Mission Europa Netzwerk Karl Martell

Meine Warnung an Amerika

Posted by paulipoldie on July 9, 2010

Gates of Vienna 9 Juli 2010
Von Baron Bodissey
Übersetzung: LIZ/EuropeNews

Die untenstehende Rede wurde von Elisabeth Sabaditsch-Wolff auf der ACT! For America Konferenz in Alexandria, Virginia, am 28. Juni gehalten

Meine Warnung an Amerika

von Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Elisabeth Sabaditsch-Wolff at ACT! For America Lasse Sie mich damit beginnen, euch Brigitte, Guy [Rodgers] und Kelly [Cook] zu danken, dass ihr mir die Gelegenheit gegeben habt, hier heute Nachmittag sprechen zu dürfen. Ich bedanke mich auch bei der Bürgerbewegung Pax Europa, Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Menschenrechtsorganisation, die ich hier vertreten darf. Ohne deren finanzielle Unterstützung wäre ich nicht hier in diesem wunderbaren Land, um mit Ihnen zu sprechen und zu arbeiten.

Bevor ich anfange, lassen Sie mich kurz drei Geschichten erzählen:

Ich wuchs in Chikago auf, dort besuchte ich die Junior High School [A.d.Ü.: entspricht etwa der Mittelstufe eines Gymnasiums]. Um einen Abschluss machen zu können, musste ich die Verfassung studieren. Zu dieser Zeit verstand ich noch nicht, warum ich, als österreichische Staatsbürgerin, über eine Verfassung Bescheid wissen musste, die nicht meine eigene war. Trotzdem strengte ich mich an, um schließlich mit einem “C” zu bestehen.

Vor einigen Wochen sprach ich vor einem Publikum bestehend aus älteren College Studenten über meine Lebenserfahrungen, insbesondere die, die ich mit dem Islam gemacht habe und wie ich dazu kam, das zu tun, was ich heute mache. Ich war schockiert über die starke Indoktrinierung der Kinder, d.h. dass die Christen schlecht sind, wegen der Kreuzzüge, und dass wir Schuld an den Kriegen im Irak und in Afghanistan haben, und dass die Vereinigten Staaten böse seien. Ich sagte ihnen, dass sie aufhören müssten, sich selbst wegen historischer Anlässe schuldig zu fühlen. Die Antwort sollte stattdessen sein: wir müssen aus der Geschichte lernen und dürfen uns nicht selbst beschuldigen für etwas, das wir nicht ändern können.

Ein Student argumentierte kochend vor Wut, dass die Christen genauso schlecht und böse seien wie die Muslime, und er verließ den Raum, als ich über die Unvereinbarkeit von Scharia mit Verfassung, westlichen Werten und Gleichheit der Geschlechter sprach.

Zum Schluss komme ich zu Kitty Werthmann, einer 84-jährigen österreichischen Emigrantin, die jetzt in den Vereinigten Staaten lebt, und die kürzlich einen Augenzeugenbericht geschrieben hat, wie Österreich in den 30er Jahren Hitler erliegen konnte. Es gab damals eine hohe Arbeitslosenrate und viele Firmenpleiten in Österreich. Die politischen Parteien bekämpften sich gegenseitig in einem Bürgerkrieg. Als Ergebnis davon schauten sich die Österreicher ihren im Norden liegenden Nachbarn an und sahen, dass es dort kein Verbrechen gab, Vollbeschäftigung und einen hohen Lebensstandard. Hitler hatte Versprechungen gemacht und sie gehalten.

Als Hitlers Zeit in Österreich gekommen war, stimmte die Bevölkerung mit 98% für ihn. Das Land wurde an Deutschland angeschlossen und Hitler wurde mit der Regierung beauftragt.

Von da an erhielt Österreich: Recht und Gesetz; Vollbeschäftigung; eine Nationalisierung der Ausbildung ohne eine religiöse Erziehung; politische Indoktrinierung unter den Jugendlichen; eine Neuorganisation der Familie durch Tageshilfe. Aber, die Qualität der Gesundheitsversorgung litt, genau so wie kleinere Geschäfte. Hitler institutionalisierte den Verbraucherschutz, indem er den Verbrauchern sagte, was sie zu kaufen hatten und wie sie einkaufen sollten. Der industrielle Kapitalismus wurde lahm gelegt. Es entstanden mehr und mehr “Agenturen“, viele von ihnen sollten nur geschäftliche Unternehmungen überwachen.

