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„Die Zukunft Europas und die Islam-Frage”

Posted by paulipoldie on June 7, 2010

„Die Zukunft Europas und die Islam-Frage”

von ESW

Anfang Mai fand in Wien eine – bedauerlicherweise von der Öffentlichkeit völlig ferngehaltene – hochkarätig besetzte Konferenz zum Thema „Die Zukunft Europas und die Islam-Frage” statt. Laut Veranstalter nahmen an der Konferenz Politiker, Religionsführer, Akademiker und Journalisten teil, wobei die Anzahl ersterer und letzterer äußerst überschaubar war. Auch dies war und ist zu bedauern, da das Thema doch sehr brisant ist; ein Blick in die Tageszeitungen genügt als Bestätigung. Das Publikum bestand ausschließlich aus jungen Menschen aus Osteuropa, Österreicher waren keine dabei.

Die Ankündigung verriet weiters die Ziele:
Der Integrationsprozess des Islam in der europäischen Kultur ist einer der Hauptaspekte des Forums, das vom Educational Initiative for Central and Eastern Europe (EICEE) in Zusammenarbeit mit dem Hudson Institute und „Kairos Journal“ veranstaltet[e]. Das Vienna Forum 2010 [ließ] – als Fortsetzung des höchst erfolgreichen Vienna Forums 2008  –  ebenso spannende wie ergiebige Vorträge und Diskussionen erwarten.

In den zahlreichen Workshops des dreitägigen Forums [standen] Themen wie demokratische Defizite Europas und die Entwicklung des Islam im Westen auf der Tagesordnung. Eine der Expertenrunden beleuchtet[e] die Rolle der jüdisch-christlichen Tradition des Westens und stellt auch die Frage: Was wird Europa letztlich zusammenhalten?

Die Antwort darauf konnte nicht gegeben werden, jedoch konnte Einigkeit erzielt werden, daß ein massives Wiederaufleben der jüdisch-christlichen Tradition einer der wesentlichen Punkte der Rettung sein müßte. „Müßte“, weil die Wächter der neuen Religion namens „Europäische Union“ in keiner Weise daran interessiert sind, sondern alles daran setzen, alles Jüdisch-Christliche aus Europa zu verbannen. Einzig der Islam ist willkommen, da er in Form der islamischen, ölreichen Staaten, d.h. laut der Eurabia-These dafür sorgt, daß Europa keine Öl- und damit Energie-Krise fürchten muß.
Die Liste der Vortragenden, die großteils gut und auf sehr hohem wissenschaftlichen Niveau referierten, findet sich auf der oben verlinkten Website. Besonders erwähnt werden sollen und müssen jedoch drei Teilnehmer, die dem deutschsprachigen Leser vielleicht noch nicht ganz so bekannt ist:

Bat Ye’or, die großartige Wissenschaftlerin, die den Begriff „Eurabia“ geprägt hat. Wikipedia schreibt folgendes über sie:
Ihr wissenschaftliches Spezialgebiet ist die Geschichte und aktuelle Situation nicht-muslimischer Minderheiten, speziell die von Christen und Juden, unter islamischer Herrschaft. Sie arbeitet in einer ganzen Reihe von Büchern und Aufsätzen die Merkmale der Dhimmitude heraus: Darunter versteht man die sozialen Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen unter den Prämissen der Dhimma, des von der Scharia vorgeschriebenen „Schutzvertrages“. Diese Verhältnisse sind laut Bat Ye’or durch die systematische Diskriminierung der „Kuffar“ (arab.: Nichtmuslime, Ungläubige) geprägt. Der Druck, dem sie jahrhundertelang ausgesetzt waren, dies die These von „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam“, führte dazu, dass das Christentum in seinen früheren Kerngebieten Nordafrika, Kleinasien und dem Nahen Osten, zur Randerscheinung verkam, und dass seine Anhänger auch heute noch in einer Situation permanenter Diskriminierung und latenter Bedrohung leben.

Bat Ye’ors zweites großes Thema sind ihre Thesen zum politischen Begriff Eurabia. Sie entwickelt in „Eurabia: The Euro-Arab Axis“ die These, die politischen Eliten der Europäischen Union arbeiteten spätestens seit 1973 systematisch auf die Verschmelzung Europas mit der arabischen Welt hin und nähmen dabei die Islamisierung Europas, nicht zuletzt auch die Vernichtung Israels, zumindest billigend in Kauf.

