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Archive for the ‘Islamophobia’ Category

SZ: Islamkritiker sind die Antisemiten von heute

Posted by paulipoldie on January 5, 2010

In der Süddeutschen ist heute ein Kommentar erschienen, der völlig faktenresistent Islamkritiker von heute mit Antisemiten von gestern gleichsetzt. Verfasst wurde er vom Historiker Wolfgang Benz, der das Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU-Berlin leitet. Dort wird fröhlich der Antisemitismus relativiert, indem er mit der “Islamophobie” verglichen wird. Die Moslems seien die Juden von heute.

Auszug:

Das Feindbild “Westen” im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild “Islam” erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. Feindbilder sind Produkte von Hysterie.

So. Hysterie. Mal abgesehen von den Kopfabschneide-Videos islamischer Terroristen, sind schwere Menschenrechtsverletzungen im “Haus des Friedens” allgegenwärtig: Die Ungleichstellung von Mann und Frau, arrangierte und Zwangsehen, Kinderhochzeiten, Steinigungen, Hinrichten Andersgläubiger, Homosexueller und “Abtrünniger”, Ehrenmorde, Amputationen von Körperteilen und und. Alles Hysterie, und hat auch nichts mit dem Islam zu tun, weswegen in islamischen Ländern auch so energisch dagegen vorgegangen wird.

Aber wir werden damit getröstet, dass es sich bei der Wahrnehmung dieser Scheußlichkeiten um eine weitverbreitete Verhaltensstörung handelt, eine “Beeinträchtigung der Wahrnehmung”.

Wenn wir Hysterien als weitverbreitete Verhaltensstörung definieren, die unter anderem durch Beeinträchtigung der Wahrnehmung, durch emotionale Labilität, durch theatralischen Gestus und egozentrischen Habitus charakterisiert ist, dann erklären sich Phobien gegen andere Kulturen oder ganz unterschiedliche Minderheiten in der eigenen Gesellschaft als Abwehrreflex.

Und nun geht’s richtig zur Sache:

Bausteine des Feindbilds sind Verallgemeinerung und Reduktion von wirklichen oder vermeintlichen Sachverhalten auf Negativa. Gerüchte, Unterbewusstes, Hörensagen, literarische und volkstümliche Überlieferung erheben sich zu “Tatsachen” – die jedoch nur vom Glauben leben.

Das klassische Beispiel bietet die Konstruktion des am weitesten verbreiteten Textes der Judenfeindschaft: die “Protokolle der Weisen von Zion”. Am Ende des 19. Jahrhunderts entstand es als antisemitisches Pamphlet, das eine jüdische Weltverschwörung belegen sollte. Obwohl die “Protokolle” in allen Details als Fälschung entlarvt wurden, haben sie dem russischen Zaren wie den Nationalsozialisten Dienste geleistet, heute werden sie im islamischen Kulturkreis verbreitet. Sie dienen der Propaganda gegen Israel als Waffe. Millionen glauben an das Bild vom Juden als Inkarnation des Bösen in der Welt, welches die “Protokolle” suggerieren.

Wer sich, zu Recht, über die Borniertheit der Judenfeinde entrüstet, muss aber auch das Feindbild Islam kritisch betrachten (das sich zuweilen eines aggressiven, aufgesetzten Philosemitismus bedient).

New York, Madrid, London, Bali, Djerba – alles “vermeintliche Sachverhalte”, im Gegensatz zu den “Tatsachen”, die den Protokollen zugrunde liegen.

Die unterschwellig bis grobschlächtig praktizierte Diffamierung der Muslime als Gruppe durch so genannte “Islamkritiker” hat historische Parallelen. Derzeit wird der Islam gedanklich mit Extremismus und Terror verbunden, wodurch alle Angehörigen der islamischen Religion und Kultur mit einem Feindbild belegt und diskriminiert werden sollen.

Die Verbindung Islam und Terror bzw. Extremismus ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen (s. oben) und entbehrt jeder Grundlage. Übrigens sind die meisten Opfer des Islam selbst Moslems, weswegen sich schon deshalb der Begriff des “Moslemhassers” für den Islamkritiker verbietet.

Heinrich von Treitschke (1834 – 1896), renommierter deutscher Historiker und populärer Publizist, sah einst in seiner Überfremdungsangst Deutschland von Feinden umringt und durch mangelnde Bereitschaft der jüdischen Minderheit zur Assimilation im Inneren bedroht. Durch Autorität und Beredsamkeit verlieh er dem Antisemitismus Reputation und Schubkraft. Das war 1879, als er den Berliner Antisemitismusstreit auslöste. “Aus der unerschöpflichen polnischen Wiege”, behauptete der Gelehrte, dränge “eine Schar strebsamer, Hosen verkaufender Jünglinge herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen beherrschen” würden.

Die Parallele ist unübersehbar, wenn als taktische Waffe im geargwöhnten Kampf um die “Islamisierung Europas” heute das Wochenbett der muslimischen Frau beschworen wird. Treitschkes Angriffe gegen das deutsche Judentum markierten die Aufkündigung des mühsam erkämpften liberalen Konsenses über die Integration. Der Berliner Antisemitismusstreit war vor allem eine Identitätsdebatte, eine Auseinandersetzung darüber, was es nach der Emanzipation der Juden bedeuten sollte, Deutscher zu sein und deutscher Jude zu sein.

Hier Parallelen zu konstruieren, ist so aberwitzig, dass es sich verbietet, auf diesen Unsinn überhaupt einzugehen. Damals verabredeten sich vermutlich Juden in der Synagoge, um ihren neuesten Terroranschlag zu planen, so wie es heute Moslems in der Moschee tun.

In Internet-Foren, in denen Islamfeindschaft besonders schamlos verhandelt wird, wurde vor kurzem der Mord an der Ägypterin im Dresdner Gerichtssaal freudig kommentiert. Die Tat sei zu verurteilen, schrieb einer, “allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger”.

Ein anderer meinte, im Koran werde “in über 60 Suren zum Mord an Andersgläubigen und Ungläubigen, speziell an Juden und Christen” aufgerufen. Diese Überzeugung wird er gegen alle Hinweise über den wirklichen Inhalt des Korans so energisch verteidigen, wie der Antisemit vom Glauben an den schlimmen Inhalt des Talmud, an jüdische Ritualmorde und andere Wahnphantasien nicht ablässt. Ein Dritter weiß, dass mit Hochdruck für ein Ziel gearbeitet wird: “Vernichtung Deutschlands durch Zuwanderung und Islamisierung”.

Wieder handelt es sich wohl um eine Wahrnehmungsstörung, ja vielleicht gibt es den Koran gar nicht, und er ist wie die Protokolle eine Fälschung?

Der symbolische Diskurs über Minarette ist in Wirklichkeit eine Kampagne gegen Menschen, die als Mitglieder einer Gruppe diskriminiert werden, eine Kampfansage gegen Toleranz und Demokratie.

Das ist gut. Die Verteidiger einer Demokratie gegen eine totalitäre Ideologie werden selbst zu Feinden der Demokratie. Das ist Orwells 1984 in Reinkultur.

http://www.pi-news.net/2010/01/sz-islamkritiker-sind-die-antisemiten-von-heute/#more-109862

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Swiss Minarets and European Islam

Posted by paulipoldie on December 16, 2009

http://www.danielpipes.org/7808/swiss-minarets-european-islam

by Daniel Pipes
Jerusalem Post
December 9, 2009

JP title: “Resistance to Islamization”

What importance has the recent Swiss referendum to ban the building of minarets (spires next to mosques from which the call to prayer is issued)?

Some may see the 57.5 to 42.5 percent decision endorsing a constitutional amendment as nearly meaningless. The political establishment being overwhelmingly opposed to the amendment, the ban will probably never go into effect. Only 53.4 percent of the electorate voted, so a mere 31 percent of the whole population endorses the ban. The ban does not address Islamist aspirations, much less Muslim terrorism. It has no impact on the practice of Islam. It prevents neither the building of new mosques nor requires that Switzerland’s four existing minarets be demolished.

It’s also possible to dismiss the vote as the quirky result of Switzerland’s unique direct democracy, a tradition that goes back to 1291 and exists nowhere else in Europe. Josef Joffe, the distinguished German analyst, sees the vote as a populist backlash against the series of humiliations the Swiss have endured in recent years culminating in the seizure of two businessmen in Libya and the Swiss president’s mortifying apology to win their release.

However, I see the referendum as consequential, and well so beyond Swiss borders.

“Our Lady of the Rosary,” Qatar’s first Christian church, lacks cross, bell, dome, steeple, and signage.

First, it raises delicate issues of reciprocity in Muslim-Christian relations. A few examples: When Our Lady of the Rosary, Qatar’s first-ever church opened in 2008, it did so minus cross, bell, dome, steeple, or signboard. Rosary’s priest, Father Tom Veneracion, explained their absence: “The idea is to be discreet because we don’t want to inflame any sensitivities.” And when the Christians of a town in Upper Egypt, Nazlet al-Badraman, finally after four years of “laborious negotiation, pleading, and grappling with the authorities,” won permission in October to restore a tottering tower at the Mar-Girgis Church, a mob of about 200 Muslims attacked them, throwing stones and shouting Islamic and sectarian slogans. The situation for Copts is so bad, they have reverted to building secret churches.

Why, the Catholic Church and others are asking, should Christians suffer such indignities while Muslims enjoy full rights in historically Christian countries? The Swiss vote fits into this new spirit. Islamists, of course, reject this premise of equality; Iranian foreign minister Manouchehr Mottaki warned his Swiss counterpart of unspecified “consequences” of what he called anti-Islamic acts, implicitly threatening to make the minaret ban an international issue comparable to the Danish cartoon fracas of 2006.

Iran’s Foreign Minister Manouchehr Mottaki warns of “consequences” for anti-Islamic acts.

Second, Europe stands at a crossroads with respect to its Muslim population. Of the three main future prospects – everyone getting along, Muslims dominating, or Muslims rejected – the first is highly improbable but the second and third seem equally possible. In this context, the Swiss vote represents a potentially important legitimation of anti-Islamic views. The vote inspired support across Europe, as signaled by online polling sponsored by the mainstream media and by statements from leading figures. Here follows a small sampling:

  • France: 49,000 readers at Le Figaro, by a 73-27 percent margin, would vote to ban new minarets in their country. 24,000 readers at L’Express agreed by an 86-12 percent margin, with 2 percent undecided. A leading columnist, Ivan Rioufol of Le Figaro, wrote an article titled “Homage to the Resistance of the Swiss People.” President Nicolas Sarkozy was quoted as saying that “the people, in Switzerland as in France, don’t want their country to change, that it be denatured. They want to keep their identity.”
  • Germany: 29.000 readers at Der Spiegel voted 76-21 percent, with 2 percent undecided, to ban minarets in Germany. 17,000 readers of Die Welt voted 82-16 in favor of “Yes, I feel cramped by minarets” over “No, freedom of religion is constrained.”
  • Spain: 14,000 readers of 20 Minutos voted 93-6 percent in favor of the statement “Good, we must curb Islamization’s growing presence” and against “Bad, it is an obstacle to the integration of immigrants.” 35,000 readers of El MUndo replied 80-20 percent that they support a Swiss-like banning of minarets.

Although not scientific, the lop-sidedness of these (and other) polls, ranging from 73 to 93 percent majorities endorsing the Swiss referendum, signal that Swiss voters represent growing anti-Islamic sentiments throughout Europe. The new amendment also validates and potentially encourages resistance to Islamization throughout the continent.

For these reasons, the Swiss vote represents a possible turning point for European Islam.

Mr. Pipes is director of the Middle East Forum and Taube distinguished visiting fellow at the Hoover Institution of Stanford University.

Dec. 9, 2009 update: (1) A scientific poll of Belgians sponsored by Le Soir weekly and carried out by iVOX finds that 59.3 percent of the Belgian population favors a Swiss-like prohibition on building new minarets and 56.7 percent want to ban the building of mosques. The poll of 1,050 persons was taken on December 3 through 5 and has an accuracy of within 3 percent.

(2) For other European opinions, see here and here.

(3) This column builds on a blog initially publishd on Nov. 30, “The Swiss Ban on Minarets: A Possible Turning Point,” with many updates.

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Islamwissenschaftler Nagel: “Islamophobie zulassen”

Posted by paulipoldie on November 16, 2009

http://diepresse.com/home/panorama/religion/521871/print.do

Islamwissenschaftler Nagel: “Islamophobie zulassen”

15.11.2009 | 19:02 | ANNE-CATHERINE SIMON (Die Presse)

Der Professor für Arabistik und Islamwissenschaft Tilman Nagel erklärt im Interview mit der “Presse”, warum Mohammed wirklich gelebt hat und das Verbot von “Islamophobie” die Menschenrechte pervertiert.

„Die Presse“: Die westlichen Islam-Debatten kreisen immer wieder um zwei Begriffe: Friedfertigkeit und Toleranz. Besteht die Möglichkeit, den Islam als friedfertige Religion zu interpretieren?

