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Die Wurzeln der Antidiskriminierung: Liberalismus oder Marxismus?

Posted by paulipoldie on October 13, 2009

http://fjordman.wordpress.com/2007/10/23/die-wurzeln-der-antidiskriminierung-liberalismus-oder-marxismus/

von Fjordman

Original vom 23. Oktober 2007 in Gates of Vienna: The Roots of Non-Discrimination – Liberalism or Marxism?

Übersetzung von Eisvogel

[Begriffserklärung: “Liberalismus” ist die Übersetzung für den Begriff “liberalism”, der im Amerikanischen eine zumindest  teilweise deutlich andere Bedeutung hat als im Deutschen, vor allem wenn man den heutigen “liberalism” dem Wirtschaftsliberalismus gegenüberstellt.  Historisch sind die Unterschiede geringer. ]

Was ist die treibende Kraft hinter der Ideologie der absoluten Gleichheit und der totalen Antidiskriminierung in der westlichen Welt? Ich habe viele verschiedene Erklärungen dafür gehört, manche beschuldigen das Christentum, die Demokratie des allgemeinen Wahlrechts, den Marxismus, die Entkolonialisierung oder – vielleicht die wahrscheinlichste Erklärung – den Nazismus und die Verwüstung, die der 2. Weltkrieg angerichtet hat. Das hat eine Ablehnung von allem und jedem hervorgerufen, was als polarisierend angesehen werden könnte – einschließlich des Nationalstaats – und hat damit die multikulturelle Ideologie ermöglicht, die ironischerweise inzwischen selbst zunehmend totalitär wird.

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster ist der Ansicht, dass diese zivilisationsweite Vorstellung, Intoleranz sei das Schlimmste, was es gibt, und müsse eliminiert werden,

“die logische Konsequenz aus dem älteren, moderater scheinenden Liberalismus ist, nicht die aus der radikalen Linksideologie. Aber selbst wenn ich mich irre und der heutige geisteskranke Liberalismus das Kind der radikalen Linken ist, ist das bedeutungslos, weil der aus der Linken geborene Liberalismus inzwischen die Mainstream-Orthodoxie der westlichen Welt ist.”

Auster zufolge hat “Liberalismus” während der vergangenen 300 Jahre vielerlei Bedeutungen gehabt und hat der menschlichen Rasse auch elementare Wohltaten gebracht. Er unterscheidet zwischen drei Hauptstadien des Liberalismus, die sich auch gegenseitig überlappen und nebeneinander existieren können.

Der klassische Liberalismus, bei dem “alle Menschen gleich erschaffen sind”, bedeutete, dass niemand in eine andere Ordnung hineingeboren wird, niemand über oder unter anderen Menschen steht. Liberalismus bedeutete somit die Entfernung traditioneller oder willkürlicher Unterscheidungen, die Menschen auferlegt wurden. Liberalismus bedeutete Einschränkungen der Staatsmacht und eine Herrschaft des Gesetzes anstatt eine von Menschen. Er bedeutete Selbstbestimmung eines Volkes durch seine Verfassung und sein Rechtssystem.

Der Liberalismus der Progressiven Ära, der mit den Begriffen New Deal und Great Society verbunden ist, ging dazu über, zu bedeuten, die wirtschaftlich Mächtigen davon abzuhalten, zu viel Macht zu erlangen, und die Lebensbedingungen der Menschen (in der Great-Society-Phase) zu verbessern und anzuheben. Er war designiert, alle Menschen gleich zu machen. Anstatt der Regierung Einschränkungen aufzuerlegen (weil eine uneingeschränkte Regierung früher als die Hauptbedrohung der Freiheit angesehen wurde) bedeutete Liberalismus jetzt ein unendliches Wachstum der Staatsquote und damit der Regierungsmacht, um die Verteilung konkreter sozialer Wohltaten ausweiten zu können.

