst aus einem Gedicht zitierte:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Die Schweizer haben nichts anderes getan, als den Mann, welcher sie nun ob ihrer Entscheidung „faschistisch“ zeiht, beim Wort zu nehmen.
Unterdes herrscht nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa noch immer eine Vorstellung von Religionsfreiheit vor, die auf eine Zeit zurückgeht, als der Islam hier noch weitestgehend unbekannt war. Das ist ein Problem, denn der Islam teilt das europäische Verständnis von Religionsfreiheit nicht, mehr noch: Der Islam ist, jedenfalls dort, wo er zugleich politischen Zwecken dient – und das ist meist der Fall ¬, grundsätzlich nicht imstande, Religionsfreiheit als Wert für sich zu begreifen. Im Iran und in Saudi-Arabien wird der Abfall vom Glauben beispielsweise mit dem Tode bestraft. Somit gibt es auch für die dort lebenden Muslime keine Religionsfreiheit! Polytheistische Religionen sind, so schreibt es der Koran vor, ohnehin unerbittlich zu verfolgen. Die Christen und Juden dürfen ihren Glauben zwar nach verschiedenen Deutungen behalten, aber nur, wenn sie die Allmacht des Islam anerkennen, sich unterwerfen und Sondersteuern entrichten.

Dass man nun in der Türkei, in Ägypten oder in Pakistan ob der Schweizer Entscheidung tobt und klagt, dass die Schweiz durch das Minarett-Verbot ein „Menschenrecht“ verletzt habe, mag angesichts dieser vom politischen Islam selbst institutionalisierten Unfreiheit und Ungleichheit – dieser wahren Tyrannei im Namen einer angeblichen Mehrheit – bizarr erscheinen. Doch jene Herrschaften wie Erdogan, die von Menschenrechten faseln – und sie selbst täglich mit Füßen treten –, greifen lediglich jene Illusionen und Euphemismen auf, die in ganz Europa seit Jahrzehnten von der Politik und den Medien mit teilweise manischer Überzeugung gepredigt werden.

Man hat gelernt, von „Menschen mit Migrationshintergrund“ zu sprechen, und meint doch in Wirklichkeit: Türken, Araber sowie Menschen aus Nordafrika, vorwiegend solche muslimischen Glaubens. Man hat desgleichen gelernt, von „Jugendkriminalität“ zu sprechen (um ein Beispiel zu zitieren, das nicht nur mit Zuwanderern zu tun hat), und meint damit in erster Linie doch, gar nicht euphemistisch, „Messerstecher“ und „Tottreter“ sowie junge Menschen, die andere mit brutaler Gewalt „abziehen“. Man hat nicht zuletzt gelernt, von „Integration“ zu sprechen, und doch weiß niemand, was das eigentlich heißen soll. Der Begriff ist inzwischen vielmehr ein Schimpfwort geworden.

Die Liste der Euphemismen ist endlos. Die offizielle Sprachkultur ist durchsetzt von derartigen Beschönigungen, die auf das, was sie ursprünglich verhehlen sollten, mittlerweile nur um so dringlicher hinweisen. Und wer gegen die „Käfig-Standards“ verstößt, indem er sich den Euphemismen nicht beugt – so war es bislang jedenfalls –, der wird niederbrüllt und in seinem Ansehen, ja womöglich sogar in seiner Existenz vernichtet: Den klagt man solange an, ein „Nazi“ zu sein, ein „Menschenhasser“, ein „Fremdenfeind“, bis diese Erkenntnis – vermeintlich – zum Allgemeingut geworden ist.

