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Gibt es moderate Muslime? Gibt es einen moderaten Islam? Für die, die es immer noch nicht wissen

Posted by paulipoldie on November 1, 2011

Gibt es moderate Muslime? Gibt es einen moderaten Islam?

Michael Mannheimer Blog 1 November 2011
Von Michael Mannheimer

Die These eines angeblich “moderaten” bzw. “friedlichen” Islam ist so alt wie der Islam selbst und hat bislang nur den Muslimen gedient, indem sie die Abwehrbereitschaft der

“Ungläubigen” entscheidend schwächte. Alle nichtislamischen Völker, die sich beim Zusammentreffen mit dem Islam auf die These eines “moderaten” Islam stützten, wurden am Ende von diesem gefressen. So wird es auch Europa gehen, wenn es seine Augen dieser größten Bedrohung seiner Geschichte gegenüber nicht endlich öffnet und aufhört, von einem “Euro-Islam” zu faseln. Den wird es nicht geben.

In Zeiten andauernden weltweiten Terrors, verübt im Namen Allahs, fragt sich die nicht-islamische Welt, ob der Islam tendenziell eher friedfertig ist oder eine Ausnahme bildet innerhalb der übrigen, weitestgehend friedlichen Großreligionen.

In der Hoffnung, dieses doppelgesichtige Phänomen Islam verstehen und in den Griff zu bekommen zu können, greifen die intellektuellen Eliten auf eine Hilfskonstruktion zurück, in der sie den Islam in einen friedlichen Zweig “gemäßigter” Muslime und einen “fundamentalistischen” bzw. “terroristischen” Zweig einteilen.

Den ersten Zweig nennen sie “Islam”, den zweiten “Islamismus”. Doch diese Unterscheidung ist künstlich geschaffen und verkennt die Tatsache, dass Islam und Islamismus nichts anderes sind als die verschiedenen Seiten ein und derselben Medaille.

Das Dilemma

Unsere Welt hat ein echtes Dilemma: da gibt es eine Religion mit dem Namen Islam,  die sich selbst als die „Religion des Friedens“ bezeichnet. Doch seit weit über einem Jahrzehnt werden die überwiegende Mehrzahl aller weltweiten Terroranschläge im Namen jenes Islam, jener „Friedensreligion“ verübt. Die Zahl dieser Terroranschläge übertrifft an Quantität und Qualität bei weitem alles, was man aus dem 20. Jahrhundert von linken und rechten Terrorgruppen her gewöhnt war und ist mittlerweile kaum noch überschaubar: sie geht in die Zehntausende – und ein Ende ist nicht abzusehen.

Wie kann aber eine Friedensreligion all diesen Terror begehen, fragt sich die Welt? Mit Verwunderung nimmt sie wahr, dass sich jene Terroristen anziehen wie Muslime, dass sie sich benehmen wie Muslime, dass sie sich selbst als Muslime bezeichnen, und dass sie ihre Morde meist mit einem Allah Akhbar! – Gott ist groß! -  auf den Lippen und den Koran in den Händen begehen. Unsere Welt stellt ebenso verwundert fest, dass alle Terroristen aus dem Herzen der islamischen Völker selbst entstammen und nicht etwa aus Ländern, die sich „islamistische“ Länder oder dergleichen bezeichnen – und die auch keinesfalls  darauf insistieren, von den friedlichen Ländern des Islam ideologisch strikt  unterschieden zu werden.

Man kann also jene terroristischen Muslime weder an ihrem Aussehen noch an ihren Alltagshandlungen als solche erkennen, und offensichtlich gelingt dies auch den „moderaten“ Muslimen nicht. Wie sonst wären deren Reaktionen nach einem Terroranschlag zu erklären, in denen die „moderaten“ Muslime regelmäßig mit Erstaunen feststellen, dass sie den Terroristen bestens gekannt und mit ihm regelmäßig in der gleichen Moschee gebetet haben? Und doch: Mit Terroristen habe man nichts zu tun, vernimmt die Welt unentwegt aus dem Munde moderater Muslime. Und damit hat die Welt ein weiteres Dilemma: Wenn es tatsächlich so wäre, fragt sie sich: wo bleiben dann die weltweiten Massenproteste der Mehrheit der Muslime, die sich selbst als friedlich bezeichnen?

Die Eliten der westlichen Welt scheinen das Problem erkannt und irgendwie auch eingekreist zu haben: in ihrer scheinbaren Klugheit unterscheiden sie die friedfertigen Muslim von den friedlosen. Die ersteren zählen sie zum Islam. Die letzten rechnen sie dem Islamismus zu. Islamisten, so betont die Elite, seien Fanatiker, die ihre eigene Religion falsch verstanden haben.

Doch wo genau  die Trennlinie zwischen beiden Zweigen des Islam liegt, wo genau sich also der gute Islam vom bösen Islamismus unterscheidet, das können auch sie nicht so recht sagen. Ebenso wenig wie die moderaten Muslime,  die vorgeben, dass die Islamisten mit ihnen nichts zu tun hätten.

Es gibt nur einen Koran. Und der ist die Quelle für Islam und Islamismus

Wer Islamisten und Terroristen verstehen will, muss den Islam und seine beiden wichtigsten Säulen Koran und Mohammed verstehen. Der wird verstehen, warum der Islamismus die andere Seite der Medaille namens Islam ist. Islam und Islamismus sind keine verschiedenartigen Strömungen einer Religion, wobei die eine friedlich, die andere terroristisch ist, wie die Mehrzahl der Westler glaubt. Der Islamwissenschaftler und Herausgeber der „Internationalen Enzyklopädie des Islam“, Hans-Peter Raddatz, schreibt dazu:

“Die islamistische Sichtweise stellt keinen Missbrauch des Islam dar, wie oft fälschlicherweise behauptet wird, sondern sie entstammt einer langen Tradition extremer (religiöser) Intoleranz.”[i]

Auch der Islamwissenschaftler Tilman Nagel betont, dass eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus „ohne Erkenntniswert“ sei.[ii] Dies heißt im Klartext: selbst wenn es eine Unterscheidung gäbe, wäre sie derart marginal, dass sich daraus keine Erkenntnisse ziehen ließen, die anders lauten würden, als wenn man Islam und Islamismus von vornherein miteinander gleichsetzt. Islam und Islamismus sind daher auch in den Augen von Tilman Nagel identisch.

Moderate Muslime und „Islamisten“ gehen in dieselben Moscheen. Sie lesen denselben Koran, und sie verehren auch denselben Mohammed. Es gibt keine guten Suren für „friedliche“ Muslime auf der einen – und böse Suren für „islamistische“ Muslime auf der anderen Seite. Genauso wenig wie es einen guten Mohammed für „friedliche“ und einen bösen Mohammed für „islamistische“ Muslime gibt. Es gibt nur einen Mohammed, dessen Worte und Taten bis auf das Komma genau im Hadith – der Überlieferungen der Worte, Taten, Billigungen, Missbilligungen, Empfehlungen des Propheten – beschrieben ist. Dieser Hadith ist im identischen Wortlaut sowohl den „moderaten“ als auch den „fundamentalistischen“ Muslimen zugänglich – und es gibt nur diesen einen Hadith. Denn so wenig es einen Geheim-Koran gibt, so wenig existiert ein Geheim-Hadith.

Zur Annahme, dass es all das geben könnte, könnte man nämlich kommen, hört man westlichen Wohlmeinenden und Gutmenschen zu, die nicht müde werden, den Islam in zwei Teile zu spalten: Islam versus Islamismus. Guter Islam versus böser Islam. All jene Gutmenschen vermochten bislang jedoch keine Trennlinie anzugeben, an der sich die eine von der anderen Islamversion klar und unzweideutig scheidet. Versuche, dies zu tun, gibt es zuhauf. Man könne, glauben sie, den guten Muslim vom bösen an ihrem Verhalten und Aussehen unterscheiden: wer brav in die Moscheen geht und betet, wer über einen guten Charakter verfügt, auch gegenüber „Ungläubigen“ friedlich ist, wer nicht insgeheim an Bomben bastelt und in die westliche Gesellschaft integriert ist, der gilt als moderater, guter Moslem. Wer jedoch mit wallendem Bart herumläuft, den Koran stets griffbereit hat und heimlich an Bomben bastelt, wer gar Terrorakte plant oder sie selbst durchgeführt hat, wer sich von „Ungläubigen“ absondert und ein finsteres Wesen hat, den zählt man eher zu den bösen Muslimen – den „Islamisten“.

Doch eine nähere Betrachtung zeigt schnell, dass dies ein Vorurteil ist, was mit der Realität wenig gemein hat. Mohammed Atta etwa, der Anführer der Attentate vom 11. September 2001, war westlich angezogen und trug keinen Bart. Er war ein eher schüchterner, unauffälliger, in jedem Fall aber ein höflicher junger Mann. So wird er von allen beschrieben, die ihn kannten, auch von seinen deutschen Professoren und seinen deutschen Vermietern. Und doch plante er kaltblütig einen beispiellosen Massenmord an 3000 unschuldigen Zivilisten, die er und seine Mitstreiter als Feinde des Islam ausgemacht hatten. Umgekehrt gibt es eine Menge finster dreinschauender bärtiger Muslime, denen man alles zutrauen würde – und die dennoch eine freundliche und harmlose Natur haben.

Woran erkennt man “Islamisten”?

Am Äußeren erkennt man also Islamisten nicht. Und wie wir bei Mohammed Atta sehen, auch nicht an deren Charakter. Also erkennt man sie an ihren Taten? Ist also, wer Bomben wirft, ein „Islamist“ – und einer, die dies nicht tut, „moderat“?

Auch diese Annahme erweist sich als Irrweg. Die bedeutendsten Islamisten haben selbst nie eine Bombe gebaut. Das lassen sie das Fußvolk tun. Auch Hitler hat ja nie selbst getötet – er hat töten lassen. In Wahrheit bekleiden „Islamisten“ häufig hohe Ämter, sind Vorsitzende von Islamvereinen oder Berater westlicher Regierungen in Sachen Islam und stehen also in der Mitte jener islamischen Welt, die als „moderat“ bezeichnet wird. Sie tragen Gewänder von Imamen oder Ayathollas, haben bürgerliche Berufe wie Richter, Wissenschaftler, Autoren oder Politiker. In aller Regel haben sie einen ausgesucht höflichen und zivilisierten Umgangston, schlagen ihre Frauen nicht oder nur selten und gehen keinesfalls so oft in die Moscheen, wie sie es eigentlich müssten. Und doch handelt es sich um absolut gewaltbereite „Islamisten“, die in ihrem geschickten Vortäuschen von Friedfertigkeit, Dialog- und Kompromissbereitschaft beträchtliche Erfolge erzielen – und denen die Multikulti-Anhänger in Scharen auf den Leim gehen. Jene angepassten, moderat daherkommenden geistigen Führer des Islamismus sind jedoch wesentlich gefährlicher, als es Bomben je sein können. Sie alle vertreten den wahren, den ungefilterten Islam. Und tatsächlich kennen sie die Suren bis ins Detail, so wie sie auch Mohammeds Leben und Aussagen bis ins Detail studiert haben. Und daher tun sie alles, die Ziele des Propheten und die Inhalte der Suren unverfälscht und detailgetreu umzusetzen. Und wenn es sein muss auch mit Terror, wie von Allah an zahlreichen Stellen im Koran befohlen:

Sure 2, Vers 216:

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr ein Ding, das schlecht für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.“ (Gemeint ist der Kampf mit Waffen)

Sure 8, Vers 59, 60:

„So rüstet wider sie (die Ungläubigen), was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. …“

Sure 9, Vers 5:

„Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist erzeihend und barmherzig.“ (Für westliche Medien zitieren islamische Geistliche nur den letzen Satz dieses Koran-Verses. )

Sure 9.123

“O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der Ungläubigen, die euch benachbart sind, und lasst sie in euch Härte finden; und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“

Sure 47, 4-5

“Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande”

Sure 8, Vers 12:

„ … Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

Sure 8, Vers 39:

„Und kämpfet wider sie (Anm.: die Ungläubigen), bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“

Sure 8, Vers 55:

Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

Sure 5, Vers 17

„Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“

Sure 9, Vers 123

“Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, dass Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten.

Sure 5, Vers 51:

O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg“

Das ist nur ein Bruchteil von Zitaten aus dem Koran – jenem heiligen Buch, der in den Augen der Muslime Allahs gesprochenes Wort selbst enthält (Verbalinspiration) – wo er seine Gläubigen unmissverständlich dazu aufruft, gegen die „Ungläubigen“ dieser Welt bis zu deren letztendlichen Vernichtung zu kämpfen.

„Islamisten“ und „moderate“ Muslime gehen also täglich miteinander um, sie kennen sich, pflegen Freundschaften untereinander, tauschen sich aus, auch in religiösen Fragen. Oft entstammen sie derselben Familie, hatten dieselbe Erziehung. Entgegen landläufiger Meinung sind „Islamisten“ selten arm, noch seltener ungebildet. Doch es wird noch diffuser: Selbst bei ein und derselben Person kann sich der Zustand „Islamist“ bzw. „moderater“ Muslim ändern – und dies sogar mehrfach in seinem Leben. Aus einem „islamistischen“ Ibrahim kann ein „moderater“ Ibrahim werden – und umgekehrt – und in Ausnahmefällen sogar mehrfach während seines Lebens.

Notwendige Fragen an die “moderaten” Muslime

Wenn sich der „moderate“ Islam vom „Islamismus“ tatsächlich so fundamental unterscheidet, wie Westler meinen, dann stellen sich automatisch folgende Fragen:

  • warum protestieren dann nicht Millionen der als gemäßigt und moderat geltende Muslime tagein tagaus in ihren Ländern und in den Städten der übrigen Welt gegen jene „Islamisten“, die doch offenbar die Lehre des Islam so gründlich missverstehen und so das Ansehen ihrer angeblich doch friedlichen Religion beschmutzen?

  • Warum organisieren moderate Muslime nicht ähnlich gewaltige Großdemonstrationen, wie man sie es im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen der Mohammed-Karikaturen kennengelernt hat, auf denen sie sich in Plakaten klar und deutlich von den Islamisten distanzieren?

  • Warum werden seitens der islamischen Intellektuellen nicht Buch um Buch herausgegeben, in der sie den angeblichen Unterschied von gutem und bösem Islam für jedermann verständlich darstellen?

  • Warum senden islamische Fernsehsender nicht Tag und Nacht Reportagen über den Islam und Talk-Shows mit Islamexperten, in denen sie den Islam vom Islamismus so deutlich unterscheiden, dass es jeder nachvollziehen kann?

  • Warum ergehen so gut wie niemals Todes-Fathwas gegen „Islamisten“ – wenn sie, wie behauptet, tatsächlich Feinde des Islam seien?

  • Warum wenden sich die Prediger in den Moscheen der Welt nicht mit aller Härte gegen jene „Islamisten“, die doch offenbar den Koran vollkommen falsch interpretieren?

  • Warum beweisen sie in ihren Predigten und Interviews, in ihren Artikeln und Büchern nicht, dass der Koran und Mohammed Terror und Mord verbieten – und zwar grundsätzlich verbieten?

  • Warum werden „Islamisten“ nicht aus der umma des Islam verbannt?

Die Antwort: die Führer des „moderaten“ Islam tun all das nicht, weil sie es nicht tun können. Wissen sie doch, dass die „Islamisten“ den Koran weitaus besser kennen als der Rest der Muslime – und dass „Islamisten“ letztendlich genau das umsetzen wollen, was der Koran ihnen vorschreibt und was Mohammed ihnen einst selbst vorgelebt hat. Dass sie – um es auf den Punkt zu bringen – im Prinzip die Gläubigsten und Frömmsten innerhalb der islamischen umma, der Gemeinschaft aller Gläubigen sind.

Die einzig real existierende Trennlinie zwischen Islam und Islamismus ist die in den Köpfen friedens- und harmoniesüchtiger Westler, die nicht glauben und fassen können, dass es unter den etablierten Weltreligionen eine Religion gibt, die aus dem Rahmen fällt und damit die so gefürchtete Ausnahme bildet. Sie haben einen derartigen Horror vor den Konsequenzen eines solchen Gedankens, dass sie ihre Augen vor der Realität krampfhaft verschlossen halten.

Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam

Denn der Islam ist in Wirklichkeit ein theokratischer Totalitarismus mit schriftlich verfasstem Weltherrschaftsanspruch. Erst wenn  die Welt – so der einhellige Glaube des Islam – vollkommen islamisch geworden ist, kann und wird ewiger Friede herrschen (dar a-Islam). Und wenn für das Erreichen dieses Endzustands blutiger Terror gegen die Ungläubigen dieser Welt nötig sein sollte, dann muss dieser Terror eben erfolgen – geschieht er doch zum Ziele eines ewigen Weltfriedens unter dem Banner des Islam. So steht es im Koran, so will es Mohammed, so will es der Islam: das oberste Ziel dieser „Friedensreligion“ ist die Herrschaft über die Welt.

So furchtbar es für einen normalen Menschen ist, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen – noch furchtbarer werden die Konsequenzen sein, es nicht zu tun. Doch der Befehl zur Erringung der Weltherrschaft stammt von Allah selbst und ist im Koran von jedermann nachzulesen:

Sure 48, Vers 28

“Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, dass Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.”

