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Österreich: Zu den Lehrplänen für den islamischen Religionsunterricht

Posted by paulipoldie on October 12, 2011

Lehrpläne für den islamischen Religionsunterricht an Pflichtschulen, mittleren und höheren Schulen, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt 234 vom 25 07 2011

Wer den bisher gültigen Lehrplan aus dem Jahre 1983 mit den neuen Lehrplänen vergleicht, kann leicht zu dem Schluss gelangen, dass im islamischen Religionsunterricht in Österreich völlig unbedenkliche Glaubensinhalte vermittelt werden. „Islamische Staatsordnung“ sehen die neuen Lehrpläne nicht mehr vor. Die in allen westlichen Staaten als gesellschaftspolitische Errungenschaft gültige Trennung von Religion und Staat wird also nicht mehr in Frage gestellt. Auch die Scharia wird nicht mehr „durch die Hintertür“ vermittelt.

Bei aufmerksamer Durchsicht des ca. 150 Seiten starken Konvoluts fallen allerdings neben der

  • Unverbindlichkeit der auf westliche Gehirne zurecht geschnittenen Formulierungen
  • verschiedene Mängel und Widersprüchlichkeiten auf:
  • durch die Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich, IGGÖ, fühlen sich nicht alle muslimischen Gruppierungen vertreten (Schiiten, manche Aleviten, Liberale Muslime, die demnächst in Wien tätig werdenden Wahabiten etc.)
  • die IGGÖ hat demnach nicht die ihr von offizieller Seite verliehene Interpretationshoheit. Dennoch ist sie die „Stimme des Islam“ in Österreich.
  • Durch die Wahl des türkisch-stämmigen Fuat Sanac zum Präsidenten erhielt die IGGÖ eine türkisch sunnitische und türkisch nationalistische Orientierung. Damit unterhält sie enge Verbindungen zur türkischen Religionsbehörde in Ankara.
  • Diese Religionsbehörde versucht über ihre österreichische Zweigstelle ATIB, die türkischstämmigen Menschen in Österreich in ihrer muslimischen und türkisch-nationalistischen Identität zu stärken und die Integration in das österreichische Umfeld zu unterbinden.
  • Der ATIB-Präsident Seyfi Bozkus wendet sich konsequenterweise auch gegen das von Staatssekretär Sebastian Kurz vorgeschlagene „Forum-Islam“.

Die „Islamfrage“ ist demnach weiterhin ungelöst!

  • die inhaltlichen Aussagen der Lehrpläne vermitteln den Eindruck, dass es um den Versuch geht, die Behörden und alle Nicht-Muslime von der Demokratiefähigkeit des Islam zu überzeugen. Dazu werden schlicht und einfach Tatsachen verdreht, z.B.:
  • Die islamische Schura besteht in gegenseitiger Beratung und ist damit das demokratisches Urprinzip. Daraus lassen sich auch Gewaltenteilung, Pluralismus, Meinungs- und Redefreiheit etc. ableiten
  • zur Aufklärung haben viele muslimische Gelehrte maßgebliche Beiträge geleistet
  • Menschenrechte lassen sich aus den religiösen Quellen des Islam ableiten
  • der Islam ist gegen Gewalt (link 1)
  • der „islamische Dialog“ wird mit Offenheit, Respekt, Akzeptanz anderer Meinungen und Neugier geführt. Zuhören und „sich in andere hineinversetzen“ sind Grundsätze des islamischen Dialogs.

Das Ziel des Unterrichts besteht in der Entwicklung der österreichisch-islamischen Identität (Islam der Mitte) mit verantwortungsbewusster, unvoreingenommener, toleranter und selbstbestimmte Lebensführung in einer pluralistischen Gesellschaft

Der Versuch, den Islam als „Demokratie-kompatibel“ darzustellen, missglückt allerdings spätestens dort, wo die Unübersetzbarkeit des Koran angesprochen wird. Ein unübersetzbarer Text ist für die österreichische Behörde unverständlich. Ein unverständlicher Text kann naturgemäß für den Unterricht nicht zugelassen werden!

Auch der Hinweis, dass die Lehrkräfte nach eigenem Ermessen zusätzliche Inhalte bringen können, lässt vermuten, dass dort Suren einfließen können, die alle Nicht-Muslime als „Ungläubige“ bezeichnen. Für „Ungläubige“ ist unverändert Diskriminierung, Verfolgung und Tötung vorgesehen!.

Auch die tägliche Konfrontation mit völlig anders lautenden Formulierungen islamischer Gelehrter, die Christenverfolgungen in allen muslimischen Ländern, der völlig erstarrte Interreligiöse Dialog etc. lassen den neuen Lehrplan nur als einen weiteren Versuch einer Täuschung erscheinen. Angesichts der aktuellen Ereignisse in Ägypten geradezu ein Hohn!

Diese Täuschung passt allerdings in die schon seit Jahren vom Außenministerium betriebene Dialogkultur mit dem Konzept der Mehrfachidentität (link 2)

Jahre dieser „Dialogkultur“ des BMeiA haben die muslimischen Bewohner Österreichs der heimischen Bevölkerung nicht näher gebracht. Das gilt gleichermaßen auf internationaler Ebene.

Diesem „von oben“ vorgegebenen Trend haben sich der Kunst- und Kulturbetrieb und die Medien voll angeschlossen. Von dem auf diesen Ebenen unkritischen Umgang mit dem Islam ist kein Beitrag zum friedlichen Zusammenleben zu erwarten.

Auffallend ist beispielsweise die beharrliche Ausblendung des islamischen Lebensmodells in den Club 2 – Diskussionen zu gesellschaftspolitischen Fragen. Das ist eine sogenannte “positive Diskriminierung”, d.h. der Ausschluss einer Bevölkerungsgruppe von den Entwicklungen in der Mehrheitsgesellschaft.

Macram Gassis, Bischof von El Obeid, Sudan, der auf Einladung von Kirche in Not Österreich besuchte, stellte fest, dass der Dialog zwischen Muslimen und Christen wie zwei parallel laufende Schienen, die sich bekanntlich nie berühren, verläuft. Die europäischen Intellektuellen sind wegen ihrer Unkenntnis des Islam eine große Gefahr für die Zukunft Europas. Diese Feststellung trifft auch auf kirchliche und politische Autoritäten zu.

Die Behörden müssen folglich den ganzen Glaubensinhalt des Islam offenlegen und endlich „gemeinsame Spielregeln“ des friedlichen Zusammenlebens auch von den muslimischen Bewohnern einfordern. Ein Land, ein Gesetz! (Link 3 )

Der Staatssekretär für Integration hätte hier eine verdienstvolle Aufgabe. Ihm stünde es zu, aktiv von allen religiösen Gruppierungen die Glaubensvorstellungen zu erfassen und zu einem rechtlichen Status zu verhelfen. Die Aleviten und die Liberalen Muslime sind hier ein längst fälliges Beispiel.

Ein flächendeckender Ethikunterricht wäre eine ebenso wichtige Aufgabe. Dort könnten alle säkular orientierten Mitbürger die gewünschte Wertevermittlung erhalten. Das gilt auch für säkulare Muslime.

Bis jetzt verhält sich die Öffentlichkeit wie Biedermann als Brandstifter“ .

Vielleicht lässt sich auch sagen Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ Marie von Ebner-Eschenbach.

(Link1): Die Plattform “Solidarität mit verfolgten Christen” bereitet schon das 5. Mal eine Info-Veranstaltung anlässlich des Tages der Menschenrechte vor. Seit dem Beginn dieser Initiative ist die Lage der Christen (=Nicht-Muslime) in islamischen Ländern nicht besser geworden. CSI berichtet  nun schon von einem Massenexodus von Kopten in der Folge des “Arabischen Frühlings” und der täglichen Gräueltaten gegen Kopten.

