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SZ: Islamkritiker sind die Antisemiten von heute

Posted by paulipoldie on January 5, 2010

In der Süddeutschen ist heute ein Kommentar erschienen, der völlig faktenresistent Islamkritiker von heute mit Antisemiten von gestern gleichsetzt. Verfasst wurde er vom Historiker Wolfgang Benz, der das Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU-Berlin leitet. Dort wird fröhlich der Antisemitismus relativiert, indem er mit der “Islamophobie” verglichen wird. Die Moslems seien die Juden von heute.

Auszug:

Das Feindbild “Westen” im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild “Islam” erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. Feindbilder sind Produkte von Hysterie.

So. Hysterie. Mal abgesehen von den Kopfabschneide-Videos islamischer Terroristen, sind schwere Menschenrechtsverletzungen im “Haus des Friedens” allgegenwärtig: Die Ungleichstellung von Mann und Frau, arrangierte und Zwangsehen, Kinderhochzeiten, Steinigungen, Hinrichten Andersgläubiger, Homosexueller und “Abtrünniger”, Ehrenmorde, Amputationen von Körperteilen und und. Alles Hysterie, und hat auch nichts mit dem Islam zu tun, weswegen in islamischen Ländern auch so energisch dagegen vorgegangen wird.

Aber wir werden damit getröstet, dass es sich bei der Wahrnehmung dieser Scheußlichkeiten um eine weitverbreitete Verhaltensstörung handelt, eine “Beeinträchtigung der Wahrnehmung”.

Wenn wir Hysterien als weitverbreitete Verhaltensstörung definieren, die unter anderem durch Beeinträchtigung der Wahrnehmung, durch emotionale Labilität, durch theatralischen Gestus und egozentrischen Habitus charakterisiert ist, dann erklären sich Phobien gegen andere Kulturen oder ganz unterschiedliche Minderheiten in der eigenen Gesellschaft als Abwehrreflex.

Und nun geht’s richtig zur Sache:

Bausteine des Feindbilds sind Verallgemeinerung und Reduktion von wirklichen oder vermeintlichen Sachverhalten auf Negativa. Gerüchte, Unterbewusstes, Hörensagen, literarische und volkstümliche Überlieferung erheben sich zu “Tatsachen” – die jedoch nur vom Glauben leben.

Das klassische Beispiel bietet die Konstruktion des am weitesten verbreiteten Textes der Judenfeindschaft: die “Protokolle der Weisen von Zion”. Am Ende des 19. Jahrhunderts entstand es als antisemitisches Pamphlet, das eine jüdische Weltverschwörung belegen sollte. Obwohl die “Protokolle” in allen Details als Fälschung entlarvt wurden, haben sie dem russischen Zaren wie den Nationalsozialisten Dienste geleistet, heute werden sie im islamischen Kulturkreis verbreitet. Sie dienen der Propaganda gegen Israel als Waffe. Millionen glauben an das Bild vom Juden als Inkarnation des Bösen in der Welt, welches die “Protokolle” suggerieren.

Wer sich, zu Recht, über die Borniertheit der Judenfeinde entrüstet, muss aber auch das Feindbild Islam kritisch betrachten (das sich zuweilen eines aggressiven, aufgesetzten Philosemitismus bedient).

New York, Madrid, London, Bali, Djerba – alles “vermeintliche Sachverhalte”, im Gegensatz zu den “Tatsachen”, die den Protokollen zugrunde liegen.

Die unterschwellig bis grobschlächtig praktizierte Diffamierung der Muslime als Gruppe durch so genannte “Islamkritiker” hat historische Parallelen. Derzeit wird der Islam gedanklich mit Extremismus und Terror verbunden, wodurch alle Angehörigen der islamischen Religion und Kultur mit einem Feindbild belegt und diskriminiert werden sollen.

Die Verbindung Islam und Terror bzw. Extremismus ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen (s. oben) und entbehrt jeder Grundlage. Übrigens sind die meisten Opfer des Islam selbst Moslems, weswegen sich schon deshalb der Begriff des “Moslemhassers” für den Islamkritiker verbietet.