Unzählige Muslime haben diesen Welteroberungsauftrag in öffentlichen Reden in Vergangenheit und Gegenwart betont. In zahllosen Schriften des Islam und Büchern über den Islam kann man darüber nachlesen. Muslime wissen, dass dieser Weltherrschafts-Auftrag existiert und dass ihre Religion ihnen gebietet, ihn auch einzulösen. „Unmissverständlich und in jeder Hinsicht zwingend“ sei der Auftrag zum Dschihad, zum Krieg also gegen die „Ungläubigen“ dieser Welt, führte unlängst etwa Scheich Omar al-Bakri in seiner Reaktion auf die berühmt gewordene Regensburger Papstpredigt an, und attestierte dem  „ungläubigen“ Papst, unwissentlich etwas Richtiges geäußert zu haben:

“Jawohl, es gibt den Zwang, den Islam als politische Ordnung durchzusetzen – so wie die Heere des Islam Teile des Römischen und des Persischen Reiches erobert haben.” Dieser Auftrag sei selbstverständlich offensiv, beharrt Scheich Bakri: “Lasst euch da nichts vormachen.” Das Dar al-Harb, das Haus des Krieges, erobert der Islam “mit dem Schwert und nicht mit dem Gedanken”.[iii] (Scheich Omar al-Bakri, in einer Predigt in Tripolis)

Keine Einzelmeinung, wie westliche Gutmeinende meist vermuten. Al-Bakri gibt unverstellt, ohne die übliche Tayiya-Taktik, den Blick frei auf das Hauptziel seiner Religion. Auch weltliche Muslime denken nicht anders. Hören wir uns ein paar Stimmen dazu an:

Der deutsch-türkische Vural Öger (Öger-Tours), der für die deutsche SPD im Europaparlament sitzt, bei einem Essen mit seinen türkischen Freunden der größten türkischen Zeitung “Hürriyet”:

  • Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen”. [iv]

Necmettin Erbakan,ehemaliger türkischer Premierminister, Vorgänger von Erdogan:

  • “Unser Ziel ist es, auf dem europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in Ruhe und gemäß den Gesetzen zu leben, so dass eines Tages vielleicht ganz Europa muslimisch ist.”[v]

Der türkischstämmige  “Kalif von Köln”:

  • “Unser Ziel ist die Weltherrschaft des Islam!”[vi]

Der bosnische Präsident A.Izetbegovic:

  • “Die islamische Bewegung muss die Macht im Staate ergreifen, sobald sie moralisch und zahlenmäßig so stark ist, dass sie die bestehende nichtislamische Macht stürzen und eine islamische Macht errichten kann.”[vii]

Hassan al-Banna, der Gründer der Muslimbruderschaft:

  • Es liegt in der Natur des Islam, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den gesamten Planeten auszuweiten.”[viii]

Derlei Äußerungen sind so zahlreich, dass man ganze Bücher damit füllen Könnte. Für das Hauptziel Weltherrschaft hat der Islam jedes Mittel geheiligt, auch das Töten Unschuldiger. Der Islamwissenschaftler Hans-Peter Raddatz schreibt dazu:

„Jeder Muslim hat das Recht, Nichtmuslime zu töten, wenn sie Schuld auf sich laden, indem sie den Islam ablehnen und sich sogar dessen Ausbreitung entgegenstellen.“ [ix]

Wer den Islam und seine Ziele kennen will, der kann es auch. Er muss sich nur mit den Quelltexten dieser Religion befassen, so mühsam das auch sein mag. Bereits vor mehr als 200 Jahren war Frankreichs größter Aufklärer, Voltaire, trotz der im Vergleich zur heutigen Zeit sehr dürftigen Informationslage über den wahren Charakter des Islam weitaus besser informiert als die meisten westlichen Intellektuellen, Publizisten und Journalisten der Gegenwart. In bezug auf den Islam fragte er sich schon damals:

„Was soll man einem Menschen antworten, der einem sagt, er gehorche lieber Gott als den Menschen, und der glaubt, in den Himmel zu kommen, wenn er einen erdrosselt?“[x]

„Islamisten“ unterscheiden sich von „moderaten“ Muslimen also vor allem darin, dass sie Koran und Hadith wortwörtlich nehmen und sich Satz für Satz an die Anweisungen Allahs und Mohammeds halten. Sie sind damit die gläubigere Variante des islamisch eher ungebildeten „moderaten“ Muslims und diesem im Handeln und der Begründung ihres Tuns stets voraus. Denn im Gegensatz zum nicht ganz koran- und mohammedfesten Durchschnittsgläubigen können „Islamisten“ ihre Position stets exakt auf die heiligen Texte ihrer Religion begründen und konnten sich daher unter Berufung auf die Originalquellen des Islam gegenüber allen reformistischen Kräften letztendlich immer durchsetzen.  Aufgrund dieser Koranfestigkeit hatten die radikal-islamischen Kräfte daher stets das Sagen, betrachtet man die 1400-jährige Geschichte des Islam in ihrer Gesamtheit und nicht nur kurze „liberalere“ Epochen, die es auch gegeben hat. Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist un-islamisch und kann vor der Realität nicht bestehen. Der Islamkenner Eberhard Troeger schreibt dazu:

„Es ist eine verkürzte Sichtweise, nur die „radikalen“ Muslime Islamisten zu nennen. Radikale Islamisten sind daran erkennbar, dass sie ihre Ziele so rasch wie möglich erreichen wollen, während moderate Islamisten einen langen Atem haben und vielfältige Strategien zur Durchsetzung des Islam nutzen, die mit ihren ideologischen Gedanken und Zielen oft nicht sofort erkennbar sind.“[xi]

Islam und Islamismus sind identisch. „Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam“ [xii], betont auch der türkische Schriftsteller Zafer Senocak, der sich zeitlebens mit seiner Religion befasst hat. Wer dies nicht begreift, hat keine Chance, sich diesem weltbedrohenden Totalitarismus auch nur in Ansätzen wirkungsvoll entgegenzustemmen. Wer dies nicht begreift, wird auch Sätze wie die folgenden niemals wirklich verstehen:

  • Reda Seyam, 45, Ägypter, der Mitwisserschaft der Bali-Attentate verdächtigter Muslim mit deutschem Pass:

    „Laut Koran ist es in Ordnung, Terrorist zu sein! Laut Koran ist es eine Pflicht, Ungläubige umzubringen!“[xiii]

  • Al-Badr Sprecher Mustaq Aksari:

    „Der Islam muss die Welt regieren – und solange er dies nicht tut, werden wir weiterhin unser Leben dafür opfern!“[xiv]

  • Scheich Omar al-Bakri aus dem Libanon:

    “Lasst euch da nichts vormachen. Das Dar al-Harb, das Haus des Krieges, erobert der Islam mit dem Schwert und nicht mit dem Gedanken”.[xvi]

  • Hamas über Juden:

    „Schlachtet sie ab!“[xv]

 Die Liste solcher und ähnlicher Zitate ließe sich beliebig verlängern. Eines ist jedem Islamkenner (und jedem Islamgelehrten) klar: die Aussagen der oben Zitierten sind keine Hirngespinste abnormer islamischer Persönlichkeiten, die den Islam nicht „richtig“ begriffen haben, wie Westler gerne mutmaßen. Jene Aussagen geben den Kern der Botschaft und der Ziele des Islam exakt wieder, weswegen ihnen von keiner islamischen Seite, auch nicht von europäischen Islamverbänden, widersprochen wird oder je widersprochen wurde. Der französische Philosoph Blaise Pascal bringt den Fundamentalunterschied zwischen Islam und anderen Religionen knapp und präzise auf den Punkt:

“Jesus ließ sich ermorden; Mohammed ließ morden.”

Der Islam – eine Religion, die das Töten sanktioniert

Westliche Intellektuelle, sofern sich diese nicht intensiv und professionell mit dem Islam beschäftigt haben, machen in der Regel den Fehler, dass sie ihr persönliches Basiswissen über ihre eigene Religion (etwa Christentum) in einem Analogieschluss auf den Islam übertragen. Dieser Transfer mag in wesentlichen Punkten bei den meisten Großreligionen zutreffen (Friedfertigkeit, Tötungsverbot), ist aber, was den Islam anbelangt, grundsätzlich falsch und letztendlich verhängnisvoll. Denn der Islam ist einzigartig, was seinen universalen politischen Herrschaftsanspruch anbelangt. Mohammed war nicht nur Religionsstifter, sondern zugleich Staatsmann, Eroberer, Richter und Auftraggeber zahlreicher Morde an seinen Kritikern. Mohammed war ein Prophet, der zahlreiche Angriffskriege führte, Karawanen ausrauben ließ, Lustsklavinnen hielt und seine Gegner schon zu Lebzeiten gnadenlos umbringen ließ. Exekutive, Legislative und Judikative lagen allesamt und zeitgleich in seiner Hand – eine Gewaltenteilung wie in den westlichen Ländern ist daher dem Islam bis heute zutiefst fremd.

Im Prinzip handelte Mohammed damals also nicht anders als die Islamisten heutzutage, und dementsprechend verweisen sie bei ihrem Terror stets und unwiderlegbar auf den Propheten und dessen Terrorhandlungen selbst.

In Wahrheit ist der moderate Islam noch gewalttätiger als der radikale

Dennoch sind die seitens der „Islamisten“ begangenen Gewaltakte in der historischen Summe weitaus niedriger als jene, die strukturell im Namen des „gemäßigten“ Islam seit 1400 Jahren tagtäglich begangen werden: Allein die Opfer sogenannter „Ehrenmorde“, die so gut wie ausschließlich in den Ländern des Islam (und auch in den westlichen Ländern fast nur von Muslimen) verübt werden, übertreffen mit der Zahl von 5000 Toten jährlich (UN-Schätzung) bei weitem die jährlichen Opfer seitens „islamistischer“ Terrorakte. Dazu kommen die Opfer der täglichen menschenrechtsfeindlichen Scharia-Praxis (Steinigungen, Hängungen, Auspeitschungen), die zahlreichen Selbstmorde, die auf das Konto von Zwangsheiraten gehen – und dergleichen mehr.

Die im Namen des „moderaten“ Islam strukturell begangenen täglichen Kollateralschäden als Ergebnis einer mittelalterlich-barbarischen Rechtsauffassung (Scharia), einer Frauendiskriminierung historischen Ausmaßes (Geschlechterapartheid), einer bis heute noch praktizierten Sklavenhaltung, die in ihrer Summe diejenige des Westens bei weitem übertrifft [xvii] und einer Verfolgung von „Ungläubigen“ in den meisten Ländern des Islam stellen die Zahl der Toten infolge islamistischer Terrorattacken weit in den Schatten.

Hier zeigt sich die Paradoxie der westlichen Politik gegenüber dem Islam und „Islamismus“. Letzterer wird vor allem unter Bezug auf dessen Terrorakte und die hohe Zahl der auf dessen Konto gehenden Toten bekämpft. Denn ohne diese Toten hätte die Welt wohl kaum Probleme mit einem Islamismus, der sich vom angeblich „friedlichen“ Islam nur ideologisch unterscheidet – wie es etwa bei den Aleviten der Fall ist. Also unterstützt der Westen den „moderaten“ Islam in der Meinung, dass von ihm eine wesentlich geringere Bedrohung für das Leben von Menschen ausginge. Wie man jedoch gesehen hat, ist es genau umgekehrt.

Das einzige was die Toten des „Islam“ von denen des „Islamismus“ unterscheidet ist die Lautstärke, unter der sich das jeweilige Morden vollzieht. „Islamisten“ zielen auf die größtmögliche mediale Wirkung ihrer Terroranschläge und bevorzugen daher publikumswirksam Bomben– und Selbstmordattentate. Im „moderaten“ Islam vollzieht sich das Morden jedoch eher im Stillen. Islamische Medien zeigen ungern die grausamen Szenen einer Steinigung und auch nicht gerade gerne, wie 14-Jährige Mädchen an Baukränen aufgehängt werden, weil sie gegen die Scharia verstoßen haben. Und so ausführlich und gerne westliche Medien von Terroranschlägen seitens „Islamisten“ berichten, bringen sie so gut wie nie Bilder und Fernsehberichte, in denen etwa die freitäglichen Köpfungen oder Gliedmaßen-Amputationen in Riad  und anderen islamischen Staaten gezeigt werden. Jene selektive und „politisch korrekte“ Berichterstattung westlicher Medien hat maßgeblich zur verzerrten Wahrnehmung der westlichen Länder beigetragen, was die wahre Gefährlichkeit von Islam und Islamismus anbelangt – solange man die Künstlichkeit der Trennung dieser beiden Facetten der Großreligion Islam noch nicht durchschaut hat. Wenn es um die bloße Anzahl der jährlichen Toten geht, müsste der Westen also nicht in den Islam, sondern in den Islamismus investieren. Doch paradoxerweise ist genau das Gegenteil der Fall.

Zur Rolle friedfertiger Muslime im System Islam-Islamismus

Die Abgrenzung Islam versus Islamismus ist ein rein westliches Konstrukt und wird von Muslimen im besten Falle belächelt, im schlimmsten Fall vehement kritisiert. Die türkische Zeitung Hürriyet zitiert etwa den türkischen Premierminister Erdogan bei dessen Kritik am Versuch des Westens, die Türkei als einen Repräsentanten eines „moderaten“ Islam darzustellen, folgendermaßen:

“Es ist nicht akzeptabel für uns, einer solchen Definition zuzustimmen. Die Türkei war niemals ein Land, das ein solches Konzept repräsentiert hätte. Darüber hinaus kann Islam nicht als moderat oder nicht moderat eingestuft werden.“[xviii]

Im Klartext heißt dies: Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

Die Muslime sind selbst auch Opfer ihrer Ideologie namens Islam

Man darf jedoch nicht den Fehler begehen, den Islam mit Muslimen gleichzusetzen. Ohne Zweifel gibt es viele friedliche Muslime. Aber es gibt eben keinen friedlichen Islam. Die meisten Muslime sind selbst Opfer der islamischen Terror-Ideologie, insofern auch sie (insbesondere die muslimischen Frauen) ihrer elementarsten Menschenrechte durch die Scharia beraubt werden. Und alle Muslime sind Geiseln einer Religion, die Abtrünnigkeit vom Islam mit dem Tode bestraft.

Täter sind sie jedoch dann, wenn sie die islamischen Normen aktiv umsetzen, sei es als Imame, die von ihrem gottgleichen Status in ihrer Gemeinde profitieren, sei es als Politiker, die die Scharia in aktive Politik umsetzen, sei es als Terroristen, die unschuldige Menschen töten und dies mit der (existierenden) Erlaubnis ihrer Religion begründen. Ähnlich sah es Winston Churchill, der in einem seiner Bücher schrieb:

„Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“[xix]

Jene Überlegungen wie bei der Unterscheidung von Islam (als System) und dem einzelnen Muslimen (als Individuum)  gelten in der historischen Rückschau selbstverständlich auch für den einzelnen Deutschen während der Herrschaft des Nationalsozialismus. Ohne Frage gab es auch in jener Zeit zahlreiche friedliche Deutsche. Aber es gab zu keiner Zeit einen friedlichen Nationalsozialismus. Und was den einzelnen Deutschen anbelangt: so friedfertig er persönlich auch gewesen sein mag: wenn der NS-Staat ihn an die Front rief, hatte er diesem Ruf zu folgen – oder er wurde an die Wand gestellt. Der einzelne „friedliche“ Deutsche trug also, auch wenn er sich gegenüber den aktiven Nazis in absoluter Überzahl befunden haben mag, letzten Endes durch seine bloße passive Existenz genauso zur Funktionalität und Stabilität des NS-Systems bei wie der einzelne „friedliche“ Muslim das System Islam (und damit auch den „Islamismus“) seit jeher wissentlich oder unwissentlich gestützt hat. Insofern sie  sich nicht aktiv gegen ihr jeweiliges System wenden, sind beide -  der friedliche Deutsche und der friedliche Muslim – aus funktionaler Sicht gleichermaßen schuld an der Existenz der Unrechtssysteme, der sie angehören – ob sie es nun wahrhaben wollen oder nicht.

Trotz der Tatsache, dass sich die friedlichen Deutschen während der NS-Zeit in deutlicher Überzahl befanden,  unterschied man jedoch damals wie heute den Nationalsozialismus nicht in einen „moderaten“ Zweig (wenn man friedfertige Deutsche vor Augen hatte) und einen „radikal-fundamentalistischen“ Zweig  (wenn man an den Terror von SA, SS und den Eroberungskrieg Hitlers dachte). Doch genau diesem Trugschluss unterliegen im Falle des Islam die meisten Politiker, Intellektuelle und Gutmeinende im Westen und erweisen sich somit als die besten Helfershelfer jenes theokratischen Totalitarismus, der sich bereits seit seinen Anfängen so erfolgreich als Religion tarnt.

Seit jeher tödlich: Kritik am Islam

Seit den Tagen Mohammeds werden Islamkritiker mit dem Tode bedroht. Dies steht im Einklang mit den Geboten des Koran, der seinen Gläubigen an über 200 Stellen den Auftrag zur Ermordung von Nicht-Muslimen erteilt. Mohammed erließ persönlich zahllose Mordbefehle gegenüber unliebsamen Kritikern, darunter auch gegen Frauen wie etwa die Mekkanerin Asma`bint Marwan, die – während sie ihr Kind stillte – von den gedungenen Auftragmördern des „Propheten“ ermordet wurde[xx]. Auf Mohammeds Befehl wurde auch die Sklavin Fartana und deren (namentlich unbekannte) Freundin umgebracht – zusammen mit ihrem Besitzer Ibn Chatal.[xxi] . Sie hatten es gewagt, Spottlieder über den Propheten zu singen.

Auf jene mohammedschen Liquidierungen berufen sich bis heute alle islamischen Gelehrten, wenn sie – wie im Fall Salman Rushdie oder im Fall der Mohammed-Karikaturisten – sog. Todesfatwhas erlassen. Kritik seitens ihrer Religion haben die islamischen Auftragsmörder daher nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Wer für Allah und Mohammed mordet, genießt besonderes Ansehen in der umma, der Gemeinschaft der Gläubigen des Islam. Auch hierin unterscheidet sich Mohammed von allen sonstigen Gründern der großen Weltreligionen: Buddha und Jesus waren pazifistisch bis zur Selbstverleugnung. Im Gegensatz zu ihnen war Mohammed ein Massenmörder, der persönlich den Tod Tausender verursacht und in zahlreichen Fällen persönlich angeordnet hat. Erinnert sei hier an das Schicksal der Juden vom Stamme Banu Kureiza: Im Jahre 627 n.Chr. ließ Mohammed alle Männer dieses Stammes enthaupten. Einigen Quellenberichten zufolge soll sich Mohammed an diesem Massaker zeitweise sogar höchstselbst beteiligt haben. Insgesamt 700 Männer (andere Quellen berichten von mehr als 1000 Männern) wurden zu Opfern dieses islamischen Schlachtfestes. Die Frauen und Kinder, die sich dies alles mit ansehen mussten, wurden in  die Sklaverei verschickt. Das Vergehen der Juden vom Stamme der Bani Kureiza: Sie weigerten sich, dem Befehl Mohammeds nachzukommen und zum Islam zu konvertieren. [xxii]

Von solcherlei Informationen jedoch werden die allermeisten Muslime seitens ihrer religiösen Führer sorgfältig abgeschottet und haben daher kaum Ahnung vom wahren Antlitz ihrer Religion und ihres gottgleich verehrten Propheten. Denn die innere Wissensorganisation des Islam ist einer Zwiebel vergleichbar aufgebaut: Die äußeren Zwiebelschalen enthalten überwiegend positive und unverfängliche Informationen, solche, die von jedermann akzeptiert werden können (etwa: „Islam bedeutet Frieden“). Aber je tiefer sich ein Gläubiger mit Koran und Hadith befasst, je weiter er sich ins Gespräch mit Imamen begibt, je mehr er islam-konforme Literatur über seine Religion liest, desto mehr erfährt er, was die eigentlichen Ziele seiner Religion sind: der Dschihad gegen die „Ungläubigen“ und am Ende die Herrschaft über die Welt. Er mag zweifeln, manchmal auch verzweifeln. Aber je öfter er die Zweifel dank der Unterstützung durch Imame, dank deren Hinweise auf die Suren des Koran und auf persönliche Aussagen Mohammeds zu Dschihad und Weltherrschaft überwindet, desto wertvoller wird er für den Islam.

Jene sukzessive, zwiebelschalenartige Bekanntmachung mit den wahren Inhalten und Zielen des Islam erinnert durchaus an die Wissensorganisation mancher Geheimbünde und hat einen großen Vorteil: Loyalitätsprobleme können bereits in einem ungefährlichen Vorstadium erkannt und der Betreffende aussortiert – und wenn es sein muss neutralisiert werden.

Die allermeisten Muslime kennen ihre Religion nur ansatzweise. Der Großteil der weltweiten Muslimgemeinde liest den Koran mantra-artig in einer für sie gänzlich fremden und unverständlichen Sprache, deren Inhalte sie nicht erschließen können und zu dessen Verständnis sie meist vollständig auf die mündliche Interpretation ihres jeweiligen Imams angewiesen sind. Dies hat u.a. damit zu tun, dass die meisten Gläubigen den Koran nur in arabischer Sprache kennen – der Sprache des  Propheten und der Sprache, in der nach islamischem Glauben der Koran durch Mohammed verkündet worden war. Jede Übersetzung würde – so die gängige Überzeugung – den Originalgehalt der arabischen Quelltexte des Koran in unzumutbarer Weise entstellen und käme daher einem Hochverrat an den Originalworten Allahs gleich.

Koranübersetzungen sind daher die Ausnahme und werden überwiegend im Zusammenhang der Bekanntmachung des Islam für Nicht-Muslime akzeptiert – mit dem Ziel derer Konvertierung zur „Religion des Friedens“.

Ergebnis aller Studien: Je gläubiger ein Muslim, umso eher neigt er zum Terror

Muslime, die den Inhalt des Koran nicht verstehen können, neigen denn auch weit weniger zu islamistischen Terrorattacken gegen die „Ungläubigen“ der Welt als jene, die sehr wohl Allahs Botschaft im Original studiert und verinnerlicht haben. Je gläubiger ein Muslim, je besser er sich im Koran und im Hadith (dem Leben und Wirken Mohammeds auskennt und je höher sein Bildungsgrad ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass aus ihm ein Terrorist werden kann. Das ist das ernüchternde Ergebnis nahezu aller internationalen Untersuchungen über das Profil von Terroristen.

Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen der westlichen Länder, den Terror mit Hilfe massiver Bildungsoffensiven innerhalb der muslimischen Diaspora zu bekämpfen, nicht anderes als ein Kampf, der an die Austreibung des Teufels mit Hilfe des Beelzebubs erinnert. Erinnern wir uns: die Attentäter vom 11. September waren hochgebildet, ebenso die Attentäter auf die Busse und U-Bahnen in England vom 7. Juli 2005. Osama bin Laden ist studierter Ingenieur, sein Stellvertreter Aiman az-Zawahiri, die Nummer 2 der Al Kaida, studierter Arzt und aus einem hochgebildeten Haus abstammend: sein Vater war Medizinprofessor in Kairo, sein Großonkel Imam an der bedeutenden al-Azhar-Universität in Kairo. Auch der ehemalige Prediger der Londoner Finsbury-Moschee, Abu Hamza, der in seinen Predigten die Muslime der Welt regelmäßig auffordert:

„Beseitigt die Juden vom Antlitz der Erde“ „Schlachtet die Ungläubigen ab“ „Errichtet das weltweite Kalifat“[xxiii]

ist kein Dummkopf, sondern ebenfalls hochgebildet. Nicht anders ist es bei Tariq Ramadan, muslimischer Professor für Philosophie an der Universität Genf und wohl einer der schillerndsten Figuren innerhalb der islamischen Intellektuellen: Hochgebildet, hochinformiert – und dennoch weicht auch er keinen Deut ab von der „Verbalinspiration“ des Koran und von der Person Mohammed als Vorbildgeber in religiösem, staatlichen und privatem rechten Handeln und Denken..

Bildung allein macht aus ungebildeten Islamisten nur gebildete Islamisten

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Die Beispiele zeigen jedoch eines: Den Islam und Islamismus mit Bildungsoffensiven zu bekämpfen ist ein Weg, der in die Irre führt. Er macht aus ungebildeten Islamisten nur gebildete Islamisten – und eben nicht wie erhofft „gemäßigte“ Muslime – und vergrößert damit das nationale und internationale islamistische Bedrohungsszenario immens. Was nicht heißen soll, dass man Muslime von Bildung fernhalten muss. Das macht der Islam bereits von selbst und dafür benötigt er nicht die „Hilfe“ des Westens. Was ihre Bildungspolitik anbelangt, werden die Länder des Islam wegen ihrer internationalen Rückschrittlichkeit sogar ausdrücklich von der UN getadelt: In deren Schwarzbuch aus dem Jahre 2003 werden sie für Bildungsdefizite und Fortschrittsverweigerung auf allen Gebieten getadelt. Als Ursache wird in diesem Bericht ausdrücklich eine „erstarrte Religion“ genannt. Der Islamwissenschaftler Hans-Peter Raddatz merkt in einem Artikel im Rheinischen Merkur zu dieser Studie an:

„Zur nicht-islamischen Welt, so heißt es dort, habe sich eine dramatische Wissenskluft geöffnet, die auf eine glaubensbedingte Einschränkung der Bildungsfreiheit und eine zunehmende Frauenrepression zurückzuführen sei. Dabei zeige man sich zur Selbstkritik chronisch unfähig, deren eine Öffnung des Islam dringend bedürfe.“[xxiv]

Fazit

“Islamismus“ und „Islam“ sind ein und dasselbe, unterschieden nur in ihrer Geschwindigkeit, mit der sie das Hauptziel ihrer Religion – die Weltherrschaft des Islam – anstreben. Der „Islamismus“ ist lediglich der radikalere, ungeduldigere Zwillingsbruder des „gemäßigten“ Islam und existiert bereits seit den mekkanischen Anfängen der Religion, etwa in Form der Auftragsmorde Mohammeds gegen seine Kritiker. Schon damals verstand es Mohammed meisterhaft, seine Umgebung zu täuschen und sich je nach Situation mal in friedlichem, mal in kriegerischem Gewand zu zeigen.

Dieser theokratische Totalitarismus mit koranisch verfasstem Weltherrschaftsanspruch muss in der gleichen Entschiedenheit und dem gleichen unbeugsamen Willen bekämpft werden, mit dem sich Churchill der seinerzeit größten Bedrohung – Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Totalitarismus – entgegengestellt hat.

Aber der Hauptkampf wird ideologischer Art sein müssen: er wird eine Schlacht der Gedanken sein zwischen dem aufgeklärten Westen und den Anhängern einer religiös-totalitären Theokratie, in der der freie Fluss von Gedanken, Rede- und Meinungsfreiheit, die Gleichheit der Geschlechter, die Akzeptanz von sexuell verschiedenen Phänotypen des homo sapiens (heterosexuell, bisexuell, homosexuell, transsexuell etc.) so unvorstellbar ist wie die Freiheit eines jeden Individuums, sich seine Religion selbstständig und unbedrängt zu wählen, was auch die Freiheit von jeglicher Religion mit einschließt. Erst dieser Kampf zwischen dem Islam als dem derzeit mächtigsten Totalitarismus auf der einen und dem aufgeklärten Westen auf der anderen Seite wird mittel- und langfristig darüber entscheiden, in welche Richtung sich unser Planet in Zukunft bewegen wird.

Um es auf den Punkt zu bringen: der clash of civilizations wird sich austragen zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen Mohammed und Kant: Es wird ein Kampf sein zwischen Denkverbot und Denkgebot. Dieser Kampf ist bereits voll im Gang. Und sein Ausgang ist offen.

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Michael Mannheimer

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Literatur


[i] Hans-Peter Raddatz: in: New York Sun vom 27.07.2004

[ii] Tilman Nagel: Islam oder Islamismus? Probleme einer Grenzziehung. In: Hans Zehetmair: Der Islam. Im Spannungsfeld von Konflikt und Dialog. VS, Wiesbaden 2005

[iii] Zitat aus: DER SPIEGEL 38/2006 vom 18.09.2006, Seite 68

[iv] Aus: Hans-Peter Raddatz:  „Von Gott zu Allah?“

[v] Das Middle East Media Research Institute (MEMRI)

[vi] www.welt.de/data/2004/05/27/283388.html

[vii] in “Die Welt” am 09.02.1993

[viii] u.a. in: http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/08/23/084/

[ix] Hans-Peter Raddatz, in: Eine öde Wissenswüste, Rheinischer Merkur Nr. 44, 30.10.2003

[x] Voltaire, zitiert von Thomas Assheuer; in: ZEIT-online: Fanatismus oder Vernunft, 15.02.2007, Nr.8

[xi] Eberard Troeger, in: Islam oder Islamismus? – Argumente zu seiner Beurteilung, Institut für  Islamfragen, Sonderdruck Nr. 5

[xii] Welt online, 29. Dezember 2007

[xiii] SPIEGEL-online,  18.07.2003

[xiv] Al-Badr Sprecher Mustaq Aksari,- CNN September 19,2001

[xv] http://nachrichten.aol.de/hamas-ruft-weltweit-zu-anschlaegen-auf/artikel/20090107025742521886423

[xvi] DER SPIEGEL 38/2006 vom 18.09.2006, Seite 68

[xvii] vgl. B.Etemard: „L’ampleur de la traite nègriere”, Bulletin du Department d’Histoire Economique, Genf 1989

[xviii] Erdogan, zitiert in der englischsprachigen Ausgabe von Hürriyet http://www.hurriyet.com.tr/english/domestic/11360374.asp?scr=1

[xix] Aus: Sir Winston Churchill; “The River War”, 1. Ausgabe, Band II, Seiten 248-250, Longman’s, Green & Company, 1899

[xx] Ali Dashti: 23 Jahre – Die Karriere des Propheten Muhammad, Verlag Alibri, Aschaffenburg 2003, S. 161

[xxi] Ibn Ishaq, Das Leben des Propheten, Tübingen/Basel 1976, S. 218

[xxii] Meir J. Kister: The Massacre of the Ban? Quraiza: A re-examination of a tradition. In: Jerusalem Studies in Arabic and Islam (1986). S. 61–96

[xxiii] http://www.zeit.de/online/2006/04/hamza

[xxiv] Hans-Peter Raddatz: „Eine öde Wissenswüste“, in: Rheinischer Merkur Nr. 44, 30.10.2003

 

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Henryk Broder: Hurra, ich habe Wirkung!

Posted by paulipoldie on August 6, 2011

Quelle: welt.de

Aber selbst wenn ich Bastelbuchautor wäre, hätte Breivik gemordet. Von Henryk M. Broder

Nach massiven Attacken in überregionalen deutschen Zeitungen antwortet unser Autor noch einmal seinen schärfsten Kritikern.

Im Jahre 1923 stellte Kurt Tucholsky fest: “Ich habe Erfolg, aber keinerlei Wirkung.” Zu diesem Zeitpunkt war er bereits einer der bekanntesten und produktivsten Journalisten der Weimarer Republik, Chefredakteur des “Ulk”, der satirischen Beilage des “Berliner Tageblatts”, Mitarbeiter des Wochenblatts “Die Weltbühne”, für das er Leitartikel, Rezensionen, Glossen und Gerichtsreportagen unter seinem Namen und vier Pseudonymen schrieb: Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter und Kaspar Hauser.

Seine Bücher waren Bestseller, die Frauen verehrten ihn. Bevor “Tucho” als Korrespondent für die “Vossische Zeitung” nach Paris ging, belieferte er das Kabarett und Künstlerinnen wie Trude Hesterberg mit bissigen Texten, und weil ihm das alles nicht genug war, engagierte er sich auch in der SPD, der USPD und im “Friedensbund der Kriegsteilnehmer”. Tucholsky war und ist der Prototyp des politischen Schriftstellers, der etwas erreichen will, dem es nicht nur auf den Erfolg, sondern vor allem auf die Wirkung seiner Arbeit ankommt. Er wollte Deutschland vor sich selber retten, und als er merkte, dass ihm das nicht gelingen würde, gab er enttäuscht auf. “Mein Leben ist mir zu kostbar, mich unter einen Apfelbaum zu stellen und ihn zu bitten, Birnen zu produzieren. Ich nicht mehr. Ich habe mit diesem Land, dessen Sprache ich so wenig wie möglich spreche, nichts mehr zu schaffen”, schrieb er im Dezember 1935 aus seinem Exil in Schweden an Arnold Zweig. Sechs Tage später nahm er sich das Leben. Das letzte Zeugnis seiner tiefen Resignation ist eine Zeichnung, auf der eine dreistufige Treppe zu sehen ist: “Sprechen, Schreiben, Schweigen.”

Keine andere Berufsgruppe, nicht einmal die der Politiker, ist dermaßen von der Überzeugung beseelt, sich engagieren zu müssen, wie die der Schriftsteller. Ein engagierter Schriftsteller schreibt nicht nur, er unterschreibt auch: Resolutionen für den Frieden, gegen die Armut und für soziale Gerechtigkeit, für das Gute an sich und gegen das Böse im Allgemeinen. Man könnte Bibliotheken mit den Aufrufen von Schriftstellern füllen, die in den letzten sechs Jahrzehnten in die Welt gesetzt wurden. Die einen agierten als Ich-AG, die anderen als Kollektiv ohne eigene Haftung. Unvergessen sind die Auftritte von Günter Grass, der Mitte der 60er-Jahre durch die Bonner Republik tourte und dazu aufrief, die “Es-Pe-De zu wählen”, obwohl er selbst erst 1982 der Partei beitrat und sie 1992 wieder verließ – aus Protest gegen deren Asylpolitik.

Auch die deutsche Wiedervereinigung fand gegen den Rat von Grass statt, der die DDR eine “kommode Diktatur” und die deutsche Teilung eine “Strafe für Auschwitz” genannt hatte. Grollend und schmollend zog er sich daraufhin für eine Weile aus dem Rampenlicht zurück. Zuletzt trat die Gilde der Unterschriftsteller vor zwei Monaten mit einem Aufruf für “Solidarität mit dem libyschen Volk” in Erscheinung, in dem nicht der libysche Herrscher Gaddafi, sondern die Nato verurteilt wurde, weil sie “alle einschlägigen Bestimmungen des Völkerrechts” missachtet und das libysche Volk dafür bestraft, dass es “seinen eigenen Entwicklungsweg geht” und “und sich jeglicher Rekolonialisierung verweigert”.

Erstaunlicher noch als die politische Weisheit solcher Aufrufe ist die Naivität ihrer Verfasser, die vom Glauben an die eigene Wichtigkeit dermaßen berauscht sind, dass sie vor keiner Peinlichkeit zurückschrecken. Würde die Innung der Schornsteinfeger oder der Friseure eine Erklärung zu einer NATO-Intervention abgeben, wäre das zwar ebenso komisch aber artfremd. Obwohl es viel mehr Schornsteinfeger als Schriftsteller gibt, sind diese quasi von Natur aus zum “Engagement” verpflichtet. Ein Schriftsteller, der sich nicht engagiert, ist wie ein Musiker, der Luftgitarre spielt.

Auch das Publikum sieht es so. Es will wissen, warum ein Schriftsteller schreibt und was er mit dem Geschriebenen erreichen will. Eine ehrliche Antwort kann ihn die Sympathien seiner Leser kosten: “Weil ich reich und berühmt werden will” oder “Weil ich nichts Ordentliches gelernt habe”. Das kann man denken, sagen sollte man es nicht, wenn man zu einem Panel über “Die Rolle des Schriftstellers in Zeiten der Globalisierung” im Berliner Haus der Kulturen der Welt eingeladen werden möchte.

Bis vor Kurzem war ich von der Qualität meiner Texte überzeugt, aber mitnichten von meiner Fähigkeit, Geschichte zu schreiben, Sand in das Getriebe des Geschehens zu streuen. Das hat sich geändert, seit ich lesen musste, dass ich (in Zusammenarbeit mit Thilo Sarrazin und Geert Wilders) für den Massenmord auf der Insel Utöya bei Oslo mitverantwortlich bin.

Zwar wäre es “demagogisch, Broder und andere deutsche Islamophobe zu geistigen Brandstiftern zu erklären und für Breiviks Verbrechen in Mithaftung zu nehmen”, schreibt ein Kollege in der Frankfurter Rundschau, richtig sei aber auch, “dass Schriften, wie sie Broder verbreitet, das Entrebillett für den aggressiven Antiislamismus bilden, der nicht nur die deutsche, sondern fast alle europäischen Gesellschaften befallen hat”. Ein Wiener Autor geht in der taz einen Schritt weiter: “Broder & Co haben sich der Mittäterschaft schuldig gemacht… Man sollte sie nicht einfach so damit durchkommen lassen…” Egal, welche Form der Strafe dem Kollegen vorschwebt, er hat sich viel vorgenommen.

“Broder hat mit Sicherheit nicht den Amoklauf Breiviks veranlasst”, urteilt ein Blogger, um den Freispruch gleich wieder aufzuheben: “Gesinnungsbrüder sind sie trotzdem… Weshalb Broder zum Federhalter greift – während sich Breivik stattdessen Glock und Ruger bediente.”

Nun ist es in der Tat kein schönes Gefühl, von einem Massenmörder erwähnt zu werden. Es ist ein Restrisiko. Die Art aber, wie eine kausale Verbindung zwischen mir und dem Autor des 1500 Seiten starken Manifests hergestellt wird, sagt vor allem etwas über die Vorstellungswelt meiner Kritiker aus. Wenn sie nicht offene Rechnungen mit mir begleichen, wie der Wiener Naschmarkt-Philosoph, dann sind sie wohl tatsächlich davon überzeugt, ich hätte Breivik zu seiner Tat animiert, ihn sozusagen auf die Idee gebracht. Leider kann ein Gegenversuch nicht unternommen werden. Was wäre aus dem großen blonden Retter des Abendlandes geworden, wenn er nicht das Interview gelesen hätte, das ich einer holländischen Zeitung gegeben habe? Wäre das Massaker ausgeblieben, hätte er sich zur Heilsarmee gemeldet und seine Waffensammlung bei eBay gegen eine Kiste Mozartkugeln getauscht?

Keiner weiß es. Und weil dem so ist, werden Binsen produziert, wie man sie in jedem Bauernkalender findet. “Der Sumpf ist nicht unbedingt Schuld an den Blüten, die auf ihm gedeihen. Aber ohne den Sumpf gäbe es diese Blüten nicht”, sagt ein bekannter Vorurteilsforscher und suggeriert damit, der Sumpf müsse trockengelegt werden. Da er aber bereits in Rente ist, bietet eine Fachfrau für Medienverantwortung ihre Dienste an: Die Meinungsfreiheit, fordert sie, müsse “neu definiert” werden. Einige dieser Reaktionen mögen dem Schock der ersten Stunden nach dem Massenmord geschuldet sein, andere sind wohlüberlegt.

Hurra, ich habe Wirkung! Ein paar Worte, die ich beiläufig in einem Interview gesagt habe, haben aus einem Versager einen Mörder gemacht. Und das empört einige meiner Kollegen nicht nur, es treibt sie in den grünen Wortneid. Anders als ich überlegen sie genau, was sie sagen und wie sie es sagen, um ihren Worten die optimale Wirkung zu verleihen. Welche Zielgruppe sie ansprechen möchten – die Arbeitslosen, die Hausfrauen oder die allein erziehenden Mütter und Väter. Um Missverständnisse zu vermeiden, feilen und differenzieren sie an ihren Texten, bis sie selber nicht mehr wissen, was sie sagen wollten. Sie nehmen an Hintergrundgesprächen teil, organisieren sich, den Synergieeffekten zuliebe, in Netzwerken – und müssen doch hilflos zusehen, dass weder das Klima noch die Politik ihren Empfehlungen folgen. Sie würden das halbe Weihnachtsgeld opfern, um wenigstens einmal von einem Minister als Ideenlieferant erwähnt zu werden.

Alles, was sie anstreben, ist Wirkung, Wirkung, Wirkung! Wenn aber das gesagte und das geschriebene Wort die Wirkung hätte, die ihm angeblich innewohnt, dann wäre in Deutschland, der Hochburg des Humanismus, das Nazi-Pack nie an die Macht gekommen. Lessings Ringparabel ist doch eher eine Aufgabe fürs Abitur und keine Handlungsanleitung.

Inzwischen möchte jeder Seriendarsteller mit seiner Arbeit die Welt “ein Stück weit” besser machen, wenn er nicht gerade für die UNICEF in Katastrophengebieten unterwegs ist, um darüber anschließend in der “Bunten” zu berichten. Und was Breivik angeht: Er hätte seine Tat auch dann begangen, wenn ich mein Leben lang nur Bastelbücher geschrieben hätte und Sarrazin nicht unter die Autoren gegangen wäre. Einige meiner Kollegen sind da anderer Meinung. Sie sind davon überzeugt, dass Worte Zutaten sind, also zu Taten führen. (Nur bei Attentätern, die sich auf den Koran berufen, machen sie eine Ausnahme.) Sie wollen die Welt verändern, natürlich zum Guten. Ich dagegen finde, die Welt ist schon genug verändert worden, jetzt kommt es wieder darauf an, sie so zu beschreiben, wie sie ist.

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Gedanken zum Tag

Posted by paulipoldie on July 28, 2011

Ich glaube an die Wahrheit. Sie zu suchen, nach ihr zu forschen in und um uns, muß unser höchstes Ziel sein. Damit dienen wir vor allem dem Gestern und dem Heute. Ohne Wahrheit gibt es keine Sicherheit und keinen Bestand. Fürchtet es nicht, wenn die ganze Meute aufschreit. Denn nichts ist auf dieser Welt so gehaßt und gefürchtet wie die Wahrheit. Letzten Endes wird jeder Widerstand gegen die Wahrheit zusammenbrechen wie die Nacht vor dem Tag.