An dieser Plattform nehmen die Erzdiözese Wien, CSI – Christian Solidarity International, Pro Oriente, Orientalischen Christen und andere Vertreter von Menschenrechtsorganisationen, Religionsgemeinschaften und Vertreter der Zivilgesellschaft teil.

(Link 2): Task Force für den Dialog der Kulturen beim BMeiA:www.bmeia.gv.at/ausseninisterium/aussenpolitik/auslandskultur/dialog-der-kulturen.html

(Link 3)

Befund:

  •  Da der Glaubensinhalt des Islam von gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Österreich abweicht (+)
    • schränkt das österreichische Islamgesetz 1912 die Religionsfreiheit für den Islam ein.  Es gewährt den Lehren des Islams, seinen Einrichtungen und Gebräuchen Religionsfreiheit, „insofern sienicht mit den Staatsgesetzen im Widerspruch stehen“.In den Erläuterungen aus 1909 und 1910 sind solche Widersprüche angeführt. 
  • seit 1912 haben sich Widersprüche zu unseren Gesetzen verstärkt. Insbesondere widersprechen Islamische Rechts- und Wertvorstellungen dem in unseren Gesetzen verankertenGleichheitsgrundsatz

  • die BegriffeRassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie (link 4)haben keineLegaldefinition und werden von Muslimen und ihren Helfern willkürlich zur Durchsetzung ihrer Forderungenund zur Begründung der vorgebrachten Beschuldigungen gegen die nicht-muslimische Gesellschaftverwendet.
  • Die EU-Agentur für Grundrechte verfolgt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und macht die Bekämpfung der Islamophobie zu einem Hauptanliegen. Christophobie (Anti-Christianismus) wird nicht genannt, obwohl die Diskriminierung, Repression und Verfolgung von Christen (Nicht-Muslimen) unübersehbar geworden sind.
  • Der “EU-RAHMENBESCHLUSSES 2008/913/JI DES RATES vom 28. November 2008 zur strafrechtlichen Bekämpfung bestimmter Formen und Ausdrucksweisen vonRassismus und Fremdenfeindlichkeit” wird auf den Begriff Ungläubige“ nicht angewandt, obzwar“die öffentliche Aufstachlung zu Gewalt oder Hass gegen eine nach den Kriterien der Rasse, Hautfarbe, Religion,Abstammung oder nationale oder ethnische Herkunft definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe” unter Strafe gestellt wird (Offizialdelikt) (++)

Ohne Klärung der Begriffe und derWidersprüche islamischer Rechts- und Wertvorstellungenkönnen Fragen wieBurka- und Kopftuchverbot, Bau von Minaretten und Moscheen, uneingeschränkte Religionsausübung nicht geklärt werden.

Die Gleichbehandlungaller Bürger ist durch die Tabuisierungdes Islam nicht gegeben.

(+) der Koran gilt als göttliche und daher von Menschen – z.B. demokratisch gewählten Parlamenten – unveränderbare Offenbarung (er ist Politik und Religion zugleich und kennt keine Trennung von Staat und Religion. Islam steht in direktem Widerspruch zur Demokratie). 

(++) Im Koran heißt es z.B.

1. Aufruf zu Mord, Totschlag, Körperverletzung, Krieg

a.. Sure 2, Vers 191: Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!
b.. Sure 2, Vers 193: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!
c.. Sure 4, Vers 104: Und lasst nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen.
d.. Sure 5, Vers 35: Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und trachtet danach, ihm nahe zu kommen, und führet um seinetwillen Krieg.
e.. Sure 8, Vers 12: Haut (ihnen [ den Ungläubigen ] mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen!

f.. Sure 8, Vers 39 [textgleich mit Sure 2, Vers 193]: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!
g.. Sure 9, Vers 5: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.
h.. Sure 9, Vers 123: Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt.
i.. Sure 47, Vers 35: Lasst nun (in eurem Kampfeswillen) nicht nach und ruft (die Gegner) nicht (vorzeitig) zum Frieden, wo ihr doch (letzten Endes) die Oberhand haben werdet!

2. Volksverhetzung, Beschimpfung von Bekenntnissen 

a.. 8, Vers 55: Als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah diejenigen, die ungläubig sind und (auch) nicht glauben werden

b.. 47, Vers 12: Die Ungläubigen aber genießen (ihr kurz befristetes Dasein) und verleiben sich (gedankenlos) ihre Nahrung ein (wörtlich: essen), wie das Vieh es tut. Sie werden ihr Quartier im Höllenfeuer haben.
c.. 63, Vers 4: Sie [die zuerst gläubig waren, dann aber wieder abgefallen sind] sind die (wahren) Feinde. Darum nimm dich vor ihnen in acht! Diese allahverfluchten (Leute) (wörtlich: Allah bekämpfe sie)!

Da der Koran nicht in historischer Sicht gesehen werden darf und bis zum heutigen Tag die unveränderbare Grundlage muslimischen Denkens ist, muss daraus geschlossen werden, dass alle Nicht-Muslime – d. i. die Mehrheit der Menschheit – Ziel dieser „Aufstachlung zu Gewalt und Hass“ sind.

Ist das nicht eindeutiger Rassismusim Sinne des eingangs zitierten Rahmenbeschlusses?

Ergänzende Bemerkungen:

  • Aussagen beim  „Bürgerforum“ im ORF 2 vom 18.01.2011

Dr. Cap stelte fest: “das politische Bekenntnis des Islam wollen wir nicht”Das entspricht der von BM Fekter – in ihrer Zeit als Innenministerin – angesprochenen “Deutungshoheit”unserer Gesetze.

Ebenso wichtig ist die Aussage von BM Fekter, dass  ReligionsfreiheiteinRecht des Einzelnen (deckungsgleich mit der Definition der OSZE)und nicht dieMachtvon Institutionen wieATIBmit (aus Ankara) weisungsgebundenen beamteten Imamenist.Sie bezeichnete diese Situation als “hinterfragungswürdig”.

  • Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde IKG in Wien hält im Juni v.J. in einem Offenen Brief an den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft fest, dass ein interkonfessioneller Dialog nur dannsinnvollist, wenn er nicht gleichzeitig mit der Duldung antisemitischer (oder besser antijüdischer) Hetze einhergeht. In diesem Sinn hat die muslimische Seite auch eine Bringschuldhinsichtlich der Aufarbeitung antisemitischer Stellen im Koran, die auf christlicher Seite weitgehend erfolgt ist.

  • “200 Jahre ABGB” werfen die Frage auf, wie weit der Begriff “Allgemein” noch gilt. In der islamischen Parallelwelt gelten vielfach islamische Normen und auch in unseren Gerichten greifen bereits Vorstellungen aus der Scharia Platz.

Unklare Rechtsbegriffe führen zu Rechtsunsicherheit!

De facto gibt es durch unklare Rechtsbegriffe und durch die uneingeschränkt gewährte Religionsfreiheit für den politisch-ideologischen Islameine Inländer-Diskriminierung. (+)

Mangels einer Klärung der Begriffe reden die Dialogpartner aneinander vorbei:

  • Friede = der Islam versteht darunter den Zustand der Menschheit nach ihrer vollständigen Islamisierung (damit gilt der Islam als die „Religion des Friedens“)
  • Freiheit = Freiheit von Unglauben, völlige Unterwerfung unter Allah. Die westliche Vorstellung, durch Demokratie Freiheit zu bringen ist daher unrealistisch.
  • Kreuzzüge = Rückeroberung christlicher Gebiete als Reaktionen auf muslimische Angriffe, keineswegs imperialistische Unternehmungen.