Diese Euphemismen wie „Migrationshintergrund“, „Integration“, „kulturelle Unterschiede“, „Toleranz“, „Weltoffenheit“, sind bezeichnend: Der Bevölkerung wird nicht nur abverlangt, gewisse Wahrheiten für nachgerade gottgegeben zu erachten und politische Entscheidungen hinzunehmen, wie sie fallen. Werden Probleme einmal so dringlich, dass sie nicht mehr verschwiegen werden können, sind sie gleichsam bereits auf der Ebene des sprachlichen Ausdrucks soweit zu entschärfen, dass dort, wo eigentlich Kritik geäußert werden wollte (und wo sie eigentlich dringend erforderlich wäre), nichts mehr übrigbleibt als sprachliche Leere, allzu oft Unsinn – und stets das Gefühl, beraubt worden zu sein.

Auch die Religionsfreiheit(!) ist diesem Prozess zum Opfer gefallen; sie hat so sehr unter der Tyrannei der Euphemismen gelitten, dass sie nicht mehr wiederzuerkennen ist. Das Wort umfasst zwar noch immer dieselben Buchstaben, ist aber, jeden Sinn vernichtend, zur „Religionsfreiheit“ geworden. Wenn sich heute etwa der türkische Staat vehement, indes, klug taktierend, unter dem Deckmantel der „Religionsfreiheit“ und in Gestalt der Organisation DITIB, in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik zu drängen sucht; wenn in so mancher Moschee offen zum Hass gegen alle Andersgläubigen aufgestachelt wird; wenn jedes weitere Minarett, das in Europa errichtet wird, eigentlich von jedermann in Europa als Symbol des wachsenden politischen Einflusses des Islam und als Drohgebärde begriffen werden müßte – nicht aus „fremdenfeindlichen“ Motiven heraus, sondern weil dies gerade die Deutung eines Erdogan ist –, dann hat das mit Religionsfreiheit(!) nichts mehr zu tun. Unter dem Deckmantel der „Religionsfreiheit“ läßt man inzwischen fast alles geschehen. Juristen, Journalisten und Politiker in ganz Europa stehen reihenweise daneben, sehen zu und schweigen. Man darf unterstellen, dass etliche von ihnen aus schierer Ratlosigkeit schweigen. Sie wollen nicht mit dem vermeintlichen Wert der „Religionsfreiheit“ brechen, weil sie gelernt haben, dass das ein Land zur Diktatur mache, aber sie verstehen gar nicht mehr, was Religionsfreiheit(!) bedeutet. Sie begreifen auch nicht, dass die Religionsfreiheit nicht als Gut, wohl aber in ihrer zulässigen Ausprägung sehr wohl eine Sache des Volkes sein muss.

So aber leisten diese Politiker, Juristen und auch Journalisten nicht etwa der notwendigen Integration von Zuwanderern einen Dienst. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass beispielsweise viele junge Menschen mit arabischen und türkischen Wurzeln, die in Europa geboren wurden, noch viel schlechter angepasst und integriert sind als ihre Eltern. Indem man wegsieht und die Probleme leugnet, indem man jeden verleumdet oder gar zu kriminalisieren sucht, der auf diese Probleme hinweist, leistet man letztlich aber nur der Desintegration der Massen einen Dienst!

Als die Schweizer votierten, dass in ihrem Land keine weiteren Minarette errichten werden sollen, haben sie nicht nur den politischen Ansprüchen des Islam eine deutliche und längst überfällige Absage ereilt. Sie haben nicht nur darauf beharrt, dass sie noch immer ein Mitspracherecht haben, wie das Gesicht ihres Landes sich in Zukunft ausnehmen soll. Bedenkt man, dass es in der Schweiz bisher nur vier Minarette gab und ein weiteres zeitnah gebaut werden sollte, mag man sogar davon sprechen, dass diese Abstimmung absurd und sinnlos gewesen sei. Wer so urteilt, versteht aber nicht. Denn die Schweizer haben sich nicht nur GEGEN ein Symbol entschieden; sie haben sich auch FÜR ein Symbol entschieden, und die Zustimmung, die dieser Akt im Rest von Europa gefunden hat, sollte Politikern und Journalisten nicht nur zu denken geben; dies muss sie endlich zum Handeln animieren.