– Theodor Fontane

Ebenfalls von Theodor Fontane:

Redefreiheit:

  1. Redefreiheit ist eine beleidigende Freiheit.
  2. Wahrheit schmerzt, besonders wenn man sie der Lüge gegenüber stellt.
  3. Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden.  Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewendet werden, doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein logisches Argument, sondern als Gegenmittel nur die Gewalt.
  4. Ein guter Journalist soll erkenntnisreich und aufrührerisch sein.
  5. Man weiß, wenn man die Wahrheit gesprochen hat, wenn man wütend denunziert und von der Polizei besucht wird.
  6. Wahrheiten werden erst dann interessant, wenn sie Kontroversen erwecken und Dinge sind erst dann interessant, wenn sie verflucht, verteufelt und zur Hölle gewünscht werden.
  7. Rede- und Meinungsfreiheit ist eine Verzweiflungstat.  Es ist der letzte Ausweg, ein Angriff stiller Wut, und – in den meisten Fällen – eine Beleidigung und Abkehr von den gesellschaftlichen Normen.  Menschen, die morden, haben gewöhnlich nur für einen Moment ihre Hemmungen verloren.  Aber Menschen die frei heraussprechen und ihre Meinung publizieren haben sie für immer verloren und sind daher so gefährlich für das System wie ein tollwütiger Hund.
  8. Um vom System ernst genommen zu werden, muß man direkt und beleidigend werden.  Wenn man das nicht tut, dann sagen die Leute “Ach, der spinnt ja” – und man wird in der Regel vollkommen ignoriert.  Doch wenn man den Nerv trifft und heftige Reaktionen eintreffen, dann weiß man, daß man auf dem richtigen Weg zum Gehirn ist.  Der Punkt ist: Menschen bekommen selten neue Gedanken und Ideen ohne einen geistigen Schub von außen.  Man muß daher mit Bravour und der Gewalt des Geistes in das Bewußtsein der Menschen eindringen.
  9. Wahrheit hat auch keine Manieren und Moral.  Sie respektiert niemand.  Sie verletzt und beleidigt den Adel genauso hart wie das Bürgerliche.  Sie bringt das Hohe herunter und bestätigt das Wertlose der Niedrigen.  Sie macht sich vielleicht für formelle Gelegenheiten fein, aber nur um sich dann selbst entblößend vor der gesamten Gesellschaft zu offenbaren.  Und so wie die Wahrheit niemanden respektiert, gibt es wenige, welche die Wahrheit respektieren.  Aber denen, welche die Wahrheit reden, gibt sie Verständnis, Möglichkeiten, viel Ehre und Macht und natürlich auch die Ehre des unerschütterlichen Haßes der ignoranten Massen.
  10. Mit der Wahrheit züchtest Du auch die Dummen und Bösen als Feinde heran und die sind dann meist auch jene, die sowieso Deine Feinde wären.
  11. Da, wo die Wahrheit unterdrückt wird, muß Widerstand (Notwehr) zur Pflicht werden.  Im Normalfall jedenfalls, denn der im Sold stehenden Justiz ist es gelungen, bei politischen Prozessen auch Recht, Gesetz, Verfassung und Menschenrechte außer Kraft zu setzen bzw. auszuhebeln.

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Pressemitteilung zum „Islamkritisches Wochenende zur Christenverfolgung“

Posted by paulipoldie on June 8, 2011

Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V. , Landesverband Baden-Württemberg

Pressemitteilung „Islamkritisches Wochenende zur Christenverfolgung“ in Stuttgart 2.-5.6.2011

Mehrere Hunderte Linksextremisten, gewaltbereite Unterstützer und Sympathisanten aus dem linken Milieu sowie den Gewerkschaften haben am Donnerstag die von uns ordnungsgemäß und gesetzeskonform angemeldete Kundgebung auf dem Schlossplatz zum Thema Christenverfolgung im Veranstaltungsprogramm des „Islamkritischen Wochenendes“ massiv gestört, kurzzeitig unsere Bühne besetzt, Teilnehmer angegriffen, verletzt und noch nach der Veranstaltung verfolgt und bedroht.

Unser Rederecht wurde durch eine milde, fast zurückhaltende Gewaltanwendung der Polizei kurzzeitig ermöglicht. Durch hirnlosen Lärm und fortgesetzte Wurfattacken mit Flaschen und Eiern bekundeten die gewaltbereiten Linksextremisten jedoch fehlendes Interesse an jeglichen vorgetragenen Fakten zur Christenverfolgung in den meisten islamischen und auch vielen sozialistisch geführten Ländern und verdeutlichten so vielen Zuschauern, was unser Land erwartet, wenn sich totalitäre Ideologien durchsetzen. So wird ein aufgehetzter Mob die freie Meinungsäußerung verhindern wollen und Redner bei Gefahr für Leib und Leben bedrohen. Eine erschreckende Zukunftsperspektive für unser Land!

Wer, wie diese Störer, danach körperliche Gewalt gegen gesellschaftliche Gegner gutheißt und sich im Internet z.B. Indymedia sowie anderen Medien damit danach brüstet, verhält sich gesetzwidrig und moralisch verwerflich und sollte das Jammern über angeblich 19 von der Polizei zur alleinigen Durchsetzung eines demokratischen Rechts festgenommener Aggressoren lassen. Zudem wurde in der darauf folgenden Nacht ein Fahrzeug des Bühnenbauunternehmens angezündet und ein Sachschaden in beträchtlicher Höhe verursacht. Derartiges ist neuerdings also auch in Stuttgart möglich. Brennen wieder zuerst Sachen, dann Menschen?

Unser Islamkritisches Wochenende fand erfolgreich mit Vorträgen, Workshops und Seminaren an zwei weiteren arbeitsreichen Tagen mit insgesamt über 70 Teilnehmern statt. Qualifizierte Referenten ermöglichten eine intensive Arbeit zum sich immer mehr radikalisierenden Islam in der Welt und lieferten einem breit gestreuten gesellschaftlichen und internationalen Teilnehmerfeld Fakten und Tatsachen über die daraus resultierende Christenverfolgung sowie über die drohende Gefahr dieser importierten Herrschaftsideologie für Deutschland.

Wir bedauern sehr, dass am Samstag der Veranstaltungsort einer der drei Freitagsseminare bei der Piusbruderschaft in Feuerbach angegriffen wurde und begrüßen die entschiedene Aktion der Stuttgarter Polizei gegen randalierende, teilweise alkoholisierte Linksextremisten, die offensichtlich immer weniger Hemmung zeigten, das Gesetz zu ignorieren oder gar bewusst zu brechen. In der Folge wurden anscheinend 32 Verhaftungen vorgenommen.

Die für Sonntag geplante öffentliche Veranstaltung musste leider aus Sicherheitsgründen ausfallen. Veranstalter und Polizei konnten aufgrund angekündigter Ausschreitungen von linksextremistischen und bedauerlicherweise auch von gewerkschaftlich unterstützten Gruppen nicht für die Sicherheit und Unversehrtheit unserer teilnehmenden jüdischen Freunde und der ausländischen Gäste garantieren.

Gegen alle Widrigkeiten und Angriffe ist es uns gelungen in Stuttgart ein mehrtägiges, sehr informatives Treffen mit großem Nutzen für alle Teilnehmer zu organisieren. Es wird notwendig sein, dies in ähnlicher Form auf breiterer Basis weiterzuführen. Hierzu rufen wir alle gesellschaftlich fortschrittlichen Kräfte in diesem Land auf. Für europäische Freiheiten und Werte – gegen die schleichende Islamisierung!

BPE Landesverband Baden-Württemberg
Kontakt: baden-wuerttemberg@buergerbewegung-pax-europa.de

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DIE FREIHEIT: Rede von Oskar Freysinger in München

Posted by paulipoldie on June 6, 2011

Auf dem Landesverbands-Gründungsparteitag in Bayern hielt der Schweizer Politiker Oskar Freysinger (SVP) ein flammendes Plädoyer für die direkte Demokratie. Hier der Wortlaut, oder aber schön als Video:


Liebe Freunde,

vor zwei Jahren, am 23. November 2009, hatte ich das Schlüsselerlebnis meines Lebens. Ich war weder unter der Dusche noch auf der Toilette, wo einem meist die durchschlagendsten Erkenntnisse offenbart werden. Nein, an diesem denkwürdigen Tag stand ich in Socken inmitten einer Moschee. Was hatte ich ungläubiger Hund dort zu suchen?

Nun, das Westschweizer Fernsehen hatte an diesem Abstimmungssonntag die durchschlagende Idee, die Kommentare zur programmierten Niederlage der Minarett-Initiative in einer Moschee zu filmen.

Stellen Sie sich das konkret vor:

Unter Schalmeienklängen ertönt die Durchsage vom Sieg der progressiven Kräfte über die SVP-Dunkelmänner. „Alla uh akhbar!“ Der Vorgang geht auf und lässt den Blick auf die Fernseh-Reality-Show frei. Vorne ein niedergeschlagener Fremdenhasser und Rassist namens Freysinger und hinter ihm frohlockende muslimische Heerscharen. Vorne ein Hinterwäldler, hinter ihm progressive Langbärte im Einsatz für Religionsfreiheit, Frauen-, Schwulen- und Menschenrechte. Vorne Ausgrenzung, hinten Integration … des demokratischen Rechtsstaates in die Scharia.

So etwas lässt doch jedes politisch korrekte Herz höher schlagen. Das haut, Wüste hin oder her, jeden Kameltreiber von den Höckern seiner Montur. Mir selber blieb die Spucke weg. Aber nicht aus demselben Grund.

Liebe Freunde, wenn einer umgeben von hundertfünfzig Bärtigen und in Socken mitten in einer Moschee steht und gleichzeitig bekanntgegeben wird, dass 58% des Schweizer Stimmvolkes sich gegen den Bau von Minaretten ausgesprochen hat, dann nennt sich das, was besagter Sockenträger miterlebt … ein kollektiver Koitus Interruptus.

Nichts gegen Socken. Moscheen haben eine durchaus heilsame Wirkung auf die Füße, wenn man den richtigen Riecher dafür besitzt. Was die Köpfe angeht ist das nicht so sicher, denn die sind dort meist verbunden.

Wie dem auch sei, kaum war das Resultat bekanntgegeben worden, als der Imam, ein würdiger Vertreter des Friedens und der Liebe, auch schon ein Loblied auf die Demokratie anzustimmen begann. Da er, wie in Arabien üblich, ein völlig unverständliches Schwäbisch sprach, konnte ich den Inhalt seiner zweifellos mir bestimmten Liebesbotschaft nur seiner grimmigen Miene und sich vor Wut überschlagenden Stimme entnehmen.

Angesichts der Wucht dieser Liebebezeugung drängte es mich unverzüglich zum Ausgang. Dort wollte mir ein geistiger Sohn des Propheten die Toleranz mit einem Fausthieb auf die Nase verständlich machen. Er wurde von zwei Religionswächtern davon abgehalten. Nicht aus Nächstenliebe zu meiner Nase, nein, sondern lediglich, weil das Fernsehen dabei stand und filmte. Schade. Für einmal hätte das Schweizer Staatsfernsehen etwas anderes bringen können als das Evangelium nach Karl Marx.

Aber lassen wir das.

Nach dieser einmaligen Teilnahme an der misslungenen Jubelfeier des befreiten Fußvolks dachte ich, die Dinge würden sich beruhigen und wollte frisch und fröhlich zur Tagesordnung übergehen. Denkste!

Die Sache war noch lange nicht ausgestanden. Im Gegenteil: Ein Sturm der Entrüstung brach über meinen Kopf herein. Dabei ging es überhaupt nicht mehr um Islam und Minarette. Nein, was nun im Visier der beleidigten Leberwürste stand, war die direkte Demokratie! Direkte Demokratie sei undemokratisch, wurde posaunt. Demokratie sei nur dann gewährleistet, wenn das Volk ausschliesslich die Wahl habe, keine Wahl zu haben. Wo führe das hin, bemängelte der Chor der Entrüstung, wenn das Volk durch die eigene freie Meinung irregeführt werde und die Überzeugungsarbeit der ach so teuren PR-Manager der Regierung durch Nichtbefolgung abstrafe.

Demokratie, ja, aber bitte unter Befolgung der politisch korrekten Gebrauchsanleitung. Freie Wahl, ja, aber bitte nicht wahllos. Freiheit, bitte sehr, aber doch nicht im freien Raum. An diesem Tag stellte ich fest, dass gerade jene, die ständig von Demokratie schwätzen, dieselbe im Grunde genommen abgrundtief hassen.

Auf diese Weise entpuppte sich die Minarettinitiative im Nachhinein als Entlarver der Scheindemokraten. Eine neue Debatte entstand, in der die Teilnahme der freien Bürger am politischen Entscheidungsprozess in Frage gestellt wurde. Einem Volk, das keine Minarette wolle, dürfe man fortan nur mehr die richtigen Fragen stellen, verkündeten besorgte Juristen. Richtige Fragen seien solche, auf die es nur eine mögliche Antwort gebe.

Zum Beispiel: Sind Sie für den Bau von Minaretten oder gegen deren Nichtbau? Machen Sie ein Kreuz hinter das für Sie Zutreffende.

So werde zugleich die freie demokratische Entscheidung und die Rechtskonformität der Antwort gewährleistet. Bei falscher Fragestellung, wie zum Beispiel: „Sind Sie für oder gegen den Bau von Minaretten, ja oder nein?“ riskiere man eine verfassungswidrige und dem internationalen Recht widersprechende Antwort, nämlich ein NEIN. Minarette könne man aber keinesfalls nicht wollen können. Sonst sei man der Intoleranz gegenüber selber intolerant, also nicht besser als jene, die man aufgrund ihrer Intoleranz nicht tolerieren wolle.

Ich weiß, es ist etwas komplex. Ein anderes Bild, vielleicht: Stellen Sie sich einen Duellanten vor, der den anderen schießen lässt, ohne selber zu schießen, weil ihm ein intolerantes Weiterleben unerträglicher scheint als ein tolerantes Leichendasein. Eigentlich hat er Recht: Es gibt in der Tat nichts Toleranteres als eine Leiche. Mir jedenfalls hat noch keine widersprochen. Die meisten Leichen wurmt das zwar schon, aber aus einem ganz anderen Grund.

Aber Spaß beiseite. Die frustrierte Polit-Elite beklagte sich jämmerlich über die Intoleranz und Unreife des Schweizer Volks. Auch im Ausland wurde nasenrümpfend über das kuriose Völklein berichtet, das da zu beschließen wagte, was der elementarste Anstand jedem wohl umerzogenen EU-Bürger verbietet.

Störend erwies sich der Umstand, dass in den zahlreichen Umfragen, die daraufhin in der ganzen EU gemacht wurden, die Ablehnung der Minarette noch höher ausfiel als in der Schweiz. Ein Graben öffnete sich auch dort zwischen dem Willen der Mächtigen und dem Wunsch der Machtlosen. Da kriegten es die EU-Eliten mit der Angst zu tun. Ihr Machtmonopol war in Gefahr, sollte das Schweizer Beispiel Schule machen.

Denn schon wurden sich viele EU-Bürger mit Erstaunen bewusst, dass im Herzen Europas ein kleines Ländle existierte, in dem man nicht nur so tat, als ob man demokratisch wäre, sondern es auch wirklich war. Allgemeine Verwunderung machte sich breit. Maßloser Neid der bevormundeten EU-Bürger. Die hätten auch gerne mal mitbestimmt. Angesichts der sich anbahnenden Gefahr reagierten die Polit-Eliten des EU-Imperiums schnell und erbarmungslos. Der Druck auf das hässliche Schweizer Entelein nahm augenblicklich zu und Brüssel drängte zum Beitritt des widerspenstigen Landes zum Klub der gegängelten und ruinierten Staatswesen.

Die meisten Schweizer reagierten verständnislos auf dieses Machtgehabe. Es leuchtete ihnen vorerst nicht ein, wieso die winzige Schweiz eine Gefahr für die riesige EU sein sollte. Warum die Angst der EU-Eliten? fragten sie sich. Warum die ungehobelten Versuche, das kleine Ländchen mit Druck in die EU zu zwingen und das „staatsrechtliche Unding“, wie ein äußerst respektvoller Germane es bezeichnete, auszulöschen ?

Die Antwort liegt auf der Hand: Weil die Schweiz gar kein Land ist. Dem ist wirklich so. Die Schweiz ist kein Land. Die Schweiz ist eine Idee. Nichts anderes. Eine einmalige, zeitlose, mythische Idee. Ein Land kann bekämpft und besiegt werden. Eine Idee nicht! Eine Idee entwickelt sich im Unsichtbaren und entgeht jeder Kontrolle, jeder Macht. Und wenn sie einmal Wirklichkeit geworden ist, ist es zu spät, um sie aufzuhalten.

Drum gibt es die Eidgenossen immer noch, nach mehr als siebenhundertjähriger Geschichte. Die Eidgenossenschaft ist zwar räumlich gesehen klein. Gross ist jedoch die Freiheit in diesem kleinen Raum. Was nützt einem eine Riesenfläche, wenn man darin gefangen ist. Dann ist diese Riesenfläche kein Freiraum mehr, sondern einfach nur ein Riesengefängnis. Freiheit hängt nicht von der Größe eines Raumes ab, sondern von dessen Qualität.

Die Schweiz ist also eine Idee. Eine Idee von Unabhängigkeit, Selbstverantwortung und direkter Demokratie. Und da wir Schweizer besonders praktische Menschen sind, haben wir um diese Idee eine Grenze gezogen. Eine Grenze ist nicht nur darum wichtig, weil sie schützt, was sie umfasst, sondern weil sie erlaubt, eine Identität zu definieren.

Und diese Identität erlaubt uns, über die Grenze hinweg, mit dem anders Gearteten, Fremden, sich von uns Unterscheidenden in Kontakt zu treten, uns an seiner eigenen spezifischen Identität menschlich und geistig zu bereichern. Denn die Grenze ist Absperrung und Übergang zugleich. Der menschliche Körper ist auch durch eine Haut geschützt, die Zerstörerisches fern hält, aber trotzdem durchlässig ist und atmet. Gäbe es keine Grenzen, dann wären wir alle ähnlich, wenn nicht gar identisch, und könnten uns gegenseitig überhaupt nicht mehr bereichern. Dann gäbe es auch keine Toleranz mehr, denn dem eigenen Spiegelbild gegenüber Toleranz zu markieren ist beileibe kein Kunststück.

Narziss war seiner Spiegelung im Teiche gegenüber sogar so tolerant, dass er darin versank. Und genau das ist das Kreuz mit dem Multi-Kulturalismus: Er fördert keineswegs die Vielfalt. Er zerstört sie. Er vermengt alles, bis es kompatibel und austauschbar ist. Multikulti zerstört die Seele der Menschen, Dinge, Bräuche und Völker. Multikulti schafft ein heilloses, undefinierbares Durcheinander, ein Chaos, das im Grunde genommen völlig leer ist. In dieser Leere ist alles gleich, alles egal, alles genauso wahr wie sein Gegenteil, alles absurd. Und im Absurden herrscht bekanntlich das Nichts.

Die Vielfalt der Formen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Inhalte verloren gegangen sind. Ein schöner Einband um eine leere Schachtel füllt diese nicht mit Pralinen. Barocker Firlefanz mit vergoldeten Schnörkeln macht noch keinen Glauben aus. Die Idee aber, die durch das Schweizer Staatssystem verkörpert wird, ist alles andere als leer. Dahinter steht eine lange Geschichte. Die Träume unserer Vorväter  leben unter unseren Augenlidern weiter. Ein göttlicher Geist schwebt hinter der materiellen Realität unseres Staatswesens. Darum macht die Schweiz der großen EU Angst. Hier wird das Erhabene noch hoch gehalten.

Die EU hingegen hat den Geist Schillers und Beethovens, wie er in ihrer Hymne, der Ode an die Freude zum Ausdruck kommt, verraten, indem sie jeden Bezug zum Geistigen, Göttlichen, aus der Präambel ihrer Verfassung gestrichen hat. Die Mächtigen der Erde fürchten das Geistige, denn das Geistige lässt sich nicht kontrollieren, bewirtschaften oder verkaufen. Es entgeht jeder Machtballung, entwickelt ungeahnte Kräfte, strömt über Umwege durch das kollektive Unbewusste.

Das Geistige ist ein leuchtender Strom, der den Schatten unseres Daseins überhaupt ihren Umriss gibt. Das Geistige ist nicht von dieser Erde und baut keine Mauern in der Wirklichkeit auf. Die Macht schon.

Darum haben sich die Schweizer schon immer vor der Macht gehütet und Machtballungen zu verhindern gewusst. Darum haben sie die Macht so spärlich wie möglich an höhere Instanzen delegiert. Darum haben sie immer frei über ihr eigenes Schicksal entscheiden wollen. Um dies zu verwirklichen, haben sie ein ausgeklügeltes System entwickelt, in dem keine Kraft die Überhand gewinnen kann und sich letztendlich immer alles einpendelt. Keine Erschütterung vermag dieses System aus den Angeln zu heben, jeder Druck verstärkt geradezu die im Gleichgewicht stehenden Energien.

