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Die OIC und das moderne Kalifat

Posted by paulipoldie on October 2, 2010

American Thinker 29 September 2010
Von Bat Ye’or
Übersetzung: LIZ/EuropeNews

Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) ist eine religiöse und politische Organisation. Sie ist eng an die Muslimbruderschaft angelehnt, sie teilt die Strategie der Muslimbruderschaft und deren kulturelle Vision einer universellen religiösen Gemeinschaft, der Ummah, die auf dem Koran basiert, der Sunnah und der kanonischen Orthodoxie der Scharia. Die OIC repräsentiert 56 Länder und die palästinensischen Behörden (die als Staat angesehen werden), das Ganze steht für die universelle Ummah mit einer Gemeinschaft von mehr als einer Milliarde und drei bis sechshundert Millionen Muslimen.

Die OIC hat eine einzigartige Struktur unter allen Nationen und menschlichen Gesellschaften. Der Vatikan und verschiedene Kirchen sind de facto bar jeder politischen Macht, selbst wenn sie sich politisch betätigen, denn im Christentum so wie im Judentum, müssen die religiösen und politischen Funktionen getrennt voneinander sein. Auch die asiatischen Religionen repräsentieren keine Systeme, die Religion, Strategie, Politik und das Recht in einer einzigen organisatorischen Struktur miteinander vereinen.

Nicht nur, dass die OIC durch die Vereinigung und den Zusammenhalt aller ihrer Teile über eine grenzenlose Macht verfügt, hinzu kommt noch, dass sie eine Unfehlbarkeit besitzt, die die Religion ihr verliehen hat. Wenn man 56 Staaten zusammenbringt, darin inbegriffen einige der reichsten Länder der Erde, dann wird hier der Löwenanteil der globalen Energiereserven kontrolliert. Die Europäische Union (EU), die weit davon entfernt ist Probleme zu erwarten, die durch solch eine Konzentration der Macht entstehen könnte, und die seit 1973 in eine Verteilung und Autonomie der Energiequellen investiert, hat Handlungen in Gang gesetzt, um Amerika international zu schwächen, und dessen Einfluss durch die U.N. zu ersetzen, dem geheimen Verbündeten der OIC. In der Hoffnung eine paar Brotkrumen in Form von Einfluss zu ergattern, unterstützte die EU eine massive muslimische Immigration nach Europa und zahlte Milliarden in die Mittelmeerunion und an die palästinensischen Behörden, schwächte damit die europäischen Staaten, untergrub ihre Einheit, und wickelte sich selbst in die Flagge der palästinensischen Justiz, als ob dies ein Schutzsystem darstellen würde gegen den weltweiten Dschihad, der bestrebt ist sich auf Israel zu konzentrieren.

Die Religion als das Hauptanliegen der OIC hat sich aus der Sprache und ihren Zielen entwickelt. Es scheint so zu sein, dass die OIC versucht, das Kalifat im 21. Jahrhundert wiederherzustellen, das oberste Kontrollorgan aller Muslime. In ihrer Charta (2008) bestätigen die Mitgliedsstaaten, dass ihre Union und Solidarität von islamischen Werten inspiriert sind. Sie bekräftigen ihre Ziele um innerhalb der internationalen Arena ihre gemeinsamen Interessen zu verstärken und die Verbreitung der islamischen Werte. Sie haben sich dazu verpflichtet die wegweisende Rolle des Islams in der Welt wiederzubeleben, indem sie den Wohlstand ihrer Mitgliedsstaaten steigern und — im Unterschied zu den europäischen Staaten – um die Verteidigung ihrer nationalen Unabhängigkeit zu sichern und ihre territoriale Ganzheit. Sie verkünden ihre Unterstützung für Palästina durch al-Quds Al Sharif, dem arabisierten Namen von Jerusalem als ihrer Hauptstadt, und sie ermahnen sich gegenseitig die Menschenrechte voranzutreiben, die grundlegenden Freiheiten, das Rechtssystem (Scharia) und die Demokratie, in Übereinstimmung mit ihrem verfassungsmäßigen und rechtlichen System – mit anderen Worten, in Übereinstimmung mit der Scharia.

Auch beginnen sie damit, edle muslimische Tugenden zu beleben, um ihre Symbole und ihr gemeinsames Erbe zu erhalten und um die Universalität der islamischen Religion zu verteidigen — einfach gesagt, das universelle Propagieren des Islams (Dawa). Sie stellen fest, dass sie die Rechte der Frau vorantreiben wollen und sie ermutigen deren aktive Teilnahme an allen Geschehnissen des Landes in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Mitgliedsstaaten. Sie stimmen zu, dass muslimischen Kindern die islamischen Werte eingeimpft werden und sie unterstützen die muslimischen Minderheiten und Gemeinschaften außerhalb der Mitgliedsstaaten, um ihre Würde und ihre kulturelle und religiöse Identität zu erhalten.

Die Strategie der Charta sieht vor „eine aktive Teilnahme der Mitgliedstaaten [der OIC] in den weltweiten politischen, ökonomischen und sozialen, entscheidungsfindenden Prozessen sicherzustellen, um deren gemeinsame Interessen zu sichern „ (I-5) und „die vereinte Position über Angelegenheiten von gemeinsamen Interesse in internationalen Foren voranzutreiben und zu verteidigen“ (1-17)

Unter diesen Zielen spezifiziert die OIC Charta insbesondere die Propagierung, das Vorantreiben und die Erhaltung der islamischen Lehre und Werte, die Verbreitung der islamischen Kultur und die Erhaltung des islamischen Erbes (I-11). Artikel I-12 treibt den Schutz und die Verteidigung des wahren Bildes des Islams voran, den Kampf gegen seine Verleumdung, und die Unterstützung des Dialogs zwischen den Zivilisationen und dem Islam. Die anderen Zielvorgaben handeln vom Schutz der angeborenen islamischen Familienwerte (I-14) und der Erhaltung der Rechte, der Würde und der religiösen und kulturellen Identität der muslimischen Gemeinschaften und Minderheiten in Nicht-Mitgliedssaaten (I-16). Diese Punkte weisen auf die OIC Behörden der im Ausland lebenden Immigranten hin, und deren Druck auf die Regierungen der nicht-muslimischen Gastländer durch den Weg des Dialogs, inklusive der Allianz der Zivilisationen, deren Berichte die OIC Programme unterstützen, sowie der religionsübergreifenden und Immigrationsnetzwerke.