Als die Schweizer den Bau von weiteren Minaretten verboten haben, haben sie sich nämlich zugleich und überaus deutlich gegen die Herrschaft jener Euphemismen ausgesprochen, die das öffentliche Leben, Schreiben und Sprechen solange geprägt haben. Die Schweizer haben sich mehrheitlich von der Seele geschrien, dass sie den Beschwichtigungen der Herrschenden nicht mehr glauben! Der Erfolg der Anti-Minarett-Initiative war ein deutliches Signal an die „Eliten“ des Landes – nicht ein Signal von Fremdenfeindlichkeit oder unbegründeter Furcht vor dem Islam. Dies war ein Signal, dass weitere Zuwanderung nicht per Dekret erfolgen darf oder aus angeblicher juristischer Notwendigkeit, sondern Zuwanderung stets kritisch nach ökonomischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkt abgewogen werden muss – auch deshalb, weil es nicht nur ein Menschen-, sondern gerade auch ein Staatsbürgerrecht ist, über das Schicksal des eigenen Landes zu entscheiden.

In der Schweiz mag es im Verhältnis noch vergleichsweise wenige muslimische Zuwanderer geben, aber die Verhältnisse in anderen europäischen Staaten sind bekannt. Die eigenen, oft schlechten Erfahrungen genügen, um sagen zu können, dass das Einknicken vor muslimischen „Interessenvertretern“ nicht der richtige Weg sein kann, um die muslimischen Zuwanderer zu mehr Partizipation an der Schweizer Gesellschaft zu bewegen, um ihnen deutlich zu machen, dass sie längst nicht nur Rechte reklamieren können, sondern eben auch Pflichten haben. Das sind keine „Vorurteile“. Wo viele in ihrer Torheit nun „Ablehnung“ und „Fremdenfeindlichkeit“ sehen wollen, darin muss man vielmehr eine Aufforderung erblicken, diese Missstände zu beheben. Die Schweizer haben nicht für die Selbstaufgabe gestimmt, sie haben nicht dafür gestimmt, die Religionsfreiheit zu vernichten; sie haben vielmehr für ein Zeichen an die Muslime gestimmt. Sie haben selbst auf ihre Religionsfreiheit und ihr Recht auf Selbstbestimmung geklagt.

Wichtiger aber ist noch das Signal, das diese Entscheidung an die Politik sendet: Die Schweizer haben die Bevormundung satt. Sie haben es, wie so viele in Europa, satt, einer Tyrannei von Euphemismen ausgeliefert zu sein. Was die Menschen sehen, erleben und wie sie empfinden, deckt sich nicht mehr mit dem, was ihre „Volksvertreter“ (angeblich) sehen, erleben und als empfunden wissen wollen. Diese Diskrepanz gibt es nicht nur in der Schweiz. Sie läßt sich in ganz Europa beobachten. Und sie ist beunruhigend. Dass sie nun so deutlich geworden ist, ist aber auch eine Chance.

Wer jedoch glaubt, die Mehrheit nun abermals schulmeisterlich belehren oder gar in Form einer medialen „Gegenoffensive“ der politisch Korrekten wieder zum rechten Glauben bekehren zu müssen, der macht einen schweren Fehler und vertut diese Chance gedankenlos. Denn die alten Machtmittel greifen nicht mehr. Was früher galt, gilt nimmermehr. Das hat zuerst der Fall Sarrazin gezeigt, als sich weite Teile der Bevölkerung mit Sarrazin ob dessen Äußerungen solidarisierten und so seine bereits festeingeplante Verbrennung auf dem Scheiterhaufen verhindert wurde. Das zeigt nun auch das Ergebnis der Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz, das man vor allem als Aufschrei zu werten hat.