Die Menschen kommen und gehen. Das System bleibt. Keiner kann es beherrschen.

Die Schweizer Bundesräte kommen und gehen, ob gut oder schlecht, meistens sind es graue Mäuse, doch das Perpetuum mobile der Schweizer Demokratie dreht sich wie die Mühlen Gottes ungehindert und ewig weiter. Es ist sogar so stark, dieses System, dass ihm der unfähigste Bundesrat keinen dauerhaften Schaden zufügen kann. Ich wage selbst zu behaupten, dass es in der Schweiz keinem auffallen würde, wenn die Regierung ein Jahr lang eine Weltumsegelung unternehmen würde. Denn das System ist selbsttragend.

Es steht völlig im Dienste der Menschen, holt seine Substanz aus ihrem Alltag und gibt einen Mehrwert an sie zurück, ohne dass es einen starken Arm bräuchte, der es ankurbelt. Denn das Problem mit dem starken Arm ist, dass er eines guten Tages erlahmt. Das Schweizer Staatssystem erlahmt nie, denn es hat unzählige Arme zur Verfügung: die Arme all jener, die ihre Ärmel hochkrempeln und es jeden Tag, über Generationen hinweg, mittragen.

„Der Staat bin ich“, verkündete Ludwig der XIV. In der Schweiz ist jeder Bürger Ludwig der XIV. Jeder ist der Staat.

Doch wie funktioniert dieses System konkret? Wir Schweizer kennen nicht nur die übliche, allen parlamentarischen Demokratien eigene horizontale Gewaltentrennung in Legislative, Judikative und Exekutive, wir haben ebenfalls eine starke vertikale Gewaltentrennung zwischen dem Bund, den Kantonen und den Gemeinden. Das nennt sich Föderalismus und funktioniert auf der Basis des Subsidiaritätsprinzips. Das heißt, dass in der Schweiz die Entscheidungen auf jener Stufe getroffen werden, die dafür am geeignetsten ist. Ein wundervoller Gedanke, der jede zentralistische Bürokratie im Brüsseler Stil verunmöglicht. Damit nicht genug.

Die Schweizer haben es auch so eingerichtet, dass alle maßgebenden politischen Kräfte gleichzeitig in der Regierung vertreten sind und sich gegenseitig kontrollieren. Das ergibt zwar ein bewegtes Zusammenleben, aber dem Volk kann’s nur Recht sein, ist doch die Macht dadurch weitgehend neutralisiert.

Um aber ganz sicher zu sein, die Kontrolle über die Politik nicht zu verlieren, wurde dem Staatsgebilde als Sockel die direkte Demokratie unterlegt, die es dem Volk viermal pro Jahr erlaubt, zu allen massgebenden Geschäften die Oppositionsrolle auszuüben. Ja, liebe Zuhörer, in der Schweiz ist das Volk die politische Opposition zu den Regierungsparteien. Und da es darüber hinaus auch noch der Souverän ist, hat es immer das letzte Wort.

Dieses einmalige Modell, obwohl es sehr alt ist und sich in jahrhundertealter Entwicklung herausgebildet hat, ist heute genauso revolutionär wie zu seinen Gründungszeiten. Es ist der Ausdruck einer täglichen, demokratischen, menschlichen und kontrollierten Revolution. Es ist der Ausdruck der Selbstverantwortung, der Ausdruck der einzig glaubwürdigen Revolution, jener die ständig in den Köpfen und Herzen der Menschen stattfindet.

Diese Revolution ist ein interner Prozess, eine langsame Entwicklung, ein inneres Wachstum des Menschen. Die üblichen Revolutionen der Menschheitsgeschichte waren ebenso brutal wie kurzlebig. Eine tiefgreifende Verwandlung des Bewusstseins aber erfordert eine lange, geduldige Entwicklung. Dafür schafft sie auch etwas ungeheuer Starkes, Dauerhaftes und Würdiges, das den Stürmen der Geschichte standzuhalten vermag.

So ist denn die Schweiz das einzige Land der Welt geworden, das den Namen Volksdemokratie wirklich verdient, weil die Bürger dort wirklich frei über die Verwaltung ihres Staatswesens mitentscheiden können.

Dies ist den Befürwortern der Globalisierung ein Dorn im Auge, da das Schweizer Erfolgsmodell ihrem Drang nach Machtkonzentration und Zentralisierung Hohn spricht. Am liebsten möchten diese Kreise das Modell der direkten Demokratie ausrotten, denn sie fürchten, dass der gefährliche Gedanke der Selbstverwaltung und der Staatssouveränität auf andere Länder übergreifen und das Modell der monumentalen Staatskonglomerate gefährden könnte. Diese Leute betrachten den Bürger als unmündiges Herdenschaf, das von „weisen“ Eliten geführt werden muss.

Der Schweizer Bauernstaat hingegen ist aus der Überzeugung heraus gewachsen, dass das, was einer selber entscheidet bei weitem mehr wiegt als alles, was über seinen Kopf hinweg entschieden wird. 1291 wurden am Morgarten die „weisen Habsburger Eliten“ zum ersten Mal flach gelegt und von da an musste die Schweiz immer wieder gegen die Machtgelüste seiner Nachbarn ankämpfen, bis 1648 im westfälischen Frieden ihre Souveränität vollumfänglich anerkannt wurde.

Sie sehen, das ging nicht von einem Tag auf den anderen vor sich. Später kam dann noch die immerwährende bewaffnete Neutralität hinzu, der es hauptsächlich zu verdanken ist, wenn die Schweiz unbeschadet zwei Weltkriege überstand. Die Kräfte, die dieses einzigartige Modell, diese demokratische Alternative zerstören wollen, haben in den letzten Jahren erkennen müssen, dass der Weg der Selbstauflösung durch einen EU-Beitritt nicht mehr realisierbar ist.

Würde morgen über einen solchen Beitritt abgestimmt, dann würden (nach neusten Umfragen) an die 80% der Schweizer Bürger dagegen stimmen. Das Hauptproblem der Euro-Turbos ist halt eben, dass eine solche Entscheidung in der Schweiz ohne Volksabstimmung nicht möglich ist. Und das Volk denkt nun mal nicht wie der grösste Teil seiner „weisen“ Eliten.

Nun frage ich Sie: In welchem Land Europas hat das Volk über den EU-Beitritt abstimmen können? In Deutschland jedenfalls nicht. Und in den meisten anderen Ländern auch nicht. Und da wundert man sich, dass das EU-Modell von der breiten Basis nicht mitgetragen wird!

Aber zurück zu den Feinden der direkten Demokratie: Da diese einsehen müssen, dass ein sofortiger Beitritt in weite Ferne gerückt ist, greifen sie zu anderen Mitteln: Schritt für Schritt werden über internationale Verträge, internationale Gerichtshöfe und zahlreiche Konventionen vollendete Tatsachen geschaffen. Der Beitritt findet in Scheiben statt.

Eines Tages wird es dann heißen, die Schweiz sei de jure ja schon Mitglied der EU, also sei es logisch, dass sie es auch de facto werde. Die größte Gefahr sehe ich in den gegenwärtig zur Diskussion stehenden „bilateralen Verträgen III“, in denen der automatische Nachvollzug des EU-Rechts vorgesehen ist. Das wäre in der Tat ein tödlicher Schlag für die Souveränität der Schweiz.

Dass gewisse Schweizer Parlamentarier und die Mehrheit der Regierung dieses Spiel mitspielen wollen, ist beschämend. Doch auch hier werden sie am unbezwingbaren Bollwerk der direkten Demokratie scheitern, denn das Schweizer Volk wird sich nie damit abfinden, seine Schlächter selber zu wählen.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, was haben die EU-Bürokraten den Völkern Europas nicht alles versprochen: Die Personenfreizügigkeit werde Wohlstand bringen, Arbeitsplätze sichern und die Sozialversicherungen festigen. Und was ist geschehen? Warum wandern jedes Jahr 200 000 junge Deutsche aus dem früheren Einwanderungsland Deutschland aus? Und wie steht es mit den Arbeitslosenzahlen? Wie mit der Staatsverschuldung? Was heute über den Köpfen der Leute angestrebt wird, ist der allmähliche Bankrott der EU-Staaten, die man in die Schuldenfalle gelockt hat.

Mit Island, Griechenland und Irland fing es an. Weiter ging es mit Portugal und bald wird Spanien mit seinen jetzigen 22% Arbeitslosen an der Reihe sein. Schritt für Schritt wird der internationale Währungsfonds seine Rolle als finanzieller Weltpolizist ausbauen und den ruinierten Staaten seinen Willen aufzwingen. So wurde nach der Kolonisierung mit der dritten Welt verfahren.

Nun sind erstmals europäische Staaten dran. Und falls sich die Völker dagegen auflehnen wollen, wie in Griechenland oder Spanien, dann bleiben ihnen nur Massendemonstrationen übrig, denn es fehlen die institutionellen Mittel, um sich zu wehren, vor allem fehlt die direkte Demokratie. Ein anderes Versprechen der EU war grenzenlose Sicherheit dank der Verträge von Schengen und Dublin?

Und wo stehen wir nun? Die Einwanderungspolitik ist zur Farce verkommen, Dänemark möchte am liebsten die Grenzen dicht machen und Frankreich und Italien schieben sich den schwarzen Peter zu. Die Kriminalität steigt, weil die Verbrecherbanden in einem riesigen Territorium grenzenlos tätig werden können und sich ungehindert ihrer Mobilität erfreuen.

Daneben entstehen unsichtbare Grenzen, Parallelgesellschaften, Mikrokonflikte überall, und der Staat wird allmählich, als Reaktion auf die selbstverschuldete Unsicherheit, zum Überwachungs- und Polizeistaat. Nun, das hatten wir schon mal. Und es ist uns nicht wohl bekommen. Sicher ist, dass unsere Freiheit bei einer solchen Entwicklung im Grab unserer Hoffnungen verwesen wird.

Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, das Modell des souveränen und demokratischen Rechtsstaates, der durch eine klare und glaubwürdige Grenze geschützt wird, ist und bleibt ein Modell für die Zukunft. Weil das Konzept des Vaterlandes ein Konstrukt menschlichen Ausmaßes darstellt und sich der Bürger damit identifizieren kann. Die großflächigen Imperien der Geschichte gaben nie Gewähr für Menschenwürde und friedliches Zusammenleben. Ein Imperium muss immer wachsen, seinen Machthunger durch Eroberungen stillen.

Nicht so der Nationalstaat demokratischer Prägung. Nun kann  man einwenden, Frankreich, Deutschland und England hätten in der Vergangenheit zahlreiche Kriege geführt. Das stimmt, aber England hieß damals „britisches Imperium“, das napoleonische Frankreich war ein Kaiserreich wie auch das wilhelminische  Deutschland und vom großdeutschen Reich des 2. Weltkriegs wollen wir gar nicht erst reden.

Fakt ist, Kriege zwischen zwei demokratischen Nationalstaaten hat es nie gegeben. Immer waren Monarchie, Autoritarismus, Diktatur, Totalitarismus oder Theokratie der Auslöser für Kriege. Zentralistisch regierte, bürokratische Modelle waren immer mit Gewalt verbunden und sind mit der Zeit vor lauter Arroganz untergegangen. Der Nationalstaat hingegen hat eine kulturelle Basis, ist im Volk verwurzelt und kann die Entscheidungszentren in der Nähe seiner Bürger belassen, weil ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis heranwächst, wenn man sich nur die Zeit dazu lässt.

Wir müssen uns heute schon die Frage stellen, was nach der EU kommen wird. Was soll aus unserem Kontinent werden, wenn dieses Marode System zusammen krachen wird. Ich plädiere für ein Europa der freien Nationen, ein Europa der Vaterländer! Ich plädiere für ein föderalistisches System Schweizer Prägung! Ich plädiere für die Selbstbestimmung der Völker durch die direkte Demokratie.

Seit 2009 reise ich kreuz und quer durch Europa und überbringe den Leuten eine Idee. Eine einmalige Idee, die in einem kleinen Alpenland zur Wirklichkeit wurde. Überall hören die Leute mit offenen Ohren und Mündern zu und beneiden das Schweizer Volk um seine Rechte und Pflichten. Der Traum von der großen EU hat sich als Luftschloss erwiesen, ist zerplatzt wie eine Blase.

Doch es ist ein neuer Traum entstanden, es ist ein bescheidener Traum nur, alles andere als eine grandiose Chimäre von Glanz und Gloria. Es ist der Traum einfacher, mit dem Land ihrer Väter verbundener Menschen. In diesem Traum verlagert sich die Eroberung vom Materiellen ins Geistige. Es gilt nicht mehr Macht anzuhäufen und in den Händen weniger zu belassen, um andere Länder und Kontinente wirtschaftlich oder militärisch zu stürmen.

Nein, es gilt, die Macht aufzuteilen auf alle Mitbürger, es gilt wieder Herr im eigenen Hause zu sein, es gilt nicht mehr den Krieg nach Außen, sondern den Frieden nach innen zu gewinnen. Es gilt, Würde und Respekt wieder herzustellen, und Menschlichkeit. Es gilt Schluss zu machen mit Heuchelei, Selbstverleugnung und Selbstkasteiung.

Wir haben ein Recht, das zu sein, was wir sind, und auch das Recht, darauf stolz zu sein. Wer diese Idee mitträgt, woher er auch komme, ist uns willkommen. Wer nicht, der entferne weinend sich aus unserem Rund. Der Einsatz ist nicht so sehr ein geographisches, klar abgegrenztes Gebiet, sondern eine Seelenlandschaft. Rette das Land Deiner Väter und Du rettest Deine Seele. Verankere Dich in der Geschichte Deines Volkes und Du rettest die Zukunft Deiner Kinder. Sei stolz auf Deine Wurzeln, dann wächst Dein Lebensbaum in den Himmel hinein. Dies wünsche ich Ihnen und mir, dies wünsche ich Deutschland, der Schweiz und Europa.

Es lebe die Freiheit!

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

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Stuttgart-Augenzeuge: Kein Schutz durch Polizei

Posted by paulipoldie on June 6, 2011

Ich habe große Sorge…

Das Neue Deutschland

“Der neue Faschismus wird nicht sagen: ‘Ich bin der Faschismus”
Er wird sagen: “Ich bin der Antifaschismus’

Ignazio Silone. italienischer Sozialist, 1900-78

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Dankend von PI übernommen:

Uns erreichte ein bewegender Augenzeugenbericht von den skandalösen Geschehnissen bei der Auftaktveranstaltung zum “Großen islamkritischen Wochenende” am Himmelfahrtstag in Stuttgart. Besonders das fragwürdige Verhalten der Polizei (PI berichtete) wird in der Schilderung von Benjamin F. eindringlich beleuchtet.

Proteste von Anfang an. Offizieller Beginn 16 Uhr, Schlossplatz, Stuttgart

Nach ca. 20 Minuten fordert die Polizei die linken und muslimischen Randalierer 2-3 Mal auf, zu ihrem Mahnwachenplatz (Karlsplatz) zu gehen. Trotz mehrmaliger Drohung von Seiten der Polizei, die Randalierer in Beugehaft zu nehmen, passierte nichts. Die Polizeileitung argumentierte, wegen der Veranstaltung keine Massenschlägerei zu wollen. Nun, dann wird die Antifa in Zukunft jede ihr missliebige Veranstaltung boykottieren können. Zumal der Aufforderung der Polizei nach Verlassen des Platzes anscheinend nicht nachgekommen werden muss.

Die Veranstaltung soll laut Veranstalter erst abgesagt werden. Und nur eine 10-minütige Rede gehalten werden. Mehrere Teilnehmer sagten ihren Auftritt ab. Darunter auch eine Musikgruppe. Die Angst war durchaus nachvollziehbar.

Um 16.40 Uhr fangen dann die Redner unter massivem Störfeuer der Linken und der Muslime an. Es sprechen Nassim Ben Iman, Michael Mannheimer, ein Herr von Pax Europa und Robert Spencer.

Wir wollen vor die Bühne, um die Redner sehen zu können. Die Polizei verbietet uns auf Nachfrage, die Redner von vorne sehen zu dürfen. Wir müssen so von der hinteren, rechten Seite die Veranstaltung verfolgen (nächstes Foto). Das Bild oben (mit Michael Mannheimer u.a.) konnte ich nur deshalb machen, weil ich kurz vor die Polizeireihe trat.

Als wir massiv von jungen Muslimen beleidigt wurden, mussten nicht etwa die Provokateure das Feld räumen, sondern wir, nach Aufforderung durch die Polizei und ca. zehn Meter zurückweichen. Dies wiederholte sich dann sogar noch einmal. Was für ein fatales Signal für die Täter, aber auch für die Opfer.

Ein Mann haut mir an den Oberarm, ein Polizist steht daneben und behauptet wider besseren Wissens nichts gesehen zu haben. Ich bitte ihn, den Mann zur Mäßigung zu rufen, der Polizist daraufhin: „Sie liegen ja nicht auf dem Boden und schreien“, was ich denn wolle! Ich merkte an, ob man denn erst auf dem Boden liegen müsse, um einen Schläger in die Schranken weisen zu dürfen.

Während der Reden flogen Eier und rote Farbbeutel gegen mehrere Teilnehmer, welche ihr Ziel auch teilweise fanden. Auch spitze Stöcke, rote Fahnen, Flaschen, Glas, Dosen, Müll und ein Aschenbecher aus Stahl flogen in Richtung Bühne und darüber hinaus in die Redner und die Zuhörer. Ein Aschenbecher aus Stahl traf eine Teilnehmerin von hinten am Bein.

Ich zog mir meine Handschuhe an, um evtl. auf mich zufliegende Gegenstände schmerzfreier abwehren zu können. Daraufhin schrie hinter mir ein Mann: “Achtung, der will gleich zuschlagen, er zieht sich Handschuhe an.” Das schlimme daran, der Polizist vor mir griff dies auch als Bedrohung auf. Nachdem ein paar Geschosse auch neben ihm niedergingen, verstand er mein Handeln.

Die Veranstaltung wurde auch durch Trillerpfeifen, Megafone, Geschrei, Morddrohungen, beleidigende Gesten und Worte gestört. Eine Frau entblößte sich kurzzeitig und zeigte ihre blanke Brust. Der Hass in den Augen und das Geschrei war unvorstellbar groß.

Gegen Ende der Veranstaltung um 17.30 Uhr wollten wir den Ort verlassen. Die Extremisten wollten uns aber nicht gehen lassen und kesselten uns ein. Die Polizei wollte, dass wir gehen. Wir auch, was aber angesichts des Drohpotenzials eher unvernünftig erschien. Wir versuchten es dennoch, und wurden wenige Meter nach Verlassen des Kessels von Radikalen aufgehalten. Ein Mitglied der Aktionsgruppe für verfolgte Christen wurde von mindestens drei Frauen bespuckt, ein junger Mann stahl ihm seine Mütze. Zwei junge Männer forderten ihn wiederholt auf, sich mit ihm zu schlagen.

Ich fotografierte die Szene und wurde sofort lautstark angegangen. Ich flüchtete in Richtung des Polizeikessels. Die Meute hinter mir, erwartete ich, dass mich die Polizisten, welche die Szene genau beobachtet hatten, hinter sich lassen würden. Mein pro Israel-Pullover war auch zusätzlich Hinweis genug, zu welcher Seite ich gehörte. Stattdessen machte ich zunächst Bekanntschaft mit einem Schlagstock, den ein Polizist gezielt gegen meinen Bauch einsetze. Nachdem ich lautstark sagte, dass ich massiv bedrängt werde, ließen mich die Polizisten widerwillig durch.

Wieder im Kessel baten wir die Polizei, uns Schutz zu geben. Ein Einsatzleiter sagte, dass Personenschutz nur ganz wenige Leute bekommen würden. Wir sollten uns ein Taxi rufen.

Unsere Autos standen in der Nebenstraße und so wäre es im Bereich des Möglichen gewesen, uns zu begleiten. Auch hätte die Polizei ihre Drohung gegenüber den Gegen-Demonstranten wahr machen können und sie in Sicherungsverwahrung nehmen können. Die nötige Hundertschaft inklusive Reiterstaffel war anwesend.