Schließlich – das Wichtigeste – es gab keine Redefreiheit mehr. Jeder, der irgendetwas gegen die Regierung sagte, wurde verschleppt.

Frau Werthmann konnte beobachten, dass der Totalitarismus nicht plötzlich kam; es dauerte fünf Jahre, von 1938 bis 1943 [bis die voll enwickelte Diktatur sichtbar wurde, und bis die Menschen dies merkten]. Wenn es über Nacht geschehen wäre, so ist sie sich sicher, dann hätten ihre Landsleute auch gekämpft. Stattdessen gab es schleichende kleine Schritte [und der Staat bröckelte Stück für Stück und mit ihm seine Freiheiten].

Also, warum erzähle ich Ihnen diese Geschichte?

Frau Werthmann hätte auch die heutige Situation in Europa und insbesondere in Österreich beschreiben können. Wir erleben gerade die Wiederholung  der Geschichte.

Hohe Arbeitslosenquote?? Erledigt!

Bürgerkrieg unter den politischen Parteien? Sicherlich, in einem wörtlichen Sinne. Es gibt heutzutage ein wahrnehmbares Fehlen eines klassischen Diskurses. Melanie Phillips arbeitet dies brillant in ihrem Buch The World turned Upside Down [Die aus den Fugen geratene Welt] heraus, “Andersdenkende werden als pathologisch krank bezeichnet – Homophobie, Xenophobie, Islamophobie – Phobien oder irrationale Ängste werden als Synonym für Vorurteil benutzt. Es gibt sogar ganz unverblümte Anschuldigungen, krank zu sein, eine Waffe die sonst von totalitären Bewegungen benutzt wird […]. Jede Tatsache, die das Weltbild der Linken in Frage stellt wird ignoriert, verleugnet oder wegdiskutiert, denn wenn man zugeben würde, dass daran auch nur ein Fünkchen Wahrheit wäre, würde dies das gesamte utopische Kartenhaus zum Einsturz bringen […]. Jeder, der sich gegen die falschen Anschuldigungen der Linken wendet muss rechtsextrem und somit ein “Faschist“ sein. Auf diese Art und Weise wird die Wahrheit dämonisiert – und je größer der Wahrheitsgehalt ist, der erzählt wird, desto mehr wird der Erzähler dämonisiert.“ Erledigt!

Im Jahr 1994 stimmten sage und schreibe 66.6% der Österreicher für einen Beitritt Österreichs zur Europäischen Union, nachdem zuvor eine noch nie da gewesene Gehirnwäsche-Kampagne stattgefunden hatte, und die Bevölkerung Glauben gemacht wurde, dass es keine Alternative zur EU geben würde. Beispielsweise wurde den österreichischen Wählern gesagt, dass die EU eine große Anzahl Arbeitsplätze hervorbringen würde, d.h. Vollbeschäftigung. Es würde keine Diskriminierung mehr geben; der Multikulturalismus würde sicherstellen, dass jeder und alles gleich sein werde. Öffentliche Schulen müssten nicht mehr länger Religionsunterricht anbieten (außer jenen, die den muslimischen Glauben unterrichten). Die Pro-EU Indoktrination war und ist unheimlich erfolgreich, insbesondere unter den Jugendlichen und den Studenten an der Universität, denen beigebracht wird, dass die EU großartig sei, die Lösung für alle Probleme, und dass es ohne sie Unheil und Krieg geben würde. Politiker, wie der ehemalige italienische Präsident Giorgio Napolitano oder der ehemalige österreichische Parlamentspräsident Andreas Khol bezeichnen EU Kritiker sogar als “Terroristen”. Die EU ist auch ein Instrument um ein neues Familienkonzept zu installieren, inklusive eines neuen deutschen Begriffs des “Elternkonzepts”, das vorsieht, dass man nicht mehr zwischen Männern und Frauen unterscheidet.