Die Tyrannei der Euphemismen – wie so oft nicht eine Tyrannei der Mehrheit, sondern eine Tyrannei einer Minderheit – scheint zu Ende zu gehen. Die üblichen Beschwichtigungen und Verleumdungen verfangen bei vielen nicht mehr. Das ist eine Chance. Man sollte sie nutzen.

http://www.pi-news.net/2009/12/die-tyrannei-der-euphemismen/#more-102586

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Islamisierung, Islamkritik | Leave a Comment »

Mutige Schweizer

Posted by paulipoldie on December 2, 2009

Fremde Federn: Roger Köppel

Die Muezzine der Mainstream-Medien waren sich in ihrem Entsetzen einig:

Der Volksentscheid der Schweizer, Minarette per Verfassung zu verbieten, sei völkerrechtswidrig, unmoralisch und eines weltoffenen Landes unwürdig.

Die Süddeutsche Zeitung sprach von einem “Kollateralschaden der direkten Demokratie”.

So könne es eben kommen, argumentierte herrenreiterlich der Korrespondent, “wenn das Volk nicht nur über Turnhallen oder Transrapidbahnen abstimmt, sondern über alles”. Im “Spiegel” wie in der “Welt” wurde in seltener Einmütigkeit von einem Sieg der Angst gesprochen. Diffuses Unbehagen, vage Befürchtungen hätten zu einem “schockierend deutlichen Erfolg” von 57,5 Prozent Ja-Stimmen geführt. Die Schweizer, so wurden wir belehrt, hätten wider besseres Wissen für eine Annahme der umstrittenen Initiative gestimmt, da das Minarettverbot keine Probleme löse. Die bedauernswerten Schweizer, muss der Leser folgern, waren offenbar zu dumm, um die Implikationen ihres politischen Willens zu verstehen.

Ein Gespenst geht um: die Demokratie. Demokratie heißt Volksherrschaft, und es gehört zu den Berufsrisiken dieser Regierungsform, dass das Volk manchmal anders denkt und fühlt als seine Regierung und seine medialen Interpreten. Der Minarettentscheid vom letzten Wochenende kam auch für die Schweizer überraschend. Niemand hatte erwartet, dass die Initiative an den Urnen siegen würde. Die Umfrageinstitute lieferten über Wochen hinweg detaillierte Fehlprognosen.

Das politische Establishment, eifrig unterstützt von allen großen Zeitungshäusern, orchestrierte eine gewaltige Einschüchterungskampagne. Die Schweiz, hieß es, würde sich ins Abseits manövrieren mit dem Kampf gegen die Minarette. Plakate wurden verboten. Man malte das Schreckgespenst arabischer Boykotte an die Wand. Doch die Drohungen verfingen nicht:

Bis weit in linke und liberale Milieus hinein muss die islamkritische Initiative Anklang gefunden haben. Noch selten war der Abstand zwischen den Eliten und den gewöhnlichen Bürgern in der Schweiz so groß.

Die besorgten Kollegen liegen daher falsch: Das Abstimmungsresultat vom Wochenende war nicht Ausdruck von Angst, sondern von Mut. Eine Mehrheit der Schweizer hat sich gegen alle Bevormundungen die Freiheit herausgenommen, eine andere Meinung zu vertreten als die von den Politikern und Intellektuellen gewünschte. Ein krauses Demokratieverständnis liegt der Auffassung zugrunde, dass eine Abstimmung nur in einer Richtung zu verlaufen habe. Demokratie ist die Staatsform der Alternativen: Nur in Nordkorea oder Kuba dürfen die Leute, sofern sie überhaupt gefragt werden, einen Stimmzettel ausfüllen, auf dem sich keine Auswahl bietet.