Und schließlich haben wir noch den modernen Liberalismus, der nach dem 2. Weltkrieg und insbesondere nach den 1960er Jahren aufkam:

“Liberalismus bedeutete schließlich, dass es nichts außerhalb oder überhalb des menschlichen Ichs gibt, dass jegliche höhere oder kollektive Realität (oder sogar die natürliche Realität wie z.B. die Unterschiede zwischen den Geschlechtern) Unterdrückung darstellt. Er bedeutete schließlich, dass Nationen, Religionen, Familien keine Legitimität haben, weil sie dem individuellen Ich eine kollektive Ordnung auferlegen. Er bedeutete schließlich, dass die einzige legitime Ordnung eine globale Welt ist, die aus radikal freien Einzelpersonen besteht, wie in John Lennons ‘Imagine‘. Er bedeutete schließlich, dass die Wahrheit selbst Unterdrückung darstellt, denn wenn es Wahrheit gibt, dann ist eine Person nicht absolut frei, zu tun, was sie will. Er bedeutete schließlich die Eliminierung der Selbstbestimmung, weil ein Volk, das durch seine Mehrheit agiert, immer noch Macht über Minderheiten und Individuen ausübt. Damit bedeutete er schließlich ungewählte, nicht rechenschaftspflichtige Eliten, die den individuellen Rechten der gesamten Menschheit Geltung verschaffen.”

Nach Austers Sichtweise hat der Liberalismus große Teile der modernen Welt geformt und wird mit allerlei Positivem in Verbindung gebracht, wurde inzwischen aber in ein Extrem getrieben, das für die Zivilisation als solche destruktiv ist. Und weil die Menschen eben immer noch ein positives Bild vom Liberalismus haben, sind sie nicht in der Lage, die Verwüstung zu erkennen, die er anrichtet, oder sich eine Gesellschaftsordnung vorzustellen, die ihn ablegt.

Ich möchte dazu einige Anmerkungen machen. Was Auster als klassischen Liberalismus bezeichnet, beschreibt er beispielhaft an dem Zitat “All men are created equal” (Alle Menschen sind gleich erschaffen) aus der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, die 1776 von Thomas Jefferson geschrieben wurde. Sie besagt: “Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, zu denen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehört.”

Ich mag sehr viel an der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Sie verkörpert das Konzept der Selbstbestimmung und das Recht, eine neue Regierung einzusetzen, wenn die aktulle den eigenen Interessen feindlich gesinnt ist. Allerdings habe ich Vorbehalte gegenüber der Wendung “alle Menschen sind gleich erschaffen”. Darauf folgt zwar das Konzept der “Rechte”, aber sie ist dennoch problematisch. Ich befürworte die Gleichheit vor dem Gesetz, aber diese Wendung kann zu der Forderung nach Gleichheit im Ergebnis in allen Lebensbereichen verzerrt werden. Gleiche Rechte zu haben bedeutet nicht, dass wir mit mit gleichen Potential erschaffen sind. Manche sind talentierter als andere. Diese Unterscheidung ist deshalb von großer Bedeutung, weil derzeit die Vorstellung verbreitet ist, dass alle Menschen nicht nur vor dem Gesetz sondern auch in ihrer Begabung gleich sind.

Möglicherweise liegen die Wurzeln dafür in älteren, kulturellen Vorstellungen von Egalitarismus. Man kann durchaus überzeugend argumentieren, dass dies auch durch die eigentliche Natur des demokratischen Systems mit allgemeinem Wahlrecht bestärkt wird, das beinhaltet, dass die politischen Ansichten aller Menschen gleichermaßen gültig sind. Diese politische Gleichwertigkeit konnte zur kulturellen Demokratisierung führen und damit zu der Vorstellung, dass die gewählten Lebensstile aller Menschen moralisch gleichwertig sind, eine Wahl so gültig wie die andere. In anderen Worten führt diese Sichtweise zu Multikulturalismus und Kulturrelativismus.

Um es von einer anderen Seite anzugehen: Führt die Abschaffung aller gesellschaftlichen und politischen Hierarchien früher oder später auch zur Abschaffung aller kulturellen und sogar natürlichen Hierarchien? Wurde die Saat für den modernen Liberalismus des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts bereits zu Zeiten des klassischen Liberalismus im 18. Jahrhundert gelegt?