Die OIC unterstützt alle Dschihad Bewegungen, und betrachtet sie als Widerstand gegen „ausländische Okkupation“, inklusive solchen, in dem von Indien „besetzten“ Kaschmir, und sie verurteilt die „Erniedrigung und Unterdrückung“ der Muslime in Indien.

Die Charta fordert, dass der internationale islamische Gerichtshof zur hauptsächlichen juristischen Person der Organisation werden soll (Kap. X, Art. 14) und dass „die unabhängige permanente Kommission der Menschenrechte die zivilen, politischen, sozialen und ökonomischen Rechte vorantreiben soll, wie dies in den Abkommen der Organisation [OIC] und in ihren Erklärungen sowie in den weltweiten Instrumenten der Menschenrechte verankert ist, in Übereinstimmung mit den islamischen Werten“ (Art. 15). Dies beinhaltet, dass die Abkommen, die nicht konform sind mit den islamischen Werten, nicht weiterverfolgt werden.

Es bleibt festzustellen, dass der sudanesische Präsident Omar al Bashir, angeklagt (nach westlichen Rechtskriterien) wegen Völkermord, den er im südlichen Sudan und in Darfur begangen hat, nicht vom islamischen Gerichtshof behelligt wurde. Seine Kollegen bei der OIC sehen ihn in keiner Weise als Kriminellen an und begegnen ihm mit großem Respekt, so wie der türkische PM Erdogan.

Der islamische Gerichtshof hat ein internationales Mandat und könnte auch Ausländer anklagen, beide, Muslime und Nicht-Muslime (Blasphemiker, Apostaten, Widerständler gegen den Dschihad) die irgendwo gegen das Schariarecht verstoßen haben. Mehr noch, die Behauptung der OIC als Hüter und Beschützer der muslimischen Immigranten, die in allen Ländern die nicht Mitglieder der OIC sind leben, beinhaltet eine Ausweitung seiner Jurisdiktion und seines politischen Einflusses auf alle Muslime Europas, Nord- und Südamerikas und der anderen Nicht-Mitgliedsstaaten. Diese Situation verschlimmert die Gefahr, der die nicht-religiösen europäischen Muslime ausgesetzt sind, ob sie Atheisten, Apostaten oder Freidenker sind.

Innerhalb ihrer Organisation zeigt die Charta Charakteristika auf ähnlich jenen der EU; aber, wenn man sie in Begriffen wie Geist, Funktion, Prinzipien und Ziele misst, dann ist sie die genaue Antithese zur EU. Sogar wenn sie die Sprache der internationalen Organisationen spricht, die Bedeutung der Worte ist verschieden, weil sie in der konzeptionellen Welt des Korans wurzelt, welche der Basis des westlichen säkularen Denkens widerspricht. So stellt der Artikel 32-2 fest, „der Rat der Außenminister [der OIC Staaten] wird die Regeln der Vorgehensweise des islamischen Gipfels weiterempfehlen.“ Dies schließt die islamische Sicht und das Verständnis der Politik mit ein.

Solch eine kombinierte, politische und religiöse Institution befindet sich am äußersten Rand des westlichen Denkens, da hier die Trennung von Politik und Religion verankert ist. Selbst wenn Beeinträchtigungen zwischen beiden Feldern vorhanden waren, das Prinzip von solch einer Trennung hat die Emanzipation in den intellektuellen und politischen Arenen aus der religiösen Autorität heraus bewirkt und eine Entwicklung des kritischen Denkens entwickelt.

Der gegenwärtige Anspruch der Ummah sich einem Kalifat zu unterwerfen, das eine kombinierte politisch-religiöse Institution darstellt, kann den westlichen Menschen nur überraschen und den Graben des Trennenden zwischen beiden nur noch mehr betonen. Die Europäer, die fest verwurzelt sind in ihrem Individualismus kultivieren die Suche nach dem Glück und sie schätzen die Freiheit der Gedanken und der rationalen, wissenschaftlichen Untersuchung, die als das größte Privileg und das beste Abenteuer der Menschheit angesehen werden.

Im umgekehrten Fall zeigen die Bemühungen um ein Kalifat, dass die Sehnsucht nach einer übergeordneten Autorität groß ist, die ihre Unfehlbarkeit Allah verdankt und seine menschliche Mittelmäßigkeit Mohammed. Nach Ibn Khaldoun wurde diese Institution, die die Politik weltweit zu ihren Diensten machte, um eine religiöse Expansion zu betreiben, geschaffen, als ein Instrument für eine verpflichtende Islamisierung der Menschheit. Der Westen, der heute diesem politischen Archaismus gegenübersteht, ist geteilt und gebrochen und sucht sich eine Zuflucht in Verleugnung und begreift den Niedergang des winzigen Israels als ob es ein Rettungsring wäre. Indem man Wasser von allen Seiten reinlässt, hat dieser Westen, der seine eigene Identität des Multilateralismus und Multikulturalismus aufgibt und seine Bevölkerung ruiniert indem man Sicherheit erkauft, nur kleine Überlebenschancen.

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