Ebenso abwegig sind jetzt aber auch die Bedenken, die von europäischen Funktionären oder deutschen Journalisten ventiliert werden: Gerade die EU hat sich unter der Ambition ihrer Staatswerdung zu einem Instrument der Demokratieverhinderung entwickelt. Viele Brüsseler Institutionen sind auf der Grundlage eines soliden Misstrauens gegen die eigenen Bevölkerungen von oben nach unten errichtet worden. In der Schweiz ist es genau umgekehrt: Hier hat sich die Demokratie als Staatsform des institutionalisierten Misstrauens von unten nach oben verfestigt. Initiative und Referendum, elementare Volksrechte, sind das Damoklesschwert der Bürger gegen die politische Klasse. Was in deutschen Zeitungen als “Kollateralschaden” oder Ausfluss “diffuser Ängste” schlechtgeredet wird, sind die wesenhaften “checks and balances” eines der ältesten Rechtsstaaten der Welt.

Was immer an unterschiedlichen Motiven hineinspielte, der entscheidende Grund für das Abstimmungsresultat darf nicht übersehen werden: In der Schweiz herrscht große Skepsis gegenüber dem Islam und vor allem gegenüber dem Integrationswillen der schnell wachsenden muslimischen Minderheit, die innerhalb weniger Jahre auf rund 400 000 Personen anschwoll.

Die Schweiz ist stolz auf ihre säkulare Tradition. Noch bis 1973 gab es ein Jesuitenverbot, da man hinter dem Orden katholischen Fanatismus und Illoyalität zum Vaterland vermutete.

Es ist nachvollziehbar und vernünftig, dass die Schweizer hellhörig bis kritisch werden, wenn sie sich mit einer Religion konfrontiert sehen, die im Unterschied zum Christentum ihren weltlichen Herrschaftsanspruch noch immer geltend macht. Das Minarett wurde als Ausdruck des politischen Islam bekämpft und als Markierung, mit der sich die Muslime von der säkularen Schweizer Leitkultur Richtung Parallelgesellschaft abgrenzen wollen. Ungeachtet dessen:

Die Ausübung ihrer Religion bleibt den Muslimen weiterhin unbenommen. Von einer Einschränkung der Glaubensfreiheit kann keine Rede sein.

Während sich die deutschen Meinungsführer ihren heiligen Zorn über den Schweizer Volksentscheid von der Seele schrieben, meldeten sich ihre Leser mit ganz anderen Voten zu Wort. In der “Bild”-Zeitung ergab eine Publikumsumfrage eine Zustimmung von 83 Prozent zum Schweizer Minarettverbot. Beim “Spiegel”, der den Volksentscheid als “bedauerlich” abqualifizierte, waren zwischenzeitlich rund 78 Prozent der Online-Leser gegen Minarette.

Bereits laufen Versuche, den demokratisch ermittelten Volkswillen durch europäische Gerichtshöfe rückwirkend wieder umzubiegen. Dass solche Tendenzen in deutschen Medien unter dem Eindruck der Minarettabstimmung herbeigewünscht statt gegeißelt werden, stimmt nachdenklich.

Der Islam ist eine problematische Religion, weil er die Trennung zwischen Kirche und Staat bis heute nicht zustande brachte. Indem sich eine Mehrheit der Schweizer gegen Minarette aussprach, legte sie ein beeindruckendes Votum ab für europäische Grundwerte.

Der Autor ist Verleger und Chefredakteur der in Zürich erscheinenden “Weltwoche”.
Text: F.A.Z., 01.12.2009, Nr. 279 / Seite 10

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit, Human Rights - menschenrechte, Islam, Islamisierung | Leave a Comment »

Fitzgerald: To ensure freedom of speech, a short way with the suppressors

Posted by paulipoldie on November 28, 2009

Posted by Hugh on November 27, 2009 4:48 AM

Not long ago [1] Robert Spencer and another speaker were attempting to elucidate, for an audience in New York, the ideology of Islam, that ideology that explains, without much trouble, the behavior of many Muslims, and the real attitudes of many more. Someone in the audience caused a stir, and while the security guards ran to deal with it, from an unsecured side door out rushed two people bearing pies that they flung at Spencer (who successfully dodged the pie meant for him) and his associate, Mr. Elan Journo, who was not quite so quick, and was hit. These were pies, and pie-throwing may make us think of the late Soupy Sales, and campus shenanigans that are supposed to be hilarious but somehow never are.