Tilman Nagel: Auf Gewaltfreiheit ist der Islam nicht ausgerichtet, der Koran empfiehlt den Einsatz von gewalttätigen Mitteln in bestimmten Situationen. Die Standardabschwächung dieses Vorwurfs ist heute, dass der Islam immer nur Verteidigungskriege geführt habe, auch bei der Ausdehnung bis nach Andalusien, weil die Aufforderung, das Christentum anzunehmen, einen Affront gegen Allah darstelle. Als außerhalb des Islams Stehender kann man das natürlich nicht annehmen.

Wie kommt es zur Unterteilung der Welt in Gläubige und das „Haus des Krieges“?

Nagel: Das ist noch keine koranische Unterscheidung, sondern wächst erst an der Wende zum achten Jahrhundert heran, als schon große Teile erobert sind. Da versucht man, die Eroberung auch mit juristisch relevanten Begriffen zu fassen. So kommt man zu dieser Unterscheidung, weil man sagt, im Haus des Krieges können die Riten nicht unter einer islamischen Obrigkeit vollzogen werden – was bedeutet das in Bezug auf das Jenseitsheil? Ohnehin besteht in den populären Verlautbarungen über den Islam große Unsicherheit darüber, welche Begriffe aus der frühen Zeit stammen, und was sich erst danach entwickelt hat, auch Muslime selbst wissen in der Regel nicht Bescheid. Manche elementare Dinge finden sich nur im Hadith – zum Beispiel, dass der Glaube im Wesentlichen durch die fünf Säulen (i.e. Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosensteuer, Fasten und Pilgerfahrt, Anm. d. Red.) definiert wird. Im Koran wird der Glaube ganz anders definiert, als kämpferische Gläubigkeit.

 

Praktisch alle muslimischen Gelehrten lehnen eine historisch-kritische Auslegung des Islams ab. Kann der Islam trotzdem in eine säkulare Gesellschaft integriert werden?

Nagel: Ich glaube, eine säkulare Gesellschaft hat als wesentliches Element die Historisierung der Religionen. Es kann keine Säkularität geben in einer Gesellschaft, in der ein Teil sagt, wir beharren darauf, dass unsere universale Wahrheit überall gelten muss. Das ist ein Widerspruch in sich.

Ist Toleranz, die ja ein Begriff der westlichen Aufklärung ist, mit dem Islam vereinbar?

Nagel: Toleranz hat im Islam keine Basis. Was immer heute als Toleranz angeführt wird, etwa, dass man die Andersgläubigen, sofern sie sich zu einer Buchreligion bekennen, leben lässt, ist keine Toleranz. Denn diese der islamischen Herrschaft Unterstehenden sind in vielerlei Hinsicht gegenüber den Muslimen von minderem Recht. Sie haben zum Beispiel kein Recht, eine Waffe zu tragen – im Dialog mit den Andersgläubigen wird dann gesagt, sie brauchen keinen Kriegsdienst zu leisten…

Lieber als Toleranz scheint Muslimen in Diskussionen ohnehin das Wort „Respekt“ zu sein – wobei viele diesen Respekt gegenüber der eigenen Religion in Europa vermissen.

Nagel: Ich kann Menschen respektieren – aber hier wird die Respektierung eines religiös begründeten Gedankengebäudes gefordert, das selbst massiv den Anspruch auf universale Geltung erhebt. Ein weiterer Begriff in diesem Zusammenhang ist die „Islamophobie“. Der europäische Menschenrechtsbeirat hat sie schon als verwerflich gebrandmarkt, und der UN-Menschenrechtsbeirat greift das zum Teil auf. Ich halte das für falsch – die Menschenrechte beziehen sich auf den Menschen, nicht auf das, was er glaubt. Islamophobie muss erlaubt sein, man kann nicht eine Meinung oder Glaubenshaltung unter Schutz stellen. Das ist eine bedenkliche Umdefinierung der Menschenrechte.

Die Rolle des Islams in Europa hat sich, seit Sie zu studieren begonnen haben, sehr verändert. Inwieweit hat die westliche Islamwissenschaft auf die politischen Entwicklungen reagiert?

Nagel: Als ich anfing zu studieren, war das ein mediävistisch ausgerichtetes Fach. Heute haben wir mehr akademische Stellen, vor allem aber eine fast vollkommene Verlagerung des Schwerpunktes auf das 20.Jahrhundert. Für eine Kultur wie die islamische, die sich in ihren Äußerungen immer wieder auf die Vergangenheit bezieht oder sich aus ihr rechtfertigt, ist das eine Fehlentwicklung. Die Islamwissenschaft in Deutschland ist vielfach nur noch eine auf die arabische Welt oder die Türkei bezogene Politologie.

Manche Wissenschaftler in Europa bezweifeln, dass Mohammed wirklich gelebt hat, Sie sind überzeugt, dass er existiert hat – warum?

Nagel: Zum einen, weil der Koran, wenn man ihn genau liest, die religiöse innere Entwicklung einer Figur sehr stimmig darstellt. Wenn man eine religiöse Stiftungsurkunde erfinden will, würde man etwas nehmen, das keine inneren Widersprüche hat. Außerdem sind die Argumente für die Nichtexistenz Mohammeds meines Erachtens nicht stichhaltig. Beispielsweise wird gesagt, da müsste man materielle Belege aus seiner Zeit haben – ja das haben wir für Platon auch nicht!

Welche deutsche Koran-Übersetzung würden Sie unseren Lesern empfehlen?

Nagel: Von den Hadithen gibt es keine guten Übersetzungen. Was den Koran angeht – die weitverbreitete Übersetzung von Rudi Paret würde ich nicht nehmen, sie ist für Menschen, die Arabisch können. Wer den Koran einfach lesen will, nimmt am besten die uralte Übersetzung von Henning, die bei Reclam erschienen ist. Bei den neuen muss man aufpassen, da werden zum Teil Dinge hineingelegt, die nicht drinstehen. Ich habe einmal eine saudiarabische Übersetzung ins Englische gelesen, und bei einer Sure, in der die Frauen aufgefordert werden, sich züchtig zu kleiden, standen lange Anmerkungen darüber, was das genau bedeutet.

Gibt es etwas, was Ihnen am Koran besonders sympathisch ist?

Nagel: Ich muss gestehen, ich habe nie darüber nachgedacht, was mir am Koran gefallen könnte. Was ich sympathisch finde – wenn man von der Theorie weggeht, der Koran sei Gotteswort –, ist die zum Teil erstaunliche Offenheit, in der Mohammed sich und seine Interessen darstellt und sich damit selbst entblößt.

 

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20 Things You Should Know About Islam

Posted by paulipoldie on October 15, 2009

http://ibloga.blogspot.com/2006/11/20-things-you-should-know-about-islam.html

Frequent Infidel Bloggers Alliance commenter Religion of Pieces wrote a piece called 20 Things You Need To Know About Islam. The points he makes are important, and I know each of them to be factually true to some extent. However, I did not have links to back up each of his points, so I asked him to provide them.

Ordinarily, our posts here include embedded links. However, it would take a massive amount of work to embed all the links Religion of Pieces provided us with. So, this post will look a bit different, a bit more sloppy than our everyday posts.

Think of the links as a series of footnotes to back up each assertion Religion of Pieces makes.

Additionally, let me say that I have not had time to go through everyone of the many links ROP has provided. So, at the outset, I must tell you that the views and opinions expressed in this post do not necessarily reflect those of myself, or Infidel Bloggers Alliance in general.

However, I do think this is a very important post, and I am considering serializing it and laying each individual point into our sidebar as permanent links. For now, check out Religion of Pieces very lengthy post:

Islam …

1) Is a mind-control and information-control cult founded by a murderer, torturer, brigand, rapist and pedophile called Mohammed.

The mind-control and information-control aspects require that all criticism be silenced.Mind and information control:

http://www.faithfreedom.org/Articles/sina/cultorreligion.htm
http://www.bible.ca/islam/islam-questions.htm
Telegraph article
http://www.hvk.org/articles/1102/154.html

Mohammed’s criminality:
http://www.faithfreedom.org/challenge.htm
http://www.angelfire.com/de/knowledgeoftruth/muhammed.html http://www.flex.com/~jai/satyamevajayate/playboy.html
http://www.flex.com/~jai/satyamevajayate/libido.html

Mohammed’s pedophilia:
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=27975
http://answering-islam.org/Responses/Saifullah/aishahage.htm

Silencing criticism:
http://www.domini.org/openbook/australia200309012.htm
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2092-2058502,00.html http://www.danielpipes.org/article/321

2) Islam is Mohammed’s personality cult. Has no foundations other than Mo’s murderous rantings (Koran and Hadith).

The Koran consists of two conflicting parts – Meccan and Medinan (peaceful and violent respectively). The Medinan stuff supersedes (‘abrogates’) the Meccan stuff. Muslims act Medinan, but quote Meccan verses to the gullible infidels.

Mohammed as a cult leader:
http://www.faithfreedom.org/oped/sina50218.htm
http://www.faithfreedom.org/faq/67.htm
http://www.humanists.net/alisina/cult_or_religion.htm

Meccan and Medinan verses:
http://jimball.com.au/features/Myth-of-moderate-Islam.htm http://www.islamreview.com/articles/madinasuras.shtml
http://www.aijac.org.au/review/2006/31-10/essay31-10.htm

3) Claims to worship the same God as Christians and Jews, but in fact worships Allah – a demonic channelling through Mohammed’s psychopathic ego. The Death Cult mixes garbled versions of Christian and Jewish scriptures with pagan practices such as moon and meteorite-worship, and cut-throat blood sacrifice of animals and non-believers.

Allah and God:
http://www.family.org/cforum/fosi/islam/faqs/a0029179.cfm
http://www.islamreview.com/articles/nothingincommon.shtml
http://answering-islam.org.uk/Silas/founders.htm
http://www.blessedcause.org/Quran.htm

Origins of the koran:
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/001202.php
http://www.ninetyandnine.com/Archives/20020211/review.htm http://www.prophetofdoom.net/chapter.aspx?g=401&i=41003
http://www.islamreview.com/articles/inventionofislam.shtml

Allah’s pagan daughters:
http://www.bible.ca/islam/islam-allahs-daughters.htm
http://notendur.centrum.is/~snorrigb/fem4.htm

Meteorite worship:
http://www.meteorite.fr/en/basics/history.htm
http://answering-islam.org.uk/Gilchrist/Vol1/7d.html
http://www.bible.ca/islam/islam-meteorite-worship.htm
http://www.ccs-hk.org/DM/Islam.html

Animal sacrifice to Allah:
http://www.renaissance.com.pk/JanIslamiShari12y5.htm
http://www.faithfreedom.org/oped/skm60117.htm

Human sacrifice to Allah:
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=13371
Diodan
http://www.slate.com/id/2103261/
http://www.cdn-friends-icej.ca/antiholo/pearl.html
http://washingtontimes.com/national/20040624-121737-2912r.htm
http://www.asianews.it/view.php?l=en&art=1501 ,
Bangladesh Web.com

4) Has no rational, philosophical nor theological basis, and the whole belief-system is contradicted by science, philosophy, commonsense, human decency and internal inconsistency.

Flat earth:
http://trisagionseraph.tripod.com/flatearth.html
http://www.fixedearth.com/koran.html

Contradictions in the koran:
http://answering-islam.org/Quran/Contra/
http://www.infidels.org/library/modern/richard_carrier/islam.html http://www.geocities.com/lone_wolf_gc/earth_shape.html
http://www.carm.org/islam/Koran_contradictions.htm
http://www.lwbc.co.uk/koran.htm

5) Cannot withstand rational criticism. Can only spread and maintain itself by ignorance, illiteracy, war, terrorism, and intimidation. Islam has bloody borders and cannot co-exist peacefully with other belief systems. Winston Churchill said that Islam in a man is as dangerous as hydrophobia (rabies) in a dog.

Irrationalism:

Islamic intellectual achievements:
http://www.masada2000.org/nobel.html
http://www.meforum.org/article/306

Intimidation against criticism and apostasy:
http://www.danielpipes.org/article/2218
http://www.islamreview.com/articles/islamapostasy.shtml

Bloody borders: http://chromatism.net/bloodyborders/

Intrinsically violent:
http://www.israelnewsagency.com/al-quaedaterrorismus10012.html
http://www.bibletranslation.ws/islam.html
http://radicalacademy.com/gegeorgeirbe12b.htm
http://www.crosswalk.com/news/1172035.html
Islam Review article
http://www.islamreview.com/articles/poorislamists.shtml http://www.angelfire.com/moon/yoelnatan/koranwarpassages.htm http://www.citizensoldier.org/winthewar.html

Churchill:
http://www.chuckbaldwinlive.com/read_churchill_islam.html

6) Has a superstitious dread of images of pigs, crosses, Buddhas, Saint George (and his flag) and of course Motoons.Buddhas, crosses and teddy bears:
http://www.guardian.co.uk/saudi/story/0,11599,1109291,00.html
http://activistchat.com/phpBB2/viewtopic.php?t=663,

Pigs:
http://www.derbygripe.co.uk/arbor.htm
Piggy Banks Offend Muslims
http://www.israelnationalnews.com/news.php3?id=32749
http://www.masada2000.org/bacon.html
CNN Article
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=24691

Toonophobia:
http://www.coxandforkum.com/archives/000783.html
Study of Revenge cartoon

Saint George:
Red Cross
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/011163.php

7) Regards Islamic women as semihuman. Wife-beating, incest and child abuse (including mufa’khathat or ‘thighing’ – the ritual abuse of infants) are encouraged.