Der Dialog wird auf einen Vergleich Christentum – Islam reduziert und lässt die säkulare Gesellschaft mit ihrer Entwicklung bis heute unberücksichtigt. Z.B.:

  • Christentum entstand innerhalb staatlicher Strukturen (gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist)
  • Islam wurde von Mohammed als ein System des Zusammenlebens von (arabischen) Stämmen in einer Gesellschaft ohne Staat (Dschahiliyya) gegründet. Daraus entstand die Umma als weltweiteGemeinschaft aller Muslime. Deswegen bilden Religion und Staat (Politik) von Haus aus eine füralle Zeiten untrennbareEinheit.
  • aus dem Christentum und der Aufklärung hat sich die säkulare Gesellschaftmit ihren Gesetzen gebildet. Diese Gesetze werden in Parlamenten beschlossen.
  • Der Islam versteht sich als göttliches Gesetz (Gottesgnadentum). Eine Veränderung dieser Gesetze durch Menschen, d.h. Parlamente ist ausgeschlossen. Die Deutungshoheit westlicher Gesetze wird daher nicht anerkannt. Dies gilt auch für die UN- Menschenrechtsdeklaration.
  • Die Möglichkeit, den Islam zeitgemäß zu verändern (Itschtihad), ist seit dem 10. Jahrhundert ausdrücklich ausgeschlossen.Fuat Sanac, der neue Präsident der IGGÖ lehnt den Euroislam ab: „wir schreiben das Buch (Koran) nicht um!“ Die oberste Rechtsnorm ist die Scharia.

In den Dialogen fehlen auch die Glaubensinhalte und Wertvorstellungen:

  • Christentum= christliche Nächstenliebe. Im Laufe der Geschichte hat es sich verändert, z.B. Luther, Vatikan II

  • säkulare Gesetze = Gleichheit vor dem Gesetz

  • der Islam besteht aus einem religiösen Teil = al-Ibadat und einem nicht-religiösen Teil = al-Muamalat, (Gesetzgebung Scharia), der die Menschheit in Gläubige und Ungläubige teilt (Ungleichbehandlung).

(+)  ich habe Frau Barbara Liegl, eine der Verantwortlichen von ZARA, gebeten, den Begriff “Ungläubige” auf Rassismus zu untersuchen, da ich mich diskriminiert fühle. Sie erklärte sich dafür nicht zuständig. Scheinbar sind ihr nur Muslime ein Anliegen.

(++) Christophobie (Anti-Christianismus) wird nicht genannt, obwohl die Diskriminierung, Repression und Verfolgung von Christen unübersehbar geworden sind.

(link 4)

Das Unbehagen mit der Religion“. Islamophobie und andere Phänomene“ war Gegenstand einer ganztägigen Fachtagung, die das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie, gemeinsam mit der Sigmund Freud Privatuniversität und dem Institut für interkulturelle Islamforschung am 18 06 2011 veranstaltete. Ort der Veranstaltung war die Moschee am Hubertusdamm (Donauinsel). Vor etwa 80 Zuhörern referierten Vertreter des Islam und der katholischen Kirche.

Die Behandlung von Phobien – von irrationalen Ängsten – ist zweifelsohne eine Domäne von Psychiatrie und Psychotherapie.

Die Vertreter der Seelenkunde und die Vertreter der katholischen Kirchen waren sich einig, dass die Angst vor dem Islam irrational begründet sei. Die Bedrohungen des Abendlandes durch den Islam in früheren Zeiten wurden als politisch motivierte Ereignisse dargestellt. Der Islam als solcher ist friedfertig. Gefährlich ist die religionslose Gesellschaft und ihr Relativismus.

In naiver Weise wurde der positive Beitrag des Islam zur Entwicklung Europas hervorgehoben: brachten doch muslimische Wissenschaftler die Kenntnis des Altertums nach Europa und ohne die arabischen Zahlen könnten wir die Grundrechnungsarten nicht ausführen. Ohne arabische Astronomie keine Raumfahrt! Und ohne islamischen Halbmond kein Frühstückskipferl!

Obwohl Islamophobie quasi das Hauptthema der Veranstaltung war, wurde dieser Begriff nicht definiert. Eine Definition wäre schon deshalb wichtig gewesen, weil er auch in der EU-Diktion als Delikt vorkommt. In scheinbar logischer Konsequenz wurde auch nicht erwähnt, dass Islamophobie als anti-westlicher Kampfbegriff von Khomeini eingeführt wurde und vom türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in ähnlicher Absicht verwendet wird.

Christophobie als Parallele zur Islamophobie ist nicht nur begrifflich unüblich, sie wurde von den katholischen Vertretern auf dem Podium auch nicht entschieden angesprochen. Die tägliche Diskriminierung, Verfolgung und sogar Tötung von Christen in islamischen Ländern fanden keine Erwähnung oder wurden als soziale Phänomene einer postkolonialen Gesellschaft erklärt. Ebenso wenig fanden Aufrufe afrikanischer katholischer Würdenträger oder anderer Christen aus Afrika und dem Orient Erwähnung.

Wieso bleibt Christophobie so unbeachtet? Ist doch muslimisches Verhalten gegenüber „Ungläubigen“ aus dem Koran leicht herauszulesen. Mit der Trennung von Islam und Islamismus wird der Kern des Problems mit dem Islam ignoriert.

Auch Kreuzzüge und Kreuzfahrer sind als Feindbild im kollektiven Gedächtnis der Muslime sehr lebendig und werden bis zu heutigen Tag in der Beurteilung des Westens verwendet. Ungläubige sind übrigens nicht nur Christen, sondern alle Nicht-Muslime.

Sind also die Ängste vor dem Islam vielleicht doch nicht unbegründet? Gibt es die Hoffnung auf einen Euroislam? Islamische Autoritäten halten den islamischen Glaubensinhalt für eine unveränderbare göttliche Wahrheit. Zeitgemäße Veränderung ist demnach denkunmöglich. Islam ist Islam! Broschüren, die in der Hubertus Moschee aufliegen, sprechen auch nur von einem Islam.

Die Logik dieser Veranstaltung lag offensichtlich in einem Schulterschluss von Katholiken mit islamischen Autoritäten gegen den gemeinsamen Feind, Säkularismus. Eine Logik, die der katholischen Kirche sicherlich sehr schaden wird.

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Islamkritik in Österreich – Blubb, blubb, blubb,….

Posted by paulipoldie on June 3, 2011

Danke an SOS Heimat

SOS Österreich legt sich selbst hohe Maßstäbe auf, versucht wissenschaftlich vorzugehen. Deshalb hat der Autor dieser Zeilen einen Artikel in „Die Presse“ in ein Plastiksackerl gelesen und sich unter der Badewanne angehört. (Dieses Experiment kann weltweit unter den gleichen Kriterien wiederholt werden)
Das Ergebnis:

Blubb! Blubb! Blubb!

Damit wäre der „Inhalt“ von Das weite Netzwerk der kritischen Islamexperten (Printausgabe vom 01.06.2011) auch schon wiedergegeben.
Michael Fleischhacker dürfte nicht informiert gewesen sein. Denn zu so einer schwachen, schlecht recherchierten Story hätte er niemals seinen Sanktus gegeben.

Das dürfte auch der Grund sein, warum die Online- Ausgabe aus Scham wieder aus dem Netz entfernt wurde. DiePresse

Doch es beweist sich immer wieder, wie gut SOS-ÖSTERREICH vernetzt ist, denn eine aufmerksame Leserin (eine unerschöpfliche Quelle an Informationen) hat den gut bezahlten Inhalt – der eher einem durchschnittlichen Hauptschulaufsatz gleicht – im Cache gefunden.
(Danke für die Mithilfe!)

In Österreich gibt es eine Reihe von Persönlichkeiten, die als Islamexperten in die Öffentlichkeit drängen und Kritik an der Islamischen Glaubensgemeinschaft üben. Eine Vorstellung der wichtigsten Vertreter.

Wien. Ende der 1990er-Jahre arbeitete Anas Schakfeh, langjähriger Präsident der Islamischen Funktion lehnte er einen Bewerber ab – er hatte den entsprechenden Sprach- und Schreibtest nicht bestanden. „Es war einfach die schwache Grammatik“, erinnert sich Schakfeh heute.