Cathy Young schreibt für die Zeitung The Boston Globe und ist schreibende Herausgeberin des Reason magazine, das für libertäre Ideen, individuelle Wahlfreiheit und “freie Geister und freie Märke” eintritt. Young wanderte als Flüchtling aus der Sowjetunion in die USA ein. Welche Politik sie auch immer vertritt, sie kann nicht im entferntesten als Marxistin bezeichnet werden.

Und doch hat sie vor der Islamophobie von Autoren wie Robert Spencer gewarnt.

“Spencer zitiert die Gräuel, die von mittelalterlichen Moslemarmeen in Jerusalem, Konstantinopel und anderen eroberten Städten verübt wurden, als Beweis dafür, dass barbarischer ‘Djihadismus’ im Islam vorherrscht, ohne zur Kenntnis zu nehmen, dass die Taten der christlichen Kreuzfahrer mindestens genauso schlimm waren.”

Spencer selbst führt in seinem Buch The Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades) aus, dass er in der Tat die Einnahme Jerusalems im Jahr 1099 durch die Kreuzfahrer als “Gräuel”, “Ungeheuerlichkeit” und “abscheuliches Verbrechen” bezeichnet. Der Schluss, den Young bezüglich des Islams daraus zieht, ist

“die größte Hoffnung für eine friedliche Koexistenz liegt darin, dass die islamische Welt die Modernisierung und die individuelle Freiheit annimmt, und nicht dass der Westen diesen Werten den Rücken kehrt.”

Wie genau das vor sich gehen soll, sagt sie nicht. Cathy Young hängt dem Glauben an, dass der westliche Liberalismus in die islamische Welt exportiert werden kann, und das trotz zunehmender Anzeichen für das Gegenteil. Tatsächlich exportieren sie derzeit stattdessen die Scharia in unsere Länder.

Wie der kanadische Journalist Ken MacQueen schreibt, würde Kanadas schon heute zweifelhaftes Gesetz zur Polygamie wie eine Seifenblase platzen, wenn es Polygamisten gelingen sollte, ihre Sicht auf die Ehe gerichtlich anerkennen zu lassen – was durchaus im Rahmen des Möglichen ist.

“Die Ehe wurde bereits rechtlich neu definiert, indem sie auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften umfasst, um die Gleichheitsgrundsätze der Charter of Rights and Freedoms zu erfüllen. Der Oberste Gerichtshof Kanadas hielt im Zusammenhang mit der gleichgeschlechtlichen Ehe fest, dass die Vorstellung einer ‘christlichen’ Ehe keine Relevanz mehr besitzt. ‘Kanada ist eine pluralistische Gesellschaft’ beschied das Gericht.”

“Man hört aus Einzelberichten aus Toronto und Ottawa, dass manche so genannte religiöse Führer islamische [polygame] Ehen schließen,” sagt Alia Hobgen, die geschäftsführende Direktorin des Canadian Council of Muslim Women. Asad Dean, der Vorsitzende des Meadowvale Islamic Centre stimmt zu, dass in Kanada viele islamische Mehrehen geschlossen und einfach nicht registriert werden. Das ist auch nicht anders, als wenn andere unverheiratet zusammenleben, meint er. “Niemand sagt ‘Hey, Ihr müsst heiraten, wenn Ihr zusammenleben wollt.’ Diese Zeiten sind vorbei.”

Polygame Familien, die nach Kanada auswandern, haben weniger Glück. Mehrfach-Ehefrauen und ihre Kinder erhalten keine Aufenthaltsgenehmigung. “Wir sollten das erlauben” meint Hogben. “Wir sollten andere Leute respektieren”. Professor Bala aus Queen warnt davor, dass nach einer Entkriminalisierung der Polygamie polygame Einwanderung die sichere Folge wäre. “Wir können dann jemanden aus beisielsweise Afghanistan nicht diskriminieren, der mit seinen vier Frauen oder wohl eher mit seinen 30 Frauen und ihren 20 bis 100 Kindern hier einwandern will.”