Treatment of women:
http://www.flex.com/~jai/satyamevajayate/women.html
http://www.islamreview.com/articles/sexinislam.htm
http://www.nospank.net/demause5.htm

Infant abuse and ‘thighing’:
Truth Seeker article
Ken Lydell article
Homa.org
Hindu Unity

8) Regards all unbelievers (Kaffirs, Kuffar, Kufrs, Kafirs) as ritually unclean subhumans to be killed, subjugated, enslaved, exploited or parasitised. Kafirs are described by the Arabic word ‘najis’ – literally ‘filth’. That’s why Muslim hatred of Kafirs is intrinsic to their ‘religion’. A Kafir doesn’t need to DO anything to offend a Muslim, his very existence is enough of an affront.

Najis kafirs:
http://www.al-islam.org/laws/najisthings.html
Cartoon Nazi article
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/006589.php

Treatment of kafirs:
http://www.flex.com/~jai/satyamevajayate/kafir.html

Enslavement of kaffirs:
http://answering-islam.org/Silas/slavery.htm
http://www.danielpipes.org/comments/7016
http://www.islamreview.com/articles/neitherblacknorafrican.shtml

9) The ethical system applies only to Muslims. Allah encourages rape, pillage, extortion and enslavement of non-Muslims. Morality does not extend beyond the global gang (ummah). Muslim ethics are the ethics of the Mafia.

Loyalty to the Umma first (Ummafia)

Sixth Column article
http://www.westernresistance.com/blog/archives/003123.html

Massacre, rape, pillage and enslavement:
Hindu Unity Article
Berean article

10) Allah’s followers are motivated by hatred, greed and lust. There is no love, mercy or compassion. Allah is vindictive, unpredictable, capricious and devious – “Allah leads astray whom he pleases”.

Hate cult:
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=27938 http://www.iranian.ws/cgi-bin/iran_news/exec/view.cgi/2/3626
http://www.jihadwatch.org/archives/003119.php

Women as plunder:
http://www.warriorsfortruth.com/news-jerry-falwell-mohammed.html

Barbarism:
http://www.howardbloom.net/islam.htm
http://www.coranix.com/beastycult.htm

Allah – Father of Lies:
http://www.bethmessiah.com/david.htm
http://www.answering-islam.org/Shamoun/allah_deceiver.htm

11) The only religion NOT founded on The Golden Rule. Morality is based on Mohammed’s example. If Mohammed did it then it’s OK for all Muslims. Hence the encouragement of rape, pillage, subjugation and murder of non-believers and the institutionalised pedophilia prevalent throughout Muslim society (justified by Mohammed’s activities with Ayesha, his child sex-slave – see and listen to http://islamcomicbook.com/lyrics1.htm).

Golden Rule:
http://www.jihadwatch.org/archives/005959.php
http://www.faithfreedom.org/debates/YaminZakariap8.htm

Mohammed as the example of ‘the perfect man’:
Chronicles Magazine article
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/003416.php,

Institutionalised pedophilia:
http://www.cathud.com/LINKS/pages_GL/Islam.htm http://www.nospank.net/glazov.htm
http://www.blessedquietness.com/alhaj/page20.htm
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/002006.php

Jihadic rape:
http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1227317/posts
http://www.frontpagemag.com/Articles/Printable.asp?ID=20646
Fjordman article

12) All human relations are defined by Dominance/Subjugation. Muslims have schizoid inferiority/superiority complexes. (A well-balanced Muslim is one with a chip on each shoulder). They respect strength but despise compromise as weakness. Appeasement invites more aggression. The only political system which has been strong enough to subjugate Islam is Stalinism.

Honor/shame, dominance and subjugation:

http://shrinkwrapped.blogs.com/blog/2006/01/warning_shots.html
Dr. Sanity article
http://www.uwgb.edu/dutchs/PSEUDOSC/TOXICVAL.HTM

Inferiority complex:
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,1072-2359800,00.html

Appeasement:
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=13284

13) Polygamy ensures alpha-males get extra women, leading to a shortage of women for the betas. Beta-males must either jerk off (a sin leading to hell), or form dog-packs and rape or capture kafir women as booty in a razzia, or else self-destruct in the presence of infidels then they can screw 72 mythical virgins in Allah’s bordello in the sky (see and listen to http://islamcomicbook.com/lyrics3.htm).

Beta-males are often encouraged by their relatives to become suicide bombers because of the belief that such murderous ‘martyrs’ will be able to intercede with Allah to take 70 of their relatives to paradise with them.Polygamy and Jihad: http://www.taemag.com/issues/articleID.18649/article_detail.asp

Muslim rape:
http://kenlydell.typepad.com/islamic_evil/muslim_rape/index.html

Paradise:
http://muhammadanism.org/Terrorism/Terrorist_Mind.htm
http://www.factsofisrael.com/blog/archives/000079.html

Bomber’s relatives go to paradise:
http://www.ict.org.il/articles/articledet.cfm?articleid=128
Memri.org article

14) Lying and deception of infidels (taqiyya) is encouraged. This may take many forms, including outright lies, feigned moderation, and condemnation of terrorist attacks to the Kaffir while rejoicing with fellow Muslims. Muslims often tend to regard themselves as victims of some group of Kafirs so they can harbor grudges against them and against Kafirs in general.

Individuals may appear law-abiding and reasonable, but they are part of a totalitarian movement, and must be considered potential killers who can flip in an instant (SJS -’Sudden Jihad Syndrome’).

Taqiyya:
http://www.freeman.org/m_online/dec97/phares.htm
http://www.islamreview.com/articles/nikah.shtml
http://www.danielpipes.org/comments/3518
http://www.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?t=178
http://hauns.com/~DCQu4E5g/koran5.html
http://www.ci-ce-ct.com/Feature%20articles/02-12-2002.asp,

Muslim victimology
http://www.faithfreedom.org/Articles/sina/Islamic_victimization.htm
http://www.iranian.com/Opinion/2002/March/Victim/index.html
Real Clear Politics article

Sudden Jihad Syndrome
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=21630
http://www.urbandictionary.com/define.php?term=SJS
Lost Budgie article
http://jihadwatch.org/archives/011114.php

15) Muslims are forbidden to befriend Kaffirs except for purposes of deceit or where conversion may be possible.

http://www.islamreview.com/articles/whoareinfidels.shtml
http://www.danielpipes.org/comments/25283

16) The Koran is Allah’s final word and cannot be changed or challenged. To do so is punishable by death. Consequently, the Death Cult can never change or be reformed. The instructions to murder and rape infidels are just as valid now as the day they were written.

Since Islam cannot be modernised, the Muslims are attempting to Islamise modernity. This requires spreading Islam in the West and simultaneously preventing any criticism of the cult by intimidation and PC legislation to curtail freedom of expression.

Koran as literal word of Allah: http://www.guardian.co.uk/Archive/Article/0,4273,4048586,00.html

Koranic principles of jihad:
http://www.israelnewsagency.com/Al-Qaeda.html

Intimidation and censorship:
Telegraph article
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=17523
http://www.atheists.org/Islam/violenceinbritain.html
http://www.onlineopinion.com.au/view.asp?article=3674

17) Treaties and agreements with Kaffirs are made to be broken (Hudna). The word of a Muslim to a Kafir counts for nothing in the eyes of Allah. Allah is The Father Of Lies.

Hudna:
http://jihadwatch.org/archives/004085.php
http://www.middleeastinfo.org/forum/index.php?showtopic=8365

18) The world is divided between Dar-al-Islam and Dar-al-Harb (the domain of war, the Kufr lands). Muslims living in Dar-al-Harb must work to disrupt their host nations until these can be brought into Dar-al-Islam.

Dar al Harb and the Umma:

http://www.islamreview.com/articles/hatredinislam.shtml
http://www.frontpagemagazine.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=2601 http://www.ucg.org/commentary/madridbombings.htm

19) Muslims have no obligation to their host nations and in fact are encouraged to parasitise them. Welfare fraud, identity theft, forgery etc are endemic in Western Muslim populations, and serious crime against Kaffirs is regarded as normal and justified. Extortion rackets against Kafirs are mandated by the Koran (‘jizya’ is the Arabic term for ‘protection money’ payable by Jews and Christians to Muslims).

Subversion and disloyalty:
http://answering-islam.org/Terrorism/agenda.html
http://www.washingtoninstitute.org/templateC07.php?CID=13
Muslim Leaders And Subversion
http://www.danielpipes.org/comments/7681
Muslim Reaction to Suicide Bombings

Parasitism:
http://www.thesun.co.uk/article/0,,2004591199,00.html
http://niconoclast.blogspot.com/2006/08/parasitic-islam.html
Free Republic/Pedestrian Infidel Post
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=18399

Jizya extortion
http://pweb.netcom.com/~us_copts/protection.html
http://answering-islam.org.uk/Silas/juancole.htm
http://www.faithfreedom.org/debates/looting51122p3.htm
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/008904.php
http://www.danielpipes.org/comments/23932
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=21082
Ken Lydell article

The Muslim liability and welfare dependence: http://www.islamreview.com/articles/westsunmanageable.shtml
http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/011958.php
Amren article

20) The Jihadi attack on the host nation isn’t just against its religion and economy, but is aimed at its very cultural identity. Islam is a complete system, including a culture, which Muslims regard as superior (despite all evidence to the contrary) to other cultures.

Muslims are therefore required to destroy the symbols of ‘Jahiliya’ (sometimes sp. Jahiliyya) – non-Muslim culture. In the East this has included destruction of Hindu temples and Christian churches and replacement with mosques, and destruction of Buddhist artwork and universities and replacement with heaps of rubble. This process of cultural replacement is now beginning in the West..

Destruction of Hindu and Buddhist Culture:

http://hindutva.org/babrimasjid.html
http://www.doncroner.com/India/Nalanda/nalanda.html
http://www.indiastar.com/wallia15.htm
http://65.18.218.137/genocide/
http://www.faithfreedom.org/oped/LJWalker30916.htm
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=13340
http://www.benadorassociates.com/article/10235
http://www.westernresistance.com/blog/archives/003011.html
http://www.foxnews.com/story/0,2933,214195,00.html

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DARUM bin ich Islamkritiker

Posted by paulipoldie on October 3, 2009

http://www.pi-news.net/2009/10/darum-bin-ich-islamkritiker/#more-88661

Ich bin Islamkritiker. Ich sage dies selbstbewusst, zwar nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit, denn meine körperliche Unversehrtheit ist mir wichtig, aber ich sehe keinen Grund, warum ich mich dafür schämen sollte. Die Bezeichnung „Antiislamist“ weise ich von mir, denn das klingt mir zu sehr nach der selbsternannten Großinquisitorin „Antifa“. Und mit irgendwelchen marodierenden Schlägertrupps, sei ihre selbstgerechte Gesinnung nun braun oder rot, möchte ich nichts zu tun haben.

(Von anonymus)

Der Begriff „Islamkritik“ konzentriert sich auf den Islam und seine Protagonisten und hat nichts mit Ausländerhass / Rassismus und irgendwelchen Nazirelikten aus dem letzten Jahrhundert am Hut. (Es ist übrigens ziemlich einfach, einen verkappten Rassisten / Nazi / Antisemiten zu enttarnen: Man muss nur das Thema ISRAEL oder JUDENtum anschneiden, dann stellt sich zumeist schnell heraus, wessen Geistes Kind die Betreffenden sind…)

Ich liebe meine FREIHEIT und bin froh, in einem Land leben zu dürfen, in dem mir diese verfassungsgemäß zugesichert ist. Das ist eine sehr gute und wichtige Errungenschaft, die ich als Bürger der Bundesrepublik Deutschland sehr schätze und um jeden Preis verteidigen werde. In den letzten Jahren hat es in Deutschland leider einige gesellschaftliche und politische Entwicklungen gegeben, die das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zwar sehr subtil, aber dennoch in besorgniserregendem Ausmaß beschneiden. Das Diktat der sog. „political correctness“ degradiert den Bundesbürger per se zum Jubelperser.

Man hat allerlei Religionen, Kulturen und Gebräuche (allen voran den hochverehrten Islam) hingebungsvoll zu bestaunen und zu beklatschen. Am besten sollte der gemeine Bundesbürger gleich mitmachen. Der Islam ist nur einen Ausspruch weit entfernt und das Paradies ist schneller geentert, als man „Jihad“ sagen kann. Ein wohlklingender Namenszusatz wie beispielsweise.„Murad“ oder gar „Mohammed“ ist schnell gefunden und bis zu vier unterwürfige Ehefrauen runden das koranische „Islam all inclusive“- Paket mundgerecht und selbstverständlich halal ab. Die arabische Sprache zu erlernen dürfte für manch einen konvertierwilligen Kandidaten eine gewisse intellektuelle Herausforderung darstellen, aber die Spielregeln des Islam sind relativ einfach. Die Neumuslime essen natürlich kein Schweinefleisch mehr, leben abstinent und lesen bestenfalls sogar den Koran. Ganz eifrige Vertreter dieser Zunft verbringen irgendwann einen kleinen Aktivurlaub in der wunderschönen Stadt Mekka und dürfen fortan den Ehrentitel „Hadschi“ führen.