Wie man weiß, legen ORF und IGGiÖ sonst IMMER größten Wert auf beste Sprach- und Schreibkenntnisse ihrer Mitarbeiter und Günstlinge, siehe

Dem Bewerber von damals hat diese Ablehnung offenbar nicht geschadet. Amer Albayati wird heute in Medien als Experte für Islam, Terror und arabische Politik herumgereicht. Seine Qualifikation dafür? Ein nicht abgeschlossenes Studium der Theaterwissenschaft in der ehemaligen DDR.
Parallelen zur einer talentlosen arbeitslosen deutschen Schauspielerin (Sprecherin der IGGiÖ) sind zufällig. Dass Albayati aus der DDR kommt macht die Kritik für Rusen Aksak nur noch schlimmer. Hat die Stasi doch erwiesenermaßen die Lockerbie- Attentäter ausgebildet (Quelle: History Channel).Also soll Albayati bitte dieses Gedankengut auch in seinem Herzen tragen. Die SPÖ macht es ja auch!
Dennoch wird regelmäßig seine Expertise eingeholt, insbesondere von Medien, Blogs und Gruppierungen, die gemeinhin als islamkritisch gelten. Was ihn dort besonders attraktiv macht: seine offene Kritik an der IGGiÖ und deren (noch) amtierendem Präsidenten Anas Schakfeh.

Als Sprecher der Initiative Liberaler Muslime Österreich (Ilmö) versuchte er zuletzt sogar, die Anerkennung als eigene Glaubensgemeinschaft zu erkämpfen. Blasphemie!!! Und: Gemeinsam mit dem Wiener Akademikerbund präsentierte er ein sogenanntes „Wiener Integrationsmanifest“ – darin wurde unter anderem gefordert, dass Arbeitgeber Muslime diskriminieren dürfen sollen.
Das Manifest wird auf SOS Österreich zur Verfügung gestellt. Forderung: Integration, gutes Benehmen. Das ist purer Rassismus! Immerhin, am Ende distanzierte sich die Ilmö doch von dem Papier.

Kampf um „Halal“-Geschäft

Albayati ist nur einer von vielen sogenannten Islamexperten, die in die Medien drängen. Und die ihre Expertise nicht unbedingt aus einer fachlichen Qualifikation heraus begründen.
Wer ein Experte ist, bestimme ich
Zu dieser Gruppe gehört auch Günther Ahmed Rusznak, ein Konvertit aus dem oberösterreichischen Traun und – so wie Albayati – erklärter Gegner von IGGiÖ und Anas Schakfeh. Er führte mit seinem Verein Islamisches Informations- und Dokumentationszentrum Österreich (IIDZ) zahlreiche Prozesse gegen die IGGiÖ, wollte sie sogar unter Kuratel stellen lassen. Daneben ist er im Geschäft mit „Halal“-Zertifikaten aktiv. Der Handel mit islamisch korrekten Lebensmitteln gilt als Wachstumsmarkt. In Österreich war die IGGiÖ exklusiv für diese Zertifizierungen zuständig – ehe Rusznak ein eigenes Zertifikat entwickelte. Und damit ins internationale Halal-Geschäft einstieg.
Fakt ist: An Rusznak gibt es viel zu kritisieren. Doch von der IGGiÖ wird er bis auf das Blut bekämpft. Hat er doch deren Monopol (als ob es keine offenen und versteckten Subventionen von der SPÖ gäbe) im Geschäft gebrochen. Weiters deckt er – aus Eigennutz – „unkonventionelle“ Machenschaften in der ehemals arabischen Glaubensgemeinschaft auf. Ob Rusznak in einem anderen Land noch am Leben wäre?
Seinen Kampf gegen die IGGiÖ führte er weiter. Unter anderem auch, weil ihm die Muslime-Vertretung die Mitgliedschaft verweigerte. „Er schimpfte, prozessierte viele Male gegen die Glaubensgemeinschaft“, sagt Integrationsbeauftragter Omar al-Rawi, „und wollte zur gleichen Zeit eine formale Anerkennung als Muslim durch die Glaubensgemeinschaft haben.“
Reicht etwa nicht die Schahada, das islamische Glaubensbekenntnis um Muslim zu sein?

Als Islamexpertin bezeichnet sich auch Elisabeth Sabaditsch-Wolff. Sie erlebte als Kind die islamische Revolution im Iran mit, für sie ein „verstörendes Erlebnis“ Stimmt, diese Frau ist aber überempfindlich!.
Das ist auch der Grund, warum die Diplomatentochter, die selbst eine diplomatische Ausbildung genoss, laufend Vorträge über die Gefahren einer Islamisierung Europas hält. Unter anderem hielt sie auch „Islam“-Seminare für die Parteiakademie der FPÖ. Die brachten ihr im Februar 2011 eine erstinstanzliche Verurteilung wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ ein – sie hatte den Propheten Mohammed der Pädophilie bezichtigt.
Wie wir mittlerweile wissen, stimmt dieser Ausdruck nicht ganz. Der „Prophet“ hat ja nicht nur ein Kind, sondern auch Frauen (erwiesen) vergewaltigt. Also träfe eher der Tatbestand der Verharmlosung zu!

Star in islamkritischen Foren
Insbesondere in Onlineforen polemischer Islamkritik wird sie als Star gefeiert – so wurden ihr Verfahren und das entsprechende Urteil lang und breit thematisiert und kommentiert.

Polemik: Polemisieren heißt, gegen eine (bestimmte andere) Ansicht zu argumentieren. Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen (Quelle: Wikipedia)

Sowas. Ich habe da von einem Buch gehört …
…allerdings wird da weniger auf Rhetorik als auf nackte Gewalt und deren Verherrlichung gesetzt.

Die ehemalige Botschaftsmitarbeiterin, die in mehreren arabischen Ländern tätig war, hat auch eine eigene Internetpräsenz namens „Mission Europa. Netzwerk Karl Martell“. Darauf ist sie bestrebt, eine paneuropäische Antwort auf die „Gefahr durch den Islam“ zu finden.
Seit Neuestem scheint sie auch ihre Fühler in die westliche Hemisphäre auszustrecken. In aktuellen E-Mails finden sich Verweise auf „ACT! For America“ – eine Organisation, die von einer libanesischen Christin namens Brigitte Gabriel gegründet wurde. Auch sie wurde in jungen Jahren (durch den Libanesischen Bürgerkrieg) traumatisiert und ist heute ein Aktivposten der evangelikalen Rechten in den USA.
Immer diese aufmüpfigen Weiber.
Es hat schon seinen Grund, warum der Islam Gewalt gegen Frauen wünscht erlaubt. Von evangelikal kann bei ACT! For America keine Rede sein. Die Organisation steht jeder Konfession offen.
Der Versuch, seine Gegner zu Fundamentalisten zu stempeln, ist so alt wie erfolglos. Siehe FPÖ. Siehe Wiener Akademikerbund. Christian Zeitz wurde als christlicher Fundamentalist abgestempelt.

Sabaditsch-Wolff ist aber auch außerhalb des Internets gut vernetzt. Unter anderem sitzt sie im Präsidium des Wiener Akademikerbundes.

DiePresse ist ein Medium, das auch der islamkritischen Stimme zuhört. Was sich also die Redakteure bei diesem schwachen Bericht gedacht haben, steht im Halbmond in den Sternen.

Über den Autor Rusen Timur Aksak gibt es außer ein paar ähnlich schwachen Artikel wenig zu sagen.
Am ehesten spricht ein kommentarloser Vergleich für sich:

        

.
Anmerkung:

Der Autor dieses Presse-Artikels, Rusen Timur Aksak, dürfte sich für seine Recherchen hauptsächlich auf unseren Blog informiert haben – natürlich benutzte er hierbei nur sein linkes Auge!
Ein typischer Daumen-Unten-Drücker auf SOS!!!

