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Den Islam vom Terrorismus trennen

Posted by paulipoldie on April 25, 2010

FrontPage Magazine 19 April 2010
Von Robert Spencer
Übersetzung: LIZ für EuropeNews

Barack Obama hat die Erwähnung des Islams aus dem nationalen Strategie Sicherheitsdokument entfernt, das während der Regierung Bush folgendes aussagte: ” Der Kampf gegen den islamischen Radikalismus ist der große ideologische Konflikt der frühen Jahre des 21. Jahrhunderts.“

Obama stimmt offensichtlich mit dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan überein, der am vergangenen Montag sagte: “Man kann den Islam und den Terrorismus nicht in einem Zusammenhang erwähnen, weil sie sich gegenseitig widersprechen.“

Übrigens sagte Erdogan folgenden berühmten Ausspruch über den “moderaten Islam“:”Diese Beschreibungen sind sehr hässlich, es ist beleidigend und ein Affront gegen unsere Religion, Es gibt keinen moderaten oder nicht moderaten Islam. Islam ist Islam und das ist so.“ Und diese Aussage zeigt einen der grundsätzlichen Irrtümer der Grundhaltung der Obama Administration auf, nämlich dass der Islam nichts zu tun hat mit, äh, islamischem Terrorismus.

Nun, dass Islam und Terrorismus etwas miteinander zu tun haben, wurde in den Mülleimer der Geschichte geworfen, und es lohnt sich die Frage zu stellen, warum eigentlich jemand zunächst einmal auf diese Idee gekommen ist. War es aus reinem Fanatismus? Rassismus? Schaun wir mal. Könnte es von Osama bin Laden sein, der einst Allah lobpreiste wegen der “Schwertverse“ des Korans (9:5), die die Muslime anweisen “die Ungläubigen zu töten wo immer man sie findet“? Oder vielleicht war es der Ayatollah Khomeini der einst gedonnert hat: “Der Islam sagt, töte im Dienste Allahs diejenigen, die dich töten wollen!…. es gibt hunderte anderer [koranische] Verse und Hadithen [Geschichten über den Propheten], die die Muslime dazu drängen, den Krieg zu schätzen und zu kämpfen. Bedeutet das alles, dass der Islam eine Religion ist, der die Männer davon abhält Krieg zu führen? Ich spucke auf diese törichten Seelen, die solch einen Anspruch stellen:“

Vielleicht war es auch der britische Muslim Omar Brooks, der im Jahr 2005 sagte, dass es für alle Muslime ein Muss sei, “den Terror in die Herzen der Kuffar pflanzen“ und er fügte hinzu: ” Ich bin ein Terrorist. Als Muslim bin ich natürlich ein Terrorist.“ Oder vielleicht war es auch direkt aus dem Koran, der den Muslimen sagt, sie sollen “Terror in die Herzen der Feinde von Allah tragen“ (8:60). Vielleicht waren es auch die Attentäter der 15.000 und mehr Terrorattacken, die im Namen des Islam geschehen sind seit 9/11.

Aber auf einer Konferenz islamischer Gelehrter in Mardin, Türkei, die vor kurzem stattgefunden hat, wurde ein offensichtlich intellektueller Schwerpunkt in dem Wettstreit zwischen Obama und Erdogan gelegt. Man diskutierte eine Fatwa aus dem 14. Jahrhundert des islamischen Gelehrten Ibn Taymiyya, einem Liebling der zeitgenössischen, islamischen Dschihadisten, die Gelehrten erklärten: “Jeder, der Unterstützung sucht von dieser Fatwa, um Muslime oder nicht-Muslime zu töten, hat sich geirrt in seiner Interpretation und die überlieferten Texte falsch angewendet.“

Das hört sich großartig an. Es ist eindeutig. Aber was eindeutig ist, ist die Anwendung dieser Fatwa von Ibn Taymiyyas, um das Töten von Muslimen oder nicht-Muslimen zu rechtfertigen. Sie erklärt eindeutig, dass dies nicht legitim sei. Sie erklärt nicht, dass das eigentliche Töten von Muslimen oder nicht-Muslimen nicht legitim sei.

Ich sage nicht, dass diese Gelehrten nicht meinten das Töten von Muslimen und nicht-Muslimen im Namen des Islams zu verurteilen. Vielleicht haben sie das getan. Aber sie haben dies nicht getan, indem sie die Anwendung von Ibn Taymiyyas Fatwa verurteilt haben, weil es noch eine ganze Menge anderer islamischer Quellen gibt, die das Töten von Ungläubigen rechtfertigen.