Warum nochmal genau können wir Polygamie oder die islamische Kultur nicht “diskriminieren”? Diese Behauptung, dass ein Gesetz gegen Polygamie Diskrimnierung darstellt, wird niemals erläutert; dass es “unfair” ist, wird einfach als gegeben vorausgesetzt. Der Nachdruck, mit dem die Kirche sogar bei Königshäusern und dem Adel auf der Monogamie bestand, war für die Gestaltung unserer Zivilisation von größter Bedeutung. Die Abschaffung der Institution der monogamen Ehe wird diese Zivilisation destabilisieren.

Ich habe Vorstöße dahingehend erlebt, dass in westlichen Ländern die Polygamie legalisiert werden sollte. Manche der Befürworter sind Freie-Markwirtschaft-Libertäre, die ihre Position damit rechtfertigen, dass der Staat sich nicht in die individuelle Freiheit einmischen sollte. Deshalb spricht Lawrence Auster von “rechten Liberalen” und “linken Liberalen” und behauptet, dass es wenig Unterschiede zwischen den beiden Gruppierungen gibt. In manchen Fällen ist das wahrscheinlich richtig. Was die Einwanderung angeht haben auch viele der so genannten rechten Gruppierungen die Idee der totalen Antidiskrimnierung bezüglich des ethnischen und kulturellen Hintergrunds von Einwanderern übernommen.

Professor Helmuth Nyborg von der Universität Aarhus kam im Rahmen seiner Forschungen zu dem Ergebnis, dass es auf dem Gebiet der Intelligenz Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Das zog massiven Widerstand und Anschuldigungen gegen ihn nach sich, die später widerlegt wurden, oder denen fehlerhaftes wissenschaftliches Vorgehen nachgewiesen wurde.

Nyborg führt aus

“Innerhalb des Fachbereichs Psychologie darf man nicht über Intelligenz sprechen. Man darf Intelligenz nicht messen und man darf Menschen nicht gemäß ihrer Intelligenz einsortieren. Das gesamte Feld der Intelligenz ist eine so genannte ‘No-go-Area’.

Wenn man sich dafür entscheidet, dennoch damit weiterzumachen, ist man ein schlechter Mensch, jemand der Menschen gemäß ihres Wertes einsortieren will. Und wenn man dann auch noch Personengruppen betrachtet wie Geschlechter oder Rassen, dann ist man einfach nur unmoralisch.”

Gemäß Professor Annica Dahlstrom, einer Expertin für Neurowissenschaften, findet man Männer vermehrt an den Extremen der hohen und niedrigen Intelligenz, und obwohl weibliche Genies existieren, sind sie doch viel seltener als ihre männlichen Gegenstücke. Sie hat auch gesagt, dass Kinder während ihrer ersten Lebensjahre bevorzugt in der Obhut ihrer Mütter sein sollten. Das feministische Establishment reagierte wütend und behauptete, sie habe ihre Position als Wissenschaftlerin dazu missbraucht, Genderstereotypen zu verfestigen.

Dahlström sagt:

“Der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen ist, was ihre Biologie und ihr Gehirn angeht, viel größer als wir uns jemals hätten vorstellen können.”

Geschlechtsunterschiede treten bereits bei Feten auf und sind ab dem Alter von drei Jahren klar erkennbar. Die Gehirnzentren, die für Kommunikation und die Interpretation von Gesichtsausdrücken, Körpersprache und Stimmlagen zuständig sind, sind in diesem jungen Alter bei Mädchen besser entwickelt. Wenn man Jungen zwingt, sich wie Mädchen zu benehmen oder umgekehrt, ist das unnatürlich und wird die Kinder unweigerlich verletzen. Eine solche Politik stellt nach ihrer Sicht sogar einen “mentalen Missbrauch” von Kindern dar. Und doch geschieht genau das, manchmal sogar mit der Unterstützung der Regierung.