Heinrich von Treitschke (1834 – 1896), renommierter deutscher Historiker und populärer Publizist, sah einst in seiner Überfremdungsangst Deutschland von Feinden umringt und durch mangelnde Bereitschaft der jüdischen Minderheit zur Assimilation im Inneren bedroht. Durch Autorität und Beredsamkeit verlieh er dem Antisemitismus Reputation und Schubkraft. Das war 1879, als er den Berliner Antisemitismusstreit auslöste. “Aus der unerschöpflichen polnischen Wiege”, behauptete der Gelehrte, dränge “eine Schar strebsamer, Hosen verkaufender Jünglinge herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen beherrschen” würden.

Die Parallele ist unübersehbar, wenn als taktische Waffe im geargwöhnten Kampf um die “Islamisierung Europas” heute das Wochenbett der muslimischen Frau beschworen wird. Treitschkes Angriffe gegen das deutsche Judentum markierten die Aufkündigung des mühsam erkämpften liberalen Konsenses über die Integration. Der Berliner Antisemitismusstreit war vor allem eine Identitätsdebatte, eine Auseinandersetzung darüber, was es nach der Emanzipation der Juden bedeuten sollte, Deutscher zu sein und deutscher Jude zu sein.

Hier Parallelen zu konstruieren, ist so aberwitzig, dass es sich verbietet, auf diesen Unsinn überhaupt einzugehen. Damals verabredeten sich vermutlich Juden in der Synagoge, um ihren neuesten Terroranschlag zu planen, so wie es heute Moslems in der Moschee tun.

In Internet-Foren, in denen Islamfeindschaft besonders schamlos verhandelt wird, wurde vor kurzem der Mord an der Ägypterin im Dresdner Gerichtssaal freudig kommentiert. Die Tat sei zu verurteilen, schrieb einer, “allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger”.

Ein anderer meinte, im Koran werde “in über 60 Suren zum Mord an Andersgläubigen und Ungläubigen, speziell an Juden und Christen” aufgerufen. Diese Überzeugung wird er gegen alle Hinweise über den wirklichen Inhalt des Korans so energisch verteidigen, wie der Antisemit vom Glauben an den schlimmen Inhalt des Talmud, an jüdische Ritualmorde und andere Wahnphantasien nicht ablässt. Ein Dritter weiß, dass mit Hochdruck für ein Ziel gearbeitet wird: “Vernichtung Deutschlands durch Zuwanderung und Islamisierung”.

Wieder handelt es sich wohl um eine Wahrnehmungsstörung, ja vielleicht gibt es den Koran gar nicht, und er ist wie die Protokolle eine Fälschung?

Der symbolische Diskurs über Minarette ist in Wirklichkeit eine Kampagne gegen Menschen, die als Mitglieder einer Gruppe diskriminiert werden, eine Kampfansage gegen Toleranz und Demokratie.

Das ist gut. Die Verteidiger einer Demokratie gegen eine totalitäre Ideologie werden selbst zu Feinden der Demokratie. Das ist Orwells 1984 in Reinkultur.

http://www.pi-news.net/2010/01/sz-islamkritiker-sind-die-antisemiten-von-heute/#more-109862

One Response to “SZ: Islamkritiker sind die Antisemiten von heute”

  1. mickaela said

    Interessant: Der Islam und seine “Gläubigen” werden immer nur “verunglimpft.”
    Wenn es um andere Religionen, Ideologien oder Wertsysteme geht, heißt es immer, sie werden “kritisiert.”
    Aber, wie anders, als durch verquere Gedanken, kann denn heute noch ein Schreiberling auf sich aufmerksam machen? Die meisten Menschen haben es doch mittlerweile kapiert, dass der Islam keine Religion, sondern eine gewaltverherrlichende Ideologie ist, die, völlig losgelöst von Demokratie und Menschenrechten, des Menschen Tagesablauf vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen, auf Teils gehirnerweichende Weise, Punkt für Punkt vorschreibt.
    Ich denke, der Herr Historiker ist ein harmloser Trottel, aber ich will ganz offen sein, nicht jeder denkt so positiv über ihn.

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