But in this case, the pie-throwing was no joke, because what the speakers were speaking about was Islam, and in many countries many death threats have been delivered, and some of those death threats acted upon, in many different places. A Japanese translator of Salman Rushdie was stabbed to death; a Norwegian translator was attacked but survived. Political figures, such as Pim Fortuyn in the Netherlands, have been killed. Cultural gadflies, who dared to deal with Islam as they dealt with Christianity or Judaism or the monarchy or anything else, such as Theo van Gogh, were killed. Wafa Sultan must live in hiding. Geert Wilders, and Ayaan Hirsi Ali, and Magdi Allam, in Europe, must all travel with a constant escort of armed guards, and Wilders, at least, must frequently move from house to army base to house.

People suddenly appeared from the side entries running toward the speakers with something that “looked like pies” — but pies can contain all kinds of toxic substances, and can even conceal bombs. How are the police or security guards to know that what is being hurled is a pie, that the pie contains nothing toxic, that the pie is not a diversion for someone else’s gun? If we did not have a long history, in this country and in other countries, of Muslim death threats, and the carrying out of such threats, we would not be compelled to consider this possibility.

Given the world today, we must consider it. And those who disrupt such gatherings which attempt, in the mildest and most reasonable of ways, to present certain uncomfortable home truths, should be met with appropriate force. “Appropriate” force means “reasonable” force. If such an attack were made, say, on Ayaan Hirsi Ali, would her contingent of Dutch bodyguards, trained in the use of deadly force, not be perfectly justified in not hesitating, not waiting to find out, but in using that force? And those who protect Geert Wilders?

Charges should be pressed, and a case made that will ensure the pie-throwers are themselves thrown out of decent society. A jail sentence might be just the ticket. A little time in Riker’s can help change behavior, if not win hearts and minds. The hearts and minds of those who threw those pies are impervious to reason and decency. So forget about that. Just change their behavior. And make the punishment sufficient to give others pause.

If those setting out the ideology of the Nazis before an audience in, say, New York, in 1942, that is, once the war had begun, been attacked, what would the government have done to the attackers? But, you will say, we are “not at war.” Oh yes we are. The Jihad war has begun in earnest, and along with the many thousands of terrorist attacks by Muslims recorded just since 9/11/2001, the other instruments, even more effective than those acts of terrorism, of Jihad include deployment of the Money Weapon (and the propaganda it can buy), campaigns of Da’wa, and demographic conquest.

Those who attempt to shut down or intimidate, not rabble-rousers, but all those who try to elucidate matters by quite reasonably bringing to the public’s attention the texts and tenets of Islam that explain the acts and the attitudes of many Muslims, which cannot be changed unless Islam itself were to be changed or the Qur’an cease to be regarded as the uncreated, literal Word of God, should be heard. For what they are attempting to make clear is that those texts, those tenets, explain Muslim behavior, including the behavior of those murderous smilers in that novemdectet, acting — as Ayaan Hirsi Ali, Ibn Warraq, Wafa Sultan, Magdi Allam, and all the other defectors from the Army of Islam well know and have explained and explained — according to, and not in opposition to, the texts, the tenets, the attitudes, the atmospherics of Islam. Not all Muslims take Islam fully to heart. Some, fortunately, are lapsed or indifferent or bad Muslims. But those who take their Islam straight up, instead of on the rocks, need to be understood. We won’t have what the Muslim boys in the back room are having; we just need to know exactly what is in their drink. And that is an effort that recent events at Fort Hood make clear that many of us, and many of those who rule over us or are supposed to instruct or defend us, have not yet done. But they will.

http://www.jihadwatch.org/2009/11/fitzgerald-to-ensure-freedom-of-speech-a-short-way-with-the-suppressors-print.html

Posted in Freedom of Speech/Redefreiheit | Leave a Comment »