Der Journalist Kurt Lundgren berichtete auf seinem Blog über ein Magazin, das sich an Vorschullehrer richtet, die sich um Kinder zwischen 0 und 6 Jahren kümmern. Es enthielt Empfehlungen, “Gendergleichstellung” und “sexuelle Gleichstellung” zu fördern. Er schreibt, dass in einem Kindergarten in Stockholm Eltern von Vorschullehrern ermutigt werden, ihren Söhnen Kleidchen anzuziehen und ihnen weibliche Vornamen zu geben. Es gibt zwischenzeitlich mancherorts spezielle “Wochen”, in denen kleine Jungen Kleidchen tragen MÜSSEN. Lundgren hält das für sexuelle Indoktrination, die schlimmer ist als politische Indoktrination:

“Vorschulkinder mit Sexualkundeunterricht zu behelligen, sie zu zwingen, sich eine Meinung über schwulen und queeren Sex (lesbischen, transsexuellen, bisexuellen Sex, Fetischismus, Crossover, Partnertausch) zu bilden, halte ich für Kindesmissbrauch (…) Kleine Kinder – und wir sprechen hier von Drei- bis Sechsjährigen – können sich in der Vorschule nicht selbst vor diesen sexuellen Angriffen schützen. Ihre Eltern sind nicht da, und die Kinder sind vollkommen auf sich alleine gestellt.”

Das wird als sexuelle Befreiung präsentiert, aber es ist in Wirklichkeit nur das Niederreißen der traditionellen jüdisch-christlichen Kultur und der Kernfamilie. Solche Praktiken machen den Staat mächtiger, weil er alle Aspekte des Lebens regulieren und Kinder ohne störenden elterlichen Einfluss indoktrinieren kann.

[Anm.d.Ü: Fjordman hat das in seinem Artikel Scharia-Unterstützer und Transvestiten aller Länder vereinigt Euch! ausführlicher thematisiert]

In Norwegen löste eine Expertin für kindliche Früherziehung eine Debatte aus, indem sie sich für “Sexspielchen” für Kinder im Vorschulalter aussprach.

“Das einzige, was absolut sicher ist, ist, dass Kinder früher oder später Sexspielchen machen und sich gegenseitig untersuchen,” sagte die Vorschulexpertin Pia Friis. Sie denkt, dass Kinder die Möglichkeit haben sollten, “sich zu begutachten und ihre Körper gegenseitig zu untersuchen. Sie können Doktor spielen, oder Vater und Mutter spielen, sie können nackt tanzen und masturbieren. Aber ihre Sexualität muss auch sozialisiert werden, daher ist es ihnen zum Beispiel nicht erlaubt, zu masturbieren, während sie am Tisch sitzen und essen. Man darf ihnen auch nicht erlauben, andere Kinder zu etwas zu drängen, was diese nicht tun wollen.”

Der Familientherapeut Jesper Juul räumte ein, dass “viele sich von kindlicher Sexualität verwirrt und beunruhigt fühlen, aber ich denke, es ist wichtig, sie auf die Tagesordnung zu setzen.”

Die meisten Norweger schicken ihre Kinder in den Kindergarten, bevor sie mit sechs Jahren eingeschult werden, und viele Bürger waren davon geschockt.

“Ich dachte zunächst, es wäre ein Witz,” sagte Karin Ståhl Woldseth, eine Sprecherin der Fortschrittspartei. “Kinder müssen dem nicht noch mehr in Kindergärten ausgesetzt werden. Wir glauben, dass das ihrer Gesundheit schadet.”

Der Kinderpschologe Thore Langfeldt gab anscheinend in einem Interview zu, dass diese Sexspielchen von jenen befürwortet werden, die befürchten, wir könnten von konservativen christlichen Gruppierungen infiziert werden, und die daher Kinder so früh wie möglich immun für christliche Moral machen wollen.