Was Wikipedia interessanterweise verschweigt, ist, daß sie in wissenschaftlichen Kreisen sowohl in Europa als auch in den USA völlig ignoriert, ja sogar negiert wird. Ihre Eurabia-These, der sogenannte Euro-Arabische Dialog, wird sogar als Verschwörungstheorie gesehen, obwohl es genügend Beweise gibt. Ein Beispiel dafür im folgenden:

Rom (OTS) – Heute wurde der vormaligen Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten, Abgeordnete zum Nationalrat und Sonderbeauftragte für internationale Frauenfragen, Botschafterin Dr. Ursula Plassnik, der ihr von der „Fondazione Mediterraneo“ zuerkannte „Premio Mediterraneo Diplomazia 2009-2010″ feierlich überreicht. An der Preisverleihung nahmen der österreichische Botschafter in Rom sowie Vertreter der italienischen Regierung und der Stadt Neapel teil.

Botschafterin Plassnik wurde für ihre Bemühungen um die Förderung des europäisch-arabischen Dialogs unter aktiver Einbindung der Zivilgesellschaft ausgezeichnet. Insbesondere die in Wien im Dezember 2008 auf ihre Initiative abgehaltene europäisch-arabische Ministerkonferenz unter Beteiligung von fast 200 VertreterInnen der Zivilgesellschaften, stellte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Partnerschaft auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet zwischen den Ländern Europas und der arabischen Welt dar. Der Dialog der Kulturen hat in ihrer Amtszeit eine besondere Stärkung und Intensivierung in der österreichischen Außenpolitik erfahren. Botschafterin Plassnik setzt sich insbesondere für die Stärkung von Frauenrechten und ihrer Präsenz im öffentlich-politischen Leben, die Einbeziehung religiöser Autoritäten in den gesellschaftspolitischen Dialog, wie auch für eine auf den allgemeinen Menschenrechten (welche Menschenrechte?, Anm.) basierende und gelebte Vielfalt der Kulturen und Religionen als Grundpfeiler der Demokratie ein.

Die Eurabia-These sei jedem interessierten Leser dringend ans Herz gelegt. Ein Verständnis dieser These klärt so einiges an Fragen auf, vor allem aber, weshalb Europa sich in der heutigen Lage befindet und wieso sich das Straßenbild in vielen europäischen Metropolen derart (rasant) verändert. Ein Abriß auf Deutsch findet sich hier.

Der vom bekannten norwegischen Blogger Fjordman sehr lesenswerte kritische Aufsatz bezüglich Eurabia findet sich hier.
Bat Ye’ors Bücher über Eurabia, Dhimmitude und dem Untergang des orientalischen Christentum, von denen jedoch nur eines in deutscher Sprache erhältlich ist, sind ebenfalls sehr lesenswert. Sie sind problemlos über Amazon erhältlich.
Hier findet sich das Video ihrer Rede (in englischer Sprache) in Wien.

David Littman, Bat Ye’ors Ehemann, ein Historiker und Menschenrechts-Aktivist, der seit Jahrzehnten den UNO-Menschenrechtsgremien einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Seine Frau und er arbeiten unermüdlich daran, den Mitgliedsstaaten des UNO-Menschenrechtsrates – Bahrain, Ägypten, Saudi Arabien, etc. etc – Menschenrechte zu erklären. Ein schwieriges, gar unmögliches Unterfangen. Herr Littman wird in Sitzungen des sogenannten Human Rights Councils regelmäßig von Staaten mit fragwürdigem Menschenrechtsstatus gemaßregelt, vor allem, wenn er die Scharia,  Mädchenbeschneidungen, Christophobie oder Judeophobie anspricht. Hier eines der vielen Videos eines „Auftritts“ von David Littman bei den Vereinten Nationen in Genf (März 2010).

Beim Vienna Forum in Wien berichtete David Littman über die neuesten Verrücktheiten des Human Rights Council, einer im Jahr 2006 gegründeten UNO Institution von 47 Mitgliedsstaaten für die „Verteidigung und Förderung von Menschenrechten weltweit“, die als solche auch (wie bei diesen Veranstaltungen üblich) Empfehlungen im Hinblick auf Verfehlungen aussprechen kann. Die Bekämpfung von Islamophobie wird im Human Rights Council hochgehalten, während Christophobie und Judeophobie sowie Menschenrechtsverletzungen an Christen und Juden negiert werden.

Hier der Link für das Video seines Vortrages in Wien, eben falls in englischer Sprache.