Temperamentvolle Glaubensgeschwister stehen mit Rat und Tat zur Seite, Hammelfleischorgien, Shishasitzungen und Unmengen süßen Tees erleichtern die kulturelle Assimilation ungemein. Zusätzlich werden die den frischbackenen Konvertiten in diversen Youtube- Videos vorgeführt und dürfen erzählen, wie toll der Islam doch ist.

Das ungestörte Ausüben jedweder Religion ist ebenfalls im Grundgesetz verbrieftes Recht und das ist auch gut so. Hier ein paar Beispiele:

Wenn ein Hindu vor einer Kuh auf die Knie fällt, und das schwarzbunte Heiligtum dem Bauern abkauft, der es gerade zum Schlachthof bringen will… es steht ihm frei solches zu tun. NIEMAND wird ihn deswegen bestrafen können, vorausgesetzt er lässt das Tier nicht frei durch die Innenstadt flanieren.

Bekennt sich ein notorischer Star-Trek Fan (Trekkie) zum klingonischen Jediismus, eine intergalaktische Religion, welche ihm höchstpersönlich in zahlreichen Folgen der gleichnamigen TV-Serie geoffenbart worden ist, NIEMAND wird ihn mit legalen Mitteln und Methoden davon abhalten können. Obwohl sich die Frage nach dem mentalen und geistigen Zustand des Hobby-Trekkonauten erübrigt, darf ihn niemand wegen seiner obskuren Ideen belangen, ja ohne zwingende Gründe (als da wären akute Eigen- oder Fremdgefährdung) noch nicht einmal in eine psychiatrische Klinik einweisen können.

Wenn jemand kein Schweinefleisch essen mag, sich partout ein Kopftuch umschnüren lassen will, freitags in einer Moschee betet und den Ramadan einhält… Wenn es bei einer friedlichen und moderaten Art der Religionsausübung bleibt… Bitteschön… es sei ihm von Rechts wegen gestattet und von Herzen gegönnt.

Wie man anhand dieser illustren Beispiele sieht, ist selbst der Unsinn vom Grundgesetz geschützt. Das große Problem für mich besteht hingegen darin, dass mich das Grundgesetz nicht ausreichend vor religiösem Unsinn schützt. Den habe ich bitteschön zu ertragen (TOLERIEREN).

Als gemeiner Bürger habe ich die stetige Zuwanderung von Menschen aus archaisch-muslimischer Tradition gefälligst zu schätzen und die politischen Schlips- und Würdenträger, die solch Wundersames und Mildtätiges bewirken, in gebührender Weise für ihre legislaturperiodische Weitsicht und gutmenschliche Weisheit zu lobpreisen. Handle ich nicht so, schimpft man mich gefährliches Subjekt, „intolerant“ bis auf die Knochen, Nazi und Hetzer sowieso, ich gelte nunmehr als hundsgemeiner Bürger.

Ich soll gefälligst mein schändliches Maul halten, wenn es um pikante Suren aus dem Koran geht. Man wirft garstigen Zitatoren wie mir vor, die betreffenden Stellen „aus dem Kontext zu reißen“. Merkwürdigerweise scheinen die konservativ-islamischen Staaten wie beispielsweise Saudi-Arabien und Iran das islamische Faust- und Willkürrecht „Sharia“ nur allzu präzise „aus dem Kontext zu reißen“ und direkt in die Bluttat umzusetzen.

Religion und Staat dürfen nicht miteinander verschmelzen, das wusste schon Mustafa Kemal Atatürk, der Begründer der modernen Türkei. Es ist schlimm, wenn Religionen vom Staat bestimmt, oder der Staat gar von religiösen Institutionen und Eliten dominiert werden würde. Das hat die Geschichte der Welt mehr als hinreichend bewiesen, aber diese Epochen hat Europa größtenteils und glücklicherweise hinter sich gelassen. Kollidieren nun gewisse religiöse Ansichten und Praktiken mit den deutschen Gesetzen, bzw. wird durch religiöse Motivation bzw. Legitimation ein spezifisches Glaubensbekenntnis oder eine Weltanschauung über Verfassung und Staatsordnung gestellt, greift der Begriff „Religion“ nicht mehr. In diesem Fall ändert sich der Status „Religion“ zur „politisierten Religion“ bis hin zur „totalitären Ideologie“. Gesetzt dem Fall, dass irgendeine religiöse Gruppierung oder sonstige Interessengruppe Bürgern unseres Staates bestimmte Inhalte und Aspekte ihres Glaubens, ihrer eigenen Überzeugung / Weltanschauung oder religiösen Rechts aufzwingen wollen, wird es gefährlich. Brandgefährlich. Es kann nicht sein, dass sich ein (wie auch immer geartetes) Parallelrecht etabliert, dass religiöser Militantismus, Menschenrechtsverletzungen und Unfreiheit im Namen der Religion als „folkloristische Eigenarten“ verharmlost und mit dem vorgeschobenem Hinweis auf Religionsfreiheit und Toleranz stillschweigend geduldet, verharmlost und exculpiert werden.

Einige Muslime, die selbstverständlich Nutznießer aller Rechte und Freiheiten hierzulande sind (bis auf wenige Ausnahmen, sofern sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen) geraten jedoch in Gewissens- und Glaubenskonflikte. In Deutschland sind ALLE Menschen vor dem Gesetz gleich: Deutsche und Nichtdeutsche, Frauen und Männer, Homosexuelle und Heteros, Juden und Muslime, Rechte und Linke, usw. Das sehen nicht nur die Hardliner unter den Muslimen manchmal ein klein wenig anders, denn im Koran findet sich geradezu konträr anmutendes Gedankengut. Homosexualität wird als schweres Verbrechen eingestuft und mit dem Tod bestraft, Frauen spielen eine untergeordnete Rolle, haben in der Sharia einen ungleichen Rechtsstatus und es gibt sowieso keinen anderen Gott außer Allah und Muhammed als seinen gesandten Propheten. Punkt! Ich will nicht behaupten, dass alle Muslime in Deutschland, den Koran, die Sunna und die Sharia über Verfassung und Gesetz stellen, gewiss nicht. Aber derartige Tendenzen existieren nachweislich in der vielgestaltigen Moscheenlandschaft und eine radikale Minderheit scheint gewillt, ihre Ansichten auch mittels Gewalt durchzusetzen, bzw. ruft sogar öffentlich dazu auf. Es gibt Bestrebungen seitens dieser extremistischen Gruppierungen, unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat in eine islamische Klerusdiktatur umwandeln zu wollen. Leider ist es nicht so, dass die Mehrheit der moderaten Muslime diese Auswüchse mit allen Mitteln bekämpft und die Protagonisten bloßstellt und separiert. Man verurteilt die Hasspredigten und Grausamkeiten aufs Schärfste, allerdings bleibt es zumeist beim lapidaren Lippenbekenntnis „Wir distanzieren uns…“

I speak peace when peace is spoken, But I speak war when your hate is provoking… Stuck Mojo – “Open season”

Eine Minderheit bekommt unproportional viel Aufmerksamkeit und Gehör. Die deutschen Muslime verlangen eine Menge und sie erhalten sehr oft das, was sie wollen. Aus lauter Rücksichtnahme auf RELIGIÖSE GEFÜHLE und die speziellen Bedürfnisse und Probleme der muslimischen Gemeinde wird hierzulande viel unternommen, geändert und gestattet. Man will es den Muslimen so recht wie möglich machen, denn man hat Angst, furchtbare Angst…

Doch ich mag mich nicht länger ducken, mich treten, schlagen und bespucken lassen. Ich lasse nicht länger zu, dass man auf MEINEN GEFÜHLEN (sie sind eher menschlicher als religiöser Natur), meinen Werten, meiner Freiheit und meinem Volk herumtrampelt. Ich habe es satt, so unendlich satt mit der ewigen Selbstbezichtigung, der ausgelutschten Nazikeule, dem elenden Kopfhinhalten. Ein Muslim, der nach der Sharia leben und verurteilt werden will, der kann gerne in den Sudan, nach Saudi-Arabien oder in den Iran auswandern… Meine ganz persönliche Empfehlung!!! Wer sich mit demokratischen Werten, Verfassung und Staatsordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht identifizieren mag, der soll in seinem und unser aller Interesse, bitteschön gehen, irgendwohin, vielleicht findet er ja ein Plätzchen auf der Welt, an dem er seine eigenen Ideen in die Tat umsetzen kann. In Deutschland jedenfalls geht das nicht.

Wer hier gesittet, in Ruhe und Freiheit leiben und leben, arbeiten und lieben möchte, der sei auch weiterhin willkommen, mit Gebetsteppich oder noch besser ohne… Salam aleikum, Friede sei mit euch…. und noch besser: FRIEDE SEI DURCH UNS ALLE – MIT UNS ALLEN!

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Leaving in a Huff

Posted by paulipoldie on September 16, 2009

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/09/leaving-in-huff.html#readfurther

by Baron Bodissey

Below is a report by our Austrian correspondent ESW about a public discussion at an academic institution in Austria. Criticism of Islam was deemed racist by some of the podium participants, and all but one left the room to protest statements made by one of the speakers.


“Who Am I, Where?”

Waldviertel Akademie, Wer bin ich, wo? in Weitra, NÖ

This report was compiled by ESW, with reporting by Harald Fiegl. The speaker, Dr. M-S, was also interviewed.

The Waldviertel Academy, a think tank sponsored by the ÖVP and active for the past twenty-five years, presented a conference on the topic “Who Am I, Where? — Identities, Orientation, Fear of the Future.”

The debate focused on the topic of multiculturalism, whether multicultural tolerance can be seen as a form of indifference and whether we can expect something from those who migrate to Europe.

The second day brought a heated and emotional difference of opinion, as a result of which three out of four members of the podium decided to abandon the podium in protest.

The dispute broke out because of the following group of statements:

Criticism of Islam is not a form of racism. One must never forget the lack of freedom of religion in Muslim countries as well as the lack of separation of church and state. Multiculturalism that includes Muslims thus leads to the dismantling of the European identity, which is based on Christian values.

During her speech, Dr. M-S (a member of the Akademikerbund) spoke about the fact that Islam-criticism is equated with racism, which is unacceptable because when we criticize Islam, it is Islam as a cultural phenomenon. The racist identifies the other as inherently inferior. We do not intend that, but say that Islam is a dangerous religion which endangers us here in Europe. We are thus not racists because we are not saying that Muslims are inherently inferior.

One of the members of the podium accused Dr. M-S of a being a right-wing extremist and added that he refused to sit on a podium with such a person. Because he was not given the floor as per rules of discussion, he got up and left.
- – - - – - – - -
Another member of the podium accused her of academic fundamentalism and said he was unable to identify with the notion of a European “we”-feeling. Dr. M-S in turn asked him about his own identity, to which he answered, “This question is beneath me,” got up and left, adding he would never return to this academy.

The remaining member of the podium also decided to leave and Dr. M-S was on her own.

This incident once again shows the deep rift separating Austrian society and the lack of a debate culture, which results from political dogmas.

It is interesting to note that all this took place after two members of the podium called for more truth with regard to integration matters: “Until now the official Austria has followed the politics of looking away. The Austrian Broadcasting Corporation shies away from a thorough analysis of Islamic matters.”

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Die heimliche Invasion

Posted by paulipoldie on August 29, 2009

- Politically Incorrect – http://www.pi-news.net -

Die heimliche Invasion


Die heimliche Invasion [1]Seit dem Mord im Dresdner Gerichtssaal scheint es, als ob immer mehr Musliminnen ihre Verhüllung öffentlich zur Schau tragen wollen. Sei es aus Solidarität oder aus Trotz, im Stadtbild nehmen diese Erscheinungen immer mehr zu. Wie zum Beispiel in München: Der Autor dieser Zeilen war am vergangenen Donnerstag eigentlich am Marienplatz, um bei dem Rekrutengelöbnis zu fotografieren [2]. Aber ständig liefen ihm diese vermummten Gestalten entgegen, meist mit Kinderwagen. Read the rest of this entry »

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Are You An Islamophobe?

Posted by paulipoldie on August 28, 2009

Take This Test To Be Sure

The greatest danger is a closed mind and a finger-on-the-trigger. The minds are closing all over Europe; rather late in the day, a small resistance emerges. American minds have also been shutting down for many years. For example, one is really not allowed to talk about race or religion (gender is fair game–look at all the photos of naked women that still surround us). One cannot say “black” or “African-American” without raising a storm. One dare not say “Islam” or “Muslim” without raising an even bigger storm.

Americans (students, professors, journalists, film stars, media talking heads, left-liberal bloggers) are especially sensitive to the wrongs done to the Palestinians, Arabs, and Muslims–and, no doubt, wrongs have been done. But these same Americans are a lot less sensitive to the sorrows, nay, the atrocities, that these very groups (Palestinians, Arabs, Muslims) have inflicted upon their very own and upon all infidels, for 1400 years.

