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Der Islam ist noch nicht in der Demokratie angekommen

Posted by paulipoldie on November 17, 2009

Borken. Sie ist eine gefragte Expertin zur islamischen Kultur in der westlichen Welt, spricht bei diesem Thema gern Klartext. An diesem Sonntag, 15. November, kommt die streitbare Autorin und Soziologin Dr. Necla Kelek nach Borken, um aus ihrem neuen Buch „Bittersüße Heimat“ zu lesen. Beginn: 17 Uhr im Kapitelshaus. Veranstalter ist die Kolpingfamilie in Verbindung mit den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Kreises Borken sowie die Fabi. Vorab sprach BZ-Redakteur Peter Berger mit Necla Kelek.

In Ihrem neuen Buch schreiben Sie über die Gegenwart Ihres Geburtslandes der Türkei. Titel: „Bittersüße Heimat“. Was – im übertragenen Sinne – ist an und in der Türkei bitter, was ist süß?

Kelek: Das Süße zuerst: Die Gerichte und Gedichte, die Düfte, die Landschaft, das Meer, Angehörige, die dort weiterhin leben. Und bitter: Die Türkei ist nach wie vor kein Rechtsstaat. Die Menschenrechte reichen nicht nach Ostanatolien. Dort gibt es rechtsfreie Räume mit archaischen Gesetzen.

In Köln wurde am vergangenen Samstag der Grundstein für eine Groß-Moschee gelegt. Sie sind gegen diesen Bau. Warum?

Kelek: Weil ich den Bau für das Symbol eines Islam halte, der es nicht vermag, muslimische Migranten als freie Bürger zu begreifen. Ich diskutiere nicht die Architektur: Die kann ja sehr erhaben aussehen, wie bei einer Kirche oder Synagoge auch.

Die rechtsgerichtete Initiative pro Köln sagt auch Nein zur Moschee. Stört Sie das nicht, mit solchen Leuten einer Meinung zu sein?

Kelek: Die für die Moschee sind, stören sich auch nicht daran, dass Islamisten schreckliche Dinge über Deutsche und Ungläubige im Netz verbreiten. Wir können uns davon nicht beeinflussen lassen. Meine Gedanken sind frei. Der Islam ist noch nicht in der Demokratie angekommen.

Wie und wo sollen Muslime ihren Glauben in Deutschland denn praktizieren?

Kelek: Überall, aber der Ort muss die Aufklärung repräsentieren, und nicht das 7. Jahrhundert in Medina. Eine Gebetsstätte sollte aufgeklärte Menschen, freie Bürger aufnehmen und keine geschlossene Gesellschaften, aus denen womöglich Parallelgesellschaften entstehen.

Das Kopftuch, das eine muslimische Frau trägt, ist für Sie das sprichwörtliche rote Tuch. Ist es nicht eine grobe Übertreibung zu sagen, dass unter jedem Kopftuch eine unterwürfige Muslima steckt?Kelek: Ich spreche nicht über die einzelne Frau mit Kopftuch: Ich spreche über ein System, das Frauen abverlangt, sich zu verhüllen, weil der Mann in einer Zivilgesellschaft sich sexuell nicht beherrschen könne. Ob eine Frau freiwillig oder unfreiwillig ein Kopftuch trägt oder vielleicht aus modischen Gründen, ist ein anderes Thema. Das Kopftuch ist ein Symbol für eine Religion, die den Alltag bestimmt und keine Freiheitsgedanken aufkommen lässt.

Sie beklagen eine wachsende islamische Parallelgesellschaft in Deutschland. Woran machen Sie das fest und wie tolerant darf eine offene Demokratie sein?

Kelek: Es gibt nicht wenige Stadtteile, wo – in Großfamilien versammelt – traditionelle Muslime ihren Scharia-Islam leben. Sie fordern nicht Rechte für ihre Kinder und sorgen nicht dafür, dass ihre Kinder in der Freiheit ankommen. Bei so was hört die Toleranz auf. Die Gesellschaft ist verpflichtet, jedes einzelne Kind aus dem Korsett der Unfreiheit zu befreien. Kinder haben Rechte gegenüber ihren Eltern.

Wie lassen die sich durchsetzen?

Kelek: Die Schule ist die Schnittstelle. Lehrer sind unendlich tolerant und verstehen Schule als Servicestation für verschiedenste Kulturen. Wo sonst sollen Kinder dann ihre Rechte kennenlernen als in der Schule? Schulen erfüllen den Bildungsauftrag in diesem Punkt nicht immer und nicht ausreichend, sondern sie überlassen das den Eltern. Muslimische Mädchen müssen mitschwimmen dürfen, auch unter den Augen der Jungen. Muslimische Mädchen haben ein Recht auf Klassenfahrt, ein Recht, deutsche Freundinnen zu haben und ein Recht, kopftuchfrei ihre Schulzeit zu verbringen. Das müssen Staat und Schule durchsetzen. In der Schule haben Unterdrückungssymbole nichts zu suchen.

Ist die Integration insgesamt nicht doch eine Erfolgsstory?

Kelek: Das zerstörte Deutschland hat es nach dem Weltkrieg geschafft, 20 Millionen Flüchtlinge zu integrieren. Gegenwärtig leben in Deutschland 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Alle gehen ihren Weg. Gute wie schlechte Wege. Ich sehe bei einigen traditionellen Muslimen einen Widerspruch: Sie nehmen den Rechtsstaat ganz selbstverständlich in Anspruch, wollen aber nicht an der Werteordnung teilnehmen.

Fühlen Sie sich persönlich integriert?

Kelek: Ja. Die türkische Kultur ist in mir. Ich mische mich ein und trage Verantwortung. Das kann man nicht von den allermeisten behaupten. Wir säkularen Muslime sind nicht organisiert, im Gegensatz zum Scharia-Islam.

Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat sich gegen eine Assimilierung der Türken in Deutschland ausgesprochen. Wie groß ist Ihre Enttäuschung über diese Haltung?

Kelek: Die muslimischen Migranten sollten sich nicht als Handlanger der Politiker ihrer Heimatländer verstehen. Der Ministerpräsident sagte einen für mich sehr bedenklichen Satz, als er in Köln war. Jeder Türke sei ein Botschafter der Türkei im Ausland. Unabhängigkeit ist aber der erste Weg in die Freiheit.

Kleine Zeitreise ins Jahr 2020: Die Türkei ist Vollmitglied der EU, in Deutschland sind türkischstämmige Ministerinnen und Minister im Amt. Utopie oder Realität?

Kelek: Letzteres kann eine Selbstverständlichkeit sein. Wie man Menschen mit polnischen Wurzeln oder Vorfahren heute höchstens noch am Namen erkennen kann. Auch kann die Türkei selbstverständlich Teil der EU sein, wenn sie die Werte akzeptiert. Wenn sie das nicht tut, hoffe ich auf Europa, dass sie die Türkei daran erinnert und dies zur Bedingung macht.

http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_borken/bz_alle_meldungen/1159565_Der_Islam_ist_noch_nicht_in_der_Demokratie_angekommen.html

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