Am wichtigsten ist aber, dass es keine Redefreiheit mehr gibt. Wenn jemand etwas gegen die Mehrheitsmeinung sagt, dann werden Karrieren und der Ruf mit Hilfe von Verleumdungen und der Anklage, dass man entweder ein Faschist oder Nationalsozialist sei, systematisch zerstört. Melanie Phillips erklärt dieses Phänomen in ihren Büchern, “J.L. Talmon erkannte im Jahr 1952 bereits [das Konzept der] ‚totalitären Demokratie’, die er als ‘Diktatur basierend auf der Ideologie und dem Enthusiasmus der Massen’ erkannte. “Zusätzlich, ” rottete ein mittelalterliches Christentum – wie der gegenwärtige Islam – jeglichen Widerspruch aus, oder tötete Andersdenkende oder zwang sie zur Konversion. Und die Großinquisitoren wurden in der intelligenten Oberschicht gefunden – in den Universitäten, den Medien, der Rechtssprechung, der Politik und den professionellen arbeitenden Klassen – die nicht nur systematisch die Grundfesten der westlichen Gesellschaft unterminiert haben, sondern auch heftig dabei sind zu versuchen jede Kritik und jeden Protest zu unterbinden.“ Und dann, “Es ist schwer, den Einfluss auf unsere Kultur zu bewerten, der von den Doktrinen des Anti-Imperialismus, Multikulturalismus, Feminismus, Umweltbewusstseins und ähnlichem ausgeht. Sie bilden die nicht in Frage zu stellende Orthodoxie innerhalb der Akademikerschaft, quasi das Basislager ihres „langen Marsches durch die Institutionen,’ den sie mit erstaunlichem Erfolg durchgesetzt haben. Das Zentrum der politischen Macht ist verschoben worden, so dass jeder der diese Werte nicht teilt als extrem definiert wird.“ Phillips fügt hinzu, dass “Im Falle der Freiheit, denjenigen die versuchen, anarchistisches Verhalten zu begrenzen, um Leid zu vermeiden, die Freiheit, dies zu tun, aberkannt wird.“

Wien ist keine Stadt der Knobelbecher und Swastika wie Herb London kürzlich aus erster Hand beobachten konnte. Es ist eine wohlhabende, friedliche und zivilisierte Stadt. Aber nur auf den ersten Blick. Es gibt noch ein anderes Wien, eines, das Orte umfasst, an denen eine muslimische Mehrheit lebt, mit Feindseligkeiten, die hohe Kriminalitätsraten hervorrufen und mit hoher Arbeitslosigkeit, die das Resultat aus der Unwilligkeit oder Unfähigkeit der jungen Muslime ist, die Regelschulzeit zu beenden.

Das Establishment zieht es vor, wegzusehen, und kritisiert andauernd diejenigen, die es wagen, die demokratischen Werte und Ideale aufrecht zu erhalten.

Ich bin eine von ihnen. Und ich bin abgestempelt worden als rechtsextreme Fanatikerin, weil ich mich gegen die muslimischen Praktiken ausspreche und gegen die Einführung der Scharia in Europa, beides ist mit den säkularen und liberalen Werten der westlichen Gesellschaft nicht kompatibel. Ich sehe mich einer möglichen Anklage wegen Volksverhetzung gegenüber, weil ich Menschen in Seminaren, die hinter verschlossenen Türen stattfinden, den Islam erkläre und dabei aus dem Koran zitiere. Ich wurde, um Herb Londons Worte zu gebrauchen, als Extremistin von den österreichischen Behörden an den Rand gedrängt.

Und hier schließt sich der Kreis:  ich beschwöre Sie, verteidigen Sie die Verfassung und ihre Prinzipien, insbesondere die Redefreiheit, die Trennung von Kirche und Staat, die Bill of Rights. Ich habe das damals, in den 80er Jahren noch nicht zu schätzen gewusst, aber ich tue es jetzt. Wir müssen unsere indoktrinierte Jugend deprogrammieren, wir müssen ihnen beibringen, sich selbst und ihre Geschichte zu respektieren, anstatt beschämt zu sein.

Und vergessen Sie niemals, was Frau Werthmann sagte, “Wegen seiner Verfassung ist Amerika (eines der) großartigsten Länder dieser Welt geworden.

Lassen Sie niemals diese Freiheit aus den Fingern gleiten.

Denn nach Amerika gibt es kein Land mehr, in das man gehen könnte!“

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