Try to talk about this, try to raise the issue of Islam’s long history of colonialism, genocide, and gender and religious apartheid and you will quickly be demonized as a “racist” or as an “Islamophobe.” Google notes 616,000 references to “Islamophobia.” What is really going on? Why is “racism” not a good enough word to describe prejudice towards people with different skin colors, if that indeed is the case? Or is “Islamophobia” more complicated, or more specific in terms of Muslims and Islam?

Lorna Saltzman, a really good writer, an environmentalist, and once a Green Party Presidential candidate, has written a tongue-in-cheek Test Guide for all those who are worried about their own racism or Islamophobia. She writes:

Are you an Islamophobe? Here is a simple test.

Lorna Saltzman’s Test

Do you favor equal rights and treatment of women and men?

Do you oppose stoning of women accused of adultery?

Do you favor mandatory education of girls everywhere?

Do you oppose slavery and child prostitution?

Do you support complete freedom of expression and the press?

Do you support the right of an individual to worship in her chosen religion?

Do you oppose government- and mosque-supported anti-Semitic publications, radio, TV and textbooks?

Do you oppose the wearing of burqas in public places, schools and courts?

Do you oppose segregation of the sexes in public places and houses of worship?

Do you oppose the death penalty for non-Muslims and Muslims who convert to another religion?

Do you oppose “honor” killings?

Do you oppose female genital mutilation?

Do you oppose forced sexual relations?

Do you oppose discrimination against homosexuals?

Do you support the right to criticize religion?

Do you oppose polygamy?

Do you oppose child marriage, forced or otherwise?

Do you oppose the quranic mandate to kill non-Muslims and apostates?

Do you oppose the addition of sharia courts to your country’s legal system?

Do you disagree with the quran which asserts the superiority of Islam to all other religions?

If you answered most or all of these affirmatively, you are a vile Islamophobe and deserve to be beheaded as the quran instructs.

If you answered one third or more of them affirmatively, you are a borderline Islamophobe and need to receive brainwashing to become a full-fledged dhimmi.

If you answered a quarter or fewer affirmatively, you need a few private lessons in dhimmitude to scrub yourself clean of those remnants of Islamophobia.

If you answered affirmatively to NONE of these, Congratulations! You are a worthy observant (radical–PC addition) Muslim and have a bright future vilifying Jews, torturing women or, inshallah, becoming a suicide bomber.”

Thank you Lorna for laying it all out.

FYI: Lorna Saltzman has been a environmental writer, lecturer and organizer since the early 1970s and was a candidate for the US Green Party’s presidential nomination in 2004. Her articles on evolution, energy, Green politics and secularism can be found on her website:
www.lornasalzman.com



URL to article: http://pajamasmedia.com/phyllischesler/2009/08/26/are-you-an-islamophobe/

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Die EU – der Islam und die Türkei

Posted by paulipoldie on August 10, 2009

Die EU – der Islam und die Türkei –

  • Show und Event“?

  • ein sacrificium intellectus?

  • EU- wie bitte? Wer oder was ist das? – die EU gibt es doch gar nicht!

Was bedeuten Islam und eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei für das europäische Lebensmodell?

Von Dr. Harald Fiegl

In ihrer Eigendefinition, quasi in der inneren Sicht, sieht sich die EU als eine Wertegemeinschaft, ein Raum von Sicherheit, Freiheit, Wohlstand und Recht und ein einmaliges Friedensprojekt.

Das christlich-abendländische Wertefundament betont sie nicht, obzwar die moralische Sensibilität zweifelsohne christlich geprägt ist.

Aus der äußeren Sicht ist die EU ein nach wie vor attraktiver Wirtschaftstandort für Investitionen, Handelsbeziehungen und Arbeitsmöglichkeiten. Eine begehrte Quelle für die Finanzierung von Entwicklungshilfeprojekten. Ein Ort, an dem die Menschenrechte mehr Beachtung finden, als in vielen Teilen der übrigen Welt. Sie ist aber keine politische Kraft, kein „global player“ auf der Weltbühne. Weiterhin mangelt es ihr an der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, GASP.

Wirtschaftlicher Erfolg bei gleichzeitiger außenpolitischer Schwäche macht die EU für die restliche Welt zu einer riesigen NGO und zu einem Objekt der Begehrlichkeit für andere politische Kräfte. Ganz vorne steht hier die Islamisierung Europas, gefolgt vom türkischen Anspruch, Europa zu beherrschen. Dieses Land bahnt sich den Weg. Ein Verhandeln als „geben und nehmen“ findet nicht statt. Die Türkei will ein türkisches Europa!

Die EU befindet sich in einer Lage wie seinerzeit Byzanz vor der Eroberung durch die Türken. Damals wie heute steht ein zu allem entschlossener Gegner einem uneinigen, geradezu sich selbst zerstörerischen Gebilde gegenüber. Die Islamisierung wird von der muslimschen Welt in ihrer Gesamtheit verfolgt, die Türkei als islamisch bestimmtes Land verstärkt diese Tendenz und bringt noch ihren expansiven Nationalismus mit.

Woran lassen sich diese Fakten erkennen?

  • An der Verfasstheit der EU

  • An der Verfasstheit der Türkei und

  • An den hegemonialen Ansprüchen in der Staatengemeinschaft

  1. Die Verfasstheit der EU.

In den Gipfelkonferenzen, die halbjährlich zur Übergabe des Vorsitzes abgehalten werden, wird von Gemeinsamkeiten und der Vereinigung, ja sogar Wiedervereinigung Europas, und damit von der geradezu zwingenden Erweiterung der EU, gesprochen.

Tatsächlich fehlt es aber genau an dieser Gemeinsamkeit und somit an der Voraussetzung für eine gelungene Erweiterung. In besonderem Maße gilt dies für die Türkei. In der Erweiterung sucht die EU ihr Heil, auch wenn diese ein Nachteil für die große Mehrheit der Bevölkerung ist. Der Wille der Mehrheit der europäischen Bevölkerung kommt in den Entscheidungen der EU-Organe überhaupt nicht zum Ausdruck. Offensichtlich ist das der Grund der allenthalben sichtbaren EU-Skepsis.

Erweiterung – gemeinsam mit der Globalisierung – hat für die Mehrheit der europäischen Bevölkerung erhöhten Leistungsdruck, oft in Verbindung mit niedrigeren Einkommen, gebracht. In anderen Worten, auf den Gipfelkonferenzen herrschen nach wie vor die einzelstaatlichen Interessen, also die nationalen Egoismen vor. Der so oft apostrophierte „Europäsche Geist“ weht dort nicht! Nur ein solcher könnte ein selbstbewusstes Europa schaffen, das eine bestimmende Rolle in der Welt spielt.

Leider bleibt es weiterhin bei ganz anderen Wahrnehmungen:

  • Die Außenpolitik der EU ist das Spiegelbild nationaler Interessen und demnach nicht in der Lage, dem US-Hegemonialstreben entgegenzuwirken. Im Gegenteil, oft dominieren US-Nato Interessen.

    • Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat die EU die Möglichkeiten zu neuen und eigenständigen Beziehungen zu Russland nicht nachhaltig genützt und dadurch die Rückbesinnung Russlands auf eigene geopolitische Ansprüche nicht verhindert. Die Erweiterung wird als Teil der US-Einkreisungspolitik gesehen, wofür Ukraine und Georgien besonders krasse Beispiele liefern.

    • die eigenständige Politik des französischen Präsidenten Sarkozy ist ein besonders markantes Beispiel für nationale Interessen: Sarkozy denkt französisch und nicht europäisch, wenn er von der Mittelmeerunion spricht und wenn er die französischen Militärbündnisse oder Verträge über nukleare Zusammenarbeit mit Mittelmeeranrainern vorantreibt.

    • Die Neu –Mitglieder aus Osteuropa richten ihre Außenpolitik nach US-Wünschen aus

    • Großbritannien fährt im Kielwasser der USA

    • US-Nato- Wünsche und eine gespaltene Interessenlage bei den Mitgliedsstaaten haben im Europäischen Rat 1999 unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem Geheimpapier der Türkei  die Mitgliedschaft zugesagt. Im Dezember 2004 stimmten im EU-Parlament 407 Abgeordnete für Verhandlungen ohne weitere Verzögerung, nur 262 Abgeordnete stimmten dagegen.

Dabei setzt sich die EU z. B. darüber hinweg:

  • dass die Türkei große Defizite bei Menschenrechten hat und daher die Grundvoraussetzungen zur Aufnahme von Verhandlungen nicht erfüllt. Aufgrund des willkürlichen Zugeständnisses der „ausreichenden“ Erfüllung der Grundvoraussetzungen wurden am 03 10 2005 die Verhandlungen aufgenommen und werden seither gegen bessere Einsicht und ohne Rücksicht auf die öffentliche Meinung fortgesetzt. Asylgewährung an türkische Staatsbürger wird nicht als Widerspruch gesehen.

  • dass die in der Verfassung des (national-religiösen) türkischen Einheitsstaats verankerte Sonderrolle der Armee und der Religionsbehörde EU-widrig und die Türkei keine Demokratie im westlichen Sinne ist.

  • dass das öffentliche Leben der Türkei vom Islam bestimmt wird. Mit seinen ideologischen Zügen ist der Islam der absolute Gegensatz zum westlichen säkularen Individualismus. Eine Vollmitgliedschaft der Türkei bedeutet einen Beitritt ohne Erfüllung der für alle übrigen EU- Mitglieder geltenden Voraussetzungen. Das wäre schlichtweg die endgültige Aufgabe eines WIR-Gefühls und das Ende des europäischen Integrationswerkes.

  • dass der Beitritt der Türkei für die EU eine enorme finanzielle Last mit sich bringt und mit Hilfe dieser Finanzierung alle türkischen EU-Widrigkeiten einschließlich der militärischen Ambitionen unterstützt werden.

  • dass die EU mangels einer eigenen gemeinsamen Außenpolitik den türkischen Interessen folgend hilflos in deren Nachbarschaftskonflikte hineingeriete.

Vergleichbar dem UN-Sicherheitsrat hat die EU durch diesen Mangel an Gemeinsamkeit in der Außenpolitik nur eingeschränkte Möglichkeiten der Gestaltung und muss letztlich zur Kenntnis nehmen, dass trotz vieler Kritik an den USA nur diese der einzige „Player“ der westlichen Welt sind. Europäische Nabelschau ist keine Weltpolitik!

Obzwar die Defizite der EU von Gipfel zu Gipfel immer sichtbarer werden,

negative Meinungsbefragungen und mahnende Stimmen bedeutender

Persönlichkeiten nicht fehlen, „eventisieren“ alle EU-Organe in unzähligen Veranstaltungen und Broschüren die Errungenschaften dieses Integrationswerks. Zur Zeit der letzten österreichischen Präsidentschaft gab es den Slogan „Die EU soll Spaß machen“!

Allerdings bleiben die Botschaften all dieser “Events“ wegen der verwendeten Worthülsen und Valiumwörter unglaubwürdig. Was den Islam oder die Türkei betrifft, gibt es z. B. folgendes Vokabular der Irreführung

  • Abrahamitische Religionen: Urvater Abraham verbindet alle monotheistischen Religionen. Wieso werden die sichtbaren Unterschiede in der gelebten Religionspraxis nicht angesprochen? Ein „gemeinsamer Urvater“ hilft uns für unser heutiges Zusammenleben nicht.

  • Der Islam ist eine friedliebende Religion, es ist zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden, ein Generalverdacht ist unberechtigt, es gibt keinen einheitlichen Islam, das Kopftuch ist ein gewöhnliches Kleidungsstück, es bestehen Vorurteile gegenüber dem Islam und sogar Islamophobie.

  • Die Türkei ist eine funktionierende Demokratie, Die Türkei ist ein säkularer Staat, Erdogan und seine Partei sind „gemäßigt islamistisch“, was schon sprachlich ein Widerspruch in sich selbst ist.

  • ergebnisoffene Verhandlungen, Volksabstimmung post festum

Der kritische Bürger stellt hingegen bei näherem Hinsehen Gegenteiliges fest:

  • Der Islam ist keine Religion der Privatsphäre. Er bildet vielmehr eine Einheit mit dem Staat. Das Kollektiv steht im Vordergrund, Individualismus gilt als Egoismus. Für den Moslem gilt nur das im siebenten Jahrhundert offenbarte und von Mohammed verkündete göttliche Gesetz. Ein durch demokratische Willensbildung geschaffenes Gesetz darf ein Muslim nicht anerkennen, wenn es islamischen Vorstellungen widerspricht. Dadurch schließt der Islam Toleranz und Kompromisse aus.

  • Der Islam ist der direkte Gegensatz zum westlichen Lebensmodell und wirft die Frage auf, inwieweit auf ihn der Grundsatz der Religionsfreiheit anwendbar ist. Er stellt sich letztlich als eine (totalitäre) Heilsideologie für die gesamte Menschheit dar. Daraus folgt der Gruppendruck mit dem Auftrag sich abzugrenzen bzw. erkennbar zu machen (Symbol Kopftuch).

  • Arabisch ist die Sprache Gottes, in anderen Sprachen kann der Koran weder verkündet noch verstanden werden.

  • Die islamische Welt leidet unter der Vorstellung, die frühere zivilisatorische Überlegenheit an den Westen verloren zu haben und fühlt sich ausgegrenzt. Muslime sprechen von der Kränkung des Islam durch den Westen.