Es wurde uns dann allen Ernstes vorgeschlagen, einzeln den Platz zu verlassen und dies, nachdem die Polizei vor wenigen Minuten sehen musste, was mit einem unserer Mitglieder und mir geschehen war. Schließlich wagten wir zwei einen erneuten „Ausbruchversuch“ und „entkamen“ in entgegengesetzter Richtung zu unserem Parkplatz. Ein Linker versuchte uns noch zu verfolgen, ließ dann aber von uns ab. Gegen 18.30 Uhr fanden sich alle vier Aktionsgruppenmitglieder wieder beim Parkhaus ein.

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Islamkritik in Österreich – Blubb, blubb, blubb,….

Posted by paulipoldie on June 3, 2011

Danke an SOS Heimat

SOS Österreich legt sich selbst hohe Maßstäbe auf, versucht wissenschaftlich vorzugehen. Deshalb hat der Autor dieser Zeilen einen Artikel in „Die Presse“ in ein Plastiksackerl gelesen und sich unter der Badewanne angehört. (Dieses Experiment kann weltweit unter den gleichen Kriterien wiederholt werden)
Das Ergebnis:

Blubb! Blubb! Blubb!

Damit wäre der „Inhalt“ von Das weite Netzwerk der kritischen Islamexperten (Printausgabe vom 01.06.2011) auch schon wiedergegeben.
Michael Fleischhacker dürfte nicht informiert gewesen sein. Denn zu so einer schwachen, schlecht recherchierten Story hätte er niemals seinen Sanktus gegeben.

Das dürfte auch der Grund sein, warum die Online- Ausgabe aus Scham wieder aus dem Netz entfernt wurde. DiePresse

Doch es beweist sich immer wieder, wie gut SOS-ÖSTERREICH vernetzt ist, denn eine aufmerksame Leserin (eine unerschöpfliche Quelle an Informationen) hat den gut bezahlten Inhalt – der eher einem durchschnittlichen Hauptschulaufsatz gleicht – im Cache gefunden.
(Danke für die Mithilfe!)

In Österreich gibt es eine Reihe von Persönlichkeiten, die als Islamexperten in die Öffentlichkeit drängen und Kritik an der Islamischen Glaubensgemeinschaft üben. Eine Vorstellung der wichtigsten Vertreter.

Wien. Ende der 1990er-Jahre arbeitete Anas Schakfeh, langjähriger Präsident der Islamischen Funktion lehnte er einen Bewerber ab – er hatte den entsprechenden Sprach- und Schreibtest nicht bestanden. „Es war einfach die schwache Grammatik“, erinnert sich Schakfeh heute.

Wie man weiß, legen ORF und IGGiÖ sonst IMMER größten Wert auf beste Sprach- und Schreibkenntnisse ihrer Mitarbeiter und Günstlinge, siehe

Dem Bewerber von damals hat diese Ablehnung offenbar nicht geschadet. Amer Albayati wird heute in Medien als Experte für Islam, Terror und arabische Politik herumgereicht. Seine Qualifikation dafür? Ein nicht abgeschlossenes Studium der Theaterwissenschaft in der ehemaligen DDR.
Parallelen zur einer talentlosen arbeitslosen deutschen Schauspielerin (Sprecherin der IGGiÖ) sind zufällig. Dass Albayati aus der DDR kommt macht die Kritik für Rusen Aksak nur noch schlimmer. Hat die Stasi doch erwiesenermaßen die Lockerbie- Attentäter ausgebildet (Quelle: History Channel).Also soll Albayati bitte dieses Gedankengut auch in seinem Herzen tragen. Die SPÖ macht es ja auch!
Dennoch wird regelmäßig seine Expertise eingeholt, insbesondere von Medien, Blogs und Gruppierungen, die gemeinhin als islamkritisch gelten. Was ihn dort besonders attraktiv macht: seine offene Kritik an der IGGiÖ und deren (noch) amtierendem Präsidenten Anas Schakfeh.

Als Sprecher der Initiative Liberaler Muslime Österreich (Ilmö) versuchte er zuletzt sogar, die Anerkennung als eigene Glaubensgemeinschaft zu erkämpfen. Blasphemie!!! Und: Gemeinsam mit dem Wiener Akademikerbund präsentierte er ein sogenanntes „Wiener Integrationsmanifest“ – darin wurde unter anderem gefordert, dass Arbeitgeber Muslime diskriminieren dürfen sollen.
Das Manifest wird auf SOS Österreich zur Verfügung gestellt. Forderung: Integration, gutes Benehmen. Das ist purer Rassismus! Immerhin, am Ende distanzierte sich die Ilmö doch von dem Papier.

Kampf um „Halal“-Geschäft

Albayati ist nur einer von vielen sogenannten Islamexperten, die in die Medien drängen. Und die ihre Expertise nicht unbedingt aus einer fachlichen Qualifikation heraus begründen.
Wer ein Experte ist, bestimme ich
Zu dieser Gruppe gehört auch Günther Ahmed Rusznak, ein Konvertit aus dem oberösterreichischen Traun und – so wie Albayati – erklärter Gegner von IGGiÖ und Anas Schakfeh. Er führte mit seinem Verein Islamisches Informations- und Dokumentationszentrum Österreich (IIDZ) zahlreiche Prozesse gegen die IGGiÖ, wollte sie sogar unter Kuratel stellen lassen. Daneben ist er im Geschäft mit „Halal“-Zertifikaten aktiv. Der Handel mit islamisch korrekten Lebensmitteln gilt als Wachstumsmarkt. In Österreich war die IGGiÖ exklusiv für diese Zertifizierungen zuständig – ehe Rusznak ein eigenes Zertifikat entwickelte. Und damit ins internationale Halal-Geschäft einstieg.
Fakt ist: An Rusznak gibt es viel zu kritisieren. Doch von der IGGiÖ wird er bis auf das Blut bekämpft. Hat er doch deren Monopol (als ob es keine offenen und versteckten Subventionen von der SPÖ gäbe) im Geschäft gebrochen. Weiters deckt er – aus Eigennutz – „unkonventionelle“ Machenschaften in der ehemals arabischen Glaubensgemeinschaft auf. Ob Rusznak in einem anderen Land noch am Leben wäre?
Seinen Kampf gegen die IGGiÖ führte er weiter. Unter anderem auch, weil ihm die Muslime-Vertretung die Mitgliedschaft verweigerte. „Er schimpfte, prozessierte viele Male gegen die Glaubensgemeinschaft“, sagt Integrationsbeauftragter Omar al-Rawi, „und wollte zur gleichen Zeit eine formale Anerkennung als Muslim durch die Glaubensgemeinschaft haben.“
Reicht etwa nicht die Schahada, das islamische Glaubensbekenntnis um Muslim zu sein?

Als Islamexpertin bezeichnet sich auch Elisabeth Sabaditsch-Wolff. Sie erlebte als Kind die islamische Revolution im Iran mit, für sie ein „verstörendes Erlebnis“ Stimmt, diese Frau ist aber überempfindlich!.
Das ist auch der Grund, warum die Diplomatentochter, die selbst eine diplomatische Ausbildung genoss, laufend Vorträge über die Gefahren einer Islamisierung Europas hält. Unter anderem hielt sie auch „Islam“-Seminare für die Parteiakademie der FPÖ. Die brachten ihr im Februar 2011 eine erstinstanzliche Verurteilung wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ ein – sie hatte den Propheten Mohammed der Pädophilie bezichtigt.
Wie wir mittlerweile wissen, stimmt dieser Ausdruck nicht ganz. Der „Prophet“ hat ja nicht nur ein Kind, sondern auch Frauen (erwiesen) vergewaltigt. Also träfe eher der Tatbestand der Verharmlosung zu!

Star in islamkritischen Foren
Insbesondere in Onlineforen polemischer Islamkritik wird sie als Star gefeiert – so wurden ihr Verfahren und das entsprechende Urteil lang und breit thematisiert und kommentiert.

Polemik: Polemisieren heißt, gegen eine (bestimmte andere) Ansicht zu argumentieren. Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen (Quelle: Wikipedia)

Sowas. Ich habe da von einem Buch gehört …
…allerdings wird da weniger auf Rhetorik als auf nackte Gewalt und deren Verherrlichung gesetzt.

Die ehemalige Botschaftsmitarbeiterin, die in mehreren arabischen Ländern tätig war, hat auch eine eigene Internetpräsenz namens „Mission Europa. Netzwerk Karl Martell“. Darauf ist sie bestrebt, eine paneuropäische Antwort auf die „Gefahr durch den Islam“ zu finden.
Seit Neuestem scheint sie auch ihre Fühler in die westliche Hemisphäre auszustrecken. In aktuellen E-Mails finden sich Verweise auf „ACT! For America“ – eine Organisation, die von einer libanesischen Christin namens Brigitte Gabriel gegründet wurde. Auch sie wurde in jungen Jahren (durch den Libanesischen Bürgerkrieg) traumatisiert und ist heute ein Aktivposten der evangelikalen Rechten in den USA.
Immer diese aufmüpfigen Weiber.
Es hat schon seinen Grund, warum der Islam Gewalt gegen Frauen wünscht erlaubt. Von evangelikal kann bei ACT! For America keine Rede sein. Die Organisation steht jeder Konfession offen.
Der Versuch, seine Gegner zu Fundamentalisten zu stempeln, ist so alt wie erfolglos. Siehe FPÖ. Siehe Wiener Akademikerbund. Christian Zeitz wurde als christlicher Fundamentalist abgestempelt.

Sabaditsch-Wolff ist aber auch außerhalb des Internets gut vernetzt. Unter anderem sitzt sie im Präsidium des Wiener Akademikerbundes.

DiePresse ist ein Medium, das auch der islamkritischen Stimme zuhört. Was sich also die Redakteure bei diesem schwachen Bericht gedacht haben, steht im Halbmond in den Sternen.

Über den Autor Rusen Timur Aksak gibt es außer ein paar ähnlich schwachen Artikel wenig zu sagen.
Am ehesten spricht ein kommentarloser Vergleich für sich:

        

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Anmerkung:

Der Autor dieses Presse-Artikels, Rusen Timur Aksak, dürfte sich für seine Recherchen hauptsächlich auf unseren Blog informiert haben – natürlich benutzte er hierbei nur sein linkes Auge!
Ein typischer Daumen-Unten-Drücker auf SOS!!!

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Über das Wesen des Islam und seinen Einfluss auf seine Anhänger

Posted by paulipoldie on May 5, 2011

Über das Wesen des Islam und seinen Einfluss auf seine Anhänger

Erstellt am 2. Mai 2011 von bpeinfo

Gastbeitrag von Norbert Lachner

Bad Godesberg 2010

Weil Mohammeds Botschaft sich als religiöse Offenbarung bezeichnet und daraus den Verpflichtungscharakter für ihre Anhänger bezieht, muss man den Islam unter theologischen Gesichtspunkten betrachten, einmal für sich und dann auch im Vergleich zu den Bibelinhalten. Es reicht nicht aus, den Religionsanspruch des Islam ohne Prüfung hinzunehmen und das gesamte, aus dem Islam begründete Handeln von Muslimen unter dem Vorzeichen der grundgesetzlichen Bekenntnisfreiheit unbesehen zu tolerieren. Nur durch eine Untersuchung der religiösen Lehren des Islam ist sein Einfluss auf die Muslime zu verstehen.

Mohammeds Botschaft entfaltet religiöse Lehren, deren Glaubhaftmachung erfordert, das Evangelium zu bestreiten

Atheisten wie auch viele Christen machen den Fehler, dass sie sich über den Religionsanspruch des Islam kein eigenes Urteil bilden und sich auf das Urteil der Islam-Anhänger verlassen. Aber die Muslime selbst bilden sich ja ebenso wenig ein Urteil über die religiöse Lehre Mohammeds, sie werden in aller Regel in den Islam hineingeboren und durch Erziehung und soziale Kontrolle in ihn hineingezwungen, durch religiöse Unterweisung in ihn hineinindoktriniert, und dürfen ihn zeitlebens nicht verlassen: Auf das Aufgeben des Islam steht für die Muslime theoretisch und oft auch praktisch die Todesstrafe. Daraus erklärt sich in der Hauptsache, dass der Islam heute rd. 1,3 Mrd. Anhänger zählt und somit als „Weltreligion“ gilt.

Muslime dürfen nicht über die geistigen Lehren Mohammeds nachdenken – das wird ihnen als große Sünde vorgestellt und würde ihnen Gewissensangst machen -, sie übernehmen also die ihnen vorgesetzten Lehren unbesehen ohne Verstandesprüfung. Die Führungen christlicher Kirchen haben der Einfachheit halber Jahrhunderte lang das Gleiche angestrebt. Obwohl ihnen seit der Aufklärung und Säkularisation die irdische Macht fehlt, ihre Glaubenssätze aufzuzwingen, mangelt es ihnen deshalb noch heute oft an einleuchtenden, Verstand und Gemüt befriedigenden Erklärungen ihrer Theologie. Die katholische Kirche erliegt bis heute der Versuchung zu einer Abkürzung in der Heiligung ihrer Anhänger dahingehend, dass sie die Glaubenslehren bis ins Kleinste festlegt und der Masse der Gläubigen zur Annahme auferlegt. Sie übersieht dabei, dass sie damit das Pferd vom Schwanz her aufzäumen will, indem sie meint, aus der Rechtgläubigkeit würde die rechte Praxis entstehen, also die christliche Gottes- und Nächstenliebe. Dabei ist es umgekehrt und wurde von Jesus auch so gelehrt, dass das Bemühen um Nächstenliebe am Anfang stehen muss und die Verbindung mit Gott herstellt und stärkt. Aus dieser Verbindung erwachsen erst Aufnahmebereitschaft und Verständnis für die religiöse Wahrheit sowie die Belehrung durch den Geist Gottes. Und davon hängt das Seelenheil ab, nicht von der gedankenlosen Übernahme der „richtigen“ theologischen Spitzfindigkeiten wie auch von der vorrangigen Praktizierung der jeweiligen kirchlichen Verordnungen.

Christliche Theologen und Geistliche haben zur Ergreifung ihres Berufes selbst die vorgesetzten Glaubenslehren übernommen und nutzen eigenes Nachdenken darüber zumeist in Richtung weiterer Verwässerung in Theorie und Praxis. An Gelegenheiten zur praktischen Nächstenliebe fehlt es ihnen eher als den Gläubigen, umso mehr käme es bei ihnen auf eine innige Gottesbeziehung an. Weil sie oft wenig über ihren Glauben nachdenken und inspiriert Antworten finden, mangelt es ihnen auch an der Überzeugtheit, an wahrheitsgemäßen Erklärungen und an Überzeugungskraft bei der Weitergabe ihres Glaubens. In dem Maße, wie sie ihre eigene Religion nicht selbst prüfen und nicht gut verstehen, durchschauen sie auch nicht andere religiöse Lehren und heißen sie ohne eigenes Urteil als „Weltreligionen“ gut.

Da der Islam sich als „abrahamitische“ monotheistische Religion präsentiert, müssen sich seine religiösen Inhalte an denen der biblischen Religionen messen lassen. Da zeigt sich, dass sie bereits mit dem Judentum und erst recht mit dem Christentum nicht einig gehen. Nichtreligiöse werden den Islam, insofern sie ihn als allumfassende Lebensordnung und politische Ideologie begreifen, mit den Verfassungsgrundsätzen westlicher Demokratien vergleichen und ebenfalls eine Unvereinbarkeit feststellen können. Dies kommt nicht von ungefähr, denn die westlichen Verfassungen stützen sich auf eine Reihe von christlichen Elementen und vertragen sich daher weitgehend mit dem jüdisch-christlichen Kulturerbe. Beispielsweise spiegelt sich die Gottesebenbildlichkeit des Menschen laut Bibel im hohen Stellenwert des Individuums in der Staats- und Gesellschaftsordnung sowie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Gleich, ob man das islamische System unter religiösem oder weltlichem Blickwinkel betrachtet, man es findet leicht im Widerspruch zu dem, was man als das Gute und Wahre ansieht.

In dem Versäumnis oder der Weigerung, die jeweiligen Glaubenslehren zu prüfen, akzeptieren insbesondere Glaubenslose, aber auch viele Christen alles als Religion, was eine Anzahl von Menschen gemeinschaftlich als subjektiven religiösen Glauben festhält und vorbringt. Religion ist aber nicht wertfrei, sondern ist wesensgemäß auf die Ethik, auf das sittlich Gute und Richtige im Erdenleben ausgerichtet, zielt außerdem sogar auf das individuelle Heil in einer unirdischen Weiterexistenz. Im Mittelpunkt von Religion steht somit die Existenz von Gut und Böse und ihre jeweilige Definition. Folglich können gemäß der religiösen Ebene den Menschen und auch den möglicherweise sonst noch unkörperlich existierenden, mit Selbstbewusstsein und freiem Willen ausgestatteten Wesen eher gute oder eher schlechte Absichten zugeschrieben werden. Somit können auch religiöse Lehren aus guten oder bösen Absichten heraus aufgestellt und verbreitet werden, und gute oder böse Ziele verfolgen und verwirklichen. In der Betrachtung von Glaubensinhalten darf die unterscheidende Prüfung nach dem Kriterium von Gut und Böse nicht unterbleiben. Eine rein formaljuristische Anerkennung jedes subjektiven religiösen Glaubenssystems genügt nicht.

Wie gesagt, akzeptieren auch Atheisten ohne eigenes Urteil den Islam als Weltreligion und treten aus Gründen der „Gerechtigkeit“ in Europa für seine Gleichbehandlung mit dem Christentum ein. Natürlich geht es ihnen nicht um Gerechtigkeit vor Gott, sondern rein irdisch um Gleichbehandlung für gleich welche Religionen, die sie ohnehin insgesamt für verkehrt, aber in der demokratischen Gesellschaft für irgendwie regelbedürftig wie andere Lebensäußerungen auch ansehen. In welchen anderen Bereichen propagieren und agieren Atheisten ohne eigenes Urteil? Sie behaupten doch, sich im Gegensatz zu den Gläubigen des Verstandes zu bedienen und halten sich viel auf ihre Rationalität zugute. Dabei können sie nicht einmal ihre eigene Existenz und das Bestehen der Welt und des Kosmos erklären. „Am Anfang war der Wasserstoff“ oder der „Urknall“ oder ähnlich lautet ihre Antwort. Aber woher kam der Wasserstoff oder wie kam es zum Urknall? Solche Grundsatzfragen der Existenz klammern sie von vorneherein aus und betrachten sich dabei als Musterbeispiele von Vernunftwesen, während sie doch offensichtlich solchen partiellen Denkblockaden unbewusst unterliegen und damit sich und anderen etwas vormachen. Sie reden über Religionen wie die Blinden von der Farbe, weil sie sich weigern, die Wahrheitskategorie in religiösen Lehren wahrzunehmen und auf ihren Wahrheitsanspruch einzugehen. Den verpflichtenden Charakter dieser Lehren für das Handeln der Gläubigen können sie deshalb ebenso wenig nachvollziehen. Zuletzt blenden sie auch die überirdische Dimension in den Glaubenssystemen aus, weil sie ihnen nichts sagt.

Hinsichtlich des Islam, um den es hier geht, muss man bei dem, was aus Hadithen und Biografie über Mohammeds Leben bekannt ist, zugeben, dass rein irdisch nicht Erklärbares, also Überirdisches im Spiel war. So erhielt der Verkünder des Islam durch Gabriel Nachricht von geheimen Anschlagsplänen seiner Gegner, und diese, die Mekkaner, mussten schließlich einsehen und zugeben, dass sie Mohammed nicht beseitigen und nicht besiegen konnten, weil eine geheimnisvolle Macht hinter ihm stand. Nur deshalb unterwarfen sich ihm schließlich die Bewohner Mekkas und nach ihnen alle übrigen Stämme der arabischen Halbinsel.

Gabriel, sagte nicht wörtlich, dass er ein Engel sei – sonst hätte er es wohl mit dem echten Erzengel Gabriel und den himmlischen Heerscharen zu tun bekommen –, aber hier wie bei vielen Aussagen im Koran umging er die unüberschreitbaren geistigen Grenzen, die ihm offenbar gesetzt waren, dadurch, dass er durch Unklarheit die erwünschte Botschaft dennoch suggerierte oder als Folgerung nahelegte, also dass er ein Engel Gottes oder dass die Auslöschung des christlichen Glaubens Allahs Wille sei.