Ich bin nicht der Ansicht, dass Sex an sich sündig ist, und ich halte den Zölibat der katholischen Priester nicht für richtig, weil ich glaube, dass es für die meisten Menschen und insbesondere Männer nicht natürlich ist, diese Instinkte ihr ganzes Leben lang zu unterdrücken. Allerdings bedeutet, zivilisiert zu sein, ja exakt, dass man seine Triebe und natürlichen Impulse kontrollieren muss. Sex ist in diesem Zusammenhang nicht “natürlich”, sondern wird spezifisch zu destruktiven ideologischen Zwecken benutzt.

Diese Sexualisierung der Kindheit ist überall in der westlichen Welt vorherrschend. In einem Bericht, der von der American Psychological Association (APA) veröffentlicht wurde, wird vor der frühen Sexualisierung junger Mädchen vor allem durch Medien und Werbung gewarnt. Sie fanden auch heraus, dass Lehrer und Eltern mit zu den Einflüssen der Übersexualisierung von Kindern gehören. Joseph D’Agostino vom Population Research Institute (PRI) schrieb, dass der Radikalfeminismus Mädchen lehrt, Keuschheit sei eine Form der Unterdrückung:

“Sie lehren, dass es keine natürlichen Grenzen der Sexualität gibt. Warum sollten also auf feministischen Prinzipien basierend kleine Mädchen sich nicht selbst sexualisieren? Und warum sollten erwachsenen Männer und Frauen sie nicht als sexuelle Wesen ansehen, wenn es etwas wie unnatürliche Sexualität nicht gibt?”

Eine Interpretation dieses Trends ist die, dass seine Befürworter jede wie auch immer geartete Form von Zivilisation zerstören wollen. Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau glaubte, die Zivilisation verderbe Menschen. Es könnte sich um eine Widerspiegelung der Rousseauschen Idee der Befreiung durch die Demontage aller Formen sozialer Einschränkungen, die uns die Gesellschaft auferlegt, handeln. Vielleicht ist es auch das Resultat von Menschen, denen jegliche Religion und jeglicher transzendente Lebenssinn fehlt.

Eric Hoffer hat das in seinem Buch The True Believer erklärt:

“Leidenschaftlicher Hass kann einem leeren Leben Sinn und Bedeutung verleihen. So suchen Menschen, die von der Sinnlosigkeit ihres Lebens heimgesucht werden, einen neuen Inhalt darin, dass sie sich nicht nur einer heiligen Sache verschreiben sondern auch fanatischen Groll hegen. Eine Massenbewegung bietet ihnen unbegrenzte Möglichkeiten für beides.”

“Es gibt vielleicht keinen verlässlicheren Indikator dafür, dass eine Gesellschaft für eine Massenbewegung reif ist, als das Vorherrschen ungestillter Langeweile. In fast allen Beschreibungen über Perioden, die dem Aufkommen von Massenbewegungen vorangingen, gibt es Hinweise auf ausgeprägten Ennui; und in ihren Frühstadien finden Massenbewegungen ihre Sympathisanten viel eher unter den Gelangweilten als unter den Ausgebeuteten und Unterdrückten.”

“Es ist offensichtlich, dass eine Massenbewegung mit Bekehrungsabsicht alle existierenden Gruppenbindungen niederreißen muss, um eine nennenswerte Anhängerschaft zu finden. Der ideale potentielle Konvertit ist ein Individuum, das alleine steht, das kein Kollektiv hat, in das er sich einbringen und in dem er sich verlieren kann, um die Kleinheit, Bedeutungslosigkeit und Schäbigkeit seiner individuellen Existenz zu kaschieren. Wo eine Massenbewegung auf ein sich in Auflösung befindliches Muster von Familie, Stamm, Land usw. trifft, muss sie nur hingehen und die Ernte einfahren. Wo sie das Muster in gutem Zustand vorfindet, muss sie angreifen und zerstören.”

Hoffer bringt kurz und bündig auf den Punkt, was im postchristlichen Westeuropa vor sich geht. Ich argwöhne jedoch, dass die Obsession mit Gleichheit in sozialistischen Ländern wie Schweden vom Marxismus beeinflusst ist, oder zumindest von einer Spezialform des Marxismus.