  • Hinterfragen des Islam oder gar Kritik werden als Islamophobie bewertet. Dialog aus der Sicht der Muslime heißt Verkündigung des Korans mit anschließendem Übertritt zum Islam (=Missionierungszwang). Die Losung „Integration durch Partizipation“ bezweckt die Festschreibung von Rechten und keineswegs die Eingliederung in das westliche Lebensmodell. Das sichtbare Ergebnis ist die Parallelgesellschaft.

  • So lange die Muslime eine Minderheit bilden, stellen sie die Missionierungsabsicht in Abrede. Dieses Täuschen und Tarnen wird Taquia genannt. In einem islamischen Umfeld können Nicht-Muslime weder mit Verständnis für ihre Lebensweise, noch mit der bei uns gelebten Toleranz rechnen. Vom Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs wird der Gedanke der Gleichbehandlung (Reziprozität) als unzumutbar zurückgewiesen.

  • Islamische Religionslehrer an österreichischen Schulen verkünden, „dass Männer und Frauen nicht zusammensitzen und –arbeiten dürfen, es gegen den Islam ist, wenn Schulmädchen gemeinsam mit Buben auf Exkursionen oder in Schwimmbäder gehen, dass sich die Selbstmordattentäter im Irak und in Palästina für Gott aufopfern und es eine Sünde ist, Militärdienst in Ländern zu leisten, die nicht vom Islam regiert werden.”

Im Alltag bringt die islamische Sichtweise klare Abgrenzungen zur westlichen Lebensweise beim Essen, Trinken, im Umgang der Geschlechter und sogar in der Wirtschaft bei den Helal-Bestimmungen und im Islamic Banking. Waren für muslimische Kunden bedürfen quasi einer Unbedenklichkeitsbestätigung. Banken dürfen keine Zinsen verrechnen und keine Geschäfte in islamwidrigen Bereichen tätigen.

Entweder in vorauseilendem Gehorsam oder auf Verlangen der Muslime geht die Mehrheitsgesellschaft auf folgende Besonderheiten ein:

  • Keine Speisen mit Schwein und Alkoholverbot

  • Geschlechtertrennung in Schule und Öffentlichkeit. Erkenntnisse der Psychoanalyse wie beispielsweise solche von Sigmund Freud werden nicht in Betracht gezogen.

  • Frauen dürfen nur in Begleitung ihrer Männer in der Öffentlichkeit bzw. nur mit Kopftuch auftreten

  • Entfernung der Kreuze aus Schulklassen und Hotelzimmern

  • Verweigerung des Fahnengrußes beim Bundesheer und weitreichende Sonderbehandlung muslimischer Rekruten

  • Rücksichtnahme auf Auswirkungen des Fastenmonats

  • Rücksichtnahme auf das islamische Zinsverbot (Islamic Banking) und auf andere Verbote.

Im Dialog mit den Muslimen wird Christentum mit dem Westen gleichgesetzt, die individualistische säkulare Gesellschaft wird ausgeblendet. Jeder, der sich nicht an eine Religion gebunden fühlt (Synkretisten, Agnostiker, Atheisten), stellt sich die berechtigte Frage „wer vertritt mich in all den interreligiösen Dialogen und wieso ist mein Lebenskonzept und die Trennung von Religion und Staat weniger wert als religiöser Glaube, insbesondere als der Islam“?

Dies gilt z.B. für den Bundespräsidenten. Er bezeichnet sich als Agnostiker. Auch jene Menschen kommen nie zur Wort, die in ihrem Alltag in direktem Kontakt mit Muslimen sind und die Schwierigkeiten der Integration erleben müssen, wie bei der Polizei und Rettung, in Krankenhäusern und Schulen.

Im Alltag wird muslimischen Vorstellungen vielerorts voll entsprochen. Das reicht von muslimischer Arbeitskleidung im Magistrat Wien bis zur vollen Tabuisierung der muslimischen Wertevorstellungen. Weder der ORF, das Theater, noch die Kirchen stellen kritische Fragen und begnügen sich mit „verspielten“ Begegnungen wie Wandern oder Fußballspielen. Der Gedankenaustausch ist ohne Tiefgang und entspricht dem Austausch von Kochrezepten und von Weinverkostungen.

Es sieht auch so aus, dass sich die „Integrationsplattform“ der Bundesregierung entgegen der Ankündigung „Fordern und Fördern“ mit dem Fördern begnügt und damit die Parallelgesellschaft noch fester verankert. Lediglich die Forderung nach dem Erwerb von Deutschkenntnissen vor der Zuwanderung ist ein ernst zu nehmender Teil der neuen Maßnahmen. Die Islamische Glaubensgemeinschaft sieht selbst darin eine überzogene Forderung.

Islamophobie wird thematisiert, nicht aber Christenphobie! Die OIC (Organisation of Islamic Conference) ist bemüht, innerhalb der UN die Scharia als den Menschenrechten übergeordnet einzustufen und hat vom Präsidenten des UN-Menschenrechtsrats bereits das Versprechen erreicht, Kritik an religiösen Gesetzen und Praktiken wie z.B. die Genitalverstümmelung zu unterbinden.

Als völlige Selbstaufgabe und Unterwerfung unter den Islam sind die Vorstellungen des anglikanischen Bischofs von Canterbury und des Obersten Richters von England und Wales aufzufassen, das Schariatsrecht in die britische Rechtssprechung einzubauen.

Das Ergebnis dieses Verhaltens ist daher die nicht integrierte bzw. nicht integrationswillige muslimische Parallelgesellschaft. Bedenken wir, dass eine Gesellschaft „positiv“ rassistisch handelt, wenn sie ihre Werte von den Zuwanderern nicht einfordert. Sie schaut weg, statt zu helfen!

Was bedeutet das Gesagte für das Zusammenleben mit den Muslimen?

Kann westliche Lebensweise (säkularer Individualismus mit freiwilliger Religionsausübung und individueller Identität) gegen islamisch und orientalisch-patriarchalisch geprägte Lebensweisen (Gruppenidentität und Nationalismus) überhaupt bestehen?

Die Grundsätze dieser westlichen Lebensweise werden vom Islam ernsthaft in Frage gestellt, obwohl diese das Ergebnis eines langen mitunter leidvollen und hart erkämpftem Meinungsbildungsprozess sind und von der westlichen Gesellschaft als Errungenschaft angesehen werden:

  • Trennung von Religion und Staat

  • Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit bis hin zu den Extremformulierungen

    • Religion und Sexualität sind Privatsache

    • Kunst darf alles

      • Geschlechtergleichbehandlung

Mit dem Islamgesetz 1912 wurde der Islam in Österreich als Religion anerkannt. Die Voraussetzung dieser Anerkennung, die „Kompatibilität des Islam mit den Staatsgesetzen“, wurde jedoch ungeachtet aller Warnungen nie überprüft. Selbst verfolgte orientalische Christen und säkulare Zuwanderer noch dem Westen feindlich gesinnte islamische schriftliche Äußerungen (Fetwas) konnten dieses Wegschauen beenden. Demnach stehen weiterhin folgende Fakten im Raume:

  • Der Islam anerkennt unsere Gesetze nur, wenn sie vom islamischen Recht gedeckt sind. Dieser Ansatz schließt Toleranz bzw. Kompromisse aus und bringt Religion in die Politik zurück. Im politischen Alltag werden daher islamische Wertvorstellungen nicht im Wege eines parlamentarischen Diskussionsprozesses behandelt, sondern „von außen“ eingefordert. Mit dem Argument der Unantastbarkeit religiöser Vorstellungen verlangen die Muslime Zugeständnisse. Ablehnung, Kritik und In-Frage-stellen solcher Forderungen werden als Islamophobie, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz bezeichnet. Dadurch entstehen zweierlei Recht und eine unumkehrbare Spaltung der Gesellschaft. Das ist das Ende des demokratischen Meinungsbildungsprozesses!

  • Der Islam sieht Nicht-Muslime als Ungläubige, also als Menschen zweiter Klasse, und kennt auch keine Geschlechtergleichbehandlung.

  • Der Islam versteht unter Frieden den Zustand der Welt nach ihrer vollständigen Islamisierung und damit Beseitigung der Westlichen Welt. Ein friedliches Zusammenleben mit unserer Gesellschaft ist nur eine Zwischenphase auf dem Wege dorthin.

Der Islam als Weltanschauung und Wertesystem ist in die europäische Gesellschaft nicht integrierbar, wohl aber der einzelne Muslim. Er kann in der westlichen Gesellschaft seinen Glauben bewahren. Die europäische Toleranz begreift die Angehörigen aller Religionen sowie Andersdenkende als gleichberechtigt, verweist den Glauben in die private Sphäre, der öffentliche Raum ist säkular.

Entscheiden wird sich unsere Zukunft nicht nur an den Errungenschaften der Vergangenheit, sondern an einem bewussten Eintreten der europäischen Gesellschaft für ihre Werte. Dazu zählen besonders die Werte der Familie und der Solidarität in der Wirtschaft. Vereinsamung des Einzelnen und Zunahme der prekären Wirtschaftsverhältnisse könnten einem Slogan wie „Der Islam ist die Lösung“ Aufschwung geben. Individualität alleine bringt einen raschen Zerfall jeglicher Gesellschaft.

2. Die Verfasstheit der Türkei

Die Türkei ist eine Regionalmacht mit einer gezielten Außen- und Interventionspolitik, wodurch sie der gespaltenen EU-Außenpolitik mit großer Durchsetzungskraft entgegen tritt. Sie verfolgt ausschließlich eigene Interessen, EU-Interessen werden nicht berücksichtigt oder laufen diesen sogar zuwider. Ganz im Sinne dieses außenpolitischen Opportunismus ist die Stoßrichtung ihrer Außenpolitik nicht nur die EU bzw. Europa, sondern auch der islamische und zentralasiatische Raum.

Zur Durchsetzung ihrer außenpolitischen Ziele fehlt es auch nicht an militärischen Interventionen. Auf Zypern sind seit 1974 etwa 30000 türkische Soldaten stationiert, obzwar der Interventionsgrund (Sturz des griechischen Militärregimes) seit Jahren weggefallen ist. Militärische Interventionen im Nordirak gehören auch zu dieser Interventionspolitik. Nicht militärisch, aber mit erheblichem politisch-wirtschaftlichem Druck interveniert die Türkei überall, wo sie ihre Interessen durchsetzen will.

Dazu gehören diplomatische Aktionen in den USA und in der EU wegen des Armeniergenozids und wegen der kurdischen Separatistenbewegung PKK. In frischer Erinnerung ist die türkische Intervention gegen die Bestellung des früheren dänischen Ministerpräsidenten Rasmussen zum Nato-Generalsekretär. Nicht die Meinungsfreiheit, sondern die muslimischen Sensibilitäten sind der Türkei wichtig! Trotzdem wurde sie für diese Erpressung durch eine Bekräftigung des US-Wohlwollens belohnt.

Antiwestliche Positionen der Türkei sind an sich keine Überraschung. Im Rahmen der OIC, wo die Türkei den Generalsekretär stellt, wirkt sie als wichtige Wortführerin in der Auseinandersetzung des Islam mit dem Westen. Dies war z.B. beim Karikaturenstreit der Fall und betrifft zurzeit die Bemühungen der OIC, die UN-Menschenrechtsdeklaration 1948 dem Schariatsrecht unterzuordnen. Kritik an der islamischen Auffassung zu den Menschenrechten soll damit generell unterbunden werden.

Die Türkei hat eine EU-widrige Verfassung: das politische Leben und die Religionsausübung stehen unter Einfluss des Militärs. Religionsausübung und Religionszugehörigkeit sind nicht Privatsache wie in der westlichen Welt.

Die Religionsbehörde, Diyanet, regelt das religiöse Leben für den sunnitischen Islam, dem Mehrheitsbekenntnis, andere Bekenntnisse werden benachteiligt. Das einstmals blühende Christentum ist zur zahlenmäßigen Bedeutungslosigkeit geschrumpft. Selbst 20 Millionen islamische Aleviten werden von der sunnitischen Mehrheit in ihrer Religionsausübung behindert.

Diyanet ernennt die Geistlichen (Imame) und entsendet diese auch in Länder mit türkischer bzw. türkischstämmiger Bevölkerung, z.B. nach Deutschland und Österreich. In beiden Ländern unterhält Diyanet Zweigstellen, um die religiösen und nationalen Bindungen zur Türkei, nicht aber die Integration zu fördern. In Österreich heißt diese ATIB. Der türkische Laizismus wurde von oben verordnet, er ist nicht von unten gewachsen wie der westliche. Der Vergleich mit Frankreich ist irreführend.

Der Gründer der türkischen Republik, Kemal Atatürk, hat vor ca. 80 Jahren die Trennung von Religion und Staat eingeführt, das Militär ist der Garant dieses Laizismus und überwacht das religiöse Leben bis hin zu Parteiverboten

Trotz aller Kontrolle ist der Kemalismus in seinem Bemühen, den Laizismus in der Bevölkerung zu verankern, gescheitert. Bis heute gibt es zwei antagonistische Bevölkerungsgruppen: die religiös bestimmte Landbevölkerung einschließlich der Zuwanderer in den Städten und die relativ kleiner werdende Gruppe westlich orientierter Städter. Praktisch befindet sich die Türkei in einem Kulturkampf. Das Kopftuchtragen ist und bleibt eine Frage höchster ideologischer Brisanz.