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Islam in Europa – Eurabia Rising

Posted by paulipoldie on May 8, 2011

Es ist 2 vor 12!!!

Für unsere Sozialisten, grün-linke Politiker, so genannte Menschenrechts-Kämpfer, für unsere liberalen Journalisten und Juristen, unsere toleranten Kirchenvertreter, all den  Asylanten-NGOs , für all die Zuwandererlobbyisten in der Wirtschaft und Politik, alle Mutlikulti-Träumer, ……..
folgenden Film widmen wir Euch:

Sie, liebe Leser, verbreiten diese Bilder weiter und weiter -
unser Widerstand hat erst zu rollen begonnen,
aber er nimmt an Fahrt zu……..!

Mit großem Dank an unseren Patrioten!

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Ostern

Posted by paulipoldie on April 23, 2011

Da – überall, im weiten, dunklen Raum –
Glühwürmchen gleich, entfachen sich die Feuer.
Die Flammen lodern hoch, ich stehe wie im Traum
Und Osterfeuer siegen über dunkle Ungeheuer.

Bis weit zum Lappwald hin, soweit die Augen sehn
Brennen die Osterfeuer in der Heimat Runde
Und von den hohen Feuerstößen wehn
Die Schwaden voller Rauch und geben Siegeskunde.

Das ist der Sieg des Lichtes über Dunkelheit
Der Feuer Flammen sprühen auf und zischen.
Ich steh am Waldesrand gedenkend meiner Kinderzeit
Und fern und weit der Jugend Spuren sich verwischen.

Heinz-Bruno Krieger

Danke an SOS Heimat

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Al Qaeda Targets Austrian Copts

Posted by paulipoldie on December 28, 2010

From the Baron:

Our Austrian correspondent ESW sends this report about the breaking news of Al Qaeda’s threats against Copts in Austria.


Fifteen Coptic Christians in Austria on Al Qaeda death list

by ESW, with additional reporting by S.M.S.

Today the Austrian tabloid ÖSTERREICH reports that a new Al Qaeda spin-off, Al Daula Al Iraqiyah Al Islamiyah (Islamic State of Iraq), has released a list of death threats against more than a hundred Coptic Christian human rights activists worldwide, including fifteen Copts living in Austria, five of whom are Austrian citizens.

William TadrosWilliam Tadros is one of the persons mentioned in the list. In an interview with ÖSTERREICH, Tadros reports that he informed the Office for the Protection of the Constitution and Terrorism Prevention when he found out that his name was on the death list. “Al Qaeda wants to kill us because of what we are doing for the Christian minority in Egypt.”

FPÖ party leader Heinz-Christian Strache has written a letter to interior minister Maria Fekter asking her “not to remain inactive when Coptic Christians, who trust in our safety, are being threatened. The Ministry of Interior must act before there are victims!”

The new Al Qaeda group claimed responsibility for the massacre in a church in Baghdad in late October, which left more than 50 dead, as well as the recent suicide attack in Stockholm. The Baghdad massacre took place in direct correlation with the Egyptian Copts because they did not comply with a demand made by this Al Qaeda group. These two attacks prove that this group must be taken seriously. International intelligence services have added Al Daula Al Iraqiyah Al Islamiyah to their watch lists.

The exiled Copts are a danger and menace to the Islamists because of the Copts’ increasingly effective information campaign about the cultural genocide against Christians taking place in the Islamic world. Now that the Jews have successfully been expelled from Islamic countries, the Coptic Christians are next in line. It is the Islamists’ goal to establish a monocultural bloc ranging from the Atlantic to the Pacific oceans.

The group’s website cites the following: “For this reason, the war ministry of the Islamic Iraqi Republic announces that all Christian centers, organizations and clubs with all of its members are deemed justifiable targets for our mujaheddin.” However, those in charge of the death list are targeting the entire free world. It is their explicit goal to establish a fundamentalist Islamic state in Iraq and to act against all Jews and Christians worldwide. The group’s homepage is found in Jakarta, Indonesia.

Tadros will “not be deterred by those threats. We will continue to fight for the rights of Christians.”

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Presseerklärung

Posted by paulipoldie on October 20, 2010

Presseerklärung ESW

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GATES OF VIENNA: THE JOYS OF A MULTICULTURAL EDUCATION…….

Posted by paulipoldie on September 28, 2010

When the idea is to integrate into the local culture, immigration, regardless of the background proceeds rather smoothly in spite of all the initial bumps in the road. Speaking as an immigrant to Finland, the TT can attest to the difficulties, but nothing is impossible if there’s determination and the will to accept the host state’s culture and and at least most of its values.
Here’s a story from the GOV’s own correspondent in Austria, AMT, concerning the “experience of ordinary Austrian parents with the much-touted advantages of Multiculturalism in primary education.” AMT offers a window on the stark, noticeable differences between immigrant groups, according to their desire to accept Austrian society.
One group of immigrants are in desperate demand for interpreters so that teachers can communicate with their children in school, while the other group of immigrants already have children fully fluent in the Austrian-German language, with no ‘language’ problems at all. KGS


NOTE: Same problem here in Finland as well.

The Joys of a Multicultural Education

by AMT

There is cultural enrichment and there is Cultural Enrichment. To explain this, my friend told me the following story:

Vienna is the city of multiculturalism in the old, positive sense. It was a melting pot, heartily inviting those who wanted to settle in this city in order to work, enrich it — again, in the old meaning of the word — and a great majority of them did. “They” being Czechs, Slovaks, Poles, Hungarians, refugees from neighboring countries when Communism was at its most threatening. The war in Balkans altered this enrichment dramatically: in the 1990s, the face of Vienna started to change. It wasn’t yet noticeable except by the most watchful people. And this is when Cultural Enrichment began. Crime rates roared, as did rape rates and “honor” murders.
My friend told me this story because her daughter, Marie, started first grade a couple of weeks ago. Marie cannot attend the public school near her house ever since her mother — on her way out from the voting booth located in a first grade classroom — saw that school children were taught Arabic. As a result, Marie’s parents chose a nearby Catholic school, which charges a hefty €145 a month, but which, according to the headmistress, does not accept non-Christians, with miniscule exceptions made for atheists.


Imagine my friend’s surprise when on the first day of school she heard the names of Marie’s classmates during roll call. Imagine also her surprise when she heard some of the parents talking with their children. The languages she heard included English, French, and Dutch. Henry’s parents are from Connecticut; Viktoria’s mom is from Texas, her father from Germany; Lily’s parents are Dutch. This is what she calls enriching: Viktoria is sitting next to Marie, thus allowing Marie to practice her English. Viktoria’s German is flawless. And this is what separates cultural enrichment from Cultural Enrichment: some these kids may be considered “immigrants”, but they speak the local language, as do their parents, and this allows the teacher to teach the curriculum without any “language” problems.

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Zwei Drittel sehen Österreich schon halb totalitär

Posted by paulipoldie on September 18, 2010

13. September 2010 00:59 | Autor: Andreas Unterberger

Noch nie in den letzten Jahrzehnten hatte eine Meinungsumfrage ein so beklemmendes Ergebnis gebracht: Sie sagt im Grund nämlich nichts anderes, als dass zwei Drittel der Österreicher ihr Land schon als ein halb totalitäres System sehen, in dem man nicht mehr ohne Scheu seine politische Meinung äußern kann. Drei Jahre davor war erst ein Drittel dieser Ansicht.