Dass Mohammeds Führungsgeist Gabriel nicht der Erzengel gleichen Namens war, lässt schon die abgewandelte koranische Darstellung der beiden Engelserscheinungen in der Bibel vermuten, worin die Geburt von Johannes dem Täufer und von Jesus angekündigt wurden. Für diese Auffassung spricht auch, dass Gabriel Mohammed die Botschaften zwangsweise eingab, dessen Gegnern Schreckensvisionen einflößte und sie mit tödlichen Krankheiten belegte, als Mensch in Erscheinung trat und die Vernichtung der Juden in Medina anregte und einfädelte.

Bezüglich des Wahrheitsgehalts der religiösen Lehren mag sich der Mensch weigern, über sie nachzudenken, zu urteilen und zu befinden, wenn er nicht das überirdische Geschehen in Mohammeds Leben oder sogar die Existenz Gottes abstreitet. In intellektueller Unredlichkeit mag er den religiösen Anspruch des Islam ungeprüft bestätigen und den Glauben der Muslime für bare Münze nehmen. Dann mag er den Islam als wertvolle und vollgültige Religion, das heißt als Glauben an Gott und Befolgung seiner Gebote bewerten und von daher rechtfertigen, befürworten und unterstützen. Er mag sich darauf beschränken oder es als seine höchste Pflicht betrachten, sich dafür einzusetzen, dass dem Islam die verfassungsmäßige Bekenntnisfreiheit gewährleistet wird. Er glaubt damit, alles richtig gemacht und politisch korrekt gehandelt zu haben, auch wenn er das, wofür er im Hinblick auf den Islam eintreten zu müssen meint – die Bekenntnisfreiheit –, eben damit langfristig abschafft, und eines Tages von seinen Enkelkindern, weil sie unter der Scharia aufwachen, verwünscht wird.

Das Überirdische ausblenden und verleugnen, genügt also nicht. Es ausschließlich auf Gott zurückzuführen, ist jedoch ebenso falsch. Denn wenn die Existenz Gottes bejaht wird, kann man seine Lehren nicht beiseite lassen, muss also zunächst auf alle Fälle die Bibelinhalte zu Rate ziehen. Danach gibt es als geschaffene Wesen die Geister, die bei Gott blieben (Engel), und Geister, die sich gegen Gott erhoben und aus dem Himmel gestürzt wurden, das sind gefallene Engel, also Satan, Dämonen, Teufel, sowie Menschenseelen als deren Gefolgschaft. Der Islam selbst kennt den Satan als Feind Gottes und der Menschen, aber er täuscht über Satans Wirken hinweg und verharmlost es. Wenn Gott in die Überlegung einbezogen wird, dann muss auch sein Gegner und dessen Gefolge in Betracht gezogen werden. Dann ist auch die Überlegung unerlässlich, ob der Koran und das Handeln Mohammeds, worauf der Islam beruht, Gott zum Ursprung haben oder Gottes Gegner. Bei dem sittlich und geistig mangelhaften Zustand der heutigen Erdenmenschheit ist es nämlich nicht von vorneherein ausgeschlossen, dass ein religiöses Glaubenssystem, nur weil eine große Menschenmasse ihm anhängt, auch auf einer gigantischen Irreführung beruhen kann.

Wenn die Existenz Gottes und seines Gegners eingeräumt wird, sind auch der Gegensatz und die widerstreitenden Bestrebungen zu berücksichtigen, also der Kampf zwischen Gut und Böse, der sich auch in und zwischen den Menschen abspielt. Sofern man nicht die Bibel als unerheblich abtut, wie es den Muslimen gelehrt wird, sieht man aus der Erklärung des Neuen Testaments den Kreuzestod Jesu im Zentrum des Kampfes zwischen Gut und Böse. Dann wird zum Entscheidungskriterium bezüglich des Standpunkts und der Glaubwürdigkeit von Mohammeds Lehre, was letztere zu den christlichen Kernpunkten aussagt: Mohammeds Verkündigung bestreitet Jesu Kreuzestod genauso wie die Notwendigkeit einer Erlösung und die Erbsünde als deren Ursache. Der Islam bestreitet die biblische Lehre und verurteilt den Glauben daran als unvergebbare Sünde, welche die ewige Höllenstrafe nach sich zieht. Der Islam hält die Gläubigen davon ab, die Erlösung anzunehmen und das Seelenheil auf christlichem Wege zu gewinnen. Er hat deshalb nicht den biblischen Gott, sondern dessen Gegner zum Ursprung.

Vertreter christlicher Kirchen und Christen missverstehen den Islam oft als eine monotheistische Religion wie das Judentum und das Christentum, nur mit leichten Abweichungen oder Unvollkommenheiten. Die eingehende theologische Analyse erweist jedoch, dass der Islam in seinen religiösen Lehren die biblischen Lehren bestreitet und die biblischen Religionen bekämpft. Auch ohne Gottesglauben, von einem rein wissenschaftlichen Standpunkt aus und mit intellektueller Redlichkeit ausgestattet, muss sich der Mensch wegen der inhaltlichen Unvereinbarkeit der religiösen Lehren von Bibel und Koran entscheiden, welcher von beiden behaupteten Offenbarungsschriften er Glaubwürdigkeit zuerkennt und welcher nicht. Bei dieser Entscheidung über den Wahrheitsgehalt gibt es nur ein Entweder-Oder und nichts dazwischen, weil sich die jeweiligen Lehren – christliche Frohbotschaft und Verkündigung Mohammeds – gegenseitig ausschließen.

Wenn man nun den Islam einer vernunftgeleiteten kritischen Betrachtung unterzieht, zeigt sich: Er stellt ein Gottesbild, ein Sittengesetz und einen Heilsweg vor, der sich völlig von denen unterscheidet, die zuvor in der Bibel niedergelegt sind. Dabei beruht der Islam auf den zwangsweisen Eingebungen, welche ein einziger Mann von zweifelhaftem Lebenswandel während 23 Jahren erhielt. Demgegenüber besteht der Inhalt der Bibel unter anderem aus der Chronik von Ereignissen, welche über einen Zeitraum von 2000 Jahren jeweils bis zu Tausende und Zehntausende Menschen erlebten.

Der Islam behauptet, dass seine Lehre von dem einzigen wahren Schöpfergott stammt, von dem schon zuvor in der Bibel die Rede war. Dies würde bedeuten, dass dieser Gott sechshundert Jahre nach Jesus durch Mohammed eine Lehre verkünden und eine Religion gründen ließ, in welcher biblische Geschichten anders erzählt und ihres ursprünglichen Sinnes beraubt werden, in welcher eine andere Rechts- und Gemeinschaftsordnung, deren Gerechtigkeit nicht überzeugt, aufgestellt wird, in welcher eine andere Lebensordnung vorgeschrieben und ein anderer Heilsweg gewiesen werden. Das Wirken Jesu und seine heilsgeschichtliche Bedeutung im Neuen Testament wird nämlich im Islam ausgeblendet, ja sogar rückgängig gemacht, weil sich Mohammeds Botschaft als die endgültige vollkommene Religion bezeichnet, welche das Judentum und das Christentum berichtigt und aufhebt und zum angeblichen Glauben Abrahams zurückkehrt.

Ist es jedoch glaubhaft, dass Gott sein Wirken am Volk Israel und in Jesus revidiert und sich einen anderen Heilsweg überlegt hätte, oder dass er verschiedenen Völkern unterschiedliche, sogar konträre Heilswege anvertraut hätte, die dann zum gleichen Ziel führen sollten? Nein, es ist nicht glaubhaft, weil so etwas nicht mit der vollkommenen Weisheit, die man Gott zuschreiben muss, vereinbar wäre. Damit rückt die oben erwähnte Möglichkeit in Betracht, dass es sich beim Islam nicht um eine wahre Religion handelt, die von einer guten geistigen Quelle ausgeht und gute Absichten verfolgt und gute Wirkungen hervorbringt. Vielmehr begründet der Islam eine unwahre Pseudoreligion und dient den bösen Absichten und Zielen einer ungöttlichen und gottgegnerischen Quelle.

Wer immer sich veranlasst sieht, den Islam und seine Ausübung in besonderem Maß gutzuheißen, zu rechtfertigen, zu befürworten, gegen kritische Betrachtung in Schutz zu nehmen, zu unterstützen und zu fördern, muss sich also fragen lassen, welch seltsamem Gottesbild er damit das Wort redet, warum er in der religiösen Frage auf den Gebrauch seines Verstandes verzichtet und welchen Vorstellungen von Gut und Böse er anhängt. Wer immer die Botschaft Mohammeds, und das heißt: Gabriels, als Offenbarung Gottes bestätigt und ihre Umsetzung im Islam gutheißt und unterstützt, beteiligt sich an der darin bestehenden fortgesetzten Verkennung und Beleidung Gottes. Christen sollten in dieser Frage entweder schweigen oder die Wahrheit sagen, was allerdings voraussetzt, dass sie die Wahrheit erkannt haben. Wer aber, wenn nicht sie, sollte sich um die Wahrheit in Religionsfragen bemühen?

Interreligiöser „Dialüg“ und politische Mitwirkung als Mittel zur islamischen Weltherrschaft:

Einen aufrichtigen Dialog mit anderen Religionen verbietet der Islam und bezeichnet ihn als Unsinn, da er doch selbst die alleinige Wahrheit innehabe. Vielmehr geben sich die zugewanderten Muslime der machtlosen Minderheitenposition entsprechend – wie Mohammed anfangs in Mekka – anpassungs- und dialogbereit, gemäßigt und friedlich. Der bewaffnete Dschihad ist demgegenüber lediglich ein anderes Mittel zur Erreichung des allgemeinen Zieles der Weltherrschaft des Islam.

Wenn Muslime in politischen Parteien mitwirken, sich als Abgeordnete wählen lassen und ein politisches Mandat übernehmen, stellt sich noch stärker als bei der Einbürgerung die Frage nach der Verfassungstreue, die sie als Anhänger des Islam aufbringen können. Wenn Muslime sich in einer C-Partei engagieren, kommt noch die Frage nach den Unterschieden und möglichen Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen Christentum und Islam hinzu, oder zumindest hinsichtlich der jeweiligen aus ihnen erwachsenen Leitbilder und Handlungsprinzipien. Politiker gleich welcher Parteien meinen offenbar, dass die Muslime trotz ihrer anderen Religion zum selben Menschenbild kommen wie der christlich geprägte Westen. Dem ist aber nicht so. Die Unterschiede zwischen Christentum und Islam wirken sich vor dem Hintergrund widerstreitender, unvereinbarer religiöser Lehren auf die Bereiche Menschenwürde, Gleichberechtigung der Geschlechter, Gleichheit vor dem Gesetz, Staatsidee usw. aus.

Die religiösen Lehren des Islam sind in sich unglaubhaft, abstrus, unklar, widersprüchlich, mit einem widerlegbaren Anspruch einer „abrahamitischen“ Religion und der Berichtigung der Bibel behaftet. Sie ergeben eine ungültige Theologie, verhelfen jedoch dem totalitären islamischen System durch die Maskierung als Religion zu höherer Wirksamkeit der Indoktrination und der gewalttätigen Ausbreitung sowie heute in Europa zur unberechtigten Ausnutzung des Rechts auf Bekenntnisfreiheit. Das Grundrecht auf Bekenntnisfreiheit und freie Religionsausübung fügt sich lediglich in die anderen Grundrechte ein, es rechtfertigt niemals, dass Muslime hierzulande unter dem Etikett „Religion“ deren verfassungs-, menschenrechts- und völkerrechtswidrigen Ziele unter anderem des islamischen Gottesstaates und der islamischen Weltherrschaft verfolgen. Und die unernste, liberale Glaubensauffassung der meisten, nur noch formal christlichen einheimischen Bewohner Europas kann man nicht auf die Mehrheit der muslimischen Migranten übertragen. Auch das ist eine häufige Illusion der politischen Führung. Denn die muslimische Gläubigkeit erschöpft sich nicht in privater Frömmigkeit, sondern umfasst ebenso Wunschvorstellungen von Gesellschaft und Staat, ja eine vollständige geschlossene Weltanschauung.

Wegen des Verbots des Nachdenkens über Offenbarungsinhalte können Muslime gar nicht zu einer eigenen, auf tiefem Verstehen gründenden Überzeugung von der Richtigkeit ihrer „Religion“ gelangen. Aber auch bei noch so viel Nachsinnen lässt sich Gabriels Botschaft gar nicht in eine schlüssige Lehre verwandeln, weil sie unheilbar – und sicherlich absichtlich – unklar und widersprüchlich bleibt, ja an sich nichts als ein unlösbares Rätsel ist. Umso wichtiger ist dem Muslimen die Gemeinschaft der Islam-Gläubigen (Umma), denn an der offensichtlichen Gläubigkeit der anderen richtet er sich selbst empor. Nicht umsonst kann gerade im Islam die Frömmigkeit leicht am äußeren Handeln abgelesen werden, an der Erfüllung der Gebets- und Fastenpflicht. Jeder praktiziert äußerlich, um der sozialen Kontrolle zu genügen, und zeigt sich dadurch als gläubig, und wird durch das Beispiel der anderen und die gemeinschaftliche Ausübung wiederum selbst in seinem Glauben bestärkt und gekräftigt, ohne jemals eine eigene innere Überzeugung zu gewinnen. Die Gläubigkeit bleibt sozial vermittelt.

Insbesondere in der Diaspora, als Migranten in Europa, bekämpfen Muslime ihre Unsicherheit, die aus mangelnder sozial einheitlicher religiöser Erfahrung und aus der unvermeidlichen allgegenwärtigen Wahrnehmung der Anders- und Ungläubigen erwächst, mit Bekräftigung und gegenseitigem Mutmachen, so wie Kinder im Dunkeln pfeifen, um ihre Angst zu überspielen. Allein oder gemeinschaftlich beschwören sie die baldige Übermacht über die Nichtmuslime und die schließliche Weltherrschaft des Islam, bauen sich an der ewigen Verdammnis der Anderen auf, beginnen sie zu verurteilen und zu bedrohen, trösten sich über die einstweilige Machtlosigkeit und Demütigung ihres Herrschaftsanspruchs mit der Vorstellung der baldigen Revanche hinweg. Den einheimischen Nichtmuslimen in Europa erscheint dies zwangsläufig oft als unverständlich, ja als Ausdruck eines zwanghaften Wahnsystems.

Infolge ihrer Indoktrination leben die Muslime in einer Verfassung der ständigen Projektion ihrer aus Ungewissheit befürchteten Fehlerhaftigkeit auf die „Anders-„ und „Ungläubigen“. Die im Koran häufig vorkommende Kritik an den Nichtmuslimen trifft in größtem Umfang auf die Muslime selbst zu (vgl. beispielsweise die Koranverse 2;171, 6;116, 9;67, 10;100, 26;99, 36;62, 71;27; im Internet zu finden unter „de.knowquran.org“; Vorschläge für die Stichwortsuche: rechtgeleitet/rechtleiten/leitet, irre/Irre, Verlierer/Verlierende, Ungläubige, Ungerechte, Heuchler, Frevler, (keinen) Verstand/verstandeslos, Unheil (stiften)).

Viele Kirchenvertreter ersetzen offensichtlich wirkliche Islam-Kenntnisse durch ein Idealbild von der „Bruder-Religion“, an dem sie zäh festhalten. Aus ihrem Handeln ist kein Wissen zu ersehen von der ungültigen Theologie des Islam, von seiner christentumsfeindlichen Stoßrichtung, von seinem Ziel der Weltherrschaft und seinen verschiedenen Mitteln, dieses Ziel zu erreichen, und von den verdeckten fundamental-islamischen Umtrieben vieler muslimischer Vereinigungen hierzulande. Die meisten kirchlichen Offiziellen, und von ihnen unterwiesen die Standardchristen, halten den Islam für das, was ihnen im offiziellen „Dialüg“ präsentiert wird, sie nehmen den Diaspora-Islam für den ganzen und einzig existierenden Islam und meinen somit, er sei friedlich und tolerant. Im Zuge dessen schließen sie sich bereitwillig der von Nichtmuslimen konstruierten Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus an, einer auf Unkenntnis beruhenden oberflächlichen Erklärung des islamisch begründeten Terrorismus. Den Muslimen selbst ist diese Unterscheidung fremd und unerwünscht, da nicht islamgemäß. Sie bestätigen sie allenfalls im Zuge der Täuschung, um das Image von der Friedlichkeit des Islam zu fördern. Viele Muslime kennen aber auch ihren Glauben so wenig und praktizieren ihn auf so gewöhnliche Art, dass sie nicht wissen, dass erst der Dschihadkämpfer die Erwartungen Allahs völlig erfüllt und die Belohnung im Paradies mit hundertprozentiger Sicherheit und im Vollmaß erlangt.

Außerdem wollen die Kirchen lieber dem Islam die gleichen Rechte und Vorrechte, die sie selbst besitzen, zuschanzen, als dass sie ihnen selbst gemeinsam mit dem Islam beschnitten würden. Sie teilen gern mit dem Islam die Pfründe und Einflussgebiete, zugunsten eines oberflächlich guten Einvernehmens halten sie sich mit der Missionierung unter Muslimen zurück. Sie suchen in den Muslimen Verbündete im Kampf gegen den Sittenverfall und um die Bewahrung der Religionsprivilegien. Bei alldem glauben die Kirchenleute offenbar auch, dass das Auftreten der muslimischen Migranten in der Gesellschaft immer so bleibt wie jetzt. Weil sie ja die verschiedenen Taktiken des Islam nicht durchschauen – indem sie ihn für bloße Religion halten –, sind sie blind und taub für die Wahrscheinlichkeit, dass die unzweifelhaft wachsende Quantität der Muslime im Land irgendwann in eine konträre Qualität ihres Auftretens umschlagen dürfte. Aus einer Minderheit wird über einen einflussreichen Bevölkerungsteil eine herrschende Mehrheit. Beispiele für eine solche Vereinnahmung und Umdrehung von Ortschaften und Stadtvierteln sind in Europa und in den USA schon zur Genüge bekannt. Aber die Führungseliten in der Politik und den Kirchen unterlassen es, erkennbare Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, und die Medienmehrheit dient sich den Führungseliten an im Bestreben, auf der Seite der Mächtigen und der voraussichtlichen Gewinner zu stehen.

Mehr noch als Christen haben Atheisten aufgrund ihres Desinteresses für die Glaubensinhalte keinen Blick dafür, dass die gesellschaftliche Entwicklung bezüglich der schlecht integrierten muslimischen Minderheit nach einer kontinuierlichen Verschärfung auch einmal schlagartig kippen kann. Allen diesen fantasielosen Abwieglern gegenüber der Islamisierungsgefahr fehlt der langfristige Blick in die Zukunft, sie denken nicht an übermorgen, nicht an die Enkelgeneration. Politiker retten sich gewöhnlich bis zur nächsten Wahl, Kirchenvertreter benehmen sich wie Politiker und vernachlässigen ihren Glauben, manche Geistliche verwässern ihre Glaubensauffassung dermaßen, dass sie eher als Sozialarbeiter und Event-Veranstalter denn als Seelsorger agieren. Christen leben fehlgeleitet, uninformiert und unkritisch dahin, und Glaubenslose sind mit Blindheit hinsichtlich religiöser und pseudoreligiöser Lehren geschlagen.