Mit Sorge ist das Scheitern des türkischen Verfassungsgerichts zu sehen: für ein Betätigungsverbot für die Regierungspartei, den Regierungschef, den Staatspräsidenten und für viele andere Politiker wegen Missachtung des Laizismus fand keine ausreichende Mehrheit unter den Verfassungsrichtern.

In Verdrehung der Tatsachen, machte sich die EU für die islamische Seite stark und beklatscht diesen Ausgang des Verfahrens.

Ein Mittel für diesen Kulturkampf ist auch der Zufluss von Kapital aus muslimischen Quellen. Wer den Islam praktiziert, kann mit wirtschaftlich-finanzieller Unterstützung rechnen. Dies gilt nicht nur für die Bereiche Wohnung, Arbeit, Schule und Essen, sondern auch für Unternehmer in der Finanzierung und Auftragsvergabe.

Die „gemäßigt islamistische“ Regierung führt die Türkei Schritt für Schritt in einen islamischen Gottesstaat und vollführt in der Verwaltung die nötige ideologische Umorientierung.

Die Türkische Verfassung sieht nicht nur die Sonderrollen von Militär und Religionsbehörde vor, sondern auch den religiös-ethnischen Einheitsstaat. Demnach kennt die Türkei in ihrer Verfassung auch keine ethnischen Minderheiten, wie beispielsweise 12 Millionen Kurden.

Im Sinne des Einheitsstaates wird in der Türkei ein auffallender Nationalismus gelebt und durch strafgesetzliche Bestimmungen geschützt (keine Beleidigung der Türkei, keine Kritik an der offiziellen Haltung zur Armenier- bzw. Zypernfrage). Die allgegenwärtigen Atatürk-Bilder und -statuen bezeugen gemeinsam mit dem landesweit geradezu überall sichtbaren Leitspruch „Jeder glücklich, der ein Türke ist“ diesen Nationalismus. Neben dem Islam bietet dieser Nationalismus eine Erklärung für die mangelnde Integrationsbereitschaft und –fähigkeit der Türken in Europa (türkische Verbände erklärten in der „Islamkonferenz“ des deutschen Innenministers, dass sie die „Deutschen Werte“ nicht mittragen).

Eine erschreckende Demonstration dieser religiös- nationalistischen Grundhaltung ist die Ermordung von 3 Mitarbeitern einer Bibel-Druckerei in Malatya im Jahre 2007. Die Täter rechtfertigten sich mit ihrem Kampf gegen Feinde des Glaubens und der türkischen Nation. Öl ins Feuer goss dann der türkischstämmige SPD EU-Abgeordnete Vural Öger, indem er die Verantwortung für diese Tat bei der EU wegen ihres Drängens auf Reformen in der türkischen Gesetzgebung ortete.

Eine Anpassung der türkischen Verfassung an die EU würde die Aufgabe dieser beiden Säulen mit sich bringen und somit das Ende der Türkei Atatürks. Ergänzend dazu ist mit aller Klarheit zu sehen, dass bei gleichem Fortgang der „Verhandlungen“ die EU entweder eine quasi Militärdiktatur oder einen Gottesstaat in ihre Reihen aufnehmen wird. In jedem Fall wird sie ein Spielball der türkischen Politik sein.

Unbeirrt von all diesen Unvereinbarkeiten tritt die Türkei mit geradezu unfassbaren Erklärungen und Forderungen auf und spricht von einem Beitrittsdatum 2013-15

  • wir haben erfüllt und haben das Recht auf Vollmitgliedschaft.

  • Die EU hat kein Recht, die Türkei abzulehnen. Sie wirft der EU in gröbster Unterstellung vor, ein Christenclub zu sein, setzt sich aber darüber hinweg, maßgeblich in der OIC, einer Vereinigung von ausschließlich muslimischen Ländern, tätig zu sein. Ein christliches Gegenüber zur OIC gibt es gar nicht.

  • Selbst im Europarat ist seinerzeit die Europafahne mit Kreuz nach dem Vorbild der Paneuropäschen Bewegung am Widerstand der Türkei gescheitet

  • Die Türkei wirft der EU Benachteiligung vor und beklagt sich über die Ermahnungen. In Wahrheit erhält sie eine einzigartige Sonderbehandlung, wie sie bisher kein einziges Mitgliedsland erhalten hatte. Auch Kroatien wird härter angefasst. Die Türkei ist uneinsichtig und ignoriert wie eine Invasionsarmee die Befindlichkeiten der EU-Bevölkerung.

Die Türkei bahnt sich den Weg in die EU, sie erzwingt Zugeständnisse und zeigt keinerlei Bereitschaft, die Beitrittsbedingungen zu erfüllen. Sie folgt ihrer bewährten erpresserischen Verhandlungstaktik: schmeicheln – beleidigt sein – drohen. Sie will ein türkisches Europa, so wie dies beim Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten in Köln klar zum Ausdruck kam.

Als Folge dieser unfairen und beharrlichen Verhandlungstaktik ist die Türkei in EU-Gremien, Gedankenschmieden etc. gut vertreten und gestaltet so ihre „eigenen Beitrittsbedingungen“. In der UN-Initiative Allianz der Zivilisationen gibt sie gemeinsam mit Spanien den Ton an. Dieser türkischen Entschlossenheit, gestützt von den hegemonialen Interessen der USA, steht eine handlungsschwache EU weitgehend hilflos gegenüber. Hieraus erklären sich, dass

  • Die Stimmen aller Mahner – so hochrangig und kompetent sie sein mögen – ungehört verhallen.

  • die EU-Organe nicht zur Kenntnis nehmen, dass eine Vollmitgliedschaft der Türkei für die Mehrheit der europäischen Bevölkerung keinen einzigen Vorteil, sondern ausschließlich erhebliche Nachteile bringt

  • die EU-Organe die Bevölkerung als ihren größten Feind sehen (siehe das unerwünschte Ergebnis der Abstimmung über den Reformvertrag in Irland)

  • alle Pro Argumente Tatsachenverdrehungen sind

    • Die Türkei verwirklicht die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie und ist eine Brücke zur islamischen Welt: aufgrund ihrer Verfassung ist sie keine Demokratie im westlichen Sinne und ist Schauplatz täglicher Konflikte zwischen Islam und Säkularität. Die islamische Welt sieht die Türkei als Hebel und Teil ihres Islamisierungsprogramms oder wegen des Militärpakts mit Israel sogar als Gegner.

    • Die geopolitische Lage der Türkei und ihre militärische Schlagkraft würden die Rolle der EU in der Welt verstärken: mangels einer eigenen gestaltenden Interventionspolitik der EU würde die Türkei eher in umgekehrter Weise die EU für ihre Ziele instrumentalisieren. Jedenfalls würde die EU in die Nachbarschaftskonflikte der Türkei voll hineingeraten und gemeinsam mit ihr destabilisiert werden.

    • Die EU hat den Beitritt versprochen und die Türkei wartet schon 40 Jahre: es gibt kein demokratisch legitimiertes Versprechen. Die Türkei hat sich in dieser Zeit von Europa wegentwickelt, ja in den 70er Jahren sogar ausdrücklich von der EU bzw. Europa abgewandt

    • Ohne Beitritt brechen die Reformen in der Türkei zusammen: für das Europaratsgründungsmitglied Türkei sind die Reformen eine seit Jahrzehnten fällige Bringschuld und müssten wohl türkisches Eigeninteresse darstellen. Es besteht keineswegs eine Belohnungspflicht der EU.

    • Das wirtschaftliche Potential: wirtschaftliche Erfolge und Möglichkeiten begründen keinen Beitritt, auch wenn diese gewichtigen Partikularinteressen entsprechen. Darüber hinaus bringt ein Vollbeitritt aufgrund der bestehenden Zollunion etc. gegenüber dem Jetztstand keinen Zusatznutzen. Jedenfalls ist die Türkei ein Schwellenland mit den dafür spezifischen Charakteristika wie hoher Beschäftigtenanteil in der Landwirtschaft (etwa 30 %), hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere bei Jugendlichen, Finanzierung als Voraussetzung für Marktchancen (einer der größten Schuldner des IMF), erhebliches Risiko und Korruption, geringes Prokopfeinkommen, Kinderarbeit, ungenügender Patentschutz und unsichere Rechtsdurchsetzung.

Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage.

3. Hegemoniale Ansprüche innerhalb der Staatengemeinschaft

  • Wer bestimmt den Lauf der Dinge?

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und im Bewusstsein obiger Ausführungen sei folgendes Bild erlaubt: wer sich von der europäischen Nabelschau trennt und die Welt von außen betrachtet, erkennt, dass neben einigen in der Weltpolitik aktiven Ländern, der Islam und die internationalen Kapitalflüsse im Verein mit der Energie- und Rohstoffversorgung das Steuer in der Hand haben.

In unserer westlichen Hemisphäre sind es die USA, die maßgeblich in den Lauf der Dinge eingreifen. US Außenpolitik heißt Energie. Die islamische Welt verfolgt mit steigendem Einsatz und Erfolg die Islamisierung der restlichen Welt, wozu sie auch die Waffe Erdöl und das daraus entstandene Kapital einsetzt.

Ein internationales Netz von Kapitalflüssen, welches außerhalb der Kontrolle der nationalen Regierung, aber auch der internationalen Organisationen ist, spannt sich über die gesamte Welt und trifft die ihm genehmen Entscheidungen. Der Finanzstandort muss attraktiv bleiben und bestimmt alle anderen Politiken.

China macht sich z.B. in Afrika bei der Sicherung der Rohstoffversorgung bemerkbar. Russland hat im Georgien-Konflikt seine Rolle als „global player“ klar gemacht.

Es stellt sich die Frage, was der Einzelne in dieser Situation tun kann und muss, insbesondere für all jene, die sich den europäischen Werten verpflichtet fühlen.

Die Last unserer Geschichte zwingt uns nicht nur, über Vergangenes nachzudenken und uns zu einem „Nie Wieder“ zu bekennen, sondern vor allem zu einer Wachsamkeit gegenüber dem Zeitgeist, dem „Mainstream“. Im Kunstbetrieb, in vielen Medien, in den Kirchen, in der Wissenschaft und in vielen politischen Parteien ist das Wegschauen beim Thema Islam und Türkei angesagt. Es herrscht bereits eine eingeschränkte Meinungsfreiheit und Angst, die Wahrheit auszusprechen.

Heruntermachen der Bürgerlichen Gesellschaft und des Christentums, insbesondere der Katholischen Kirche, der Angriff auf die Familie, die Förderung von „Gender mainstreaming“, der Gleichstellung homosexueller Beziehungen können keine Ersatzhandlung sein! Hier sind sicherlich der Individualität Grenzen zu setzen.

Wie in der Vergangenheit so ist auch gerade heute das Hinsehen und das Aussprechen der Wahrheit in der Öffentlichkeit von Nöten. Besonders deswegen, weil die Vergangenheit bis heute unser Leben belastet. Nur wer die Wahrheit erfahren will, wird sie erfahren! Nachfolgende Ausreden werden keine Gültigkeit haben.

Vielleicht gelingt es diesmal bei entsprechender Ausdauer und entsprechendem Mut, ein Gegengewicht zum Zeitgeist zu erzeugen und klarzustellen, dass 3 x 3 nur 9 und nichts anderes ist.

Wortmeldungen, Leserbriefe, Kommentare in Zeitungen, Vorträge und dergleichen können in ihrer Vielzahl Änderungen bewirken. Vielleicht werden obige Ausführungen dabei helfen. Wer kämpft, kann gewinnen, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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“Bereicherung” & “Integration”

Posted by paulipoldie on August 10, 2009

Ok, ich bin wahrscheinlich ein sehr ignoranter und „islamophober“ Mensch, aber mir fällt beim besten Willen nicht ein, welche „Bereicherung“ die islamische Einwanderung für mein Leben gebracht hat. Spontan fällt mir nur ein, dass es in den Städten – und dies betrifft meine Heimatstadt genauso wie jede andere europäische Stadt ab einer gewissen Größe – gewisse, allgemein bekannte Straßenzüge und Viertel mit einem erhöhten Anteil von Bewohnern mit „Migrationshintergrund“ gibt.

„Migrationshintergrund“ meint damit in der Regel eher nicht den indischen IT-Spezialisten, den chinesischen Restaurantbesitzer oder den ukrainischen Lagerarbeiter, sondern meistens junge, arbeitslose türkisch- und arabischstämmige Muslime. Die kulturelle Bereicherung besteht nun in erster Linie darin, dass man eben diese Straßenzüge und Viertel meidet, außer man ist Samstag Abend betrunken und will unbedingt möglichst einfach und effizient eine Tracht Prügel beziehen. Ansonsten wüsste ich nicht, auf was für eine Art und Weise der Islam in Europa mein Leben persönlich sonst noch bereichert hat.