Das ist das Ergebnis einer bisher nicht veröffentlichten Meinungsumfrage des renommierten Linzer Imas-Instituts, die auch bei den Instituts-Angehörigen Bestürzung auslöst. Im Detail lautete die Frage: „Wie ist Ihr Eindruck: Kann man in Österreich eigentlich ganz ohne Scheu darüber reden, wie man über politische, geschichtliche oder kulturelle Dinge denkt, oder ist es besser, sich mit seiner Meinung zurückzuhalten, weil man sonst mit Nachteilen rechnen muss?“

Diese Frageformulierung trifft genau einen wesentlichen Kern dessen, was ein totalitäres System ausmacht: Zum Unterschied von bloß autoritär-undemokratischen Systemen, die sich auf die Machtausübung konzentrieren, wollen totalitäre Staaten auch die Meinungen der Untertanen kontrollieren. Wobei sie natürlich nicht die Gedanken kontrollieren können, aber sehr wohl die Meinungsäußerungen zu wichtigen politischen Fragen.

Auf diese zuvor zitierte Frage antworten jedenfalls nicht weniger als 65 Prozent der Österreicher, entweder mit: „besser, sich zurückzuhalten“ (25 Prozent) oder mit: „kommt darauf an, hängt vom Problem ab“ (40 Prozent). Während lediglich 31 Prozent noch sagen, man „kann ohne Scheu reden“.

Ein ziemlich erschütterndes Ergebnis, das bei allen freiheitsorientierten Menschen die Alarmsignale schrillen lassen muss. Diese Umfrage müsste eigentlich eine zwingende Konsequenz haben: Neben den Verfassungsreformen mit dem Ziel einer Verwaltungsvereinfachung braucht Österreich genauso dringend einen zweiten Verfassungskonvent mit der zentralen Aufgabe, die Meinungsfreiheit in diesem Land wieder herzustellen.

Denn wenn nun manche Juristen und Politiker zu argumentieren beginnen sollten, dass in Österreich durchaus Meinungsfreiheit herrsche, sprechen die mehr als signifikanten Zahlen der Umfrage eine ganz andere Sprache. Viel entscheidender, ob eines der allerwichtigsten Grundrechte auf dem Papier von irgendwelchen Menschenrechtskatalogen steht, ist die Wirklichkeit. Also ob die Menschen auch davon überzeugt sind, dass es Meinungsfreiheit gibt. Schließlich haben ja auch totalitäre Diktatoren immer wieder papierene Verfassungen präsentiert, denen zufolge alle Grundrechte gesichert schienen.

Wenn hingegen Politik und Jurisprudenz tatenlos bleiben sollten, dann ist dies der wohl stärkste Beweis, dass hier tatsächlich eine herrschende Klasse sich sehr bewusst ist, die Meinungsfreiheit der Bürger eingeschränkt zu haben. Denn wenn zwei Drittel keine volle Meinungsfreiheit mehr sehen, dann gibt es diese Freiheit nicht mehr.

Nun werden manche sagen: Dieses Umfrageergebnis sei ja nur ein Beweis, dass die Österreicher seit jeher Duckmäuser sein; in Wahrheit wären sie ja ohnedies frei. Andere schlichte Denker werden halt sagen: Die Umfrage beweise nur, dass die Österreicher unverbesserliche Nazis geblieben wären, denen man zu Recht das Maul stopfe. Gegen beide Interpretationen spricht  aber massiv der Trend: Denn die Werte verschlechtern sich von Umfrage zu Umfrage dramatisch!

Im Oktober 2007 haben nämlich noch 47 Prozent gemeint, man könne in Österreich ohne Scheu reden (im Februar 2010 waren es dann nur noch 37). Und nur 34 Prozent haben sich für „zurückhalten“ oder „kommt drauf an“ entschieden. Was nur rund halb so viel wie in diesem Sommer waren – wenn auch in Wahrheit auch schon damals viel zu viele. (Im Februar 2010 waren es dann schon 51 Prozent).

Über die Ursachen dieses bestürzenden und sich beschleunigenden Trends sagt die Umfrage natürlich nichts. Sie hängen aber zweifellos mit den Verbotsgesetz-Debatten in diesem Frühjahr ebenso zusammen wie mit den ständigen Versuchen des Justizministeriums, den ohnedies jetzt schon bedenklichen Verhetzungsparagraphen, der reine Meinungsdelikte mit Haft bestraft, noch weiter zu verschärfen. Ebenso spielt da die vor allem von Rot und Grün ständig intensiver vorangetragene Political Correctness eine unschöne Rolle oder die Groteske der Wiener ÖVP, welche die Spitze des Wiener Akademikerbund wegen unerwünschter Meinungsäußerungen einfach ausschloss.

Mit etlicher Wahrscheinlichkeit kann man annehmen, dass das Kesseltreiben gegen Thilo Sarrazin – obgleich das ein deutscher Fall ist – die Angst der Österreicher, ihre Meinung frei zu äußern, noch weiter verschlimmert hat. Jedenfalls ist auch da kein österreichischer Politiker dadurch aufgefallen, dass er sich für die Meinungsfreiheit eingesetzt hätte.

Da bleibt nur noch eine vage Hoffnung: Wann kommt ein neuer Schiller mit einem Da capo der einst schon für erfüllt geglaubten Forderung: „Geben Sie Gedankenfreiheit!“?

Derweil tut es zumindest gut, ein altes Lied hervorzukramen und vor sich hinzusummen, das schon seit Walther von der Vogelweide und in immer neuen Variationen immer das Gleiche gesagt hat:
„Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!“

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Wiens Frauenberger-Juden

Posted by paulipoldie on September 17, 2010

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Total bizarr: Die Wiener Integrationsstadträtin zieht Parallelen zwischen muslimischen Migranten heute und den Juden vor dem Holocaust.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) wohl erst jüngst geläufig, als sie angesichts einer eher tollpatschig-busenaffinen Bierwerbung Sexismusalarm auslöste. Doch angesichts des schweren medialen Sarrazin-Bebens dieser Tage dürfte Frau Frauenberger beschlossen haben, den Fokus ihres Wirkens einem weit weniger bedeutenden Thema ihres stadträtlichen Portfolios zuzuwenden: dem gelegentlich etwas unlockeren Zusammenleben von Hiesigen und Zugewanderten.

Die Integrationsfachfrau weiß auch hier Rat. „Ich habe im 15. Bezirk ein Pensionistenwohnhaus besucht… Da kam viel Angst vor dem Fremden hervor – oft suggerierte Ängste. Wenn man diesen Leuten eine Wertschätzung dafür gibt, was sie für diese Stadt getan haben, aber sie gleichzeitig damit konfrontiert, dass es das in Wien schon einmal gegeben hat, dass Leute stigmatisiert und verhetzt wurden, dann halten sie inne und sagen: ,Stimmt eigentlich‘“, gab die Stadträtin zu Protokoll.

Dass die Migranten aus dem muslimischen Kulturkreis sozusagen die neuen Juden sind (Stichwort „stigmatisiert“), suggeriert die SPÖ-Stadträtin aus naheliegenden Gründen. Schließlich leben in Wien ja etwa 200.000 Muslime, und die sollen möglichst Rot wählen. Überlebende des Holocaust werden diesen Vergleich von Judenverfolgung im DrittenReich mit den Integrationsproblemen assimilationsunwilliger Muslime in Wien-Fünfhaus eher wenig unterhaltsam finden – aber auf diese Handvoll Stimmen kann die SPÖ getrost verzichten.

Beeindruckend ist freilich auch, wie Frau Frauenberger der Strache-FPÖ das Wasser abgräbt, indem sie die Unzufriedenheit vieler Bürger als „suggeriert“ bezeichnet. Wenn Eltern unfroh sind, weil ihre Kinder die Einzigen in ihrer Schulklasse sind, die gut Deutsch können, wenn Anrainer in den Gebräuchen fremder Kulturen nicht immer so recht Bereicherung erkennen können oder das vielfach getragene Kopftuch nicht gleich als modisches Accessoir verstanden wird – dann sind das also „suggerierte“ Probleme. Na, da werden der FPÖ aber die Wähler in hellen Scharen davonlaufen, wenn sie erst einmal begreifen, dass es bloß ein „suggeriertes“ Problem ist, wenn der junge Herr aus dem migrantischen Milieu die Frau Lehrerin eine „Hure“ nennt oder wenn im einen oder anderen Gemeindebau Türkisch zum dominierenden Idiom des Bassenatratsches wird.