Werden die zugewanderten Muslime in Europa mit ihrer Zukunftsvision Recht behalten, werden sie in ihren Bemühungen, die Herrschaft zu erringen, Erfolg haben? Nach irdischen Maßstäben zu urteilen besteht in Anbetracht der derzeitigen Lage und Entwicklung eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür. Die politische Führung scheint seit langem und weiterhin unfähig oder unwillig, die Gefahr der Islamisierung Europas zu erkennen und ihr zu begegnen. Den Christen bleibt jedoch noch das Vertrauen auf die göttliche Allmacht. Auch wenn es nur noch wenige wahre, treue und eifrige Christen im Westen geben mag, deren Schutz sich Gott angelegen sein lassen dürfte, eine Weltherrschaft des Islam, welche die Christenheit weltweit blutig verfolgen und dezimieren würde, wird Gott nicht zulassen. Einem wesentlichen Schritt dahin, wie ihn die vollständige Umwandlung Europas durch eine muslimische Bevölkerungsmehrheit infolge des „Geburtendschihads“ darstellen würde, wird Gott ebenfalls einen Riegel vorschieben. Wie, das bleibt in seinem Ratschluss verborgen. Vermuten kann man jedoch bereits Einiges, sowohl irdische als auch überirdische Mittel. Biblische Beispiele könnten sich in globalem Maßstab wiederholen in der Art von 2. Mose 12;12,13 oder genauer Hesekiel 9;4-9. Gott ist noch immer allmächtig und lenkt das Geschehen und ist ein Herr auch über seinen Widersacher, aber immer entsprechend seiner Weisheit und Liebe. Nachdem aber die angestammten Europäer ihren Glauben in so großem Ausmaß vernachlässigen, können sie nicht erwarten, dass sie bei der anstehenden Reinigung der Erde vom Bösen völlig verschont bleiben und nicht schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Spätestens bei einem übernatürlichen Eingriff Gottes werden aber auch die Muslime merken, dass es einen Gott gibt, der eben nicht ihr Allah ist und nicht nach den Lehren Gabriels handelt.

Wer nicht dem Christentum anhängt, kann diese christlichen Zukunftserwartungen als genauso wahnhaft und irreal betrachten wie diejenigen der fundamentalistischen Muslime. Zu den Eigenheiten religiöser Lehren gehört nun einmal, dass sie Glaubenssache sind, was wiederum auf das Eingangsthema zurückweist, welche Botschaft glaubwürdiger erscheint: die der Bibel oder die des Korans. Um diese Frage kommt ein bewusst lebender und reflektierender Europäer heutzutage angesichts der schleichenden Islamisierung nicht mehr herum.

Norbert Lachner, Stralsund  02.05.2011

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Is it Racist to Criticize Islam?

Posted by paulipoldie on April 29, 2011

Is Ayaan Hirsi Ali a racist? She was born in Somalia, from which she escaped to avoid an arranged marriage, and she eventually became a member of Parliament in the Netherlands.

She helped produce a film with Theo Van Gogh which criticized Islam’s treatment of women. Van Gogh was shot to death by a Muslim in retaliation, and a note was pinned to his chest with a knife — a note that threatened Ayaan Hirsi Ali.

She made her way to the United States, and has since written two books critical of Islam: Infidel and Nomad: From Islam to America: A Personal Journey Through the Clash of Civilizations.

Is Wafa Sultan a racist? She was born and raised in Syria, and was trained as a psychiatrist.

On February 21, 2006, she took part in an Al Jazeera discussion program, arguing with the hosts about Samuel P. Huntington’s Clash of Civilizations theory. A six-minute composite video of her response was widely circulated on blogs and through email. The New York Times estimated it was seen at least one million times. In the video she criticized Muslims for treating non-Muslims differently, and for not recognizing the accomplishments of Jews and other non-Muslims. The video was the most-discussed video of all time with over 260,000 comments on YouTube.

Is Ibn Warraq a racist? Warraq was born in India to Muslim parents who migrated to Pakistan after the partitioning of British Indian Empire.

Warraq founded the Institute for the Secularisation of Islamic Society. He is a senior research fellow at the Center for Inquiry, focusing on Quranic criticism.

Warraq is the author of seven books, including Why I Am Not a Muslim and Leaving Islam. He has spoken at the United Nations “Victims of Jihad” conference organized by the International Humanist and Ethical Union alongside speakers such as Bat Ye’or, Ayaan Hirsi Ali, and Simon Deng.

Is Tapan Ghosh a racist? The president of Hindu Samhati, he speaks all over India and the United States about the ongoing Islamic invasion of West Bengal.

In an article about him, a correspondent wrote, “A life of 25 years of relentless service has strengthened the resolve of Tapan Ghosh to unite Hindu masses to fight against injustice and the oppressive attitude of the authorities in the face of ever-increasing Islamist aggression.”

Ghosh said, “As someone who has suffered enormously from the Islamist onslaught in eastern India, both after the partition of India as well as the partition of erstwhile Pakistan to form Bangladesh, Islamic terrorism has deeply affected my life and the life of millions in the Indian subcontinent. The horrific events of 1971 where nearly 3 million Bengalis, mostly Hindus were exterminated by the Pakistani military regime left an everlasting impression on me. Since then, I have worked relentlessly for the service and upliftment of people reeling under the scourge of radical Islam.”

Is Seyran Ates a racist? Born in Turkey of Kurdish parents, and now working as a lawyer in Germany, Atest is highly critical of an immigrant Muslim society that is often more orthodox than its counterpart in Turkey, and her criticisms have put her at risk.

Her book, “Islam Needs a Sexual Revolution,” was scheduled for publication in Germany in 2009. In an interview in January 2008 on National Public Radio, Ates stated that she was in hiding and would not be working on Muslim women’s behalf publicly (including in court) due to the threats against her.

Ates is the author of the article, Human Rights Before Religion: Have we forgotten to protect women in our bid to accommodate practices carried out in the name of Islam?

Is Francis Bok a racist? Francis Piol Bol Bok, born in Sudan, was a slave for ten years but is now an abolitionist and author living in the United States.

On May 15, 1986, Bok was captured and enslaved at age seven during an Islamic militia raid on the village of Nymlal. Slavery is a standard feature of orthodox Islam. Bok lived in bondage for ten years before escaping imprisonment in Kurdufan, followed by a journey to the United States by way of Cairo, Egypt. Read more of his story here.

Bok’s autobiography, Escape from Slavery, chronicles his life from his early youth and his years in captivity, to his work in the United States as an abolitionist.

Is Nonie Darwish a racist? Now an American, she grew up a Muslim in Egypt, the daughter of an Egyptian general whose family was part of President Nasser’s inner circle.

Darwish founded Former Muslims United with Ibn Warraq, an organization dedicated, in part, to helping Muslims reject the inherent intolerance, violence, and supremacism in their doctrine.

Darwish is the author of two books critical of Islam, Cruel and Usual Punishment: The Terrifying Global Implications of Islamic Law, and Now They Call Me Infidel: Why I Renounced Jihad for America, Israel, and the War on Terror.

And she is an outspoken critic of Sharia law.

Is Brigitte Gabriel a racist? She’s an Arab, born in Lebanon. Gabriel watched her country become an Islamic state. Lebanon was a Christian country and “the jewel of the Middle East” when she was young. But the Muslims in Lebanon, supported by Syria and Iran, slowly became more militant until they turned the country into a war zone.

She made her way to America only to find, to her horror, the Muslim Brotherhood here in her newly adopted country, going down the same road. She decided to warn her fellow Americans about the dire results you can expect from appeasing orthodox Muslims, so she founded ACT! for America, a grassroots organization dedicated to educating the public about Islam’s prime directive.

Gabriel is the author of two books, They Must Be Stopped: Why We Must Defeat Radical Islam and How We Can Do It, and Because They Hate: A Survivor of Islamic Terror Warns America.

Is Mark Gabriel a racist? Born in Egypt, he became an Islamic scholar in the Muslim world’s most prestigious university. Early fears by relatives that Gabriel would grow up a Christian because he had been breastfed by a Christian woman resulted in him being given a thorough Islamic education. So he grew up immersed in Islamic culture and was sent to Al Azhar school at the age of six.

By the time Gabriel was twelve years old he had memorized the Quran completely. After graduating from Al-Azhar University with a Master’s degree, he was offered a position as a lecturer at the university. During his research, which involved travel to Eastern and Western countries, Gabriel became more distant from Islam, finding its history, “from its commencement to date, to be filled with violence and bloodshed without any worthwhile ideology or sense of decency. I asked myself ‘What religion would condone such destruction of human life?’ Based on that, I began to see that the Muslim people and their leaders were perpetrators of violence.”

On hearing that Gabriel had “forsaken Islamic teachings” the authorities of Al Azhar expelled him from the University on 17 December, 1991 and asked for him to be released from the post of Imam in the mosque of Amas Ebn Malek in Giza city. The Egyptian secret police then seized Gabriel and placed him in a cell without food and water for three days, after which he was tortured and interrogated for four days before being transferred to Calipha prison in Cairo and released without charge a week later. He escaped Egypt and has since written several books, including, Islam and Terrorism.

Is Walid Shoebat a racist? He’s a Palestinian immigrant to the United States and a former PLO militant. Shoebat was born in Bethlehem, the grandson of the Mukhtar of Beit Sahour, an associate of Grand Mufti of Jerusalem. In 1993, Shoebat converted to Christianity after studying the Jewish Bible for six months in response to a challenge from his wife, initially trying to persuade her to convert to Islam.

After the September 11 attacks in 2001, Shoebat began to criticize Islam publicly. He has appeared on mainstream media around the world and has been an expert witness on a number of documentaries on orthodox Islam.

Shoebat argues that parallels exist between radical Islam and Nazism. He says, “Secular dogma like Nazism is less dangerous than Islamofascism that we see today…because Islamofascism has a religious twist to it; it says ‘God the Almighty ordered you to do this’…It is trying to grow itself in fifty-five Muslim states. So potentially, you could have a success rate of several Nazi Germanys, if these people get their way.”

Is Simon Deng a racist? He was born in southern Sudan. His village of Tonga was a peaceful farming community, despite frequent raids by the Islamic Sudanese army where they burned huts and scattered livestock. “One of the first things I was told as a child — if the Arab men come, just run for your life,” Deng recalls. The history of Arab colonization of Africa is one of Islamization, wholesale slave trading, and genocide. One day the Muslims came, and Deng was captured and enslaved.

At the age of 12, he noticed a man from his village due to the man’s “shilluk” — a series of raised welts across the forehead. It’s a tribal marking Deng has also. The man summoned a distant relative of Deng’s who happened to be nearby. With his kinsman’s help, the boy was able to escape.

Having escaped slavery and emigrated to the United States, Deng travels the country addressing audiences which range from the United Nations to middle school students. His speeches focus on education and the anti-slavery movement. Deng is now a warner of the horrors of unchecked Islam and Sharia. “I was victimized in the name of Islam,” he says.

Is Babu Suseelan a racist? Born in India, Professor Babu Suseelan is a Hindu leader, a human rights activist, a university professor, and a psychologist. He is also the Director of Indian American Intellectuals Forum, New York.

Suseelan is the author of several published articles on jihadi terrorism and cognitive psychology. He has been an invited speaker at international conferences on Islamic militancy.

He speaks around the world, trying to educate people about orthodox Islam and the danger it poses to the free world.

Is Walid Phares a racist? Phares was born in Lebanon, where he earned degrees in law, political science and sociology. He then earned a Master’s degree in International Law from the Université de Lyon in France and a Ph.D. in international relations and strategic studies from the University of Miami. He emigrated to the United States in 1990.

Phares has testified before committees of the U.S. State, Justice, Defense and Homeland Security Departments, the United States Congress, the European Parliament, the United Nations Security Council.

His writings expose the political nature embedded in Islamic doctrine, and seeks to find solutions to the problems that presents the West. His books include, The Confrontation: Winning the War against Future Jihad, and The War of Ideas: Jihadism against Democracy.

Is Zeyno Baran a racist? Baran is a Turkish-American scholar and Director of the Center for Eurasian Policy.

One of Baran’s key areas of specialization is countering the spread of radical Turkish Islamist ideology in Europe and Eurasia.

Baran has criticized European and American governments for working too closely with groups or individuals that espouse an Islamist ideology. She argues that such engagement actually works against U.S. and European interests.

Baran recently wrote an article for The Weekly Standard on this very subject. In it, she advocates a kind of “litmus test” for deciding who and what type of Muslim groups the U.S. government should engage with. Baran argues that “the deciding factor must be ideology: Is the group Islamist or not?” She believes that the Muslim Brotherhood, Hizbullah, and Hizb ut-Tahrir fail her test.

Is M. Zuhdi Jasser a racist? He’s the President and Founder of the American Islamic Forum for Democracy. A devout Muslim, Jasser founded AIFD in the wake of the 9/11 attacks on the United States as an effort to provide an American Muslim voice advocating for the preservation of the founding principles of the United States Consitution, liberty and freedom, and the separation of mosque and state.

A former Lieutenant Commander in the United States Navy, Jasser served 11 years as a medical officer. He is a nationally recognized expert in the contest of ideas against Political Islam and American Islamist organizations. On October 1, 2009, Jasser briefed members of Congress on the threat of Political Islam. He regularly briefs members of the House and Senate congressional anti-terror caucuses.

Is Magdi Allam a racist? Allam was born in Egypt and raised by Muslim parents. His mother Safeya was a believing and practicing Muslim, whereas his father Muhammad was “completely secular.” He became a journalist and outspoken critic of “Islamic extremism.”

In 2005, Allam published an article calling for a ban on building mosques in Italy. In a piece accusing mosques of fostering hate, he claimed Italy is suffering from “mosque-mania.”

In a public letter to the editor, Allam stated that Islam was inseparable from Islamic extremism. Criticising Islam itself, rather than Islamic extremism, Allam argued: “I asked myself how it was possible that those who, like me, sincerely and boldly called for a ‘moderate Islam,’ assuming the responsibility of exposing themselves in the first person in denouncing Islamic extremism and terrorism, ended up being sentenced to death in the name of Islam on the basis of the Quran. I was forced to see that, beyond the contingency of the phenomenon of Islamic extremism and terrorism that has appeared on a global level, the root of evil is inherent in an Islam that is physiologically violent and historically conflictive.”

Is Farshad Kholghi a racist? Born in Iran, he remembers the time before the Islamic Revolution, when Shah Reza Palahvi reigned supreme and the country was on a staunch Western direction, with extensive developments in infrastructure, industry, education, and health care.

Farshad Kholghi is a well known figure from public debates in Denmark. As is the case for most everyone debating Islam, he has been accused of racism (which, given his ethnicity, is ironic), and of presenting “right-wing” political views. Farshad rhetorically inquired: “Is it ‘right-wing’ to stand for womens’ rights? Is it ‘right-wing’ to criticize religion? Is it ‘right-wing’ to defend freedom of expression? Is it ‘right-wing’ to defend the right of the individual over that of the ideology? If so, then yes, I present right-wing political views.”

Farshad strongly encourages participating in public debate, to not fear religious fanaticism, but rather to ridicule them and their abuse of power through the application of the best of Western values, including open discussion, scrutiny of Islamic organizations and the healthy tradition of satire and ridicule of hypocritical, corrupt and exploitative religious leaders.

Is Bassam Tibi a racist? Born in Syria, Tibi is now a German citizen. He is a Muslim and a political scientist and Professor of International Relations. Tibi is a staunch critic of Islamism and an advocate of reforming Islam itself. In academia, he is known for his analysis of international relations and the introduction of Islam to the study of international conflict and of civilization.

Tibi had eighteen visiting professorships in all continents. Tibi was visiting senior fellow at Yale University when he retired in 2009. The same year, he published his life’s work, a book entitled, Islam’s Predicament with Cultural Modernity.

Is Khaled Abu Toameh a racist? Toameh was born in the West Bank in 1963 to an Israeli Arab father and a Palestinian Arab mother. He received his BA in English Literature from the Hebrew University and lives in Jerusalem with his wife and three children.

Toameh was formerly a senior reporter for The Jerusalem Report, and a correspondent for Al-Fajr, which he describes as a mouthpiece for the PLO. He has produced several documentaries on the Palestinians for the BBC, Channel 4, Australian, Danish and Swedish TV, including ones that exposed the connection between Arafat and payments to the armed wing of Fatah, as well as the financial corruption within the Palestinian Authority.

He was the first journalist to report about the sex scandal that rocked the Palestinian Authority in early 2010 and which led to the firing of Rafiq Husseini, Chief of Staff for Palestinian President Mahmoud Abbas. The scandal was revealed by former Palestinian intelligence official Fahmi Shabaneh in an exclusive interview with Toameh in The Jerusalem Post. One of Toameh’s more famous articles is, Where Are the Voices of “Moderate” Muslims?

Is Tawfik Hamid a racist? He was born in Egypt and became a member of the militant Islamic organization, al-Gama’a al-Islamiyya. After a change of heart, Hamid started to preach in mosques to promote a message of peace, which made him a target of Islamic militants who threatened his life. Hamid then migrated to the West where he has lectured at UCLA, Stanford University, University of Miami and Georgetown University against Islamic fundamentalism.

In a 2009 Wall Street Journal article, Hamid said that Islam should prove it’s a religion of peace, and called Islamic scholars and clerics, “to produce a Shariah book that will be accepted in the Islamic world and that teaches that Jews are not pigs and monkeys, that declaring war to spread Islam is unacceptable, and that killing apostates is a crime.”

Hamid has written opinion pieces for The Wall Street Journal, including Islam Needs To Prove It’s A Religion Of Peace, How to End Islamophobia and The Trouble with Islam.

This list of prominent criticizers of Islam could go on indefinitely. If you think criticizing Islam is racist, can you tell me exactly what race they are all criticizing? Of course not. Calling criticism of Islam “racist” is a manipulative, underhanded slander. The accurate name is “critic.” All the people above are engaged in religious criticism, criticism of an ideology, and political commentary, all of which are desirable, necessary, vital components of a free society.

Some people who criticize Islam are racists. That does not mean criticizing Islam is racism. It’s also true that some people who criticize Islam are socialists, but it would be foolish to say criticizing Islam is socialism.

Islam is not a race. There are Muslims of every race. The largest Muslim country is Indonesia. There are more non-Arab Muslims than Arab Muslims. Criticism of Islam is not racism.

Most people trying to silence criticism of Islam know full well Islam is not a race. But the slander is effective in the free world. The mere implication can ruin a political career or get someone fired. So while it’s not true — and most people saying it know it’s not true — it is an effective weapon of censorship nontheless.

I hope this list, once and for all, will make anyone who says “criticizing Islam is racist” look ridiculous. I hope this removes that absurd slur from public conversation forevermore. Am I hoping for too much? Every time you read or hear anyone using “racism” to silence criticism of Islam, respond with this list and see what happens.

Source: Citizen Warrior

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Criticizing Islam Successfully to People Who Don’t Want to Hear It

Posted by paulipoldie on January 24, 2011

Criticizing Islam Successfully to People Who Don’t Want to Hear It

Posted: 16 Jan 2011 10:33 AM PST

WHEN SOMEONE you’re talking to turns against the idea of criticizing Islam, switch to talking about Scientology. Talk about Scientology’s Fair Game policy for awhile, and once your listener agrees with you that the policy is unacceptable, make these points:

1. not all religions are the same

2. not all religious doctrine should be free from scrutiny

3. there is a useful division we can make between the political teachings of a religion and the religious teachings of that religion

In case you don’t know about Scientology’s Fair Game policy, here it is in a nutshell: It is a written doctrine of the Church of Scientology that enemies of Scientology are “fair game” and may be (in the words of the founder of Scientology, “deprived of property or injured by any means by any Scientologist without any discipline of the Scientologist. May be tricked, sued, lied to, or destroyed.”

This policy has been carried out by the Church of Scientology many times, often destroying peoples’ lives, and Scientology’s criminal actions (and its written policies supporting those actions) have often been documented in court. You can read more about it at Wikipedia: Fair Game (Scientology). Also, you can find good information about it at the Scientology Critical Information Directory: Scientology’s “Fair Game” Doctrine. And also check out the Suppressive Person Defense League: Scientology’s Suppressive Person Doctrine.

Islam has successfully gathered a cloak of protection around it, making it difficult to talk about this subject with many people. People don’t have the same knee-jerk defense of Scientology, and yet many of Scientology’s teachings are similar to Islam’s. So learn something about Scientology, and when you meet resistance when talking about Islam, switch to talking about Scientology.

Once you’ve made some good points, come back around and make the same points about Islam. I think you’ll find this a powerful new strategy.

Posted in Islam, Islam - What can we do? Was können wir tun?, Islamkritik | Leave a Comment »

 
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