Die Gelehrten gaben die sogenannte ” Neue Mardiner Deklaration“ heraus, die besagt dass: ” die Fatwa Ibn Taymiyyas hinsichtlich Mardin unter keinen Umständen angewendet und als Beweis verwendet werden kann, um sie auf die Angelegenheiten der Kufr (Ungläubige) gegen Mit-Muslime anzuwenden, um eine Revolte zu wagen gegen Herrscher, um ihr Leben und ihren Besitz als frei zugänglich für Muslime zu erachten, um diejenigen zu terrorisieren die Sicherheit und Geborgenheit genießen, um heimtückisch zu handeln gegenüber denjenigen die (in Harmonie) mit anderen Muslimen leben oder mit denen andere Muslime (in Harmonie) leben durch das Band der Staatsangehörigkeit und des Friedens.“

Auch hier ist der Blickwinkel wieder recht eng: die Neue Mardiner Deklaration scheint nur über die Fatwa von Ibn Taymiyya zu sprechen, nicht über die viel größere Frage der islamischen Rechtfertigung dieser Dinge außerhalb dieser Fatwa. Aber in jedem Fall bietet der Teil, der oben zitiert wurde, den Ungläubigen, die Sorge haben das Ziel von Dschihadisten zu sein, keinen Trost. Es geht nur darum, dass Muslime nicht andere Muslime zu Ungläubigen erklären – was in der Tat eine der beliebtesten Praktiken der Salafisten ist – und dass sie nicht gegen ihre Herrscher revoltieren sollen (was wahrscheinlich eine Ohrfeige für die Al-Kaida sein soll, die einen Krieg gegen das Haus Saud führt, etc.).

Sie führt auch aus ” heimtückisch zu handeln gegenüber denjenigen die (in Harmonie) mit anderen Muslimen leben oder mit denen andere Muslime (in Harmonie) leben durch das Band der Staatsangehörigkeit und des Friedens,“ aber es bleibt unklar, was genau diesen Verrat ausmachen soll. Sie mag den Muslimen im Westen verbieten, gewalttätige Dschihad- Attacken gegen nicht-Muslime in ihren angenommenen Ländern zu führen, aber es bleibt unklar, ob sich Muslime in den westlichen Ländern “verräterisch verhalten“ wenn sie auf nicht-gewalttätigem Weg versuchen die Elemente der Scharia einzuführen. Würden die Bemühungen von CAIR, die Anti-Dschihadisten zu verleumden und zu diffamieren und Amerikaner zu bedrohen, so dass sie Angst bekommen verdächtige Aktivitäten der Muslime zu melden ein “verräterisches Verhalten“ bedeuten? Würden die Bemühungen Sonderrechte für Muslime an Arbeitsplätzen, in Schulen oder in öffentlichen Plätzen wie Flughäfen zu erreichen bedeuten, dass man sich “verräterisch verhält“?

Die Neue Deklaration besagt, dass die Trennung in der islamischen Theologie zwischen dem Dar al-Harb, dem Haus des Krieges und dem Dar al-Islam, dem Haus des Islam altmodisch ist ” basierend auf Itjhad (juristischen Begründungen), die notwendig wurde durch den Umstand in der muslimischen Welt damals, und durch die Natur der internationalen Beziehungen, die zu dieser Zeit vorherrschten.“ Die Deklaration sagt, dass sich in modernen Zeiten die Umstände “geändert hätten durch internationale Verträge und nationale Staaten.“

Das ist verständlich, aber es ergibt sich eine andere Frage: wenn sich die Umstände wieder ändern, würde diese ganze ” Reform“ dann umsonst gewesen sein? Ist die Neue Mardiner Deklaration eine Angelegenheit eines weiterentwickelten Verstehens von Kernprinzipien – z.B. einer echten Reform – oder ist sie nur eine zeitlich begrenzte Notlösung“.

Über den Dschihad sagt die Neue Deklaration dass, ” muslimische Gelehrte seit Jahrhunderten immer betont und hervorgehoben haben, dass der Dschihad als Inbegriff der Religion des Islams angesehen wird, und nicht nur in einer Art ausgeführt wird, sondern auf verschiedene Arten und der momentane Kampf auf dem Weg Gottes ist nur eine Art davon. Die Überprüfung, Authorisierung und Implementierung dieses speziellen Dschihadtyps wird von der Scharia sanktioniert für diejenigen, die die Gesellschaft anführen (die momentanen Staatsoberhäupter).