Wenn ihnen zu Sarrazin gar nichts anderes einfällt, pflegen Politiker in diesen Tagen irgendwas in der Art von „Wir müssen die Ängste der Bürger ernst nehmen“ zu stammeln. Denen stattdessen zu erklären, dass sie halt einfach zu blöd sind zu begreifen, Opfer einer „Suggestion“ geworden zu sein, wird möglicherweise nicht gerade ideal geeignet sein, das Zusammenleben Hiesiger und Zugewanderter zu erleichtern. Vielleicht sollte sich die Integrationsstadträtin doch wieder mehr um ihre Kernkompetenz Sexismus-Aufspüren kümmern, anstatt ihre Wähler zu pflanzen.

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Gender Mainstreaming

Posted by paulipoldie on August 16, 2010

Die Gender Mainstreaming-Strategie

von Bettina Röhl

(Cicero Online Spezial)

Utopie oder Wirklichkeit?

Wie eine hauchdünne Funktionärsschicht in der Politik hinter den Kulissen den Boden für eine „Gender-Gesellschaft“ bereitet

Spült der lautlos heranrollende Tsunami namens „Gender Mainstreaming“ das unbekannte Wesen „Mann“ fort? Diese Frage scheint berechtigt, wenn man sich die neue Politik des so genannten Gender Mainstreaming auf der offiziellen Website der Bundesregierung genauer ansieht. Die Bundesfrauenministerin Renate Schmidt finanziert seit Oktober 2003 die Einrichtung des GenderKompetenzZentrums an der Humboldt-Universität für die Dauer von zunächst vier Jahren mit jährlich 340.000 Euro. Das Zentrum, so heißt es auf der Website der Ministerin, „initiiert Forschung, bündelt Wissen und unterstützt so die Einführung von Gender Mainstreaming in alle Bereiche der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.“ Seit ein paar Jahren baut das Frauenministerium systematisch die„Gender Mainstreaming-Strategie“ aus, die 1995 auf der Vierten Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking beschlossen wurde und die vorsah, dass „geschlechtsspezifische Belange in die Konzeption aller Politiken“ integriert werden müssten.

Das Ministerium führt aus, was die EU mit dem Inkrafttreten des so genannten Amsterdamer Vertrages vom 1. Mai 1999 beschlossen hat: „Die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist nach Art. 2 und 3 Abs. 2 des EG-Vertrages verpflichtende Aufgabe bei allen Tätigkeiten der Gemeinschaft im Sinne der Gender Mainstreaming-Strategie.“ Die entsprechenden Beschlüsse der Bundesregierung lauten: „Mit Kabinettbeschluss vom 23. Juni 1999 hat die Bundesregierung auf der Grundlage des in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG festgelegten Staatsziels die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip ihres Handelns anerkannt und beschlossen, diese Aufgabe mittels der Strategie des Gender Mainstreaming zu fördern. In Ausführung dieses Beschlusses wurde am 26.7.2000 in § 2 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien die Verpflichtung aller Ressorts festgelegt, diesen Ansatz bei allen politischen, normgebenden und verwaltenden Maßnahmen der Bundesregierung zu beachten (…)“

Gender Mainstreaming, kurz GM, heißt das Zauberwort der jüngsten Stufe des Feminismus – von dem bis heute kein Mensch weiß, was das genau ist. Alice Schwarzer postulierte schon vor dreißig Jahren: Du wirst nicht als Frau oder Mann geboren, sondern als „Mensch“ und entscheidest dich später selbst, was du sein willst. Jeder soll ein neues so genanntes kulturelles, „soziales Geschlecht“ bekommen, ein Gender, das er selbst bestimmen kann und dies völlig unabhängig von seinem biologischen Geschlecht. GM ist, wie es vielerorts in den Leitpapieren und Eckdaten der Gender Mainstreamer heißt, „Abschied vom Verständnis einer geschlechtsneutralen Politik.“ Was hier als Gleichberechtigung daher kommt, ist jedoch tatsächlich Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung mit zweifelhaftem Nutzen für Frauen und zweifellosem Schaden für Männer. Ein Beispiel: Wird statistisch festgestellt, dass es 30 % Architektinnen und 70 % Architekten gibt, werden solange nur noch Architektinnen ausgebildet und gefördert, bis zumindest Gleichstand erreicht ist, und dies unabhängig davon, ob es mehr weibliche oder männliche Bewerber gibt. So heißt es in den „Eckpunkten für den Gender Mainstreaming-Prozess“ in dem Beschluss des Bundeskabinetts zum Gendermainstreaming als “durchgängiges Leitprinzip der Bundesregierung”, hg. vom BMFSFJ von 1999: „…diese Strategie der Gleichstellungspolitik dient der Anerkennung und Verwirklichung von Frauenrechten als Menschenrechte….“ Unter dem Punkt „Notwendigkeit der Erhöhung des Frauenanteils in Verwaltung und Politik“ heißt es: „… dies erfordert gezielte Frauenförderungsmaßnahmen, um den Frauenanteil auf allen Hierarchieebenen, insbesondere an Entscheidungs- und Leitungspositionen zu erhöhen.“ An anderer Stelle heißt es:„Gezielte Frauenförderungsmaßnahmen sind notwendig, um bestimmte Benachteiligungen von Frauen schnell und wirksam begegnen zu können und so die Voraussetzungen für die Umsetzung des Gender-Mainstreaming-Konzeptes zu verbessern.“

Von spezifischen Männerrechten oder dem Ausgleich von klassischen Männerbenachteiligungen, die es auch gibt, ist in den bisher veröffentlichten Texten zu GM an keiner Stelle die Rede. Bist du Frau, bleibst du Frau, bekommst aber alles, was die Gesellschaft zu bieten hat. Zudem werden Förderprogramme für dich aufgelegt, wie der bereits eingeführte „Girlsday“ – offenbar reichen die Frauenbeauftragten, Gleichstellungsstellen und Quotenfrauen den Gender Mainstreamern nicht mehr, damit du endlich Männerberufe ergreifst, die du bisher ignoriert hast. Bist du Mann, kannst du wählen, ein bisschen oder auch ein bisschen mehr Frau zu werden, wenn dir danach ist. Du kannst zwar keine Kinder bekommen, aber dafür werden dir Lernprogramme angeboten, ab jetzt die Kinder großzuziehen und die Alten zu pflegen, als Kompensation dafür, dass diese Arbeiten in den vergangenen 20 000 Jahren von Frauen erledigt wurden. In den Berufen, in denen Männer bisher dominierten, zum Beispiel in Ingenieursberufen und Technikberufen, bekommst du, Mann, Quoten, die durchaus ungerecht sein dürfen, wegen der bereits genannten historischen Gerechtigkeit. So heißt es ausdrücklich “Ungleichbehandlung und Fördermaßnahmen (positive Aktionen) könnten sich daher als notwendig erweisen, um die Diskriminierungen der Vergangenheit und Gegenwart auszugleichen.”