Last, but not least muß auch Robert Spencer erwähnt werden. Wikipedia schreibt über ihn:
Robert Spencer (* 1962) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Religionswissenschaftler. Er hat bisher insgesamt fünf Bücher veröffentlicht, in denen er sich vor allem mit dem Islam und dem Dschihad auseinandersetzt. Robert Spencer ist der Gründer und Leiter der Webseiten JihadWatch und Dhimmiwatch.
In seinen aktuellen Arbeiten stellt Spencer folgende Thesen auf:

  • Wegen seiner frühen Geschichte und der Ereignisse im Leben von Mohammed sieht er im Islam eine höhere Neigung zur Gewalt als bei anderen Weltreligionen wie Christentum, Judentum und Hinduismus.
  • Der Koran müsse im Kontext mit den Hadithen (die Überlieferungen aus dem Leben Mohammeds) und der frühen Geschichte des Islam gelesen werden, um die Motive von islamischen Extremisten wie Osama bin Laden und extremistischen Organisationen wie al-Qaida zu verstehen.
  • Er bezeichnet Dschihad als zentrale Verpflichtung eines jeden Moslem. Moderne muslimische Theologen hätten viele Dinge als Dschihad bezeichnet: Den Kampf innerhalb der Seele, den Glauben gegen Kritik zu verteidigen, seine Ausbreitung und seine Verteidigung finanziell zu unterstützen, sogar in nicht-muslimische Länder einzuwandern mit der Absicht, den Islam zu verbreiten. Gewalttätiger Dschihad sei dabei eine Konstante islamischer Geschichte.
  • Islamischer Fundamentalismus sei von einer völlig anderen Natur als Fundamentalismus in Christentum oder Judentum. Modernes Christentum und Judentum würden extrem gewalttätiges Verhalten innerhalb ihrer eigenen Reihen verurteilen. Dazu nennt er folgende Beispiele:
    • Christen seien gegen Abtreibung, aber wenn ein Christ versuche, Bomben oder Gewalt zu benutzen, um Abtreibung zu stoppen, bestehe in der Gemeinschaft der Christen keine Sympathie für ihn.
    • Dagegen würden sich viele moderate Moslems weigern (zumindest öffentlich), extremistische Moslems zu kritisieren, da die Wurzeln des islamischen Extremismus im Koran liegen würden. Im Interesse der politischen Korrektheit werde islamischer Extremismus ignoriert, kleingeredet oder missverstanden.
  • Er sieht „keinen klaren Unterschied zwischen friedlichen und gewalttätigen oder moderaten und radikalen Moslems“.
  • Er bezeichnet den Islam als eine wachsende Herausforderung für die christliche Kirche. Der islamische Glaube sei heute der wichtigste und engagierteste Rivale der Kirche um die Seelen.

Robert Spencer, den ich schon seit 2007 kenne und dessen Bücher mich und viele andere über die wahren Hintergründe des Islam aufklärte und zu weiteren Studien animierte, ist einer der bekanntesten Analytiker des Islam, vor allem in englischen Sprachraum. Leider ist bis dato keines seiner Bücher in deutscher Sprache erschienen. Allerdings hat sich anonymer Übersetzer die Mühe gemacht, Spencers wahrscheinlich wichtigstes Buch- The Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades) – in die deutsche Sprache zu übertragen. Dafür ist diesem Übersetzer aufrichtig zu danken.
HIER PIG-Islam[1]_deutsch_RS

Was Robert Spencer besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit, die komplexen Materien des Islam wissenschaftlich fundiert, aber für den nicht-wissenschaftlich ausgebildeten Leser zu präsentieren. Seine Vorträge sind leicht verständlich, auch für Laien, auch für diejenigen, die Englisch „nur“ passiv beherrschen.

Hier ein Video mit Robert Spencer mit deutschen Untertiteln.

Hier findet sich sein in Wien gehaltener Vortrag.

Am Ende dieser mehrtägigen Veranstaltung zeigte ich Bat Ye’or, David Littman, Robert Spencer und Henrik Clausen einige Highlights des (noch) wunderschönen Wien, unter anderem die Sobieski-Kirche auf dem Kahlenberg, die Michaelerkirche und den Heldenplatz.

Bat Yeor u. Robert Spencer

One Response to “„Die Zukunft Europas und die Islam-Frage””

  1. s. bruhn said

    Sehr interessante Thesen. Habe den Artikel mit großem Interesse gelesen.

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