Toll. Es gibt mehrere Arten des Dschihads. Aber der beherrschende Charakter des Dschihad wird nicht zurückgewiesen – d. h. sein Ziel die Scharia allen nicht-muslimischen Verfassungen aufzuzwingen. Das alles sind nur Worte, dass es verschiedene Wege gebe dies zu tun. Und dass, “diese spezielle Art des Dschihad“ – d.h. nicht alle Arten – die Domäne des Staates ist dies zu genehmigen. Also würde Osama bin Laden, der seinen Dschihad defensiv nennt, was er tun muss, weil er erkannt hat, dass die Behörde des Kalifen, der einizigen authorisierten Person des sunnitischen Islam, die einen Dschihad offensiv nennen kann, fehlt, keinen Punkt in der Neuen Mardiner Deklaration finden, die ihn aufhalten könnte. Der defensive Dschihad in der traditionellen islamischen Theologie benötigt keine Genehmigung des Staates, sondern wird zur Pflicht für jeden einzelnen Muslim sobald ein islamisches Land angegriffen wird.

Und nun geht die Neue Mardiner Deklaration weiter und sagt genau das:

Dies ist so, weil solch eine Kriegserklärung eine politische Entscheidung ist mit riesengroßen Auswirkungen und Konsequenzen. Daher gilt dies nicht für einen individuellen Muslim oder für eine muslimische Gruppe einen Krieg anzukündigen und zu erklären oder sich an einem kämpferischen Dschihad zu beteiligen je nach Lust und Laune und alleine. Diese Einschränkung ist entscheidend um viel Schlimmeres davon abzuhalten zu erscheinen, und für wirklich islamische religiöse Texte, die diese Sache aufrechterhalten.

Die Basis der Rechtmäßigkeit des Dschihad ist, dass er Aggressionen entweder abwehrt/ standhält ” Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten.“ (Koran, 2:190), oder um denjenigen zu helfen die schwach und unterdrückt sind: ” Und was ist mit euch, daß ihr nicht für Allahs Sache kämpft und für die der Schwachen – Männer, Frauen und Kinder -, die sagen: “Unser Herr, führe uns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner ungerecht sind, und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer.”? (Koran, 4:75), oder die Freiheit der Anbetung verteidigt: ” Die Erlaubnis (, sich zu verteidigen,) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah – und Allah hat wahrlich die Macht, ihnen zu helfen“. (Koran, 22:39). Es ist nicht nach dem Gesetz Krieg zu erklären, auf Grund von Differenzen in der Religion, oder wegen der Kriegsbeute.“

Osama hat in seinen Presseerklärungen den Koran 22:39 zitiert. Er führt einen defensiven Dschihad nicht ” auf Grund von Differenzen in der Religion, oder wegen der Kriegsbeute“. Das Problem ist, dass mit dem Unglauben an sich für einige islamische Autoritäten und wenn man den koranischen Befehl zu Grunde legt ” sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist“, dies ist nur ein schwacher Trost für Ungläubige, und keine Beschränkung für Dschihadisten, sie daran zu erinnern, dass sie nur die Aggression bekämpfen sollen.

Es gibt hier keine einfache und eindeutige Deklaration, dass die Muslime die nicht-Muslime nicht bekämpfen sollen oder versuchen sollen, sie unter die Scharia zu zwingen. Und das ist immer noch das Problem. Obama und Erdogan und der Rest verlangen, dass der Islam vom Terrorismus abgetrennt werden soll, und trotzdem ist der Gedankenapparat, der einen friedlichen Islam begründen soll, noch nicht präsentiert worden. Es wird von uns erwartet, dass wir es einfach glauben. Aber die Hürden sind viel zu hoch dafür.

Robert Spencer ist ein Wissenschaftler für islamische Geschichte, Theologie und Jura und der Direktor von Jihad Watch. Er hat zehn Bücher geschrieben, elf Monographien und hunderte Artikel über den Dschihad und islamischen Terrorismus, inklusive des New York Times Bestellers The Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades) und The Truth About Muhammad. Sein letztes Buch, The Complete Infidel’s Guide to the Koran ist nun bei Regnery Publishing erhältlich, und er ist Co-Autor (zusammen mit Pamela Geller) der Neuerscheinung The Post-American Presidency: The Obama Administration’s War on America (Simon and Schuster).

http://europenews.dk/de/node/31366

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