Gender Mainstreaming heißt im Klartext kompletter Umbau der Gesellschaft und Neuerfindung der Menschheit. Gender Mainstreaming ist eine Art totalitärer Kommunismus in Sachen Sex und Geschlechterbeziehung. Die real existierende Welt wird unterschwellig das (zu eliminierende) Patriarchat genannt, und die Frau und auch die Gesellschaft sollen zu ihrem Glück in Gestalt eines Matriarchats auf leisen Sohlen gezwungen werden: Frauen in den Beruf und an die Macht, sprich in die Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Männer an den Herd und in die traditionell zu 100 % von Männern besetzten Schwerstarbeiten, wie Untertagebau, Kampftauchen, Firefighter (die ausdrücklich von der Frauenministerin nicht genannt werden). Kinder in die Krippen, Mädchen in die GM- Förderprogramme, Jungs in die Gender Mainstream-Umerziehungsschule, wo sie die historischen Verbrechen der Männer an den Frauen büffeln. Und die Familie? Abgeschafft – das ist letztlich das in den Leitgedanken des Gender Mainstreaming konkret benannte und sich aus den Konzepten ergebende Bild dieser Politik. Das Wort Mainstreaming hat hier etwas Massenbewegtes, etwas Obrigkeitszwanghaftes, etwas unschön Gruppendynamisches, das alle Skepsis-Sensoren wach schalten sollte. Wer zu Ende denkt, was das Frauenministerium gendernd und quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit bereits in die Tat umsetzt, muss feststellen, dass schon jetzt ein erheblicher Wertunterschied zwischen Jungen und Mädchen gemacht wird. Nur schwach kann GM verbergen, dass hier eine Art pseudowissenschaftlicher „Rassismus“ und letztlich auch Sexismus zwischen den Geschlechtern initiiert wird, an dessen Ende eine männerlose Welt stehen könnte. Eine Allmachtsphantasie.

Die Genderer – Politiker, Sexologen und Feministen – haben GM bisher vollkommen undemokratisch installiert. Wie viele der 3 Milliarden weiblicher Wesen auf dieser Welt haben von der so genannten Weltfrauenkonferenz in Peking überhaupt je etwas gehört? Geschweige denn, sich demokratisch an der Wahl der Vertreterinnen, die die Gender Mainstreaming-Strategie im Laufe der letzten zehn Jahre verfolgt haben, beteiligt?

Wie viele der 40 Millionen deutschen Frauen wissen überhaupt, was GM ist? Wie viele kennen das Wort „Gender Mainstreaming“? Wie viele haben sich darüber Gedanken gemacht und darüber diskutiert? Wie viele Frauen haben anderen Frauen Mandate gegeben in Kenntnis dessen, dass die Mandatierten mehr oder minder klammheimlich die Welt gendermäßig umkrempeln wollen? Will die Mehrheit der Frauen die Erziehung ihrer Kinder abgeben? Wollen alle Frauen im Beruf stehen? Will die Mehrheit der Frauen, dass ihre Söhne systematisch von GM benachteiligt werden als Buße für historische Ungerechtigkeiten, tatsächliche und behauptete? Im Hintergrund werden unter dem Stichwort Genderbudgeting die Geldströme der Haushalte für die Durchsetzung der nebulösen Strategien manipuliert. GM basiert auf dem richtigen Gedanken, dass eine Frauenbenachteiligung beseitigt werden muss, die im Detail steckt und in tradierten Systemen nicht mehr hinterfragt wird. Indes ist GM nicht ungefährlich – wegen antimaskuliner Parteinahme, wegen historisch begründeter Rachelegitimationen und weil GM nicht am Zusammenleben der Geschlechter interessiert ist, sondern an der Schaffung neuer Herrschaftsverhältnisse unter dem hehren Wort der Gleichberechtigung.

Kaum vorstellbar, dass man die Biologie abschaffen kann oder darf. Erstaunlicherweise sind es die Gender-Leute, die selber oft an den Haaren herbeigezogene, biologistische Argumente für die Geschlechterauflösung, also das Gender Mainstreaming, heranziehen. Schließlich lässt sich der rote Leitfaden des GM, den man sich hütet, offen zu legen, auf folgende Gleichung verkürzen: Östrogen bedeutet Friedlichkeit, Fruchtbarkeit, Frohsinn. Testosteron dagegen bedeutet Teufel, Terror und Tyrannei. Die Gender Mainstreamer sind so wie die gescheiterten Kommunisten im Begriff, ihre Weltformel mit pseudowissenschaftlicher Massenliteratur zu unterlegen, in Gesetze zu pressen und lautlos in allen Ministerien zu implementieren. Wie man hört, soll der 8.März, der Weltfrauentag, den für beide Geschlechter geltenden Tag der Arbeit am 1. Mai letzten Endes ersetzen. Ist Gender Mainstreaming eine Sekte? Ein Parallelapparat in Bundesregierung und Landesregierungen, von dem die Mehrheit der Bundesbürger noch nichts gehört hat ? Es sei jedem empfohlen, die einschlägigen Veröffentlichungen des Frauenministeriums und die angrenzende Literatur zu lesen, um sich ein Bild über den simplen Geist dieser Veranstaltung zu machen. http://www.gender-mainstreaming.net/gm/definition.html

Hat der gute alte Feminismus, der sich am Mann abarbeitete und dessen Existenz voraussetzte, das wirklich verdient? Werden Frauen, die sich mühsam einen eigenen Kopf erkämpft hatten, hier kopflos gemacht und in die Irre geschickt, indem man sie vordergründig mit ein paar zweifelhaften Vorteilen lockt? Tatsächlich muss man GM inzwischen sehr ernst nehmen. Der Bundeskanzler und sein Vize, die beide um die neue Macht dieser Frauencliquen wissen, unterzeichnen jährlich das GM-Konzept, das ihnen die zuständigen Ministerinnen auf den Kabinettstisch legen, obwohl beide privat zu den letzten Mohikanern der Gattung des „herkömmlichen“ Mannes gehören – was plötzlich etwas irgendwie Beruhigendes hat. Kein Mensch hat ein Patentrezept, wie Mann und Frau paradiesisch zusammen leben könnten, aber GM hat dieses Patentrezept wohl am allerwenigsten. Vorsicht vor Ideologien. Keine Dämonisierung des Mannes, die möglicherweise auch eine 20 000 Jahre alte Geschichte hat, die noch nicht aufgearbeitet worden ist. Es gibt eben eine lange währende Kultur von Männern und Frauen, über Frauen zu reden, wie es eine lange währende Kultur gibt, den nackten Frauenkörper auszustellen. Vielleicht sind die Männer besser, als allgemein gedacht wird. Um dies beurteilen zu können, müssten sich die Heteromänner zeigen und sich dabei vielleicht an dem positiven Vorbild ihrer schwulen Geschlechtskollegen orientieren.

Die Desorientierung in Sachen Sex und Gesellschaft, die jüngst wieder in den Medien thematisiert wurde, ist eine wesentliche Stütze der GM-Theoretiker: Patchwork-Familien, temporäre Lebenspartnerschaften, Abschaffung der Monogamie und das Lockern der festen Bindungen zu den eigenen Kindern, das Revitalisieren von Sex und Liebe durch Seitensprünge – all diese Ladenhüter, mit denen die 68er sich selbst und ihre Kinder schon in den Siebzigern ausgiebigst gequält haben, tauchen da plötzlich wieder wie völlig neue Heilsbotschaften auf. Selbst vor dem Rückgriff ins Tierreich, wo nach geeigneten Analogien oder passend erscheinenden Umkehrschlüssen gesucht wird, schrecken die neuen Biologen der Partnersuche nicht zurück. Man glaubt es kaum, dass nach den äußerst unguten historischen Erfahrungen ausgerechnet in Deutschland wieder Menschenzucht-Gedanken hoffähig gemacht werden, indem Wörter wie „Genshopping“ fallen oder der bessere Samen des „Hallodri“ gegenüber dem des im Hause vorhanden „Pantoffelhelden“ gepriesen wird: eine Vermischung von Mediensprech mit primitivster Vulgärwissenschaft. Die Psychologie der Einfaltspinsel, die in den Medien immer wieder als neuester Stand der Geschlechterforschung vorgeführt wird, ist allzu oft auf erschütternder Weise niveaulos und pietätlos im Angesicht des schönsten und größten Geheimnisses von Männern und Frauen, der sexuellen Anziehungskraft zwischen Menschen.

Ausdruck von http://www.cicero.de/97.php?ress_id= 7&item= 581
© Cicero 2009
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