Worauf immer Wert gelegt wird, in jeder Talkshow, in jeder Pressekonferenz, bei jedem Zeitungsartikel: Integration ist ein „wechselseitiger Prozess“. Einheimische und Zuwanderer müssen sich gleichermaßen daran beteiligen. Hunderte Male habe ich dieses Dogma über Jahre gehört und mir nichts dabei gedacht. Klar, wie sollte es auch anders sein? Wenn Integration nicht „wechselseitig“, sondern „einseitig“ wäre, wäre es ja keine Integration sondern Assimilation, und Assimilation klingt irgendwie nach Germanisierung und Germanisierung klingt irgendwie nach Hitler und daher ist nicht-wechselseitige Integration böse!

Richtig nachgedacht habe ich dann mal darüber nach der SWR-Diskussion „Wird Deutschland vom Islam unterwandert?“, als Heribert Prantl sich wieder mal leidenschaftlich über die „deutschen Defizite“ bei den Integrationsbemühungen beklagte (über „muslimische Defizite“ hat er sich noch nie beschwert). Und da begann ich mal darüber nachzudenken, was das „wechselseitig“ denn eigentlich bedeuten könnte. Was ist damit konkret gemeint?

Solange Muslime in ihrem Viertel unter sich bleiben und keine oder nur flüchtigen, partiellen Kontakt zu Deutschen suchen, leben Muslime und Deutsche einfach parallel nebeneinander. Das nennt man dann Parallelgesellschaft. Wenn aber ein junger türkischer, arabischer oder kurdischer Muslim in der Schule zügig und gut deutsch lernt, sich mit deutschen Kindern anfreundet, mit ihnen Fußball spielt, am Samstag Abend zum McDonalds essen geht und dann im Kino „Stirb Langsam 4.0“ anschaut, dann ist er sicherlich ein Musterbeispiel gelungener – Integration? … oder nicht doch Assimilation? Fußball, McDonalds, Bruce Willis – wo ist da der „wechselseitige Prozess“? Eigentlich ist der Prozess doch recht einseitig… und dieses Beispiel betrifft nicht mal den Islam als Religion direkt, denn wenn der junge Türke ein strenggläubiger Muslim wäre, ist fraglich, ob er dann überhaupt mit ungläubigen Kindern westlichen Freizeitaktivitäten nachgehen will.

Also was ist gemeint, wenn der Islam als Religion und Kultur in einem „wechselseitigen Prozess“ integriert werden soll? Ist damit gemeint, dass jeder anständige deutsche Dhimmi seine Söhne der interkulturellen Verständigung zu liebe „Mohammed“ und „Abdullah“ anstatt „Thomas“ und „Henning“ nennt? Dass man seine Tochter um des friedlichen, multikulturellen Zusammenlebens willens dazu anhalte, zumindest drei Tage die Woche das Kopftuch zu tragen, im Winter vielleicht auch mal die Burka, weil die hält dann sicher schön warm? Dass sich der anständige Dhimmi aus Solidarität einen Vollbart wachsen lässt? Dass man lernt, zumindest einmal die Woche „halal“, also nach den muslimischen Speisevorschriften, zu kochen, falls mal muslimische Gäste zu bewirten sind? Oder dass man mal solidarisch beim Ramadan-Fasten mitmachen und dafür das Oster-Fasten ausfallen lasse? Dass man an der Volkshochschule ein paar Arabisch- und Türkisch-Kurse belege?

Doch es ist ja keineswegs so, dass dieser kulturelle Synkretismus, die Verschmelzung der euroäischen Kultur mit der türkisch/arabisch-islamischen, nur Theorie ist. Schon heute gibt es erste, wegweisende Schritte in diese Richtung. Nach Ansicht des Erziehungswissenschaftlers Jörg Ramseger ist „ein Lehrer, der die Sprache seiner Schüler nicht spricht, ein inkompetenter Lehrer“. Daher: Deutsche Lehrer müssen Türkisch und Arabisch lernen, am besten schon in der Lehrerausbildung.

Denn Integration als „wechselseitiger Prozess“ kann ja wohl nicht heißen, dass Araber und Türken Deutsch lernen müssen und wir so bequem sind, uns nicht mal ein paar arabische und türkische Grundkenntnisse anzueignen. In Köln geht man diesen Weg ganz bewusst. Dort gibt es schon das erste Gymnasium mit zwei Fremdsprachen als Pflichtfach. Englisch und Türkisch. Helmut Frangenberg, Hofberichterstatter der türkischen Religionsbehörde DITIB beim Kölner Stadtanzeiger, brachte die Quintessenz von Integration als „wechselseitigen Prozess“ auf den Punkt:

Kölns Bildungslandschaft wird reicher. Auch wenn zunächst nur wenige Kinder vom neuen deutsch-türkischen Gymnasium profitieren, wird die Initiative des Türkisch-Deutschen Akademikerverbandes größere Wirkung entfalten können. Als Leuchtturm für Bildung kann sie vielen Eltern die Bedeutung qualifizierter Schulabschlüsse verdeutlichen.

In der Neuen Rheinischen Zeitung beklagt sich Carl Ewald gar:

Passen [sich die Migranten] an, verschwinden sie in der Mehrheit, und damit auch ihre kulturelle Identität. Sie verlieren sich in der Masse, aber auch die Masse verliert: an Vielfalt. Und gerade diese Vielfalt ist wichtig, in einer Gesellschaft, die sich weiterentwickeln will. Woher sollen denn sonst die Impulse dazu kommen?!

Es stellt sich da natürlich die „islamophobe“ Frage, woher das „einfältige“ Europa die Impulse für seine Entwicklung in den letzten 300 Jahren bekam, immerhin gibt es die segensreiche islamische Einwanderung ja kaum erst seit 40 Jahren.

In Wirklichkeit ist der ganze Dhimmi-Firlefanz um „Integration, nicht Assimilation“ eine Farce. Assimilation bedeutete im 19. Jahrhundert, dass beispielsweise von den polnischen Arbeitern im Ruhrgebiet verlangt wurde, ihre polnische Identität und Herkunft vollkommen zu verleugnen, bis hin zur Namensänderung und das Verbot, Polnisch zu sprechen. Kein Mensch verlangt heute, dass Migranten ihren Namen ändern müssen und ihre Sprache nicht mehr benutzen dürfen.

Das, was eigentlich unter Integration zu verstehen wäre, nämlich die ganz normale Eingliederung in die westliche moderne Gesellschaft, wird heute schon als rassistische Assimilation gesehen, während sich unter dem Dhimmi-Begriff „Integration als wechselseitiger Prozess“ eine Vorstellung verfestigt hat, die, würde man sie konsequent umsetzen, nicht zu einer Integration der Muslime in die westliche Gesellschaft, sondern zu einem kulturellen Synkretismus, einer Verschmelzung westlicher Kultur und islamischer Kultur führen würde, eben der euroislamischen Kultur. Dies wird jedoch niemals der Fall sein, da westlich-liberale Werte den Werten des Islam vollkommen entgegenstehen. Zudem sei noch angemerkt, dass dieser „wechselseitige Prozess“ die überwältigende Mehrheit der Europäer nicht interessiert und man auch von keinem Europäer verlangen kann oder auch nur darf, dass er sich den islamischen Gepflogenheiten anpassen müsste. An einer derartigen Form von Integration ist kein Bedarf, da sind Parallelgesellschaften schon das kleinere Übel.

Die Wahrheit ist, dass der Islam nicht nur kein Teil Europas ist, sondern dass er neben den germanischen Völkerwanderungen vielmehr die zweite Ursache des Untergangs der Antike ist. Über ein Jahrtausend lang bildete die islamische Welt den direkten Gegenpol zum christlichen Abendland und war damit bis zu einem gewissen Grad für Europa sogar als Feindbild identitätsstiftend. Die ewigen nervigen Hinweise über den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Europa und dem Islam im Laufe der Jahrhunderte ändert daran überhaupt nichts.

Von einem kulturellen, ökonomischen und technologischen Austausch zwischen der islamischen Welt und dem christlichen Abendland auf eine gemeinsame Wertebasis oder gar eine gemeinsame Identität zu schließen ist genauso logisch, als wenn man behaupten würde, die USA und die Sowjetunion wären ein und dasselbe nur weil es während des Kalten Krieges einen kontrollierten gegenseitigen Transfer von Gütern und Technologie gab.

Der Islam als Religion und Kultur wird niemals Teil Europas sein. Für die Frage der Integration bzw. des friedlichen Zusammenlebens ist vielmehr von Bedeutung, dass ein möglichst großer Teil der muslimischen Einwanderer säkularisiert werden, also ein modernes, säkulares Wertesystem annehmen, das den aufgeklärten, rationalen Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht in einem archaischem religiösen Subsystem verhaftet bleiben, das „Allah“ in den Mittelpunkt stellt und den Menschen tagtäglich für jeden Vorgang und jede Handlung unsinnige Verbots- und Gebotsregeln aufstellt.

Nichts schadet der Integration von Arabern, Türken, Kurden und Pakistanern so sehr wie das Erstarken des orthodoxen Islam durch eine naive und kurzsichtige Förderung durch die europäische Politik. Pi mal Daumen sind zwei Drittel der de jure-Muslime säkular oder zumindest nicht streng religiös. Diese zwei Drittel sind integrierbar. Das ultra-orthodoxe Drittel von Hardcore-Muslimen, die mit der Einführung unsinniger religiöser Alltagsregeln die Gesellschaft und den öffentlichen Raum spalten wollen, ist nicht integrierbar und wird es auch nie sein. Dieses Drittel wird wohl physisch in Europa leben, im Geiste jedoch auch in den kommenden Generationen noch in der vor-aufgeklärten Welt des Nahen Ostens verbleiben.

Der ZEIT-Journalist Jörg Lau meinte einmal, es gehe um die „Einbürgerung einer Religion“ – nur wie soll das vonstatten gehen? Wenn man den Islam so hinbiegt, dass er (den schwulen) Klaus Wowereit als Bundeskanzler und Striptease-Bars gegeüber einer Moschee akzeptiert, wird diese „eingebürgerte Religion“ von den strenggläubigen Muslimen nicht mehr als Islam angesehen werden. Und für die säkularen Muslime muss man gar keinen eigenen „eingebürgerten“ Islam erfinden.

Die Frage ist nur, wie sehr es das orthodoxe Drittel schaffen wird, seine Vorstellungen gegenüber der Mehrheitsgesellschaft durchzusetzten. Denn in einem haben die Dhimmis Recht – es gibt gar keinen Kampf der Kulturen. Oder sehen Sie irgendjemanden in Deutschland und Europa gegen den Islamimsmus kämpfen? Ruft die katholische Kirche offen dazu auf, Muslime zu missionieren? Die einst christlichen Gebiete Nordafrikas und des Nahen Ostens zu re-christanisieren? Rufen die Liberalen in Europa wirklich offen und aktiv dazu auf, die dem Islam als Religion – die die Aufklärung nie durchlaufen hat – inhärente Diskriminierung von Homosexuellen und Frauen zu bekämpfen?

Nein, nur nicht provozieren, „Respekt“ zeigen, im Zweifel immer für den Islam sein – das ist die offizielle Leitlinie der Dhimmical Correctness! Vor dem Islam weicht Europa seit Jahren sukzessive zurück, Schritt für Schritt.

Der österreichische Bischof Laun erkennt so klar wie nur wenige, wohin die „Integration als wechselseitiger Prozess führt“:

Istanbul wurde vor 600 Jahren eine muslimische Stadt, jetzt ist Rom an der Reihe, hat kürzlich ein führender Muslim in Italien gesagt. Tatsache ist: Der Islam will Europa muslimisch machen. Da der Islam zwischen Staat und Religion nicht trennt, werden die Muslime Europa in ein muslimisches Land verwandeln wollen. Vielleicht nicht in ein „radikal“ muslimisches Europa, aber was heißt „radikal“ und worin besteht ein „nicht-radikaler“ muslimischer Staat? Islamisches Europa „light“? Wir würde das ausschauen? Was bedeutet es für die Juden und Christen, für die Frauen, für den Umgang mit islamisch unerwünschten Gruppen? Sollten sich die künftigen Großeltern schon jetzt darauf einstellen, dass ihre Enkelinnen vielleicht den Tschador tragen müssen?

Man muss nur mal die Argumente der Mulitkulturalisten umdrehen, um zu sehen, was wirklich hinter diesem Denken steckt: “Bereicherung” bedeutet schlusslogisch, dass eine Gesellschaft/eine Kultur “arm” (im geistigen Sinne) ist, sonst müsste sie nicht bereichert werden. Ist ein Stadtviertel, in dem es „nur“ Christen, „nur“ Deutsche, “nur” Einheimische gib, denn nicht lebenswert?

Ist ein gutbürgerliches Stadtviertel einer deutschen Großstadt, in dem sich ein niedriger Anteil an Einwohnern mit “Migrationshintergrund” auf die Familie eines amerikanischen Managers und spanische Botschaftsangestellte beschränkt, denn wirklich “trostlos”, “grau” und “eintönig”, im Vergleich zu den unglaublich “bereicherten” Stadtvierteln wie Neukölln oder Duisburg-Marxloh???

(Gastbeitrag von Vindex)

http://www.pi-news.net/2009/01/bereicherung-integration/

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