Der marxistische Theoretiker Gramsci schloss nach dem 1. Weltkrieg, als die russische Revolution sich nicht auf andere Länder ausweitete, dass der Marxismus von der “christlichen Seele” des Westens blockiert würde. Daher wurde die Zerstörung dieser Identität zu einer Sache höchster Wichtigkeit. 1919 wurde der Kulturmarxist Georg Lukacs vorübergehend stellvertretender Volkskommissar für Unterrichtswesen in der kurzlebigen kommunistischen ungarischen Räterepublik. Er machte Pläne, das Land durch die Untergrabung der Sexualethik bei Kindern zu entchristianisieren.

Es ist nicht schwer, heute das Echo dieser Strategie zu vernehmen. Die Sexualisierung von Kindern wird gefördert, um ihren Sinn für Anstand zu zerstören. Die Leute, die das befürworten, bringen allerdings dem Islam mehr Respekt entgegen als dem Christentum. Mohammed heiratete ein sechsjähriges Kind, somit ist vielleicht die Sexualisierung von Kindern eine Art weiche Islamisierung?

Im allgemeinen hassen Linke jüdisch-christliche Werte weit mehr als sie den Islam lieben. Vielleicht glauben sie, dass sie den Islam kontrollieren können, oder vielleicht fühlen sie sich von seiner totalitären Geisteshaltung angezogen. Wie auch immer, es ist eine Tatsache, dass viele von ihnen gegenüber dem Christentum viel aggressiver sind als gegenüber dem Islam.

Vielleicht neige ich ja zu der Geisteshaltung von Verschwörungstheoretikern, aber die Art und Weise, wie Linke das Christentum verdammen und den Islam preisen, ist so konsequent und aggresssiv, dass ich nicht anders kann als mich zu fragen, ob vielleicht manche von ihnen vorsätzlich auf einem Feldzug sind, die Pest des Christentums ein für alle Mal aus unserer Kultur an der Wurzel auszureißen. Sie machen bei jeder sich bietenden Gelegenheit die einheimische Kultur lächerlich und zerstören ihre Werte, und gleichzeitig importieren sie eine rivalisierende Religion und präparieren sie dazu, die traditionelle zu ersetzen. Wenn der Tag kommt, an dem die Menschen den Nihilismus ausreichend satt haben, wird das Christentum als lebensfähige Alternative so diskreditiert sein, dass den Menschen nur noch der Islam bleiben wird.

In Schweden sind die Einheimischen schon seit Generation der Lächerlichmachung der westlichen Kultur – uns insbesondere des Christentums – ausgesetzt. Sie sollen sich selbst vor den Einwanderern erniedrigen und diesen erzählen, wie wertlos ihre Kultur ist, oder alternativ dazu darüber lamentieren, dass sie überhaupt keine Kultur besitzen. Schwedischen Mädchen wird erzählt, sie sollen sich sexuell befeien, und schließlich kommen sie dahin, von islamischen Einwanderern vergewaltigt und als “ungläubige Huren” bezeichnet zu werden. Gleichzeitig werden schwedische Jungen gelehrt, so “genderneutral” wie möglich zu sein.

Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass ich einige Indizien dafür sehe, dass unsere Obsession mit Antidiskriminierung ihre Wurzeln im klassischen Liberalismus hat, der nach dem 2. Weltkrieg radikaler wurde. Es sind aber auch marxistische Impulse am Werk. Die Vorstellung, dass Männer und Frauen gleich sind, wäre von den meisten menschlichen Kulturen der Geschichte durchweg als lächerlich betrachtet worden. Sie wurde von linksradikalen Gruppierungen vorangetrieben, wurde aber inzwischen von der Gesamtgesellschaft angenommen. Auf diesem Gebiet haben Konservative Rückzugsgefechte geführt, dass sie permanent verloren haben. Bestenfalls ist es ihnen gelungen, das Voranschreiten der Ideen der Linken zu verlangsamen, ohne jemals fähig gewesen zu sein, sie aufzuhalten.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend umgekehrt werden kann.

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